Schon für das Frühjahr diesen Jahres hatte die Stadt die überfällige Sanierung der Leverkusener Straße in Schildgen angekündigt. Wie bei weiteren Projekte des Straßenbauprogramms wird der Zeitplan nicht eingehalten. Nun macht die CDU Fraktion Druck und fordert in einem Antrag für den Verkehrsausschuss Informationen über den Grund des Stillstands ein.

Wir veröffentlichen eine Pressemitteilung der CDU-Fraktion

Die Fahrbahn und ein großer Teil der Gehwege der Leverkusener Straße in Schildgen/Katterbach befinden sich in einem insgesamt sehr desolaten Zustand. Bereits am 18. April 2023 hat der Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen daher einstimmig mit Maßnahmenbeschluss 0169/2023 deren Sanierung beschlossen.

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Die Verwaltung führte in der damaligen Sitzung mündlich aus, im Frühjahr 2024 mit der Sanierung von Fahrbahndecke und Gehwegen zu beginnen und die Arbeiten im selben Jahr fertigstellen zu wollen. Seither ist der Zustand an der Leverkusener Straße unverändert schlecht. 

„In Anbetracht des 19 Monate zurückliegenden Maßnahmenbeschlusses stellt sich in Schildgen die Frage, inwieweit die Verwaltung überhaupt damit übereinstimmt, dass für die Leverkusener Straße höchster Sanierungsbedarf besteht und zeitnah mit den notwendigen Arbeiten begonnen werden muss“, so Harald Henkel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Faktion und Ratsmitglied für Schildgen. 

Die CDU-Fraktion hat daher eine Anfrage für die Sitzung des Ausschusses am 12. November 2024 gestellt, um Antwort zu erhalten, wie sich dieser Stillstand erklärt. Ferner wird die Verwaltung aufgefordert, dem Ausschuss einen Zeitplan zur Verfügung zu stellen, der die einzelnen Schritte der Sanierung skizziert und Bauabschnitte bis zur Fertigstellung festlegt. 

Wir haben nachgefragt: 

  • Was hindert die Verwaltung daran, die am 18. April 2023 beschlossene Maßnahme gemäß der genannten Zeitplanung umzusetzen?
  • Hat überhaupt schon eine Ausschreibung der beschlossenen Maßnahmen stattgefunden?
  • Wann konkret soll die Sanierung der Leverkusener Straße begonnen werden?
  • Rechnet die Verwaltung aus heutiger Sicht bei der Umsetzung der Maßnahme mit Kostenüberschreitungen gegenüber der 2023 veranschlagten Summe von 530.000 Euro brutto?

Harald Henkel, der auch Vorsitzender der CDU Schildgen/Katterbach ist, führt weiter aus: „Eine verbindliche Antwort der Verwaltung gegenüber dem Ausschuss, den Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere aber gegenüber der Anwohnerschaft ist so überfällig wie der Beginn der 2023 beschlossenen Sanierungsarbeiten.“ 

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  1. In dem Waldstück, zwischen St. Engelbert Str. und nachher Leverkusener Str. wird Richtung Schildgen, das Radfahren für die Gesundheit und Umwelt, wird mit Lebensgefahr bestraft. Unmöglich !

    1. Die Straße dort ist tatsächlich in einem erbarmungswürdigen Zustand. Am besten wäre es, den Belag zu erneuern und dann den Abschnitt zu einer echten Fahrradstraße zu machen.

  2. Guten Abend! In diesem Zusammenhang frage ich mich schon lange, wann die Sanierung der Dr.-Robert-Koch-Str. geplant ist!? Wer schon einmal als Patient mit einem RTW hierüber zum MKH gebracht wurde weiß, wie sehr man durchgeschüttelt wird ob der unebenen, provisorisch geflickten Schlaglöcher.

    1. Auch die Dr.-Robert-Koch-Str. war nach dem inzwischen überholten Straßenbauprogramm aus April 2023 mit Prio – eben wegen Krankenhauszufahrt – für dieses Jahr geplant. Im Übrigen wie auch z.B. der Kradepohlsmühlenweg oder der abschließende Ausbau der Johann-Wilhelm-Lindlar-Str. , der katastrophale Herkenfelderweg und viele weitere.

      Leider gibt es zur Zeit keine verlässliche Aussage noch eine Aktualisierung seitens der Stadt in diesem Themenkomplex. Daher auch u.a. die berechtigte Anfrage der CDU zur maroden Leverkusener Straße, die ursprünglich sogar für 2023 vorgesehen, aber durch die Baustelle Paffrather Str. um ein Jahr verschoben wurde.