Im Zentrum von Refrath fehlt es an Stellplätzen für Fahrräder. Daher schlägt die CDU-Fraktion vor, zwischen Dolmanstraße und Siebenmorgen eine Abstellmöglichkeit einzurichten. Diese Maßnahme ist Teil eines Fahrradwegekonzepts, das in der Fraktion derzeit erarbeitet wird.

„Wer seine Einkäufe im Ortszentrum von Refrath mit dem Fahrrad unternimmt, weiß oft nicht, wo das Gefährt abzustellen ist.“ Diesen Zustand kennt Hermann-Josef Wagner, der den Wahlbezirk Refrath-Nord im Stadtrat vertritt. Aus seiner Ortskenntnis heraus haben er und einige weitere Fraktionsmitglieder eine Lösung erarbeitet.  

„Wir befürworten das baldige Aufstellen einer Fahrradparkeinrichtung mit Lademöglichkeit für E-Bikes auf einer Freifläche nahe des Markplatzes von Refrath“, schlägt Wagner in einer Pressemitteilung der CDU-Stadtratsfraktion vor. Ein entsprechender Antrag ist eingereicht und wird den Ausschuss für strategische Stadtentwicklung und Mobilität (ASM) bei seiner Sitzung am 15. Juni beschäftigen.

Konkret befindet sich der vorgeschlagene Standort für diese Radanlage zwischen der Dolmanstraße und der Einkaufsstraße Siebenmorgen in Refrath. „Eine solche sichere Abstellmöglichkeit für die vielen Rad-Nutzerinnen und -Nutzer entspricht nicht nur dem Sinn des Mobilitätskonzepts, sondern unterstützt auch den Klimaschutz dort, wo es angebracht ist, nämlich bei den kurzen Wegen im Wohnumfeld“, heißt es in dem Antrag.

In den Klimaschutzkriterien der Vereinten Nationen (UN), an denen sich die CDU-Fraktion orientiert, werden in dem „UN-Ziel 11“ nachhaltige Maßnahmen in Städte und Gemeinden eingefordert. „Unser Antrag sollte deshalb von der Sache her auf breite Unterstützung bauen können“, setzt Wagner auf das Mitmachen der anderen Fraktionen.

Auch für Schildgen

Für die Umsetzung könnten Fördermittel beantragt werden, empfiehlt die CDU-Fraktion  in ihrem Antrag unter Hinweis auf entsprechende Links.

Übrigens ist diese Maßnahme in Refrath Bestandteil eines intern erarbeiteten Fahrradwegekonzepts, das derzeit in der Fraktion diskutiert wird. Auch der Vorstand  des CDU-Ortsverbands Schildgen/Katterbach hat sich bei seiner jüngsten Sitzung mit dem Aufstellen einer Fahrradparkeinrichtung im Bereich des Zentrums von Schildgen befasst.

„Wir können nicht auf die große Umgestaltung der Altenberger-Dom-Straße und Umgebung warten, sondern brauchen eine solche Einrichtung möglichst jetzt“, fasst der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Harald Henkel, das Ergebnis der Sitzung zusammen. 

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5 Kommentare

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  1. Herr Havermann,
    ich kann zwar vieles, aber am 4.6. einen Bezug zu einer am 6.6. stattgefundenen Wahl herstellen kann ich nicht ;)

    Das war rein auf den bereits gestarteten Bundestagswahlkampf bezogen, wo sich die CDU mit ihrem bisher blassen Kandidaten mit Herrn Lindner (Personenbonus) und dem Kandidaten der Grünen (Parteibonus) starker Konkurrenz ausgesetzt sieht.

    Und seien wir doch mal ehrlich, der Wunsch nach Radabstellanlagen sollte keine Pressemitteilung wert sein.
    Das wird schnell im Ausschuss diskutiert, abgestimmt und gebaut. Danach kann man gerne berichten.
    Zeigt aber auch, wie wenig Gestaltungs-Momentun aktuell in der örtlichen Politik vorherrscht.

    PS: Wenn die CDU hier lesen sollte, erwähnen Sie doch in der Pressemitteilung, wo und ob man den Antrag und ergänzende Unterlagen auf Ihrer Homepage finden kann.

  2. Wie man unter eigenem Namen und ohne Pseudonym trotzdem eine seltsame Meinung vertreten kann, zeigt Herr Schneider, wenn es denn der richtige Name ist. Einen Bezug zwischen der Wahl in Sachsen-Anhalt und einem Fahrradständer in Refrath herzustellen zeugt schon von gewaltiger Nonsens-Phantasie. Dann auch noch zu vermuten, mit einem Fahrradständer CDU-Stimmen für die Bundestagswahl zu gewinnen, lässt einen Blick auf die Denke des Schreibers zu.

  3. Nicht nur für Fahrräder sondern auch für Autos und die zahlen Steuern

  4. Da bin ich aber erstaunt, auch in Schildgen ist ein Fahrradparkplatz geplant. Wo denn? Ich vermisse ich den genauen Ort. Die Idee selbst ist ja schon etwas älter – nämlich im Mobilitätskonzept der Stadt von 2016 verankert. Bisher fand sich keine zentrale Abstellmöglichkeit.
    Übrigens ist mir mein Fahrrad auch wertvoll, obwohl es nicht so teuer war;-) Hier in Schildgen fahren morgens sehr viele Personen mit dem Rad zur Haltestelle Kirche, teilweise aus Kalmünten und Klutstein. Und da wäre ein überdachter Platz das Mindeste für uns.

  5. Warum gibt es den Antrag nicht als Anhang oder zumindest einen Link zur CDU Seite.

    Dass nun Fahrradständer schon eine Pressemitteilung wert sind, zeigt, dass in der CDU nach der Wahl Laschets die blanke Angst vor einem Debakel im September herrschen muss.

    Im Grünen Refrath versucht man ein paar Stimmen zu gewinnen, während das x-fache bereits zu AfD und FDP abgewandert ist, auch wenn es nur Protestwahl wird.

    Wie sieht es denn mal mit Fahrradtürmen in GL aus, damit man sein Rad auch mal mehrere Stunden unbeaufsichtigt lassen kann.
    Wer stellt denn sein über 3.000€ teures Rad mit zig Schnellspannern irgendwo ab. So viele Schlösser kann man doch gar nicht mitnehmen.

    Fahrrdboxen oder Türme, das wäre eine Pressemitteilung wert.