Die Bergische Ressourcenschmiede wird auf dem Gelände von :metabolon umgesetzt und wird Forschung sowie Wissensvermittlung im Bereich innovative Stoffkreisläufe und Ressourcenverwertung ermöglichen. Bildnachweis: REGIONALE 2025 Agentur

Das Förderprogramm Regionale 2025 Bergisches RheinLand schreitet voran: Sechs Projekte haben den A-Status erhalten und werden jetzt umgesetzt, neun Projekte sind ganz neu dazu gekommen, sechs Strategiepapiere richten das Programm noch klarer aus und bieten Diskussionsstoff.

Unter der Klammer „Bergisches RheinLand“ soll die neue Regionale den gesamten Raum östlich von Köln stärken, attraktiver und sichtbarer machen, mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Oberbergischen Kreis und dem nördlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises.

Für eine Teilnahme und damit indirekt verbundene Förderung haben sich bereits 54 Projekte beworben, die nun allmählich konkreter werden. Das wurde jetzt bei einer Videokonferenz der Regionale-Agentur-Geschäftsführer Reimer Molitor und Thomas Kemme sowie den Landräten der drei Kreise, Stephan Santelmann, Sebastian Schuster und Jochen Hagt deutlich.

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Sechs der Projekte sind inzwischen soweit geprüft und weiter entwickelt worden, dass sie nun umgesetzt werden können, hatte gerade der Lenkungsausschuss beschlossen und mit dem A-Stempel versehen (Details s.u.):

  • Bergische Ressourcenschmiede (Oberbergischer Kreis), 
  • Aktivierung Bahnhofsareal Morsbach – von der Bahn zum Wohnpark an der Wisser der Gemeinde Morsbach (Oberbergischer Kreis),
  • On-Demand vs. Ortsbus in Neunkirchen-Seelscheid (Rhein-Sieg-Kreis),
  • Schnellbusse im Bergischen RheinLand/Modul „Linie SB 56“ (alle drei Kreise),
  • „Gesunder Bildungscampus“ der Gemeinde Nümbrecht (Oberbergischer Kreis),
  • Dorfzentrum Leuscheider Land der Gemeinde Windeck (Rhein-Sieg-Kreis).

Das Fördervolumen dieser Projekte reicht von 300.000 Euro (Dorfzentrum Leuscheid) bis zu 28 Millionen Euro, die alleine für den Bildungscampus in Nümbrecht veranschlagt werden.

Am Ende aber, das betont Molitor, komme es nicht darauf an, wieviel Million Euro an Fördergeldern in die Region fließen – sondern „was wir damit anrichten können“. Bei einzelnen Projekten könnte auch gar keine Fördergeld fließen, sondern zum Beispiel ein neues Geschäftsmodell mit großer Wirkung für die Region entstehen.

Projekte in Rhein-Berg werden weiter entwickelt

Der Rheinisch-Bergische Kreis ist hier nur an dem Schnellbus-Projekt beteiligt. Aber die Arbeit an den bereits früher vorgestellten Projekten hier vor Ort werden mit Hochdruck gearbeitet, stellte Molitor klar. Dabei geht es zum Beispiel um den Grünen Mobilhof mit einer Wasserstofftankstelle des RVK in Moitzfeld – bei dem viele Puzzlesteine zusammen gesetzt werden müssten, erläuterte Molitor.

Das Digitale Innovationszentrum, ein weiteres Projekt des Kreises Rhein-Berg mit Standort in Bergisch Gladbach, sei „Kandidat Nr. 1“ in der Prioritätenliste, der nun förderfähig gemacht werden solle. Dazu liefen viele Absprachen mit Partnern, berichtete der Regionale-Geschäftsführer.

Und schließlich das Mega-Projekt der Zanders-Konversion – wo gerade die erste Runde der Bürgerbeteiligung abgeschlossen worden ist.

Hinweis der Redaktion: Alle Projekte lassen sich hier mit vielen Details aufrufen. Alle Beiträge des Bürgerportals zur Regionale finden Sie hier.

Insgesamt bereits 54 Projekte in Arbeit

Drei Projekte haben den Sprung vom C- auf den B-Status geschafft und neun neue Projekte wurden in den Qualifizierungsprozess mit dem C-Status aufgenommen worden. Damit befinden sich nun insgesamt 54 Projekte im aktiven Qualifizierungsprozess der Regionale 2025. Aber, das betont Molitor, weitere Projekte können und sollen laufend dazu kommen.

Der programmatische Rahmen

Alle Projekte müssen in den programmatischen Ansatz der Regionale passen, daher sind der Agentur die sechs neuen Strategiepapiere besonders wichtig, die alle sechs großen Handlungsfelder abdecken:

  • Wohnen und Leben
  • Fluss- und Talsperrenlandschaft
  • Ressourcenlandschaft
  • Arbeit und Innovation
  • Gesundheit
  • Mobilität.

Diese Papiere, so Molitor, identifizieren die Herausforderungen für das Bergische RheinLand und setzen sie in strategische Leitlinien um. Sie sollen nun von allen Akteuren diskutiert werden, hofft Molitor. Nicht zuletzt in den Kreis- und Stadträten der Region.

Die Papiere dienten aber auch als Anregung und Handreichung für weitere Projekte. Im Fokus stehe dabei immer das Kernthema: die Konversion/Transformation von Beständen und der nachhaltige, zukunftsgerichtete Umgang mit Ressourcen.

In einem Jahr will die Regionale-Agentur damit auch in die Öffentlichkeit gehen, zum Beispiel mit einem großen Kongress auf dem Zanders-Gelände zum Thema Konversion.

Dokumentation

Neue Projekte mit A-Status

Bergische Ressourcenschmiede – Hub für zirkuläre Wertschöpfung, Lindlar/Oberbergischer Kreis (Projektträger: Bergischer Abfallwirtschaftsverband, TH Köln, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis), A-Status für das Modul Pilot zur Bergischen Ressourcenschmiede

Im Rahmen des Projekts wird der Forschungsstandort :metabolon zu einem impulsgebenden Standort für Nachhaltigkeit und zirkuläre Wertschöpfung im Bergischen RheinLand erweitert. Als erster Projekt-Baustein wird der Pilot zur Bergischen Ressourcenschmiede umgesetzt, der vom Lenkungsausschuss der REGIONALE 2025 den A-Status erhalten hat. Dieser beinhaltet den Neubau eines Gebäudes, das zunächst als Standort für Forschung und Wissensvermittlung genutzt wird. Zudem wird darin eine Vernetzungsstelle für zirkuläre Wertschöpfung eingerichtet, die als zentrale Anlaufstelle für regionale Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Verwaltung dient und den Kontakt u. a. zu den wissenschaftlichen Partnern herstellt.

Aktivierung Bahnhofsareal Morsbach – von der Bahn zum Wohnpark an der Wisser, Morsbach/Oberbergischer Kreis (Projektträger: Gemeinde Morsbach)

Das Bahnhofsareal Morsbach wird zu einem attraktiven Ort für Bürgerinnen und Bürger von Morsbach sowie auch für Besucherinnen und Besucher umgestaltet. Auf dem Areal wird ein neues Wohnquartier am Flusslauf der Wisser entstehen, das zentrumsnahe Wohnungen und ergänzende Nutzungen wie Dienstleistungen und Gastronomie bietet. Ein weiterer Baustein des Projektes ist die Transformation des ehemaligen Bahnhofsgebäudes zu einem soziokulturellen Zentrum, dem „Morsbacher Integrations- und Begegnungshaus“.

On-Demand vs. Ortsbus in Neunkirchen-Seelscheid, Neunkirchen-Seelscheid/Rhein-Sieg-Kreis (Projektträger: Rhein-Sieg-Kreis)

Der Rhein-Sieg-Kreis prüft mit dem Modellprojekt wie eine Transformation und Verbesserung des ÖPNV-Angebotes im eher ländlich geprägten Raum gestaltet werden kann. Dazu werden Erfahrungen mit einem nutzerfreundlichen ÖPNV-Angebot „on demand“ gesammelt und mit einem klassischen Linienbus-Angebot verglichen. So wird ein vollflexibles On-Demand-Angebot mit virtuellen Haltestellen zur Anbindung der kleineren Ortsteile an die Hauptachsen in Neunkirchen-Seelscheid eingerichtet. Die Buchung des Transports erfolgt per App. Gleichzeitig testet der Kreis eine neue Ortsbuslinie, die sich nach Fahrplanzeiten richtet und die beiden Hauptorte verbindet.

Schnellbusse im Bergischen RheinLand, in allen drei Kreisen (Projektträger: Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis), A-Status für das Modul Linie SB 56

Über leistungsfähige Schnellbuslinien sollen die bisher weniger gut angebundenen Kommunen und Räume im Bergischen RheinLand mit dem Schienennetz und den Großstädten der Rheinschiene verbunden werden. Entlang von definierten Korridoren wird eine schnelle und klimafreundliche Alternative zum Individualverkehr entstehen und die bestehende Straßeninfrastruktur entlasten. Die einzelnen Linien werden sukzessive eingeführt. Die Schnellbuslinie SB 56 zwischen Siegburg und Much ist der erste Teilbaustein, der den A-Staus erhalten hat und im Sommer 2021 startet. Die Schnellbuslinie ist abgestimmt auf das Projekt On-Demand versus Ortsbus in Neunkirchen-Seelscheid – beide Projekte starten zeitgleich, um sich gegenseitig zu stärken.

NümbrECHT rundum gesund, Nümbrecht/Oberbergischer Kreis (Projektträger: Gemeine Nümbrecht), A-Status für das Modul Gesunder Bildungscampus

Das Gesundheits- und Bildungsprofil der Gemeinde wird mit zwei Entwicklungsschwerpunkten, der Umgestaltung des Kurparks und der Einrichtung des Gesunden Bildungscampus, gestärkt. Der Baustein hat jetzt durch den Lenkungsausschuss den A-Status erhalten. Ziel ist es, einen multifunktionalen Gesunden Bildungscampus rund um den Schulstandort Homburgisches Gymnasium Nümbrecht/Sekundarschule Nümbrecht zu entwickeln. Dabei werden die Anforderungen der Ganztagsschule und der Inklusion berücksichtigt und gleichzeitig der gesundheitliche Ansatz bei Nutzung durch Dritte und Veranstaltungen des Gemeinwesens fokussiert.

Dorfzentrum Leuscheider Land, Windeck/Rhein-Sieg-Kreis (Projektträger: Gemeinde Windeck, Dorfzentrum Leuscheider Land e.G.),

Im Rahmen des Projektes entsteht in einem leerstehenden Ladenlokal ein Dorfzentrum im Windecker Ortsteil Leuscheid. Wichtigster Baustein des Projektes ist ein genossenschaftlich betriebener Dorfladen mit regionalem Warensortiment, der einen Online-Bestellservice sowie perspektivisch einen digitalen 24/7-Betrieb bieten soll. Neben dem Dorfladen wird das Dorfzentrum auch ein Café sowie ein ehrenamtlich betriebenes Beratungsangebot umfassen. Mit diesem Modell wird ein multifunktionaler Begegnungsort geschaffen, der den Ort zukunftsfähig weiterentwickelt und die Daseinsvorsorge sichert.

Bereits zuvor im A-Status

  • Innovation Hub Bergisches RheinLand, Gummersbach
  • Mobilstationen im Rheinisch-Bergischen Kreis
  • Haus der Kultur(en) Burscheid, RBK

Neue Projekte mit B-Status

Odenthal-Altenberg – Starke Ortsmitte und kulturelles Erbe im Dhünnkorridor, Odenthal/Rheinisch-Bergischer Kreis (Projektträger: Gemeinde Odenthal)

Ziel des Projektes ist es, die Ortsmitte von Odenthal, den Seminar- und Ausflugsort Altenberg sowie den Landschafts- und Naturraum entlang der Dhünn in ihren Funktionen zu stärken und besser miteinander zu verknüpfen. Dabei sollen sie als Wohn-, Bildungs- und Freizeitstandort aufgewertet werden. Im Rahmen des Projektes sollen in der Ortsmitte die Dhünn besser erlebbar gemacht werden und die Teilräume des Ortes funktional und gestalterisch miteinander verknüpft werden. Ein wichtiges Modul ist dabei die Umnutzung der „Alten Kaplanei“ in der Ortsmitte, die 2020 in das Programm „Zukunft im Bestand – Entwicklungsperspektiven für historische Schlüsselgebäude“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) aufgenommen wurde. Gleichzeitig soll der Dhünnkorridor mit seiner Flora und Fauna als Landschaftsraum gesichert und gestärkt werden.

Transformation Hückeswagen – Perspektiven für Schloss und Altstadt, Hückeswagen/Oberbergischer Kreis (Projektträger: Schloss-Stadt Hückeswagen)

Mit dem Projekt möchte die Gemeinde Hückeswagen das Nutzungsspektrum des Schlosses innovativ weiterentwickeln. Durch den Umbau soll die dort beheimatete Stadtverwaltung neu aufgestellt werden, um den modernen Arbeitsanforderungen von Verwaltung und Politik Rechnung zu tragen. Gleichzeitig soll das Schloss für Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher und Besucherinnen geöffnet werden. Angedacht ist eine multifunktionale Nutzung der Räumlichkeiten für Bildung, Kultur und Co-Working sowie Gastronomie. Darüber hinaus sollen neue und auf das Schloss abgestimmte Nutzungen für leerstehende Immobilien der Altstadt entwickelt und umgesetzt werden.   

Regionales Hochschul-Innovations-Centrum (RHIC), Neunkirchen-Seelscheid/Rhein-Sieg-Kreis (Projektträger: Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Rhein-Sieg-Kreis, Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid)

Im Rahmen des Projektes ist geplant, ein Zentrum für die Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in Neunkirchen-Seelscheid aufzubauen. Es soll mit einem Wirtschafts- und Wissenschafts-Kompetenzzentrum, einem sogenannten Inkubator-/Acceleratorzentrum z.B. für Start-Ups sowie zusätzlichen Multifunktionsräumen drei Bausteine umfassen. Ein Ziel ist es, Co-Working im eher ländlichen Raum zu etablieren und Arbeit und Wohnen stärker miteinander zu verknüpfen. Es soll ein Ort der Begegnung, des Lebens, des Arbeitens und der sozialen und wirtschaftlichen Innovation mit entsprechender Infrastruktur entstehen.

Projekte mit C-Status

Markt und Mehr – Belebte Ortsmitte Waldbröl, Waldbröl/Oberbergischer Kreis

Mit dem Projekt soll der beliebte Vieh- und Krammarkt neugestaltet und als attraktiver Aufenthaltsort entwickelt werden. Zu den geplanten Maßnahmen zählen beispielsweise der Bau einer multifunktionalen Markthalle, eine einheitliche Standgestaltung, eine Ausweitung des Warensortiments auf regionale Produkte.

Bergisches Forum für Wissen und Kultur, Gummersbach/Oberbergischer Kreis

Das Bergische Forum für Wissen und Kultur soll durch Umnutzung und Erweiterung des Hohenzollernbads in Gummersbach Einrichtungen wie Bibliothek, Volkshochschule, Theater, Arbeitsräume sowie Schule und Universität miteinander verbinden und vielseitige Nutzungen ermöglichen. Geplant ist, einen Begegnungsort zu schaffen, an dem verschiedene Angebote stattfinden, die sowohl analog als auch v.a. digital zugänglich sind.

Erlebnisareal Burg- und Museumsdorf Windeck, Windeck/Rhein-Sieg-Kreis

Im Rahmen des Projektes sollen die Burg und das Museumsdorf aufgewertet und als Ausflugsziel für Einheimische sowie Touristinnen und Touristen weiterentwickelt werden. Ein Baustein ist die Erneuerung des Dorfhauses zu einem Begegnungsort. Zudem soll die Burgruine mit einem Aussichtsplateau, einem Garten und einer Bühne ausgestattet werden. Das Museum soll in seiner Ausstellung geschichtliche Schwerpunkte fokussieren und als außerschulischer Lernort dienen.

Dorf mit Zukunft – Ortsentwicklung Lindlar-Linde, Lindlar/Oberbergischer Kreis

Lindlar-Linde hat eine aktive Dorfgemeinschaft. Dennoch steht der Ortsteil vor den gleichen Herausforderungen wie viele andere Dörfer, zum Beispiel fehlen bezahlbarer und barrierefreier Wohnraum sowie Orte, die von Vereinen und Bürgerschaft genutzt werden können. Mit dem Projekt soll Linde zukunftsorientiert aufgestellt und die hohe Lebensqualität erhalten werden. Angedacht sind unter anderem der Umbau des alten Pfarrheims für die Einrichtung einer Tagesbetreuung von pflegebedürftigen Menschen, der Bau eines Wohnhauses mit altersgerechten Wohnungen und eine Aufwertung des Dorfplatzes als Begegnungsort.

Weiterbildungsakademie Oberberg, Gummersbach/Oberbergischer Kreis

Die Volkshochschule Oberberg ist eine etablierte Institution mit dezentraler Struktur. Im Rahmen des Projekts Weiterbildungsakademie Oberberg soll sie neu positioniert und strategisch zu einer regionalen Marke für Weiterbildung und lebenslanges Lernen entwickelt werden. Geplant ist, ein multifunktionales Kompetenzzentrum für Bildung und Begegnung zu schaffen und gemeinsame Weiterqualifizierungsangebote mit Akteuren aus dem Bergischen RheinLand anzubieten.

Perspektive Laubwald im Bergischen RheinLand, Oberbergischer und Rheinisch-Bergischer Kreis

Das Projekt umfasst zwei Bausteine: die Entwicklung von geeigneten Vermarktungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten für den klimafreundlichen Rohstoff Holz und den Erhalt der Laubwälder als wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten des Bergischen RheinLandes. Daneben sollen die Entwicklung innovativer Holzprodukte forciert und ein regionales Bildungsnetzwerk etabliert werden, das Wissen und Kompetenzen an die Akteure vor Ort vermittelt.  

Teichlandschaft Lohmarer Wald, Lohmar/Rhein-Sieg-Kreis, C-Status

Mit dem Projekt soll die Teichlandschaft im Lohmarer Wald als Erholungsgebiet erhalten, die prägende Fischzucht gesichert und der Wald wieder aufgeforstet und bewirtschaftet werden. Ziel ist die Entwicklung von Organisations- und Managementmodellen, damit vor Ort ein wertschöpfender Umgang mit der Landschaft entstehen kann. Zentrale Aspekte sind die Lenkung der Erholungssuchenden sowie die anschauliche Vermittlung der Einmaligkeit und Schutzwürdigkeit dieses Gebietes.

Stille Naherholung Wiehltalsperre, Reichshof/Oberbergischer Kreis, C-Status

Ziel des Projekts ist es, sowohl die Schutzbedürfnisse der Trinkwassertalsperre als auch die Naherholungsbedürfnisse der Menschen aus der Umgebung und aus den angrenzenden Ballungsräumen in Balance zu bringen. Hierzu sollen unterschiedliche Bausteine eines Lenkungs- und Vermittlungskonzepts umgesetzt werden.

Grenzenlos – Öffentliche Infrastruktur nachhaltig managen, gesamtes Gebiet der REGIONALE 2025 und Südwestfalen, C-Status

Das grenzübergreifende Pilotprojekt soll für den Naturpark Bergisches Land und die Naturräume in Südwestfalen ein digitales Infrastrukturmanagementsystem etablieren. Damit sollen die vorhandenen Elemente digital erfasst und die Pflege, Wartung und Entwicklung von neuen Produkten und Angeboten vereinfacht werden.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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