Die Stadtverwaltung lädt zu einem Beteiligungsworkshop ein. Dabei geht es um die Frage, wie die Fußgängertunnel an der Stadtbahnhaltestelle und am Erna-Klug-Weg in Bensberg kreativ beleuchtet werden können. Drei Fachbereiche erarbeiten Konzepte, erste Ideen dafür liegen nun auf dem Tisch.

Erneut soll die Bürgerschaft bei Planungen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg intensiv einbezogen werden: Am Dienstag, den 15. März 2022 findet um 17.30 Uhr in der Aula der evangelischen Grundschule, Gartenstraße 15, ein Beteiligungsworkshop zur lichtplanerischen Neugestaltung der beiden Fußgängertunnel an der Haltestelle Bensberg und am Erna-Klug-Weg statt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, Ihre Ideen und Vorschläge zu äußern. Eine Anmeldung ist bis zum 14.03.2022 durch eine E-Mail an inhk.bensberg@stadt-gl.de möglich.  

„Den beiden Fußgängertunneln mangelt es derzeit an einer ausreichenden Beleuchtung und Einsicht. Dies führt insbesondere in den Abendzeiten dazu, dass die Tunnel zu Angsträumen werden. Durch eine kreative und ansprechende Beleuchtung wollen wir dem entgegenwirken und haben drei Fachbüros aufgefordert, Konzepte für eine lichtplanerische Gestaltung zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln“, erklärt Sara Caspari des Sachgebiets Städtebauliche Entwicklung und Städtebauförderung der Stadt Bergisch Gladbach.

Um dies zu erreichen, sollen Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Ideen zur Gestaltung einbringen, die zusammen mit den Fachbüros im Rahmen des Workshops diskutiert und ausgearbeitet werden. 

Erhellt wird das Thema Lichtplanung für die Bürgerinnen und Bürger zu Beginn des Workshops durch einen Expertenvortrag. Anschließend werden Ideenskizzen zur Lichtplanung von den drei Fachbüros vorgestellt und mit den Bürgerinnen und Bürgern besprochen.

Ziel ist die Umgestaltung der Tunnelinnenräume sowie der Treppen- bzw. Rampenanlagen und der Stützmauern an den Tunneleingängen. Die Teilnehmenden können Ihre Ideen zur Lichtgestaltung beitragen, die dann gemeinsam am Tisch diskutiert werden. 

Dem Workshop vorausgegangen ist eine digitale Beteiligungsmöglichkeit im Mai 2021. Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, Ihre Ideen zur thematischen Ausrichtung der Neugestaltung zu liefern.

So wurde beispielsweise von einer teilnehmenden Person der Vorschlag eingebracht, die Tunnel im Sinne der Historie der Region als einen Bergbauschacht zu gestalten. Auch diese Ideen werden den teilnehmenden Büros als Orientierungshilfe auf der Suche nach einem thematischen Gestaltungskonzept zur Verfügung gestellt. 

Nach Durchführung des Workshops haben die Büros mehrere Wochen Zeit, um Ihren Entwurf zu vertiefen und ein Konzept auszuarbeiten. Die Konzepte werden Mitte Mai in einer nicht-öffentlichen Sitzung einem Vergabegremium vorgestellt. Das Gremium entscheidet anhand von festgelegten Beurteilungskriterien, welches Konzept umgesetzt werden und dafür eine weitere Beauftragung des Büros erfolgen soll.

Bis es zur konkreten Umsetzung der Konzepte kommen kann, sind weitere Bearbeitungsschritte und eine Beantragung von Fördermitteln notwendig. Geplant ist eine Umsetzung ab 2023.

Für die Veranstaltung gelten folgende Corona-Regelungen: Eine Anmeldung ist erforderlich und vorlegen eines 2G-Nachweises sowie die Einhaltung der Maskenpflicht. Weitere Informationen zur Bürgerbeteiligung, z.B. zum genauen Ablauf, können hier nachgelesen werden.

Mehr Informationen zu dieser und weiteren Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es unter hier.

Pressestelle Stadt BGL

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5 Kommentare

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  1. Guten Abend allerseits,

    es ist schön das die Stadtverwaltung hier was ändern möchte.
    Diese Fußgängerunterführung ist ein Angstraum und ein Vandalismusmagnet.
    Mit „ein paar LEDs“ ist es da nicht getan.

    Das Ganze sollte den Tunnel möglichst großflächig ausleuchten und vandalismusresistent sein.
    Desweiteren ist die Frage zu klären, wie man die Tunnel- und Rampenwände gestalten könnte, damit das Ganze erträglicher bzw. angenehmer aussieht.

    Die bisherigen Kommentare finde ich gelinde gesagt abstoßend.
    Da kommt die Stadtverwaltung (nein, ich bin nicht für selbige tätig!) auf den Bürger zu und würde gerne Feedback hören und was ist die Reaktion?
    Nur Genöle und Gemecker.
    Würde man den Bürger nicht fragen, käme auch wieder Gemecker.

    So gerne ich hier in Bensberg wohne, aber diese Miesepetrigkeit ist hier und in manchen anderen Ecken unserer Stadt schon enorm und deutlich spürbar.
    Statt immer nur alles zu kritisieren und den Status Quo festzementieren zu wollen, könnte man sich aktiv vor Ort und kommunal beteiligen.
    Engagiert euch und helft mit damit Bensberg bzw. die komplette Stadt Bergisch Gladbach besser wird.

    Gruß aus dem Süden von GL.

  2. Es ist ein kleiner Tunnel – da könnte man vielleicht ein paar LEDs anbringen und gut ist!

    Drei Fachbereiche sollen sich damit beschäftigen – es ist nicht zu glauben. Wenn man irgendwie versucht in den Fachbereichen mal jemand am Telefon oder per Email zu erreichen, ist nie jemand zu sprechen. Diese Verwaltung ist sowas von bürgerfern, da kriege ich Bauchschmerzen, wenn ich daran denke.
    Es gibt zahlreiche wichtige Themen in Bergisch Gladbach, z.B. wo bleibt die neue Kita in Lückerath? Wo bleibt der neue Supermarkt in Heidkamp? Wann werden sinnvolle Mobilitätskonzepte entwickelt? Es fühlt sich an als sei die Verwaltung im Winterschlaf.

  3. „Erneut soll die Bürgerschaft . . . intensiv einbezogen wewrden“. D.h. in Bergisch Gladbach, Ideen werden gesammelt, die Verwaltung entscheidet, meist gegen die Bevölkerung. Gibt die Problematik es wirklich her, einen „Beteiligungsworkshop“ abzuhalten, nur dami Licht ins Dunkel kommt? Die nette Idee, einen Bergwerkschacht darzustellen, ist aber nichts als nett und wenig praktikabel, weil dann ständig nachgepinselt und -gebessert werden muss.

    Nach meinem Dafürhalten ist auch das mal wieder eine Alibi-Veranstaltung, um den Beweis der Bürgernähe anzutreten, die tatsächlich nicht vorhanden ist, wie an vielen Beispielen gerade in Bensberg zu erkennen. Licht muss her, mit schwer zu zerstörenden Lichtquellen und hellem Spezialanstrich, auf dem Sprühfarben kaum halten, Ende!

  4. Müssen wirklich 3 (!!!) Fachbüros -kostenpflichtig- eingeschaltet werden, um Konzepte für eine lichtplanerische Gestaltung für eine Tunnelbeleuchtung zu entwickeln ?
    Unfaßbar, aber wir haben es ja. Hoffentlich wird die Beleuchtung wenigstens einigermaßen zerstörungssicher installiert, sonst gehen die Lichter ganz schnell wieder aus.

  5. Es gibt doch bestimmt eine Verordnung für Beleuchtung in öffentlichen Tunneln. Einfach mal tun was da steht.