Die Stadtverwaltung veranstaltet gemeinsam mit den Klimafreunden Rhein-Berg den ersten Vorgartenwettbewerb „bunt statt grau“, an dem sich Privathaushalte, Unternehmen und Vereine beteiligen können. Der Einsendeschluss für Bewerbungen mit Fotos ist Ende August.

Der Vorgartenwettbewerb „BUNT STATT GRAU“, organisiert von der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach gemeinsam mit den Klimafreunden Rhein-Berg e. V., ist bereits in vollem Gange. Am Donnerstag, den 21. Juli, traf sich zum ersten Mal die Fachjury, bestehend aus Friedhelm Terfrüchte (Gestaltungsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach), Mark vom Hofe (Vorsitzender des Naturschutzbeirats), Petra  Lebek, (Klimafreunde Rhein-Berg e.V.) sowie Christian  Nollen und Jana  Latschan (Stadt Bergisch Gladbach) gemeinsam mit der Klimaschutzmanagerin Heike Behrendt.

Noch einen Monat, bis zum 31. August 2022, haben die Bürgerinnen und Bürger sowie Firmen und Vereine Bergisch Gladbachs die Möglichkeit, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und ihren ganz persönlichen Beitrag für eine klimafreundlichere Stadt zu leisten. „Bepflanzte Vorgärten sehen nicht nur schön aus, sondern haben auch noch einen positiven Einfluss auf die Umwelt. Deshalb freue ich mich sehr über die bisher schon zahlreichen Teilnahmen der Bürgerinnen und Bürger“, so Bürgermeister Frank Stein.

Die Vorteile bepflanzter Vorgärten.

„In diesem Sommer haben wir wieder mehrfach heiße Tage erlebt, aber im Zuge des Klimawandels wird es mehr Hitzewellen und auch mehr Starkregenereignisse geben“, erläutert Jurymitglied Lebek. 

„Angesichts dieser Klimawandelfolgen können begrünte Vorgärten vor allem das Kleinklima und damit die Lebensqualität im Quartier maßgeblich verbessern. Und ein Verzicht auf versiegelte Flächen hilft, die Auswirkungen von Starkregen zu mindern.“, so Jurymitglied Terfrüchte.

„Flächen, die mit blühenden Pflanzen oder auch Sträuchern besetzt sind, bieten einen Lebensraum für Vögel und Insekten; mit geringem Aufwand lässt sich auch im Vorgarten ein Beitrag zur Artenvielfalt leisten“, erläutert Jurymitglied vom Hofe ergänzend. 

Der Wettbewerb wird durch die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements unterstützt.  „Der Klimawandel macht uns deutlich, wie dringlich bürgerschaftliches Engagement ist, denn hier können wesentliche Fortschritte nur dann erzielt werden, wenn sich möglichst viele Menschen engagieren“, so Stifter Dr. Jürgen Rembold.

Wie kann man am Wettbewerb teilnehmen?

Einsendeschluss für den Vorgartenwettbewerb ist am 31. August 2022. Nicht nur Privathaushalte können sich beteiligen, auch Unternehmen und Vereine können am Wettbewerb teilnehmen. Alle Einsendungen werden danach von der Fachjury geprüft und eine engere Auswahl der Vorgärten wird besichtigt. Diese werden unter anderem nach den Gesichtspunkten Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit bewertet.

Zudem gibt es einen Umdenkerpreis für klimagerechte Umgestaltungsvorhaben privater Schottervorgärten.

Die besten Vorgärten werden je nach Kategorie mit einem Preisgeld,  Auszeichnungen oder Gutscheinen prämiert.

Per E-Mail: Bitte senden Sie maximal vier aktuelle Bilder und eine kurze Beschreibung des Vorgartens bzw. für den Umdenkerpreis eine Beschreibung Ihres Umgestaltungsprojekts mit Namen, Anschrift und dem Betreff „BUNT STATT GRAU“ an stadtgruen@stadt-gl.de (max. 10 MB Datenvolumen pro Mail).

Alternativ können die Unterlagen per Post gesendet werden an:

Stadt Bergisch Gladbach
FB 8-67 Abteilung StadtGrün
Scheidtbachstraße 23
51469 Bergisch Gladbach

Fragen werden telefonisch unter 02202 14 1526 oder unter baum@klimafreunde-rheinberg.de beantwortet. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahme auf der Website der Stadt.

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2 Kommentare

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  1. Nun, die Stadtverwaltung ist ja bereits einigermaßen auf dem Weg. In der Stadtmitte sind sichtbar einige Blührabatten angelegt (die leider zu früh gemäht werden) und ich sehe auch an der Paffrather Straße neugepflanzte Bäume.

    Aber sie haben Recht, wir haben noch zu viel Betonflächen auf städtischem Grund und müssen aufmerksam bleiben, damit nicht die bestehenden Grünanlagen bei Neugestaltung ihren Baumbestand verlieren (Deutscher Platz in Bensberg).

    Nicht begrünte Vorgärten sollten mit Strafen belegt werden, da Bepflanzung ja in der BauO NRW vorgesehen ist! Ein Wettbewerb ist da nur Spielerei.

  2. Es ist zwar gut (!) und richtig (!) , dass die Stadtverwaltung auf private EIGEN-Initiative(n) setzt/diese fördert, sie sollte aber auch selbst mal BEGINNEN, selber zu ENT-siegeln. Bergisch Gladbach ist so gruselig zubetoniert und gepflastert
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