Das Quirls an der Gnadenkirche ist geschlossen, die Wiedereröffnung ist für den 14.1. geplant.

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Wie bereits der Irish Pub in Schildgen ist auch das Quirls in der Innenstadt von einer Corona-Infektion betroffen und hat geschlossen. Unter Mitarbeiter:innen sei die Omikron-Variante nachgewiesen worden, für alle Besucher:innen zwischen dem 23. und 30. Dezember bestehe ein erhöhtes Risiko, warnt das Gesundheitsamt.

Über die genaue Zahl der Betroffenen macht der Kreis keine Angaben; es gehe bei den Infektionen jedoch sowohl um Mitarbeiter:innen als auch um Gäste. Das Gesundheitsamt empfiehlt daher allen Personen, die zwischen dem 23. und 30. Dezember in dem beliebten Lokal an der Gnadenkirche waren, genau auf Symptome zu achten und mindestens jeden zweiten Tag Selbst- oder Schnelltests durchzuführen.

Beim Auftreten von Symptomen sollte der Hausarzt umgehend kontaktiert und vor einem Besuch über den möglichen Omikron-Kontakt informiert werden.

Ebenso wir bereits beim Irish Pub in Schildgen ist eine konkrete Nachverfolgung nicht möglich. Zwar haben beide Lokale, wie in NRW vorgeschrieben, den 2G-Status aller Beteiligten kontrolliert, aber die Kontaktdaten nicht erfasst. Insgesamt waren die Lokale in den Tagen rund um Weihnachten von jeweils mehreren hundert Personen besucht worden.

Im Quirls, so das Gesundheitsamt, hatten anders als im Irish Pub die Personen, die sich später als infiziert herausstellen, ihre Corona-Warn-App aktiviert. Alle anwesenden Gäste mit aktiver Corona-Warn-App sollten daher bereits eine Risiko-Meldung erhalten haben.

Alle betroffenen Mitarbeitenden wurden den Angaben zufolge in Quarantäne gesetzt, das „Quirls Drink & Food“ hatte bereits nach dem Bekanntwerden des ersten Verdachtsfalls am 31. Dezember geschlossen, die Wiedereröffnung ist für den 14. Januar geplant.

Beim Irish Pub hat der Kreis über die Erstmeldung hinaus keine weiteren Informationen veröffentlicht. Es gehe dem Gesundheitsamt darum, Infektionsketten möglichst rasch zu erkennen und zu unterbrechen; wo eine Kontaktverfolgung nicht möglich sei, aber potenziell viele Personen betroffen sein könne, geschehe das über einen öffentlichen Aufruf, erläutert eine Sprecherin des Kreises.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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