Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag stammt aus dem Januar 2021 und ist nicht mehr aktuell. Eine aktuelle Ausgabe finden Sie hier, alle Beiträge zum Thema Corona-Impfung hier.

Die Immunisierung gegen Corona läuft an, zunächst sind die über 80-jährigen in stationären Einrichtungen und ihrer Pfleger:innen an die Reihe. Sie werden mit mobilen Impfteams versorgt. Schrittweise kommen weiter Gruppen dran. Wir erklären die wichtigsten Fragen.

Der Fahrplan

Nach Angaben den NRW-Gesundheitsministerium erhält das Land im Januar pro Woche 141.000 Dosen des Corona-Impfstoffs. Damit werden zunächst weiterhin die Über-80-Jährigen in den Pflegeeinrichtungen und ihre Pfleger:innen durch mobile Teams geimpft.

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Ab dem 18. Januar wird die Impfung auch dem Personal in den Krankenhäusern „die nah an Covid-19-Patienten arbeitet“ angeboten, sobald der Impfstoff des US-Herstellers Moderna zur Verfügung steht.

Ebenfalls ab dem 18. Januar will das Land die Über-80-Jährigen anschreiben, die nicht in einer Einrichtung wohnen. Sie werden informiert, wann ihr zuständiges Impfzentrum öffnet und sie können anschließend über eine Telefonhotline Termine vereinbaren. Das gleiche Angebot erhalten die ambulanten Pflegekräfte.

Die Vergabe der Impftermine soll ab dem 25. Januar starten, über die Website des zentralen Patientenservices der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: www.116117.de und über die kostenlose Rufnummer 0800 116 117 01.

Die Impfzentren – wie in der RheinBerg Galerie – sollen am 8. Februar öffnen, aber zunächst nur für Personen über 80 Jahren.

Die Impfung der genannten Personenkräfte (Ü80, Klinikpersonal, stationäre und ambulante Pfleger:innen) wird nach Einschätzung Laumanns bis Ende März dauern. Mehr mehr Details zum Fahrplan finden Sie in folgendem Beitrag.

Welche Gruppen werden wann geimpft?

Da vorerst nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, hat das Bundesgesundheitsministerium in einer Impfverordnung Prioritäten für die Impfreihenfolge festgelegt:

Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin)

Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Fragen und Antworten zum Impfstart

Wie viele Impfdosen stehen zur Verfügung?

Ende 2020 hat NRW 280.000 Impfdosen erhalten. Davon entfielen 150.000 auf den Bereich Nordrhein. Dem RBK wurden 2.554 Einheiten zugeteilt.

Ab Januar sollen pro Woche 141.000 Impfdosen in NRW eintreffen. Die Region Nordrhein unter der Betreuung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) soll davon laut dieser Einrichtung mindestens die Hälfte erhalten.

Detaillierte Angaben, wie viele Einheiten davon an den Rheinisch-Bergischen Kreis (RBK) geliefert werden, gibt es derzeit nicht.

Ab dem 12. Januar soll auch der zweite Impfstoff vom US-Hersteller Moderna nach NRW geliefert werden; vor Ort wird dieser Impfstoff offenbar direkt an die Kliniken geleitet, damit das medizinische Personal geimpft werden kann.

Wie viele Menschen in NRW wurden geimpft?

Das Robert Koch-Institut veröffentlicht jeden Tag die gemeldeten Impfungen nach Bundesland und STIKO-Indikation: Digitales Impfquotenmonitoring des RKI.

Für die Priorisierung und Auswahl der Pflege- und Seniorenheime sind die Landkreise bzw. Kommunen zuständig.

Welche Pflegeheime wurden für die ersten Impfungen ausgewählt?

Für die Priorisierung und Auswahl der Pflege- und Seniorenheime sind die Kommunen zuständig. Auf Basis dieser Priorisierung ist mit Blick auf die Vorbereitungen vor Ort und die Menge des erwarteten Impfstoffs entschieden worden, wo seit Sonntag geimpft wird. Welche Einrichtungen dies im RBK sein werden, gibt die KVNO nicht bekannt.

Wie bekommen die Senioren- und Pflegeheime ihre Impftermine?

Die Kommunen teilen der KVNO mit, in welcher Reihenfolge welche Senioren- und Pflegeheime aufzusuchen sind. Die KVNO macht diesen Heimen Terminvorschläge und erfragt u. a. den Bedarf an Impfdosen.

Diese Informationen leitet sie an das MAGS weiter, das die Lieferung des Impfstoffs koordiniert. Wenn die Lieferung zum gewünschten Termin möglich ist, erhält das Heim eine entsprechende Terminbestätigung von der KVNO.

Werden auch Bewohner und Beschäftigte von Einrichtungen der Tagespflege in der ersten Runde geimpft?

Vorerst nicht. Die Impfverordnung des Bundes sieht zunächst Schutzimpfungen mit höchster Priorität nur für Personen in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen vor.

Wie viele Ärzte und wie viel medizinisches Personal haben sich in Nordrhein freiwillig für die mobilen Impfteams gemeldet?

Stationäre Pflegeeinrichtungen werden in der Regel durch so genannte Heimärzte (zumeist niedergelassene Haus- und Fachärzte) betreut, die die Bewohner regelmäßig aufsuchen. Die KVNO ist aktuell dabei, diese Ärzte auch für die Impfungen vorzubereiten.

In den Fällen, in denen keine Heimärzte zur Verfügung stehen, kann die KVNO auf zahlreiche Ärzte aus den Freiwilligenregistern von KV Nordrhein und Ärztekammer Nordrhein sowie des Landes NRW zurückgreifen und diese dann bei Bedarf einplanen. Insgesamt haben sich mehrere Tausend medizinische und nicht-medizinische Helfer zur Unterstützung gemeldet.

In welcher Zusammensetzung sind die Teams unterwegs?

Impfungen in den stationären Pflegeeinrichtungen werden vorrangig durch so genannte Heimärzte vorgenommen (zumeist niedergelassene Haus- und Fachärzte). Diese Ärzte besuchen regelmäßig Patienten in den Einrichtungen und sind daher mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut. Sie können sich bei der Impfung durch Medizinische Fachangestellte unterstützen lassen.

Je nach Region und Gegebenheiten vor Ort arbeitet die KVNO eng mit der örtlichen Feuerwehr oder anderen Organisationen zusammen, um möglichst zügig alle Einrichtungen versorgen zu können.

Das Impfzentrum des RBK ist einsatzbereit aber noch nicht für den Publikumsverkehr geöffnet, Foto: RBK

Wie kommt der Impfstoff in die Heime?

Der erste zugelassene Impfstoff von Biontech/Pfizer muss bei -70 Grad Celcius aufbewahrt und vor der Verimpfung aufbereitet (konstituiert) werden. Einrichtungen wie Senioren- und Altenpflegeheime werden entsprechend dem gemeldeten Bedarf direkt durch einen vom Land NRW bestellten Spediteur mit den Impfdosen und dem Impfmaterial beliefert. Die Aufbereitung des Impfstoffs findet in der Einrichtung durch das mobile Impfteam statt.

Können aus einem Vial auch mehr als fünf Impfstoffdosen gezogen werden?

Eine leichte Überfüllung erfolgt durch die Hersteller als Vorsichtsmaßnahme, damit auch wirklich fünf Dosen aus einer Durchstechflasche entnommen werden können. Die Entnahme von sechs Dosen aus dem Fünf-Dosen-Behältnis ist aktuell von der EU-Zulassung nicht abgedeckt. Jede verabreichte Einzeldosis muss unbedingt 0,3 ml des Impfstoffs enthalten, um eine Unterdosierung sicher auszuschließen.

Was geschieht mit nicht verimpftem Impfstoff?

Der gebrauchsfertige Impfstoff hält sich bei Kühlschranktemperatur rund eine Woche. Er kann zum Beispiel an weitere Beschäftigte und Bewohnerinnen und Bewohner verimpft werden, bei denen eine Impfung zum Impftermin z. B. aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich war.

Wie werden Pflegebedürftige, die nicht in einem Pflegeheim wohnen, geimpft?

Für Menschen ab 80 Jahren, die in der eigenen Häuslichkeit wohnen, aber nicht mehr mobil sind, gilt, dass eine Verimpfung nur durch ein mobiles Team bzw. einen entsprechenden Hausbesuch erfolgen kann. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der entsprechende Impfstoff auch geeignet ist für aufsuchende Verimpfungen. Dies ist beim derzeit eingesetzten BionTech/Pfizer-Impfstoff nicht der Fall.

Wie ist (insbesondere bei dementen Patienten) die Einverständniserklärung und Aufklärungsfrage geregelt?

Wie bei anderen Impfungen auch wird entsprechendes Aufklärungsmaterial zur Verfügung stehen. Es wird grundsätzlich die Möglichkeit zu einem Aufklärungsgespräch mit einem Arzt geben. Dabei sind ggf. gesetzliche Betreuer zu beteiligen.

Wie ist die Arzthaftung geregelt? Gibt es eine spezielle Versicherung?

Für die ärztliche Tätigkeit in den Impfzentren und mobilen Teams greift die Staatshaftung des Landes, da die Ärzte als Verwaltungshelfer der Länder mit der Konsequenz der Staatshaftung i.S.v. Art. 34 Grundgesetz tätig werden.

Wie hoch ist die Impfbereitschaft unter den Heimbewohnern und den Pflegekräften?

Die KVNO geht allgemein von einer hohen Impfbereitschaft der Heimbewohner und von deren Pflegekräften aus.

Welche Voraussetzungen müssen die Heime für die Impfungen schaffen?

Die Heime müssen u. a. einen Ansprechpartner für die Impfungen benennen, geeignete Räumlichkeiten für die Aufbereitung des Impfstoffs und die Durchführung der Impfungen bereitstellen und die Impfdokumentation vorbereiten.

Allgemeine Fragen und Antworten zur Corona-Impfung

Wo beginnt die Impfung im Impfzentrum?

Der Impf-Start erfolgt zunächst ausschließlich über die mobilen Impfteams in den Pflegeeinrichtungen. Das Impfzentrum des RBK in der Rhein-Berg Galerie wird erst im Februar den Betrieb aufnehmen, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Betriebsbereit ist es jedoch schon.

Die lokalen Nachrichten, kompakt auf den Punkt, schicken wir Ihnen frei Haus. Morgens um 7:05 per Mail im kostenlosen Newsletter „Der Tag in GL“, oder auf Facebook oder Instagram.

Wie werden Personen außerhalb der Pflegeeinrichtungen informiert?

Alle Personen in NRW, die mehr als 80 Jahre alt sind und nicht in einer Pflegeeinrichtung leben, sollen angeschrieben und über die Vorgehensweise bei der Vergabe von Impfterminen informiert werden.

Gibt es Info-Kampagnen zur Aufklärung über die Impfung?

Nach Angaben der KVNO soll es kurzfristig Aufklärungskampagnen u.a. durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geben.

Was kostet die Impfung?

Die Impfung ist kostenfrei, unabhängig vom Versicherungsstatus.

Wie bekomme ich einen Impftermin?

Die Impfzentren in NRW sind einsatzbereit, aber noch nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Ohne Termin ist eine Impfung nicht möglich.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums werden die Impfberechtigten allgemein informiert, sobald sie zur Impfung anstehen. Zur Terminkoordination wird die bundesweit einheitliche Rufnummer 116 117 freigeschaltet, sobald genügend Impfstoff vorliegt. Dort muss man sich melden, wenn es soweit ist.

In NRW sollen zudem alle Personen über 80, die nicht in Pflegeeinrichtungen leben, angeschrieben werden.

Das Impfzentrum des RBK befindet sich in der Rhein-Berg Galerie

Wo befindet sich das Impfzentrum des RBK?

Das Impfzentrum des RBK ist in der Rhein-Berg Galerie untergebracht, in den ehemaligen Räumen der Elektronik-Kette Saturn. Eine Übersicht über die Impfzentren in NRW finden Sie hier.

Wie läuft die Impfung in einem Impfzentrum ab?

Laut NRW-Landesregierung können Interessierte aus den priorisierten Gruppen einen Termin vereinbaren, sobald genügend Impfstoff vorliegt. Die Terminvergabe soll über die Rufnummer 116 117, im Internet oder per App machbar sein. Eine Webadresse oder eine App benannt die NRW-Landesregierung zur Stunde noch nicht.

Die Impfung erfolgt nach einem Aufklärungsgespräch durch Ärzt:innen. Anschließend bleibt der Geimpfte 30 Minuten zur Überwachung vor Ort.

Für den Impfschutz ist eine zweite Impfung notwendig, die ebenfalls per Termin organisiert wird.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Notwendig sind die Terminbestätigung, der Impfpass, und falls vorhanden medizinische Unterlagen, zum Beispiel Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste.

Wer wird nicht geimpft?

Zurzeit sind nach Angaben der NRW-Landesregierung Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre von der Impfung ausgeschlossen, ebenso Schwangere und Mütter in der Stillzeit.

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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28 Kommentare

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  1. #Hans-Peter Schmidt. Ihrem Info-Wunsch schließe ich mich an. Nach meinen Unterlagen gab es 2019 in RBK 28.182 Personen in der Lebensalter-Gruppe 70-79. Man kann wohl vermuten, dass die jüngeren Jahrgänge der Gruppe zahlreicher sind, also im Bereich von 75-70 etwa zwischen 2.800-3.300 Personen je Jahrgang liegen sollten. Wenn man die tägliche Anzahl Impfungen in dieser Altersgruppe im Impfzentrum RBK kennen würde, könnte man grob abschätzen wo das persönliche Datum für eine Erstimpfung liegen könnte. Die Impfbereitschaft in dieser Gruppe liegt wohl bundesweit >80%.

  2. [Es schreibt der Mensch, der dieses Pseudonym seit mehreren Jahren nutzt und dessen Name der Redaktion vorliegt…]

    @Hans-Peter Schmidt
    Buchungen für den Jahrgang 1944 waren bereits gestern möglich, obwohl in den Medien und auf den Seiten der KVNO und des Landesgesundheitsministeriums dazu noch nichts zu lesen war. Quelle: Terminbestätigung für die Eltern eines Freundes (Screenshot).

    Derzeit sind noch etliche BioNtech-Termine für Freitag und alle folgenden Tage frei im örtlichen Impfzentrum. So langsam scheint es an der Zeit zu sein, dass man in der entsprechenden Zielgruppe für die Impfungen wirbt (über das vorhandene Ausmaß hinaus).

  3. Das würden wir gerne machen, allerdings veröffentlicht die KVNO nur einmal in der Woche Impfzahlen für die einzelnen Kreise, und gibt dann auch nur sehr pauschale Zahlen an. Wir haben es sehr häufig versucht und vermuten inzwischen, dass die KVNO keine geordnete Statistik hat.

  4. Es wäre m.E. sinnvoll, um die Ungewissheit bei den über 70 Jährigen zu reduzieren, den Impffortschritt regelmäßig zu dokumentieren ( auf der Webside des Bürgerportals und im Lokalteil der Presse).
    Das heißt: derzeit wird der Jahrgang 1941 geimpft. Wie groß ist diese Gruppe? Wie viele Angehörige dieser Gruppe sind bereits geimpft. Wann ist der Jahrgang 1942 dran? Wie viele Bewohner umfassen die 70er Jahrgänge? Dadurch ist man in der Lage, viel besser mit der Situation umzugehen, da man selber herleiten kann, wann man in etwa an der Reihe ist. Das erspart das dauernde Anrufen oder Kontaktieren der KV Nordrhein.

  5. „Fragen und Antworten werden kontinuierlich aktualisiert“ schreibt die Redaktion:
    per 28.02. wurde zuletzt vor anderthalb Monaten (14.01.) aktualisiert Da sollten doch längst neuere Zahlen über Impfstoff-Lieferungen und Geimpfte im RBK vorhanden sein! Wäre schön zu erfahren, wieviel aktuell von welchem Impfstoff geliefert und verimpft wurde und wie weit man in der Prioritätengruppe gekommen ist.

  6. Corona Impfchaos
    Es ist inakzeptabel das Senioren eine Hotline stundenlang anrufen müssen! Letztendlich zu kapitulieren, danke für diese Fürsorge. Es ist eine Schande wie die Bevölkerung hingehalten wird und täglich wirre Informationen über die Medien verbreitet werden. Jedes Bundesland hat seine eigenen Regeln, keine Strukturen im Handeln usw. Warum vergeben die Krankenkassen nicht die Termine? Man gibt im Impfzentrum seine Versichertenkarte ab, die hat jeder Bundesbürger und somit keine lange Registrierungsszenarien. Als zweites den Impfpass und alles wäre erledigt. Die Kassen haben alle Daten die relevant sind. Was lassen sich unsere Politiker noch einfallen ( oder nicht ) Die Menschen haben keine Geduld mehr nach monatelangen Corona Maßnahmen. Das Jahr 2021 dürfte durch Mangel an Impfstoffkapazitäten gelaufen sein! Hoffen wir, falls alle es überleben, auf ein freies Leben 2022, es grüßt täglich das Murmeltier in diesem Land!

  7. NRW-Gesundheitsminister Laumann hatte angekündigt, dass der Moderna-Impfstoff für diese Fälle eingesetzt werden soll, weitere Informationen dazu gibt es aber noch nicht.

  8. Es heißt, dass Ü80-Jährige, die zu Hause gepflegt werden und das Haus nicht verlassen können, den Biontech Impfstoff nicht bekommen können. Nun wird heute (11.1.2021) der Moderna Impfstoff ausgeliefert. Wird dieser für diese Fälle reserviert? Wie sonst sollen diese Menschen an eine Impfung kommen, falls der Moderna Impfstoff nicht dafür reserviert wird?

  9. Was ist nur los im Kreis 800 Dosen verimpft seit 27.12.20, in einem anderen Zusammenhang wäre das peinlich in Coronazeiten ist das beinahe kriminell.

  10. was ihre Redaktion schreibt und was man so hört zu
    WAS GESCHIEHT MIT NICHT VERIMPFTEM IMPFSTOFF eröffnet m E dem „bergischen Klüngel“ Tor und Türen. Vor Allem passt das nicht zu dem Artikel danach. Wenn das Zeug im Kühlschrank 1 Woche hält, kann man leicht mit abgezählten Mengen von einem zum Anderen kranken Menschen mit einem Impfteam fahren. Es muß also niemand nach der „komm mal schnell vorbei, wir haben noch was übrig“ Methode geimpft werden.
    Oder merken sie sich doch meine Telefonnummer. Ich bin in 1

  11. Es ist wohltuend und zugleich verwunderlich mit 84 Jahren zu erfahren wie sehr man sich um uns Alten sorgt.

  12. Wie lange schütz die Impfung und wie lange sind Personen durch natürliche Immunität geschützt die bereits eine Corona – Erkrankung durchgemacht haben?

  13. Die Dinge werden wieder einmal zerredet, bis sie einem zum Halse herausreden. Ja, wir wissen, dass Alten- und Pflegeheime zuerst drankommen. Wir wissen auch um die besondere Schutzwürdigkeit von Hochbetagten und respektieren das ungeachtet der Tatsache, dass uns dieser Umstand seit 10 Monaten täglich in den Medien, insbesonders via Staatsfunk, eingetrichtert wird. Ja, wir verstehen, dass es zunächst einmal heißt, im Allgemeininteresse zurückzustehen und uns in Bescheidenheit zu üben. Wenn mir das schon mit 65 Jahren und Asthma gehörig auf die Nerven geht, wie soll es denn dann den jungen Leuten gehen, die die mit der Bewältigung der Pandemie und den Entschädigungszahlen für die Wirtschaft für Betriebsschließungen und Betriebseinschränkungen einhergehende Staatsverschuldung und Belastung der Sozialversicherungen, StichwortKurzarbeit, dereinst zu zahlen haben? Die wollen auch einmal wieder ihre Freiheit haben und aufs Sträßchen gehen, wie es bei uns einmal hieß, sollen aber bei der Impfung die letzten sein, trotz des Übertragungsrisikos. Was sind das eigentlich für ethische Grundsätze, die hier von einer zunehmend verspießerten Gesellschaft allen anderen auferlegt werden? Und damit mich keiner der Moralapostel falsch versteht: ich würde für meine 30- und 28-jährigen Neffen meinen Impfwunsch zurückstellen. Ich vertraue auch darauf, dass 2021 die Produktion zugelassener Impfstoffe so drastisch erhöht wird, dass das alles bald kein Thema sein wird und wir zu dem nächsten Thema Freiheitsrechte für Geimpfte übergehen können und wo der gelernte Bankkaufmann Spahn schon einmal seine moraline, von rechtlichem Wissen nicht angekränkelte, Ansicht unter das Volk gebracht hat, es gebiete die Solidarität, dass Geimpfte keinen Sonderstatus erhielten. So als bedürfe es eines staatlichen Verleihungsakts, dass Bürger die ihnen pandemiebedingt entzogenen Freiheitsrechte zurückerhalten.
    So, ich habe fertig für und mit 2020 und wünsche mir allseitige Zuversicht, Langmut, Selbstdisziplin und eine hoffnungsfrohe Grundstimmung für 2021.

  14. Ein wichtiger Punkt. Im Impf-Kompass steht es mehrfach: Im Moment wird nur in den Pflegeheimen geimpft. Bislang gibt es keine Terminvergabe. Erst wenn genügend Impstoff da ist, wird die Terminvergabe geöffnet, zudem werden die Über-80-Jährigen extra angeschrieben. Bis dahin gilt es einfach Geduld zu bewahren und den Artznotruf 116 117 nicht zu belasten.

  15. Vergabe Impftermine: Es ist sehr irreführend, wenn einerseits auf verschiedenen Internetseiten angegeben wird, dass man zur Terminvergabe die 116117 anrufen kann und andererseits im WDR Videotext aufgefordert wird es nicht zu tun!!!

  16. Liebe Frau Rehborn, zunächst wird nach Auskunft des Gesundheitsministeriums ausschließlich in den Pflegeheimen und in den Impfzentren geimpft, erst später in den Arztpraxen. Vielleicht organisieren die Hilfsorganisationen wie DRK, ASB oder Johanniter solche Fahrten ins Impfzentrum, davon ist uns bislang aber nichts bekannt.

  17. Hallo, mein Name ist Marita Rehborn , ich betreue meine 90 jährige Mutter. Sie ist nicht in der Lage Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Ich fahre kaum noch Auto und die Strecke von Leichlingen bis dahin traue ich mir nicht mehr zu. Durch meine nicht so gute Knie OP brauche ich rollator und mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht bei mir nicht mehr. Mit meiner Mutter schon gar nicht. Wie kommen wir in das impf Zentrum? Bekommt der Hausarzt auch das impf serum? Moderne ginge bei Hausärzten. Oder gibt es einen mobilen impfdienst der privat fährt? In ein Seniorenheim in Leichlingen zu kommen das würde ich mit meiner Mutter schaffen, wäre das eine Alternative?

  18. Sehr geehrter Herr Dr. Watzlawek und Team,
    hiermit möchte ich mich sehr herzlich für die Zusendung Ihres kostenlosen Newsletters und die vielen Infos bedanken.
    Ihnen und Ihren Mitarbeitern Gesegnete Weihnachten und alles Gute für das NeueJahr.
    Beste Grüsse
    Helga Lipinsky

  19. [Es schreibt der Mensch, der dieses Pseudonym seit mehreren Jahren nutzt und dessen Name der Redaktion vorliegt…]

    @Claudia St.
    Meines Wissens nach sollen Kinder und Jugendliche (noch) nicht geimpft werden, da es keinen Impfstoff gibt, der an dieser Alterskohorte getestet wurde. Bei anderen Impfungen und Arzneimitteln müssen ja auch immer zunächst ensprechende Studien durchgeführt werden, denn Kinder sind ja nicht einfach nur kleine Erwachsene. Wie der Presse zu entnehmen ist, wird Moderna seinen Impfstoff einer Studie mit Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren unterziehen. Ich könnte mir vorstellen, dass danach auch eine Freigabe für diese Altersgruppen in Deutschland erfolgen wird. Bei der derzeitigen Impfstrategie ist allerdings zu erwarten, dass diese Gruppe am längsten auf den Impfstoff wird warten müssen, da sie am wenigsten an Covid-19 erkrankt (also im Durchschnitt ernsthafte Symptome bei Infektion zeigt).

  20. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren von der Impfung auszuschließen, ist in meinen Augen nicht nachvollziehbar. Betrachtet man die Grafik der 7-Tage-Inzidenz hier im Portal, fällt auf, dass mit Aufhebung der Anwesenheitspflicht für Schüler in der Schule ab dem 14.12.2020 die Inzidenz für die Stadt GL fällt, die für den RBK aber steigt.

    Die Schulen haben weite Einzugsbereiche im RBK. Seit dem 14.12.2020 sind die meisten, seit dem 16.12.2020 fast alle und seit dem 18.12.2020 alle Schüler zu Hause. Da seit dem 16.12.2020 auch die meisten Geschäfte geschlossen sind, entfällt auch Shoppen oder Bummeln. Die Zahlen der Grafik belegen, dass sich das Infektionsgeschehen seither auf die Wohnorte der Infizierten verlagert hat.

    Ich denke, man sollte Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren keineswegs von der Impfung ausschließen, wenn im Laufe des Jahres 2021 wieder normaler Präsensunterricht möglich sein soll. Mit dem Ausschluss dieser Bevölkerungsgruppe opfert man wirklich die Bildung einer ganzen Generation.

  21. Was ist mit Menschen die zur Zeit Immun gegen Covid sind weil sie vor 1 Monat Covid hatten ,
    laut Krankenhaus sind wie zur Zeit
    Immun

  22. [Es schreibt der Mensch, der dieses Pseudonym seit mehreren Jahren nutzt und dessen Name der Redaktion vorliegt…]

    Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum man jetzt schon meckert, obwohl der Impfprozess noch gar nicht begonnen hat. Dass die Hotline noch nicht für die Terminkoordination geöffnet ist, steht doch im Artikel:
    „Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums werden die Impfberechtigten allgemein informiert, sobald sie zur Impfung anstehen. Zur Terminkoordination wird die bundesweit einheitliche Rufnummer 116 117 freigeschaltet, sobald genügend Impfstoff vorliegt. Dort muss man sich melden, wenn es soweit ist.“

    Würde man da jetzt schon Termine vergeben, würden sich einige doch auch wieder beschweren, dass manche bevorzugt würden.

    Und warum sollte es in der Rheinberg-Galerie zu Gedränge kommen, wenn ohnehin nur mit Einladung bzw. Terminvereinbarung geimpft wird? Vielleicht, weil es Leute geben wird, die „auf gut Glück“ ohne Termin versuchen den Impfstoff zu bekommen. Das wäre aber bei jedem anderen Standort nicht anders.

    Ich jedenfalls bin zuversichtlich, dass es funktionieren wird, dafür wird alleine die öffentliche Aufmerksamkeit und das Interesse schon sorgen. Und bei Knappheit wird natürlich nicht jeder zu jeder Zeit zufrieden sein, ich hätte mich (mit einer relevanten Vorerkrankung) auch gerne in einer höheren Gruppe gesehen, aber was (noch) nicht da ist, kann eben nicht verteilt werden.

  23. Abwarten und Tee trinken… Es gibt schließlich Seiteneingänge und die Möglichkeit Absperrband zu nutzen. Darüber hinaus können täglich ja auch nicht 5000 geimpft werden, wie etwa in Deutz. Man kann auch einfach mal in die Logistik vertrauen… Bzw. Mit der Kritik entsprechend warten :)

  24. Es ist zu erwarten, dass es in der RheinbergGalerie zu einem fürchterlichen Gedränge kommen wird und dadurch die Gefährdung durch Corona-Ansteckung stark erhöht sein wird. D.h., man steckt sich erst mal an, damit man geimpft werden kann. Tolle Aussichten…

  25. Habe die Tel. 116117 bezüglich Terminvergabe gestern ausprobiert: Es funktioniert nicht. Damit fängt das Verwirrspiel schon mal an. Es ist zu erwarten, dass nach Anwahl dieser Telefonnummer wegen der Corona-Schutzimpfung auch für die Hoch-Risikogruppen, stets das „Besetztzeichen“ ertönen wird.