Jörg Krell, Fraktionschef der FDP im Stadtrat

228 Millionen Euro wollte die Stadt in das neue Abwasserbeseitigungskonzept einstellen. Auf Antrag der FDP wurde das Konzept noch einmal überarbeitet – und um eine substanzielle Betrag reduziert.

Auf Antrag der FDP-Fraktion ist in der letzten Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften des alten Stadtrats am 10.12.2020 die Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) 2021 der Stadt Bergisch Gladbach mit den Stimmen der Bündnispartner an den zuständigen Fachausschuss zur weiteren Beratung zurückverwiesen worden.

„Es waren in der Dezembersitzung erhebliche Fragen offengeblieben, sodass wir nicht ruhigen Gewissens einen Beschluss hätten fassen können. Bei einem Gesamtvolumen von 228 Millionen Euro geht es um sehr viel Geld,“ fasst Jörg Krell, Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion die damalige Situation zusammen.  

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Zwischenzeitlich haben Politik und Verwaltung nach sehr konstruktiven und intensiven Diskussionen im zuständigen Ausschuss für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung (AIUSO) eine einvernehmliche Lösung gefunden und das Abwasserbeseitigungskonzept auf das notwendige Maß reduziert.

Insgesamt konnten die voraussichtlichen Kosten für das ABK um 41 Millionen auf knapp 187 Millionen reduziert werden. Das so modifizierte ABK 2021 ist in der Sitzung vom 09.02.2021 bei nur einer Enthaltung beschlossen worden.

Die Reduktion der Kosten ist insbesondere durch die Anwendung geeigneterer Schätzverfahren und das Herausrechnen von Kostenpositionen, die anderen zukünftigen Budgets zuzurechnen sind oder für die Fördermöglichkeiten bestehen, erreicht worden.

Der Vertreter der FDP im Ausschuss Christian Müller-Wasmuth stellt klar: „Mit einer Reduzierung der Kostenschätzung sind Stand heute Kosteneinsparungen für die Stadt bei der Umsetzung erst noch zu realisieren, aber wir haben gemeinsam mit der Verwaltung eine transparentere und validere Planungsgrundlage geschaffen.“   

Damit unterstreicht die FDP in Bergisch Gladbach Ihr Credo für eine Politik, die rechnen kann und für eine effiziente bürgernahe Verwaltung am praktischen Beispiel. „Unsere Bürgerinnen und Bürger haben es verdient, dass wir als Politik genau hinschauen und die Dinge kritisch hinterfragen“, schließt Jörg Krell.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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