Foto: Omas gegen Rechts Bergisch Gladbach

Der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. und die Regionalgruppe der Omas gegen Rechts nehmen aktuelle rassistische Anfeindungen zum Anlass für eine Aktion am Infostand am Samstag in der Fußgängerzone. Geplant sind Plakate, Gesprächsangebote und Mitmachaktionen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.

Der Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. (DeVi) setzt am kommenden Samstag auf dem Wochenmarkt ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung. Anlass sind die in den vergangenen Wochen bekannt gewordenen rassistischen Anfeindungen sowie das Zeigen von Hitlergrüßen in Bergisch Gladbach.

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Mit der Aktion am wöchentlichen Infostand will der Verein das Thema sichtbar machen, Bürgerinnen und Bürger einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und dazu anregen, eigene Gedanken auf Plakatwänden zu formulieren. Damit soll deutlich werden: Rassismus und jede andere Form von Diskriminierung haben in Bergisch Gladbach keinen Platz. 

Geplant sind Plakate, Gesprächsangebote und Mitmachaktionen unter der Botschaft: „Du gehörst zu uns, zur Gesellschaft – wir gehören alle zusammen und Vielfalt macht uns stark.“

Auch die für den Verein entworfene Fahne mit der Aufschrift „Bergisch Gladbach – Kein Ort für Rassismus!“ soll an diesem Tag erneut als sichtbares Zeichen für Respekt und Vielfalt im öffentlichen Raum präsent sein.


Die Regionalgruppe der Omas gegen Rechts Bergisch Gladbach beteiligt sich an der Aktion mit einem Stand in der Fußgängerzone von 10:30 bis 12:30 Uhr. Sie erklären dazu:

„Wir dürfen uns Verengungen, Herabwürdigungen und Gewaltandrohungen nicht gefallen lassen, sondern müssen gemeinsam unsere Stimmen laut werden lassen gegen die Auswüchse des Rechtspopulismus. Die Gefährdung unserer Gesellschaft kommt nicht von irgendwelchen Menschen, die durch ihn diskriminiert werden, sondern von den rechtspopulistischen Gedanken, die uns die Menschlichkeit nehmen wollen. 

Sonst sagen wir wieder alle irgendwann: „Ja, hätten wir uns doch dagegen gewehrt, aber jetzt ist es zu spät“. 

Entwickeln Sie mit uns am Stand eine hoffnungsvolle und offene Vision unserer Gesellschaft in Vorbereitung auf den UN-Gedenk- und Aktionstag „Internationaler Tag der Hoffnung“. “

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