Das Wichtigste auf einen Blick

In den Sommerferien aktualisieren wir diesen Beitrag nur gelegentlich, halten die Entwicklung aber weiterhin im Blick.

Inzidenz geht nach Höhepunkte am Samstag wieder zurück
Weitere Todesfälle
Kreis stellt Impfungen ein

Donnerstag, 30.6.2022

Das Landeszentrum Gesundheit weist die offizielle Inzidenz für Rhein-Berg mit 799 aus, das sind knapp 70 Punkte mehr als am Vortag und knapp 150 mehr als vor einer Woche. Gegenüber dem aktuellen Höhepunkt am Ende der vergangene Woche hat sich die Infektionslage jedoch leicht beruhigt.

Die reale Inzidenz für Samstag wird (inklusive der Nachmeldungen) jetzt mit 932 angegeben.

Samstag, 25.6.2022

443 Neuinfektionen hat der Rheinisch-Bergische Kreis am Freitag erfasst, die Inzidenz erhöht sich weiter von 804 auf 860. Damit hat sich dieser Wert seit Sonntag verdoppelt.

Freitag, 24.6.2022

In Rhein-Berg sind am Donnerstag weitere 590 Neuinfektionen erfasst worden, die Inzidenz zieht ein weiteres Mal kräftig an und steigt um 153 Punkte auf 804. Sie hat sich damit innerhalb von drei Wochen mehr als verdreifacht und liegt im Rheinisch-Bergischen Kreis deutlich über dem NRW-Wert (738) und der bundesweiten Inzidenz (618).

Donnerstag, 23.6.2022

572 weitere Fälle hat das Lagezentrum Rhein-Berg am Mittwoch erfasst. Damit steigt die offizielle Inzidenz weiter steil an, von 569 auf jetzt 651. Die reale Inzidenz inklusive der Nachmeldungen liegt bereits bei knapp 700 – und damit so hoch wie zuletzt Ende April.

Die neue Sommer-Welle ist auch in der Grafik mit dem gesamten Verlauf der Pandemie deutlich erkennbar.

Mittwoch, 22.6.2022

515 Neuinfektionen hat das Lagezentrum Rhein-Berg am Dienstag erfasst. Die Inzidenz steigt damit erneut kräftig an, um 62 Punkte auf 569. Die reale Inzidenz inklusive der Nachmeldungen liegt bereits wieder über 600. Sie hat sich innerhalb von zwei Wochen verdoppelt.

Die Inzidenz in Rhein-Berg liegt deutlich über dem bundesweiten Wert (489) und leicht über dem NRW-Schnitt (551); auch hier vor Ort zeichnet sich eine bislang noch moderate Sommerwelle ab.

Dienstag, 21.6.2022

Das Landeszentrum Gesundheit weist in Rhein-Berg für die vergangenen drei Tage 554 Neuinfektionen aus. Die offizielle Inzidenz steigt damit um 87 Punkte auf 507. In ganz NRW liegt die Inzidenz bei 524, in ganz Deutschland bei 459.

Zum ersten Mal seit einigen Wochen wurden wieder drei Todesfälle registriert, die sich allerdings bereits im März bzw. Anfang April ereignet haben und erst jetzt in der offiziellen Statistik auftauchen. Seit Beginn der Pandemie sind im Rheinisch-Bergischen Kreis 248 Personen an einer Corona-Infektion gestorben.

Sonntag, 20.6.2022

Das Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises hat für das Wochenende keine Fälle gemeldet, die offizielle Inzidenz geht damit auf 420 zurück. Die reale Inzidenz liegt bei 560 – und damit in etwa auf dem Niveau der vergangenen Woche.

Freitag, 17.6.2022

Am Feiertag hat das Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises nicht gearbeitet. Das RKI zeigt daher für Donnerstag keine Neuinfektionen an, die Inzidenz fällt auf 486.

Donnerstag, 16.6.2022

Das Landeszentrum Gesundheit weist für Rhein-Berg 370 weitere Fälle aus, die Inzidenz sinkt minimal von 579 auf 578. Die reale Inzidenz mit den Nachmeldungen liegt bei 635.

Mittwoch, 15.6.2022

503 neue Fälle weist das RKI für Rhein-Berg aus. Die offizielle Inzidenz erhöht sich damit weiter kräftig, von 519 auf jetzt 579. Die reale Inzidenz inklusive der Nachmeldungen lag bereits am Montag bei 627 – auch dieser Wert steigt seit acht Tagen rasant an, vor einer Woche lag er noch unter 300.

Grundsätzlich werden nur die durch einen PCR-Test bestätigten Fälle erfasst; die tatsächlich Infektionslage dürfte daher deutlich höher liegen. Der aktuelle Anstieg geht laut RKI auf die rasche Verbreitung der neuen Omikron-Variante BA 5 bei gleichzeitige Rücknahme aller Maßnahmen zurück, Experten gehen vom neuen Phänomen einer Sommerwelle aus.

Dienstag, 14.6.2022

Das Lagezentrum Rhein-Berg hat nach dem meldefreien Wochenende am Montag insgesamt 444 weitere Neuinfektionen erfasst. Die offizielle Inzidenz steigt damit deutlich von 391 auf 519 an. Damit liegt der Kreis knapp über dem Wert für NRW (511).

Montag, 13.6.2022

Auch am Sonntag wurden keine neuen Fälle erfasst, die offizielle Inzidenz geht damit nach Angaben des RKI in Rhein-Berg von 408 auf 391 zurück.

Sonntag, 12.6.2022

Wie üblich hat das Lagezentrum des Kreises Rhein-Berg am Samstag keine Labormeldungen bearbeitet, die offizielle Inzidenz sinkt daher, allerdings nur leicht um zwölft Punkte auf jetzt 408. Die reale Inzidenz – inklusive der Nachmeldungen – wird bereits für den vergangenen Donnerstag mit 432 angegeben. Zuvor war sie bis auf 250 zurückgegangen, steigt seit Anfang Juni deutlich an.

Samstag, 11.6.2022

Die offizielle Inzidenz ist weiter deutlich gestiegen, von zuletzt 384 auf jetzt 420, meldet das Landeszentrum Gesundheit.

Freitag, 10.6.2022

Das Lagezentrum hat gestern 326 weitere Fälle für die zurückliegenden Tage erfasst, die offizielle Inzidenz erhöht sich damit am dritten Tag in Folge kräftig um 54 Punkt auf jetzt 384 – und damit leicht über dem NRW-Wert.

Die reale Inzidenz inklusive der Nachmeldungen liegt nun wieder über 400. Zuletzt war dieses Niveau Mitte Mai erreicht worden, seither war er kontinuierlich zurück gegangen. Inwieweit der erneute Anstieg auf die Feiertage zurückgeht ist nicht klar.

Donnerstag, 9.6.2022

377 Neuinfektionen hat das Lagezentrum gestern für Rhein-Berg erfasst. Damit steigt die Inzidenz nach der langen Meldepause über Pfingsten zum zweiten Mal in Folge kräftig an, um 76 auf jetzt 330. Damit liegt der Kreis leicht über dem Niveau für ganz NRW (322) und deutlich über dem für ganz Deutschland (277).

Die neuen Fällen waren fast ausschließlich in den beiden vergangenen Tagen in den Laboren bestätigt worden, daher ist mit weiteren Nachmeldungen zu rechnen. Bereits jetzt liegt die Fallzahl für Dienstag so hoch wie seit April nicht mehr.

In orange sind die gestern erfassten Fälle in der RKI-Grafik markiert, in blau alle bereits zuvor erfassten Neuinfektionen.

Mittwoch, 8.6.2022

+ Kreis schließt letzte Impfstellen vorläufig +

Zunächst bis August hat die Kreisverwaltung auch die Arbeit der beiden letzten noch verbliebenen stationären Impfstellen, in Burscheid und Overath, ausgesetzt. Je nach Entwicklung werden diese beide Einrichtungen voraussichtlich nach den Sommerferien ab dem 10. August wieder geöffnet, teilt der Kreis mit.

Derzeit gebe es eine nur geringe Nachfrage nach Impfungen, die von den niedergelassenen Ärzt:innen gedeckt werden könne. Auch aus Kostengründen werde der Betrieb daher ausgesetzt.  

+ Nachmeldungen treiben Inzidenz nach oben +

Der Kreis hat gestern für die vergangenen Tage 339 Infektionen nacherfasst, damit steigt die offizielle Inzidenz um 58 Punkte auf 255. Die reale Inzidenz inklusive der Korrekturen innerhalb der vergangenen sieben Tagen liegt knapp über 300.

Dienstag, 7.6.2022

Das Lagezentrum der Kreisverwaltung hat über das lange Wochenende keine Labormeldungen erfasst, die offizielle Inzidenz geht dennoch nur geringfügig von 212 (Donnerstag) auf 197 zurück. Morgen müssen die Fälle von vier Tagen nachgetragen werden, daher ist dann wieder mit einem Anstieg zu rechnen.

Freitag, 3.6.2022

+ Stadt lockert Besuchsregeln +

Die Stadt hat ihre Verwaltungsgebäude wieder grundsätzlich für Besucher:innen geöffnet und gleichzeitig die Maskenpflicht in allen Bereichen der städtischen Gebäude aufgehoben. Sie empfiehlt aber weiter dringend, eine medizinische Maske zu tragen – oder allem bei schlechter Belüftung oder geringen Abständen.

Festhalten will die Stadt dauerhaft auf die Pflicht, Termine vorab zu vereinbaren. Das habe sich auch unabhängig von der Pandemie als sinnvoll erwiesen, weil damit Wartezeiten verringert und die Arbeit im Home-Office erleichtert werden können. Das sei das Votum der Personalverwaltung gewesen. Mehr Infos gibt es auf der Website der Stadt.

Donnerstag, 2.6.2022

Das LZG weist für Rhein-Berg 175 Neuinfektionen aus. Die offizielle Inzidenz geht minimal um 3 Punkte auf 212 zurück. Seit Beginn der Pandemie sind insgesamt 80.926 positive Tests bestätigt worden.

Immer noch arbeitet das Lagezentrum einige sehr alte Labormeldungen aus; gestern wurden drei Fälle vom 26. Januar nachgemeldet.

Mittwoch, 1.6.2022

468 Neuinfektionen für Samstag bis Dienstag hat das Lagezentrum für Rhein-Berg an das Lagezentrum Gesundheit gemeldet. Damit erhöht sich die offizielle Inzidenz wieder von 161 auf 215. Damit liegt sich auf dem Niveau von ganz NRW.

Imer noch arbeitet das Lagezentrum alte Fälle nach, mehr als 100 der jetzt verbuchten Labormeldungen stammen vom 31.1. und 1.2.


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4 Kommentare

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  1. @michael uhl
    Dem kann ich nur zustimmen. Den Verantwortlichen in der Politik fällt mal wieder nur die unnütze Maskenregelung von O bis O ein. Könnt mich bebrezeln. Seit die Maske offiziell nicht mehr getragen werden muss, hat sich nichts verändert. Weder positiv noch negativ. Also was soll diese Diskussion mal wieder.
    Ich denke hier ist Eigenverantwortung das Gesetz der Stunde.
    Schönen Tag

  2. Interessant das die Inzidenz wieder steigt. Schade das hier die Daten immer so dargestellt werden als gäbe es eine außerordentliche Gefahr , außerdem wird es sicherlich so sein das es gerade die durch die Spritze Immunisierten Bürger genau das verhindern sollten. Leider wird hier nicht bekanntgegeben (erfasst) ob es nur die noch nicht Immunisierte dafür verantwortlich sind. Es wird wirklich Zeit zu hinterfragen was da los ist. Vielleicht geht es ja nur darum das man mit Angst sehr viel Geld machen kann. Im Übrigen ist selbst die Regierung (auch die alte) nicht in der Lage genaue Zahlen zu veröffentlichen da diese vermutlich gar nicht erfasst werden. In diversen Bundespresse Konferenzen wurde ja bereits mehrfach darauf hingewiesen das sämtliche Maßnahmen ohne Datenlage beschlossen wurden, und ausschließlich durch Rechenmodelle begründet wurden, die so in der Praxis NIE eingetroffen sind.
    WIR DIE BÜRGER SOLLTEN ENTLICH DIESES VORGEHEN MIT ALLER DEUTLICHKEIT HINTERFRAGEN!

  3. guten Morgen,
    der Virus spielt in der Prese kaum eine Rolle. auch hier nicht. dennoch erleben wir einen der steilsten anstiege des R-wertes seit der Aufzeichnung.
    einem ruhigen Sommer steht also ein Virus im Wege.
    eine Pfingstkirmes in GL kann man vor diesem Hintergrund nur meiden oder konsequent die berühmte Maske tragen.
    ich kann nur hoffen, das eine entsprchende Entscheidung der Länder zur erneuten Maskenpflicht zügig vor der Sommerpause kommt wie bereits vom Städtetag angemahnt.
    Und das wichtigste zum Schluß: ein gesegnetes Pfingstfest.