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In einem Keller am Burggraben treffen sich seit 20 Jahren die Freimaurer der Loge Matteo Alberti. Die Ursprünge dieser Bewegung reichen weit zurück, um sie herum ranken einige Spekulationen. Aber was machen sie tatsächlich, was treibt sie an? Im Keller unter dem Herweg-Haus in Bensberg bringt Michael Lux, der „zugeordneten Meister vom Stuhl“, in einem ungewöhnlich offenen Gespräch etwas Licht in die Sache.

Das „Neue Herweghaus“ am Alten Markt, zwischen Rathaus, Hotel Malerwinkel und Schloss, stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist heute ein normales Wohnhaus; doch in seinen Gewölbekeller befindet sich ein Versammlungs- und Arbeitsort der Freimaurerloge Matteo Alberti.

Das Herweg-Haus in Bensberg. Foto: Thomas Merkenich

Michael Lux empfängt uns im schwarzen Anzug, weißem Hemd, weißer Krawatte. Es ist das Ornat, in dem sich die 3-Punkte-Brüder zur Logenarbeit treffen. Drei-Punkte-Brüder? So werden die Freimaurer auch genannt: Weil sie im Schriftverkehr untereinander oft die drei Punkte ∴ nutzen. Die tauchen hinter Abkürzungen auf. Über die Bedeutung der Punkte streiten sich die Gelehrten.

Unser Gastgeber ist in Bensberg „zugeordneter Meister vom Stuhl“. Also der stellvertretende Leiter der Loge. Er vertritt die lokalen Freimaurer und auch die anderen Vorstandsmitglieder in der Öffentlichkeit, leitet zeitweise die Rituale bei den Treffen der Brüder, und führt uns heute in den Keller des Gebäudes am Burggraben. In die Räumlichkeiten der Loge Matteo Alberti.

Michael Lux, stellvertretender Meister vom Stuhl der Loge Matteo Alberti in Bensberg, Foto: Thomas Merkenich

Zum Gespräch gehen wir eine steile Treppe hinab in den Keller, in dem sich zwei Kuppelgewölbe befinden. Der erste Raum ist für Gästeabende und normale Treffen reserviert. In den zweiten Raum, den sogenannten Tempel, gehen wir später.

Jahrhundertealte Rituale

Was machen die Freimaurer? Michael Lux erklärt: „Kurz gesagt: Die Freimaurerei ist ein Jahrhunderte altes Training. Es sind eingeübte Rituale zur Persönlichkeitsentwicklung, basierend auf jahrhundertelang weitergegebener Erfahrung sowie humanistischen und ethischen Grundprinzipien zur Lebensführung.“

Das wirft einige Fragen auf: Woher stammt die Bezeichnung, und wie läuft dieses „Training“ ab? Sie arbeiten ja eher abgeschottet, die Freimaurer. Daher ranken sich einige Spekulationen um diese Bewegung. Michael Lux will etwas Licht ins Dunkel bringen.

„Offiziell gegründet wurden die Freimaurer am 24. Juni 1717 in England, ältere Aufzeichnungen verweisen jedoch auf die Existenz von Logen bis ins 13. Jahrhundert hinein“, erklärt Lux. Ihre Anfänge hätten die Freimaurer bei den Steinmetzen der Dombauhütten jener Zeit genommen.

Die Handwerker seien Analphabeten gewesen, verfügten aber über ein enormens Wissen in der Bautechnik, das sie freilich für sich behielten und nur untereinander weitergaben.

Winkel und Zirkel

„Zugleich gründeten sie soziale Sicherungssysteme, um zum Beispiel Familienangehörige bei Unfall oder Tod des Steinmetz abzusichern,“, erzählt Lux. Als die Dombauhütten weniger gebraucht wurden, habe man die Tradition aufrechterhalten und auch Nicht-Handwerker aufgenommen. Daraus seien dann die Logen entstanden.

Winkel und Zirkel verweisen auf diese Historie, sie gelten als das zentrale Symbol der Freimaurer. „Der Winkel steht für das rechte Leben, die Rechtschaffenheit. Der Zirkel verweist auf die Außenwirkung unseres Handelns, das Menschsein in der Gesellschaft“, macht Lux deutlich.

Die Arbeit an der Persönlichkeit

„Unser Ziel ist die Persönlichkeitsentwicklung: So wie der Steinmetz den rauen Stein bearbeitet, damit er sich in die Mauer einfügt, so arbeiten wir an uns selbst. Damit wir uns ideal in eine humanistisch geprägte Gesellschaft eingliedern, an deren Entstehung und Aufrechterhaltung wir versuchen mitzuarbeiten“, sagt Lux. Das betreffe mehrere Ebenen, wie z.B. Familie oder Gemeinde. Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität – das seien die Grundwerte, an denen sich die Freimaurer orientierten.

„Dabei ist freilich kein Stein wie der andere, das Individuum mit seinen Ecken und Kanten soll im Grundsatz erhalten bleiben, sagt der Freimaurer. Er verweist auf die Kuppel des Gewölbekellers, in dem wir miteinander sprechen. Auch hier sei kein Stein wie der andere, aber gemeinsam würden sie ein tragfähiges Dach über unseren Köpfen bilden.

Reporter Holger Crump im Gespräch mit Michael Lux, bei einem alkoholfreien Bier. Foto: Thomas Merkenich

Die drei Grade der Freimaurer

Man treffe sich dreimal im Monat, immer freitags. Dann veranstalte man Gästeabende, bei denen Freunde und deren Frauen, Interessenten – so genannte Suchende – zu Vorträgen geladen seien.

Daran würden sich Diskussionen anschließen: „Dabei wird ein wichtiges Prinzip der Freimaurer deutlich: Wir begegnen uns alle auf derselben Ebene, unabhängig von Alter oder Beruf. Toleranz und Respekt ist uns wichtig.“

Freimaurer gibt es laut Michael Lux weltweit, in allen Ländern außer in jenen mit totalitären Systemen. In Deutschland sind sie unter dem Dach der Vereinigten Großlogen von Deutschland (VGLvD) organisiert. Es gibt fünf verschiedene Gruppierungen: Logen mit humanistischer Orientierung, mit christlicher und mit preußischer Prägung. Hinzu kommen Ableger aus Großbritannien und den USA.

Michael Lux. Foto: Thomas Merkenich

Rituale im Tempel

Ein weiteres Element, von den öffentlichen Veranstaltungen getrennt, sei die Tempelarbeit, berichtet Lux. Im zweiten Kuppelgewölbe, dem sogenannten Tempel. Dort würden uralte Rituale praktiziert – die dazu dienen, die ethischen Prinzipien der Freimaurer zu verinnerlichen.

Bei den Freimaurern kenne man drei Grade: Den Lehrling, den Gesellen und den Meister. Auch hier werde der Ursprung bei den Steinmetzen der Dombauhütten deutlich. Die Arbeit des Lehrlings diene der Selbsterkenntnis, „schau in Dich“ laute der Leitsatz der Freimaurerlehrlinge.

Beim Gesellen gehe es darum, sich selbst in anderen Menschen zu erkennen: „Schau um Dich!“ Der Meister arbeite nach dem Leitsatz „Schau über Dich“: Er nutze das Wissen der Freimaurer, um sein Leben entsprechend der ethischen Ideale zu gestalten und in die Gesellschaft hineinzuwirken, Verantwortung zu übernehmen.

Das habe durchaus etwas Spirituelles, bestätigt Lux, auch Anteile der Psychologie sind darin zu finden, wenn es zum Beispiel um die Selbsterkenntnis gehe. Gleichwohl handele es sich um jahrhundertealte Erkenntnisse, die man praktiziere und weitergebe.

Die Arbeit an sich selbst finde im wesentlichen im Tempel statt. „Bei der Tempelarbeit tragen wir schwarzen Anzug, weißes Hemd plus Krawatte und Handschuhe. Der Kontrast verweist unter anderem darauf, dass im Leben nicht alles rund läuft. Schwarz und weiß eben.“

Das Bijou der Loge Matteo Alberti in Bensberg

Hinzu kommt ein Abzeichen, das sogenannte Bijou, das für die Loge steht und in jeder Loge anders aussieht. Der Schurz verweist auf den Ursprung der Freimaurer, die Steinmetze. Wer als „Beamter“ Tempelarbeit leistet – also die Rituale anleitet – trägt zudem eine große Schärpe.

Wir betreten den Tempel durch eine schwere Eichentür. Es sind einige Symbole zu sehen, das Dreieck, das allsehende Auge, kleine Pyramiden, Bücher mit Ritualen, ein Steinmetzhammer und ein Gesteinsbrocken, ein Schwert, kleine Hämmer auf den Tischen.

Glassäulen mit Rosen, Kette und Seil darin sind in der Mitte angeordnet, um ein Bild mit dem Sinnbild des Lebens auf dem Boden, das während des Gesprächs jedoch verdeckt bleibt. „Alles können wir nicht zeigen“, sagt Lux.

An der Stirnseite befindet sich ein schwerer Holzsessel mit aufwändigen Schnitzarbeiten, der Arbeitsplatz des Meisters vom Stuhl. Links und rechts sowie gegenüber sind Sitzplätze für die Beamten. „Die Ausrichtung des Raumes verläuft von West nach Ost. Der Meister vom Stuhl sitzt im Osten, dort wo die Sonne aufgeht,“ erläutert Lux.

Äußere gleich innere Ordnung

„Die Brüder nehmen, nachdem sie hintereinander zu Musik den Raum betreten haben, in der nördlichen und südlichen Sitzreihe Platz“, berichtet Lux weiter. Das wirkt sehr aufgeräumt, und in der Tat: „Die äußere Ordnung des Tempels soll die innere Ordung der Brüder widerspiegeln.“

Haben die Brüder einmal Platz genommen, fänden unterschiedliche Rituale statt. Sie bestünden überwiegend aus Dialogen, Hammerschlägen, Verweisen auf Symbole. „So reflektieren wir zum Beispiel anhand eines 24-zolligen Maßes unseren Tag“, sagt Lux.

Foto: Thomas Merkenich

Er schlägt ein Buch auf, die Rituale sind zu lesen. In verständlichen Worten, keine Alchemie die da geschrieben steht. Aber der Sinn erschließt sich wohl nur bei näherer Kenntnis der Symbolik, bei Teilnahme an den Ritualen im Tempel selbst.

„Die Tempelarbeit erfolgt in der jeweiligen Landessprache, anhand der Rituale, die teils aus dem 17. Jahrhundert stammen.“ Sie würden jedoch im Laufe der Jahre durch eine Ritualkommission angepasst, ohne freilich deren Charakter zu verändern.

Freimaurer im Bergischen: Das erste Logenhaus in Köln wurde 1751 gegründet, danach dehnte sich die Bewegung ins Bergische aus: 1815 kam Wuppertal dazu, 1889 mit der Loge zur Bergischen Treue ein Standort in Gummersbach. Remscheid folgte 1903, in Solingen soll es zwei Logen geben.

Matteo Alberti in Bergisch Gladbach wurde im März 1999 im Goethe-Haus Bensberg gegründet. Die Weihe des Tempels, die sogenannte Lichteinbringung, im Keller unter dem Herweg-Haus erfolgte am 16. Januar 2000. Die Loge umfasst rund 30 Mitglieder und ist als e.V. eingetragen. Benannt ist sie nach dem Baumeister von Schloss Bensberg. Mehr auf den Webseiten der Loge.

Freimaurer und Kirche

Tempelarbeit, Entwicklung zu einem freien und selbstbestimmten Leben – da ist es nicht verwunderlich wenn die Freimaurer nicht überall gelitten sind. „Es kursieren immer wieder Gerüchte über eine Weltverschwörung der Freimaurer“, erzählt Lux, „die aber jeglicher Grundlage entbehren. Tatsächlich sieht uns die katholische Kirche jedoch kritisch. Die Entwicklung eigenständiger Persönlichkeiten ohne göttliches Zutun, orientiert an den Idealen der Aufklärung und des Humanismus, das scheint nicht zu passen.“

So sei 1738 eine päpstliche Bulle veröffentlicht worden, welche die Unvereinbarkeit von Kirche und Freimaurerei festgeschrieben habe. Mehrere Gespräche mit dem Vatikan hätten im Grundsatz an dieser Haltung nichts geändert, so Lux.

Foto: Thomas Merkenich

Per Kugelung zum Freimaurer

„To be one, ask one“, zitiert Lux die Freimaurer aus dem englischsprachigen Raum. Wer sich für eine Loge interessiere, könne nach Anmeldung unverbindlich an Gästeabenden teilnehmen, die Gemeinschaft kennenlernen, mehr über die Arbeit erfahren.

Wer sich dann anschließen wolle, der bitte in der Regel um Aufnahme. Per „Kugelung“ stimmen die Brüder über den Antrag ab: Sie werfen schwarze oder weiße Kugeln in ein Gefäß. Je nach Anzahl der schwarzen und weißen Kugeln wird der Bewerber Mitglied der Loge.

„Freimaurer sind enorm wichtig, denn in der Gesellschaft wird zunehmend deutlich, dass eine religionsunabhängige, allgemeingültige Ethik fehlt“, argumentiert Lux . Toleranz, dafür gebe es im Prinzip keine einheitlichen Maßstäbe, es gelte sie immer wieder einzuüben.

„Das Handeln nach ethischen Richtlinien, das ist eine stete Prüfung“, findet Lux, und zitiert Voltaire, der sagte: „Ich bin nicht Deiner Meinung, aber ich tue alles dafür, dass Du sie äußern darfst.“ Das bringe seiner Auffassung nach das Prinzip der Toleranz bei den Freimaurern gut auf den Punkt.

Logen für Frauen?

„In eine Männer-Loge aufgenommen werden aus Traditionsgründen nur Männer“, heißt es bei Matteo Alberti in Bensberg offiziell. Dennoch sei die Teilnahme von Frauen an den Gästeabenden gerne gesehen und auch ausdrücklich erwünscht, betont Lux. Viele Frauen seien auch Stammgäste an diesen Abenden. Zudem würde die Loge Familienfeste oder Empfänge durchführen, an denen Frauen teilnehmen dürfen.

Es gebe in Deutschland auch reine Frauen-Logen, da würde dies ähnlich gehandhabt, führt Lux weiter an. Aber warum beharren die Freimaurer auf diesem wenig zeitgemäßen Prinzip?

Da gebe eigentlich eine Freimaurerin die passende Antwort, meint Lux. Großmeisterin Antje aus der Freimauerinnenloge Constantia aus Düsseldorf habe dazu wie folgt Stellung bezogen: Sie habe beruflich viel mit Männern zu tun, da genieße sie in der Loge das Beisammensein mit Frauen und den Austausch. Das sei weniger komplex.

Ohne die Rollenprägung, die auch über das Geschlecht funktioniere, sei die Arbeit an sich selbst einfacher, sagt Lux Und schließlich werde eine Fußballmannschaft auch nicht gefragt, warum sie nur Männer oder nur Frauen aufnehme.

Allerdings: Es gibt auch ein paar gemischte Logen in Deutschland.

Geheimnisse bleiben

Michael Lux bringt an diesem Abend etwas Licht ins Dunkel der Freimaurer. Aber dennoch bleiben gewisse Dinge im Verborgenen, sind nur den Brüdern (oder Schwestern) vorbehalten: „Was ein Bruder dem anderen sagt, das bleibt unter uns. Und natürlich auch unsere Bücher und die Rituale.“ Weil mit den Ritualen Verstand und Gefühl angesprochen würden, sagt Lux. Dieses Erlebnis wolle man den Logenbrüdern nicht nehmen. Dafür sei einfach die Teilnahme wichtig.

Dass diese ungelüfteten Geheimnisse immer wieder zu Spekulationen um die Freimaurer führen, kann Lux gut nachvollziehen. „Geheimnisvolles und Unbekanntes ist heute suspekt. Das hat sicher damit zu tun, weil so viel öffentlich gemacht wird“, sagt er. „Selbst das Private ist öffentlich. Das Verborgene wird dann schnell obskur, dubios, verdächtig.“

Wer mehr erfahren will, der könne Mitglied einer Loge werden. Erfolgreiche Kugelung vorausgesetzt.

Holger Crump

ist freier Journalist und vielseitig interessierter fester Mitarbeiter des Bürgerportals.

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10 Kommentare

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  1. Sehr interessanter Bericht. So entdeckt man immer wieder neue Dinge, nachdem man vor ca. 26 Jahren in der neuen Heimat „gestrandet“ war.

    Bensberg war für mich schon immer ein interessanter und liebenswerter Ort, der seine Geheimnisse allerdings hütete und man auch viel zu wenig aus dem Ort machte. Mit solchen Berichten kann dieser Ort nur aufgewertet werden.

  2. Interessanter Artikel. Die Ausführungen von Herrn Lux sind allerdings etwas schwammig. Ähnliche Aussagen wird man von einem Schützenverein, von Politiker*innen oder auch von Sektenanführer*innen erhalten, wenn man sie nach dem Sinn ihres Tuns befragt. Er lässt die Katze nicht aus dem Sack, weil er vermeidet darüber zu reden, wie denn die hehren Ziele erreicht werden. Der Verweis auf geheime Rituale überzeugt mich nicht. Anachronistisch ist der weitgehende Ausschluss der Frauen.

    Mit gewissen Sympathien sehe ich die Freimaurer, weil sie einerseits zweifellos mit ihren Zielen auf der Basis der Aufklärung stehen und andererseits von der Katholischen Kirche und dem Islam abgelehnt oder sogar verfolgt werden. Von denen nicht gemocht zu werden, ist ein positives Prädikat.

    Dass es ohne Freimaurer möglicherweise Mozarts Zauberflöte nicht gäbe, rechtfertigt alleine ihre Existenz.

  3. So, wenn Herr Fabian Bosbach nun auch noch lernt die deutsche Sprache richtig zu nutzen (z.B. Groß- und Kleinschreibung), glaube ich ihm, dass Professor Böhm eine Pyramide auf der Spitze des Rathausturms einbauen ließ.

    Meine Meinung 1: So viel „Quatsch mir Soße“ hat man hier lange nicht mehr gelesen!

    Meine Meinung 2: Der Artikel ist interessant und nun kann sich jeder Gedanken zu der Mystik der Freimaurer machen – Voltaire lässt grüßen.

  4. Natürlich bin Ich ein Verschwörungstheoretiker. Und das ist etwas ganz normales. Man hat Theorien aufgrund von Beobachtungen.
    Die Verschwörung ist der Plan oder das Kollektiv das mächtig ist und ein Ziel verfolgt. Somit ist erst mal nichts negatives oder positives.

    Natürlich gebe Ich hier meine Meinung über Geheimbünde und insbesondere der Freimaurer ab ;)

    Was es mit dem Hotel Malerwinkel und den Symbolen auf sich hat:

    Alle Gruppen in der Gesellschaft haben ihre Erkennungsmerkmale. Beispiel ?

    Christen tragen oft Fische am Auto, Kreuze oder Tauben als Symbol. Oder eben den Hebräischen Wort für Gott, Jesus

    Rechtsextreme tragen manchmal diverse Modemarken oder Zeichen und Symboliken. z.B. Thors Hammer, Runen, 1488, 88,schwarz braune Kleidung, HH,AH, SH, 444, DDD, Alte Deutsche Flagge, Eisernes Kreuz, Mit Gruß oä

    Linksextreme tragen oft Symboliken mit Sternen, Schwarze Kleidung, ACAB, 1312, schwarze Schuhe, Che Gueavara, Symboliken rund um Politik und Feminismus.

    Muslime tragen Kopftuch, Bart und das Muslimische Zeichen des Sterns und den Mond. Auch manche Wörter auf Arabisch

    Grufties, Goths und co tragen Totenköpfe, umgedrehte Kreuze und tragen Schwarz.

    Kölner tragen gerne rot und weiß. USW.

    Und so gibt es für viele solcher Gruppen und Religionen Erkennungsmerkmale. Natürlich sind das Stereotypen und man kann niemals in die Köpfe der Menschen gucken.
    Dennoch nutzen auch Polizisten und co. solche Zeichen um bei Demonstrationen Menschen einzukategorisieren um Gruppen zu trennen. Auch wenn es ein Vorurteil ist.

    Und genau solche Zeichen und Syboliken gibt es auch bei den Freimaurern. Die da wären:

    Zirkel, Stift und Winkel —–> oder eben Malerwinkel. Sprich Stift und Winkel
    Pyramide, Pyramide mit Auge —–> oder eben der Kopf des Bensberger Rathauses.
    Schachbrett ———> oder eben ein Parkplatz
    Zahlencodes wie 13,23,11,9 ——-> oder eben Autokennzeichen mit den Zahlen.
    Buch ——-> oder eben die Kombination Buch und Pyramide die man mithilfe von Google Earth eindeutig durch die orangenen Dächern zu Gesicht bekommt.
    Der Buchstabe G—- Oder man treibt es auf die Spitze und spielt mit dem Namen Göthe. Hier hat man einmal das G und einmal hat man den Namen Göthe der Für Aufklärung, Dichtung und Freimaurerei steht.

    In der Großen Politik oder Wirtschaft gibt es auch Konzerne deren Gründer oder CEOs in Verbindung mit den Freimaurern gebracht werden.
    Man vergleiche das Zeichen von Michael Lux (auf dem Bild) und dem alten Zeichen von Google Mail.
    Oder eben den Namen Amazon. „A mason“ heißt Freimaurer.

    Jeder Soll selbst entscheiden ob das was in Bergisch Gladbach passiert Zufall ist. Ich persönlich denke man sollte vorsichtig sein und den Einfluss von Sekten und Geheimgesellschaften niemals unterschätzen.

  5. @ Fabian Bosbach
    Wieder die typische Verschwörungsrhetorik. Das ist nicht intolerant, sondern – mir fällt gerade kein passender Begriff ein…
    „…Bis heute weiß man nicht …“ ??
    „Ich persönlich halte den Einfluss … für sehr hoch und deren Mitglieder für reich, mächtig und Einflussreich.“ = persönliche Meinung!
    „Man muss nur in der Lage sein die Zeichen zu deuten.“ = Ich weiß mehr als ihr!
    „…von Symbolen so wimmelt.“ – Oha!
    „Ebenso zu erwähnen wäre das Hotel ,,Malerwinkel“ direkt daneben.“ – Ja und was soll mir das sagen?
    „Mehr …darf ich nicht sagen doch es sind Zahlen, die eindeutig kein Zufall sein können.“ – Weshalb dürfen Sie nicht mehr sagen? Kein Zufall? Hinter allem steht eine geheime Macht? ;)
    Tut mir leid, solchen Kommentar kann ich nicht ernst nehmen!

  6. Sehr interessanter Beitrag der aber mehr Fragen aufwirft als Antworten.

    Im Gegensatz zu den Kirchen, Moscheen oder anderen Religionen sind die Treffen geheim.
    Ebenso der Inhalt und der wahre Grund ihrer Existens ist bis heute geheim. Daher werden auch viele nicht reingelassen und selbst beim Besuch werden Symbole mit Teppichen zensiert.

    Bis heute weiß man nicht wie mächtig der Einfluss der Freimaurer und deren Logen ist.
    Ich persönlich halte den Einfluss der Logen und Geheimgesellschaften zumindest in Bensberg für sehr hoch und deren Mitglieder für reich, mächtig und Einflussreich.
    Man muss nur in der Lage sein die Zeichen zu deuten. Auch ich habe mir die Gegend mal persönlich angeguckt. Mir ist aufgefallen, dass in dem Gebiet um die Loge und um das Schloss es nur von Symbolen so wimmelt.
    Dierekt nebenan ist ein Göthe Hotel/Restaurand. Göthe war Dichter und bis heute wird ihm die Freimaurerschaft nachgesagt.
    Ebenso zu erwähnen wäre das Hotel ,,Malerwinkel“ direkt daneben.

    Zu erwähnen wäre auch die Pyramide die sich auf dem Affenturm in Bensberg sieht. Ausgerechnet das Bensberger Rathaus ist markiert mit der Pyramide (Freimaurer Symbol). Für mich ist es kein Zufall.
    Ebenso wie die Konstruktion für mich Anlass für Spekulationen bieten.
    Sowohl die Tatsache das man sich in einer Katakombe fern der Öffentlichkeit trifft ist verdächtig. Und es ist verdächtig, dass die Vogelperspektive des Gebäudes auf Google Earth zwei Pyramiden die sich Gegenüberstellen und unter einer erleuchteten ist ein Buch durch die Seitlichen Dächer gezeichnet.

    Vor dem Haus befinden sich des öfteren Fahrzeuge mit eindeutigen Freimaurer Zahlencodes als Kennzeichen. Mehr zu den Kennzeichen darf ich nicht sagen doch es sind Zahlen, die eindeutig kein Zufall sein können.
    Zudem gehören die Wagen offensichtlich zusammen.

    Wenn ihr mich Fragt ist der Einfluss von Geheimgesellschaften enorm und niemals zu unterschätzen. Besonders in den USA ist es oft so, dass ein Großteil der Politiker in Ihnen verkehren.
    als Beispiel: In manchen Regierungen und zu manchen Zeiten war die geheime Studentenverbindung Skull and Bones so mächtig, dass beide Präsidentenbewerber (bush und Kerry) in einer Sekte waren die aber nur aus wenigen hundert Mitgliedern besteht.

    Nun sind die Freimaurer nicht Skull and Bones. Dennoch bestehen sehr viele Parrallelen.

    Allerdings bin ich auch sehr voreingenommen zu Sekten. Egal ob Syentologie, Freimaurer oder Satanistichen Vereinen in Deutschland. Ist alles Erlaub.
    Aber ich finde es ein wenig Suspekt.
    Wenn mich das Intollerant macht dann ja dann bin Ich intollerant :)

  7. Immer lobenswert wenn in unserer narzisstischen Ego Gesellschaft, Menschen an sich und ihrer Persönlichkeit arbeiten und Moral, FREUNDschaft und Kultur in den Vordergrund stellen und eben nicht Geld und den eigenen Vorteil.
    Gleichzeitig wirkt die Freimaurerei auf MICH zu abgeschottet bis (mit Einschränkung ! und vielleicht ungerecht) sektenmässig.
    Für solch interessanten Berichte zahle ich gerne seit Jahren einen kleinen Geldbeitrag an in-gl.

  8. Ein umfassender objektiver Bericht. Danke.
    Zum Inhalt: Das hört sich doch gut an: Toleranz, Humanität, allumfassende Menschenliebe und keine „Standesdünkel“.
    Was die Dialoge bei der Arbeit im Tempel angeht: Auch in anderen Vereinigungen wird es nicht gern gesehen, wenn Interna ausgeplaudert werden.

  9. Interessant, was es in Bensberg so alles im Verborgenen gibt!
    Von dem Prinzip der Toleranz können sich viele im öffentlichen Leben gerade in diesen Zeiten eine dicke Scheibe abschneiden.
    „Ich bin nicht Deiner Meinung, aber ich tue alles dafür, dass Du sie äußern darfst.“

    Eine Kollegin hat über die Freimaurer ein Fotobuch gemacht:
    https://freelens.com/crowdfunding/man-among-men/