v.l.: Bürgermeister Frank Stein, Bethe-Botschafterin Helene Hammelrath und LIFEGATE-Mitarbeiterin Mirjam Ebert

Die soziale Einrichtung Lifegate unterstützt die Frühförderung behinderter Kinder in Beit Jala. Im März endete eine Spendenaktion unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Frank Stein mit einer beachtlichen Summe, die von Roswitha und Erich Bethe verdoppel wurde.

6.295 Euro Spendengelder sind zusammengekommen, um das Projekt „Frühförderung“ für Kinder mit Behinderung in der palästinensischen Partnerstadt Beit Jala zu unterstützen. Träger des Projektes ist die renommierte soziale Einrichtung LIFEGATE, und die Schirmherrschaft der Spendenaktion hatte Bürgermeister Frank Stein übernommen.  

Terminiert war die Spendenaktion bis zum 17. März 2021. Bis zu diesem Tage eingehende Spenden waren doppelt wertvoll: Die Ehrenbürger Roswitha und Erich Bethe hatten versprochen, mit ihrer Stiftung am Ende die eingegangene Spendensumme zu verdoppeln.

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LIFEGATE-Mitarbeiterin Mirjam Ebert, zum Finale der Aktion aus Dortmund angereist, kann so den stolzen Betrag von 12.590 Euro aus den Händen von Helene Hammelrath als Botschafterin der Bethe-Stiftung mit nach Hause nehmen beziehungsweise nach Palästina überweisen.  

Bürgermeister Stein freut sich über das gute Ergebnis und lobt die Spendenfreude der Bürgerinnen und Bürger: „Ich finde es sehr erfreulich, dass gerade unsere Partnerstädte immer wieder Unterstützung aus der Stadtgesellschaft heraus erhalten. Das ist ein tolles bürgerschaftliches Engagement.“ 

Bethe-Botschafterin Helene Hammelrath erinnert sich an die Anfänge der Kontakte zu LIFEGATE: „Die damalige Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hatte Erich Bethe auf die Einrichtung in Beit Jala aufmerksam gemacht. Die Stiftung hat nun schon zum vierten Mal eine Spendenaktion hierfür verdoppelt. Das ist nicht üblich und etwas ganz Besonderes. LIFEGATE wird dauerhaft für die Stiftung von Bedeutung sein.“

Frühförderung . . . öffnet früh ein Tor zum Leben

Unter dieser Überschrift kümmert sichLIFEGATE mit seinem Einrichtungsleiter Burghard Schunkert seit vielen Jahren vorbildlich um die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen. Speziell für die Frühförderstelle und die Förderschule in Beit Jala sollen verschiedene Therapiematerialien sowie ein Farbkopiergerät für die Bereitstellung von Arbeitsmaterial angeschafft werden. Gerade in der Frühförderung ist es möglich, gezielt und besonders erfolgreich zu helfen.

Mirjam Ebert, Leiterin der LIFEGATE-Geschäftsstelle in Dortmund, weiß, wie wichtig die Unterstützung ist, gerade in Corona-Zeiten: „LIFEGATE in Beit Jala lebt von Dienstleistungen wie Wäscherei oder Hotel. All das fällt zurzeit als Einnahmequelle aus. Deshalb ist die Spende aus Bergisch Gladbach jetzt besonders willkommen.“

Die Behinderung von Kindern sei in Palästina oft ein Tabuthema, deshalb habe die Förderung einen hohen Wert: „LIFEGATE versucht Vorbehalte und Vorurteile abzubauen. Elternarbeit spielt bei uns eine große Rolle, und wir haben oft erlebt, wie stolz die Väter mit einem Mal auf ihre Kinder sind.“ Erst im letzten Jahr wurde das Angebot erweitert und eine Gruppe mit schwerstbehinderten Kindern eingerichtet, die nun ebenfalls pädagogisches Material benötigen. 

Organisiert hat die Spendenaktion der Städtepartnerschaftsverein Bergisch Gladbach – Beit Jala e.V. in Kooperation mit dem Freundeskreis Ganey Tikva an der Kirche zum Heilsbrunnen. Beide Bergisch Gladbacher Einrichtungen, die eine für die palästinensische Stadt Beit Jala und die andere für die israelische Stadt Ganey Tikva, arbeiten schon seit längerem projektweise zusammen.

Pressestelle Stadt BGL

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