Das Holocaust-Mahnmal im Park des Kunstmuseums Villa Zanders

In der Reichspogromnacht wurden 1938 mehr als 1000 Synagogen und zahllose jüdische Geschäfte geplündert und zerstört. Auch Friedhöfe wurden geschändet. Zum Gedenken an die Opfer lädt der Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva auch in diesem Jahr zu einer Feier am Holocaust-Mahnmal im Park der Villa Zanders ein.

Der Städtepartnerschaft Ganey Tikva-Bergisch Gladbach e.V. lädt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der integrierten Gesamtschule Paffrath (IGP) ein, am 9. November um 17 Uhr am Holocaust-Mahnmal im Park der Villa Zanders innezuhalten und der Novemberpogrome 1938 gegen jüdische Menschen zu gedenken.

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Bürgermeisters Frank Stein ergänzt die Beiträge der Schülerinnen und Schüler der IGP um eine Ansprache. Die Moderation übernimmt der stv. Vereinsvorsitzende Michael Zalfen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, dieses Gedenken zu teilen.

Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht 1938
Mittwoch, 9.11.2022, 17 Uhr
Am Holocaust-Mahnmal
im Park der Villa Zanders, Konrad-Adenauer-Platz

In der Nacht zwischen dem 9. und 10. November 1938 wurden mehr als 1000 Synagogen in ganz Deutschland und ca. 7000 jüdische Geschäfte zerstört und geplündert, jüdische Friedhöfe geschändet, mindestens 91 Juden ermordet und etwa 26.000 männliche Juden in Konzentrationslager verschleppt. Die Täter waren Nationalsozialisten. Polizei, Verwaltungen und Justiz unterstützten, und die “arischen“ Deutschen sahen zu oder schauten weg.

„Wie hätten wir uns damals verhalten? Wie würden wir uns heute verhalten?“, fragt Lutz Urbach, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Ganey Tikva. „Gedenktage sind immer auch Tage, an denen wir darüber nachdenken, welche Verantwortung wir heute tragen, um Antisemitismus, Rassismus und Fremdenhass in unserer Gesellschaft zu begegnen – Verantwortung auch gegenüber unserer israelischen Partnerstadt Ganey Tikva.“

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