Das Impfteam der Feuerwehr GL ist im ganzen Kreis unterwegs, von montags bis sonntags. Foto: Feuerwehr GL

Das Impfzentrum in der RheinBerg Galerie öffnet am Donnerstag zum letzten Mal seine Türen, dann wird die Einrichtung abgebaut. Das mobile Impfteam ist weiterhin im Kreis unterwegs, aber erst ab kommenden Montag. Erstmals macht es auch regelmäßig in Bergisch Gladbach Halt.

Wie von der Landesregierung beschlossen stellen die zentralen Impfzentren in NRW zum Monatsende ihre Arbeit ein; die Hauptarbeit des Impfmarathons ist erledigt, zuletzt hatten sich nur noch wenige Impfwillige in den großen Hallen eingefunden.

Die Impfungen sollen nun vor allem durch die Ärzte durchgeführt werden. Sollte es einmal nicht möglich sein, die Immunisierung in der jeweiligen Hausarztpraxis zu erhalten oder sollten Betroffene keine Hausarztpraxis haben, können sie hier eine Liste einsehen. Hier sind entsprechende Praxen verzeichnet, welche impfen und hierfür kontaktiert werden können.

Aber auch das mobile Impfteam der Feuerwehr Bergisch Gladbach wird im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis fortgesetzt, kündigte die Kreisverwaltung am Mittwoch an.

Daten und Fakten zur Impfkampagne in RheinBerg

Das Impfzentrum ist schon vor Jahresbeginn in einer Hauruckaktion fertig gestellt worden, ging aber erst am 8. Februar in Betrieb. In Spitzenzeiten wurden 1800 Impfungen am Tag verabreicht, zum Schluss waren es nur noch 130 bis 360.

Insgesamt sind im Kreis bislang 385.674 Impfdosen verabreicht worden, davon waren 202.405 Erst- und 183.269 Zweitimpfungen. Bislang wurden 943 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren geimpft. Die Quote der vollständig Geimpften liegt bei 64 Prozent.

Die Feuerwehr GL hat mit zwei mobilen Teams über 8.000 Impfungen organisiert, bei mehreren Drive-In-Aktionen kamen weiteren 3000 hinzu.

Allerdings mache auch das Impfteam in diesen Tagen eine Pause, die angekündigten mobilen Impfungen in Rösrath am 1. Oktober, in Overath am 2. Oktober und in Leichlingen am 3. Oktober entfallen. Einen Grund nannte der Kreis dafür nicht.

Ab Montag (4. Oktober) geht es jedoch weiter, an den gewohnten Standorten jeweils von 14 bis 18 Uhr wird ohne Voranmeldung geimpft. Im Gegensatz zur bisherigen Praxis können sich auch Kinder ab 12 Jahren (mit dem Einverständnis der Eltern) an jedem Haltepunkt impfen lassen.

Lediglich der Standort in Odenthal entfalle, zugunsten einer neuen regelmäßigen Station donnerstags vor dem Bergischen Löwen in Bergisch Gladbach. Damit sieht der Fahrplan wie folgt aus:

  • Montag, 14 bis 18 Uhr: Burscheid, Marktplatz vor der Bücherei
  • Dienstag, 14 bis 18 Uhr: Kürten, Edeka Hetzenegger, Wipperfürther Straße 165
  • Mittwoch, 14 bis 18 Uhr: Wermelskirchen, Innenhof Rathaus
  • Donnerstag, 14 bis 18 Uhr: Bergisch Gladbach, Bergischer Löwe, Konrad-Adenauer-Platz
  • Freitag, 14 bis 18 Uhr: Rösrath, Edeka Breidohr, Hauptstraße 104
  • Samstag, 9. Oktober, 14 bis 18 Uhr: Overath, Hagebaumarkt Quintus, Probsteistraße 18
  • Sonntag, 14 bis 18 Uhr: Leichlingen, Im Brückenfeld (gegenüber Café Lanzelot)

In den Impfmobilen werden die mRNA-Impfstoffe von BioNTech und Moderna verimpft. Der Kreis bittet darum, den Personalausweis mitzubringen, Jugendliche unter 18 Jahren sollten zudem eine Einverständniserklärung eines Elternteils vorlegen können. Darüber hinaus kann ein vorhandener Impfausweis mitgebracht werden. 

Kinder und Jugendliche von 12 bis 15 Jahren müssen eine Bescheinigung von einem Elternteil ausgefüllt und unterschrieben mitbringen. Darüber hinaus bedarf es der Vorlage des Personalausweises eines Elternteils. Zudem sollten die Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren durch einen Elternteil begleitet werden. Die mitzubringenden Unterlagen können hier heruntergeladen werden

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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3 Kommentare

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  1. Es ist eine Schande das das Impfzentrum abgebaut wird. Jetzt wo der große Andrang weg ist, sollte man es trotzdem mit reduzierter Mannschaft offen halten. Wie will man je eine hohe Impquote erzielen, wenn zentrale und leicht zu erreichbare Impfmöglichkeiten aufgrund von Kosten geschloßen werden.

    Eine Schande für Deutschland.