Nach dem ersten Nachweis einer Corona-Infektion mit der Delta-Variante bei einem Grundschulkind hat die Kreisverwaltung in der Bergisch Gladbacher Grundschule und in drei ebenfalls betroffenen Klassen einer Förderschule eine Testaktion durchgeführt. Bislang gibt es keine Hinweise, dass Schutzmaßnahmen verletzt worden wären.

Nach wie vor ist im Rheinisch-Bergischen Kreis nur ein einziger Fall einer Infektion mit der Delta-Variante des Corona-Virus nachgewiesen worden: ein Grundschulkind aus Bergisch Gladbach war bereits Anfangs vergangener Woche Corona-positiv getestet worden; bei der Nachkontrollen war die Delta-Variante entdeckt worden.

Auch drei Geschwisterkinder, die eine Förderschule besuchen, hatten sich mit Corona infiziert – hier stehe das Ergebnis des Variantentests nach wie vor aus, teilte die Kreisverwaltung am Dienstag mit.

Hintergrund: Bundesweit hat die Delta-Variante bereits einen Anteil von 50 Prozent aller Corona-Fälle erreicht, schätzt das RKI. Im Rheinisch-Bergischen Kreis waren in der vergangenen Woche nur sehr wenige Fälle gemeldet worden (am Montag war es einer). Sie werden alle auf Varianten hin überprüft, bis Ergebnisse vorliegen dauert es aber immer einige Tage. Die (indische) Delta-Variante gibt als ansteckender und kann zu schwereren Erkrankungen führen als der ursprüngliche Typ oder die (britische) Alpha-Varianten.

In der Grundschule seien Maskenpflicht und Abstandsregeln eingehalten worden, zudem sei ausreichend gelüftet worden, erläutert der Kreis. Alle engen Kontaktpersonen des betroffenen Kindes waren bereits in der vergangenen Woche ermittelt und unter Quarantäne gesetzt worden.

In der Förderschule seien drei Klassen betroffen, die von den drei Kindern besucht werden. Auch hier seien die Schutzmaßnahmen in allen Klassenverbänden korrekt umgesetzt worden. Daher sei nur in einer Klasse eine enge Kontaktperson ermittelt und unter Quarantäne gestellt wurde.

Zur Sicherheit habe das Gesundheitsamt in allen drei Klassen der Förderschule und auch in der Klasse der Grundschule eine Testaktion durchgeführt, die derzeit noch laufe.

Bis die Ergebnisse vorliegen bleiben alle Kinder der betroffenen Schulklassen beider Schulen in Absprache mit den Eltern und der Lehrerschaft im Distanzunterricht.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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