Das Progymnasium an der Ecke von Schlossstraße und Am Stockbrunnen. Foto: Thomas Merkenich

Ob der großangelegt Umbau der Schlossstraße tatsächlich noch wie geplant im 1. Quartal dieses Jahres startet, ist bislang offen. Klar ist aber, dass am oberen Ende der Bensberger Einkaufsstraße ab Montag mit Behinderungen zu rechnen ist: Das städtische Abwasserwerk lässt den Regenwasserkanal erneuern.

Eigentlich soll der Umbau der gesamten Schlossstraße zur „Straße der Begegnungen“ in diesen Wochen beginnen, doch die Ausschreibungsunterlagen für die Bauabschnitte 2 bis 4 waren im Dezember noch nicht verschickt worden, daher sind weitere Verzögerungen nicht auszuschließen.

Dennoch rollen an der Kreuzung der Schlossstraße zur Straße Am Stockbrunnen bereits in der kommenden Woche die Bagger an. Dann wird, das teilt die Stadtverwaltung jetzt mit, nicht der Belag der Straße erneuert, sondern der Regenwasserkanal. Eine Zusammenlegung der beiden Bauprojekte sei geprüft worden, habe jedoch nicht realisiert werden können, heißt es auf Nachfrage.

Foto: OpenStreetMap

Drei Monate Bauzeit

Auch die Kanalbaumaßnahme hat Auswirkungen auf den Autoverkehr, zeitweise sei eine Einfahrt vom Stockbrunnen in die Schlossstraße nicht möglich, so die Stadt. Dann soll eine Umleitung über Kadettenstraße und Nikolausstraße bzw. über Steinstraße und Gladbacher Straße ausgeschildert werden.

Für die Bauarbeiten sind drei Monate geplant, mit wechselnden Baufeldern und unterschiedlichen Behinderungen. Da die Straße Am Stockbrunnen breit genug ist werde dort keine Baustellenampel notwendig, erläutert die Stadt. Zeitweilig müsse aber der Durchgang für Fußgänger entlang der Baustelle gesperrt und umgeleitet werden. Zudem soll es vorübergehend ein Linksabbiegeverbot für den aus der Schloßstraße kommenden Verkehr geben.

„Klarheit im Untergrund“ vor dem großen Umbau

Die Stadtverwaltung hatte geprüft, ob es möglich ist, beide Maßnahmen von einem Unternehmen in einem Zuge ausführen zu lassen, um die Belästigungen zu minimieren. Das hätte jedoch bei der Ausschreibung zu Komplikationen und Verzögerungen führen können, erläutert die Stadt auf Nachfrage.

Daher hätten sich die Planer dafür entschieden, vorab „für Klarheit im Untergrund“ zu sorgen, um die anschließende Neugestaltung ohne Reibungsverluste durchführen zu können. Das sei auch ohne den Regenwasserkanal eine Herausforderung, weil auch die Leitungen für Breitband und Beleuchtung verlegt werden.

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Redaktion

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1 Kommentar

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  1. Eigentlich soll der Umbau der gesamten Schlossstraße zur „Straße der Begegnungen“ in diesen Wochen beginnen, doch die Ausschreibungsunterlagen für die Bauabschnitte 2 bis 4 waren im Dezember noch nicht verschickt worden, daher sind weitere Verzögerungen nicht auszuschließen.

    Ist irgendjemand hier ernsthaft überrascht? Wenn man will, dass eine Baustelle maximal verzögert und verspätet wird, muss man nur die öffentliche Hand als Bauherren einsetzen. Stichwort BER, Stuttgart 21, Kölner Oper etc. etc.

    Die schicke neue Betonwüste in der Bensberger Innenstadt wird uns wohl noch viele viele Jahre erhalten bleiben…