Lisa Klemt (Seniorenbüro ), Bürgermeister Frank Stein, Michael Bley und Antje Borm-Flammersfeld von „Gut versorgt in…“ und Daniel Beer (EVK).

Ein neues, kostenfreies, digitales Service-Angebot steht ab sofort allen Smartphones- und Online-Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung. Für das Stadtgebiet Bergisch Gladbach gibt es nun die Service-App des privaten Dienstleisters „Gut versorgt in…“. Auf Initiative des Fachbereich Soziales war das Projekt befürwortet worden.

Am Dienstag drückte Bürgermeister Frank Stein gemeinsam mit den Akteuren der App und Lisa Klemt vom Seniorenbüro virtuell den Startknopf. „Informationen rund um das Thema alt werden und alt sein sind unglaublich wichtig und die Zielgruppe ist digital aufgestellt“, erläuterte Frank Stein die aktuelle Situation für die Menschen in der Stadt.

„Rund 35.000 Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher sind älter als 60 Jahre und somit auch mit den Themen Gesundheit, Wohnen im Alter, Freizeitgestaltung und Pflegeberatung konfrontiert“, ergänzte Lisa Klemt als Fachfrau aus dem Seniorenbüro.

Michael Bley von „Gut versorgt in…“ stellte die Vorzüge sowie die Handhabung des neuen Angebots vor. „Die Idee der App wurde vor zehn Jahren geboren und seit 2018 sind wir in der Umsetzung. Wichtig ist, dass die Handhabung einfach und übersichtlich ist“, betonte der Experte.

Antje Borm-Flammersfeld als Mitglied der Geschäftsführung erläuterte, dass nicht nur die Seniorinnen und Senioren, sondern auch die Angehörigen den Service nutzen: „Häufig kommt die Situation, dass eine Pflege notwendig ist, kurzfristig. Da stellen sich die Betroffenen viele Fragen und die Antworten können dann in der App übersichtlich gefunden werden.“

Seit Oktober 2021 war das Unternehmen mit einem Empfehlungsschreiben der Stadtverwaltung auf Dienstleister und Unternehmen in Bergisch Gladbach zugegangen. Ein Adress-Eintrag in der App ist grundsätzlich kostenfrei und bereits automatisch hinterlegt. Wer Fotos, Verlinkungen und Logos beim Inserat mit aufnehmen möchte, kann den Eintrag gegen Gebühr dazu buchen.

Daniel Beer, beim Evangelischen Krankenhaus für die Unternehmenskommunikation zuständig, lobte das Angebot aus Sicht der Anbieter. „Viele Menschen in der Stadt wissen gar nicht, wie vielfältig unser Programm ist. Wir sind nicht nur Krankenhaus, sondern sind in der Prävention, der Altenpflege oder auch in der Hospizarbeit aktiv. Für uns ist wichtig, für alle sichtbar zu sein. Und da gehört auch die digitale App-Welt dazu.“

Das System der App ist einfach: Neben vielen Adressen lebt das Serviceangebot von vielen Verlinkungen. So kommen die Bürgerinnen und Bürger beim Stichwort Pflegeberatung auf den Homepageeintrag der Stadtverwaltung. Dort gibt es viele Informationen, die Telefonnummern und Mailadressen der Ansprechpartner sowie den Seniorenwegweise als PDF mit ebenfalls vielen Kontakten und Informationen.

„Ich freue mich sehr, dass wir die erste Kommune im Kreisgebiet sind, die den Service für die Menschen verbessern und vereinfachen. Natürlich kann jeder auch eigenständig im Internet suchen, aber die Bündelung von Fachinformationen ist ein sinnvoller Weg. Und da das Ganze kostenfrei ist, gibt es auch keine Hürden“, resümierte Frank Stein.

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