Im Vorfeld der Bundestagswahlen sind im Stadtgebiet Fahrzeuge mit der Aufschrift „Die Stadt Bergisch Gladbach testet den Renault ZOE“ unterwegs. Die Entsorgungsdienste der Stadt und Renault sorgen gemeinsam für den Transport der Wahlunterlagen mit Testfahrzeugen.

Immer wieder in der Zeit vor Wahlen in Bergisch Gladbach steht das Wahlbüro vor dem Problem, dass Fahrzeuge für den Transport der Wahlunterlagen und die Durchführung der Wahl benötigt werden. Vor der Bundestagswahl am 26. September 2021 ist nun eine Testphase die Lösung.

Die Entsorgungsdienste Bergisch Gladbach GmbH, kurz EBGL, die für den städtischen Fuhrpark und die Anschaffung von Fahrzeugen zuständig ist, hat mit dem Unternehmen Renault einen Kooperationspartner gefunden.

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„Wir sind stets offen für Innovationen im städtischen Fuhrpark, haben mit Elektromobilität auch bereits einige Erfahrungen gesammelt, bisher jedoch nicht mit dem Renault ZOE. Seit geraumer Zeit wird bei jeder Beschaffung geprüft, ob alternative Antriebstechnologien im Einzelfall umsetzbar sind.  Um diese Entscheidung adäquat treffen zu können, ist eine gewisse Marktkenntnis erforderlich, denn wir kaufen nicht die Katze im Sack. Hier hat uns Renault bereitwillig unterstützt und uns die Fahrzeuge kostenfrei zum Test überlassen“, erläutert Jan-Benedikt Thoma als Verantwortlicher der EBGL für dieses Projekt. 

Bisher gibt es im Fuhrpark acht Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien. Das entspricht ca. 60 Prozent der seit 2019 neu beschafften PKW. Drei Autos stehen seit Donnerstag, den 18. August 2021, zur Verfügung. Bis zum Ende der Woche werden die Fahrzeuge von den Kolleginnen und Kollegen der KFZ-Werkstatt und des Fuhrparkmanagements getestet. Ab Montag, den 23. August 2021, werden diese dann vom Wahlbüro der Stadt Bergisch Gladbach übernommen.

Vor dem Gustav-Lübbe-Haus wurden in Vorbereitung auf die Elektromobilität bereits vor einem Jahr Lademöglichkeiten durch die EBGL installiert, die Energieversorgung ist somit auch sichergestellt. Frank Bodengesser, der die Arbeit des Wahlbüros koordiniert, zeigt sich zufrieden, dass in den nächsten Wochen bis zum 30. September der Transportweg für Wahlunterlagen zwischen den Direktwahlbüros und der Zentrale des Wahlbüros sowie dem Briefverteilzentrum gesichert ist. 

Die Firma Renault war direkt an der Testphase interessiert. „Wir finden es eine sinnvolle Kooperation, da die Fahrzeuge im Betrieb getestet werden können und somit die Stadtverwaltung einen guten Einblick in die Vorzüge der Elektro-Autos, konkret des Renault ZOE erhalten können“, erläutert Torsten Skeries von der Firma Renault. 

Eine Kaufverpflichtung ist mit dem Projekt nicht verbunden, zudem wurde auch mit Fachbereich Finanzen geprüft, ob diese Zusammenarbeit zulässig ist oder Korruptionsaspekte verletzt werden würden. Daher steht auch auf der Karosserie „Die Stadt Bergisch Gladbach testet den Renault ZOE.“

Pressestelle Stadt BGL

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1 Kommentar

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  1. Danke an Renault für die Bereitstellung der Fahrzeuge!
    Sind immer größere Aktenberge zu tranportieren?
    Noch fortschrittlicher fände ich, für leichtere Transporte E-bikes anzuschaffen.
    Dabei entlastet man die Umwelt und die eh überlasteten Strassen noch mehr und kann gleichzeitig Erfahrungen über Zustand und neuralgische Punkte im Radwegenetz entdecken.