707 unserer Leserinnen und Leser zahlen freiwillig einen monatlichen Beitrag, um die Arbeit der Redaktion zu unterstützen. Damit ermöglichen sie es uns unter anderem, mit Holger Crump einen Kulturreporter zu beschäftigen, der die Kunst- und Kulturszene in Bergisch Gladbach immer wieder in aufwendigen Beiträgen vorstellt, ergänzt durch Fotos von Thomas Merkenich.

Sie sind noch nicht dabei? Unterstützen Sie uns mit einem freiwilligen Abo!

Eigentlich sollte die Laurentiuskirmes an diesem Samstag beginnen, aber schon zum vierten Mal fällt das traditionsreiche Volksfest auf dem Bergisch Gladbacher Marktplatz Corona zum Opfer. Statt zur Eröffnung lädt Burkhardt Unrau zu einer Erinnerungsveranstaltung. Eine historische Orgel soll wenigstens für ein wenig Kirmesstimmung sorgen.

+ Anzeige +

Damit die Kirmes „in den Köpfen der Menschen bleibt und nicht vergessen wird“ lädt Burkhardt Unrau, der Geschäftsführer des Schaustellervereins Bergisch Gladbach am Samstag um 12 Uhr zur Nicht-Eröffnung auf dem Konrad-Adenauer-Platz ein.

Statt Autoscooter, Raupe oder Karussell stehen dort zwar die Fisch- und Obststände des Wochenmarktes – aber immerhin wollen Hubert Markmann aus Bonn mit seiner historischen Wellershaus Orgel von 1892 und Manfred Sistig aus Schildgen mit seinen historischen Holzwohnwagen für etwas Stimmung sorgen.

Und auch die lokalen Honoratioren, u.a.. Bürgermeister Frank Stein, Landrat Stephan Santelmann, MdB Hermann-Josef Tebroke, Kreisdechant Norbert Hörter sowie weitere Lokalpolitiker:innen, wollen vorbei schauen.

Schon im Juni hatte die Stadt die Laurentiuskirmes 2021 in Absprache mit dem Schaustellerverein abgesagt. Eine Entscheidung, die Unrau nach wie vor für richtig hält. Eine Kirmes mit Zugangskontrollen wäre keine richtige Familienkirmes gewesen; zudem wären die wirtschaftlichen Risiken für die Schausteller nicht planbar gewesen.

2022, da ist sich Unrau ganz sicher, wird in Bergisch Gladbach wieder Kirmes gefeiert – immerhin steht dann das Jubiläum „180 Jahre Laurentiuskirmes in Bergisch Gladbach“ an.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.