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Für „Sicherheit und ein geordnetes Weihnachtsgeschäft in der Schlossstraße“ macht sich der Ortsverband der CDU stark. Noch vor der Winterpause muss seiner Meinung nach die Zugänglichkeit verbessert werden – insbesondere durch eine Aufhebung der temporären Fußgängerzone.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des CDU-Ortsverbands Bensberg/Moitzfeld

Der CDU-Ortsverband Bensberg/Moitzfeld setzt sich weiterhin für die Bedürfnisse der Händler und Gewerbetreibenden in der Schlossstraße ein. Gerade jetzt, wo das Weihnachtsgeschäft vor der Tür steht, ist die Situation besonders kritisch.

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Ortsverbandsvorsitzende Bettina Mittenbühler und der CDU/FDP-Bürgermeisterkandidat Alexander Felsch haben in den vergangenen Tagen erneut Gespräche mit Händlern geführt. Hierbei wurde deutlich, dass im Zuge der Baustelle bereits Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent angefallen sind.

„Das Weihnachtsgeschäft ist die wichtigste und umsatzstärkste Zeit des Jahres. Bei allem Verständnis für Einschränkungen durch die Baustelle muss jetzt dringend gegengesteuert werden, damit die damit verbundenen Einbußen für die Händler gerade während der Adventszeit so gering wie möglich ausfallen,“ resümiert Felsch die Gespräche.

„Wir haben bereits die Abschaffung der Gebühren für die Außengastronomie und Warenauslagen sowie die Ausweitung des kostenfreien Parkens („Brötchentaste“ für 90 Minuten) durchgesetzt,“ erläutert Frank Reiländer, sachkundiger Bürger in der CDU-Fraktion und Beisitzer der Interessengemeinschaft Bensberger Handel und Gewerbe (IBH). „Nun geht es um neue Herausforderungen.“

Bevor die Baustelle jetzt in den Winterschlaf geht, müssen nach Einschätzung des CDU-Ortsverbands folgende wirksame Maßnahmen zur Sicherstellung des Weihnachtsgeschäfts umgesetzt werden:

Die Schlossstraße muss ab Emilienbrunnen bis zu einem Wende- bereich vor der Kreissparkasse befahrbar sein.

2. Alle vorhandenen Parkmöglichkeiten wie Schlossberggarage, Amts- gericht, Parkplätze Am Markt, auf dem Wilhelm-Wagener-Platz sowie in der Kadettenstraße und im Burgwall müssen gut sichtbar ausgeschildert werden.

3. Wege müssen an jeder Stelle breit genug für den Begegnungs- verkehr mit Kinderwagen und gehbehinderten Menschen sein.

4. Es müssen breite und stabile Matten ausgelegt werden, so dass nicht noch weitere Unfälle mit Personenschäden passieren.

5. Es müssen zusätzliche Querungen eingerichtet werden, damit wieder mehrere Zuwege zum Markt in der Schlossgalerie, anstelle des aktuellen Nadelöhrs von nur etwa einem Meter, vorhanden sind.

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  1. “haben bereits die Abschaffung der Gebühren für die Außengastronomie und Warenauslagen sowie die Ausweitung des kostenfreien Parkens („Brötchentaste“ für 90 Minuten) durchgesetzt,“
    “ab Emilienbrunnen bis zu einem Wende- bereich vor der Kreissparkasse befahrbar sein.”
    Man kann es einfach nicht fassen. Sind die von der CDU und die Anlieger auch alle “Klimaleugner”? Anstatt den Autoverkehr zu fördern, sollte man doch diejenigen belohnen, die NICHT mit dem PKW anreisen.

    1. Nun, dass die CDU eine ideologische – weil gegen besseres Wissen handelnde – Autopartei ist, lässt sich auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene anhand unzähliger Beispiele nachvollziehen. So auch in Bergisch Gladbach.

      1. Selbstverständlich ist die CDU eine ausgeprägte Autopartei. Auf der kommunalen Ebene in BGL scheint es mir ganz besonders stark ausgeprägt zu sein. Auch die EU Ebene sollte man nicht verachten. Andere ausgeprägte Autoparteien sind neben CSU natürlich die FDP, die SPD und natürlich die AfD. Und zum Abschluss: “Die Grünen sind schon immer Autofahrerpartei gewesen” (Winfried Kretschmann). Es dürfte klar sein, dass es in diesem Umfeld keine Verkehrswende geben kann.

    2. Ist es das, was man “geistigen Stillstand” nennt?
      Wenn Menschen bzw. hier (noch schlimmer) Politiker ihre Ideen, ihre Haltung, mit denen sie mal anfingen, heute unbedingt und unverändert beibehalten wollen?

  2. Jetzt mal ganz ehrlich. Ich gehe mit meinem Vater (90) zusammen einkaufen oder zum Arzt! Wenn jetzt einer klagt das seine Mutter (89) gestürzt ist, alleine ohne Begleitung, ist verantwortungslos von den Angehörigen! Man kann immer alles auf den Bürgermeister oder das Bauamt oder die Firma schieben!

  3. Herr Thimme,
    Sie haben wohl noch nicht den Knall gehört. “Radikalisierte” Einzelhändler nennen Sie Menschen, die um ihre Existenz bangen, nennen das, was fast alle Einzelhändler und die meisten Bensberger eint, “Partikularinteressen”. Da sind Ihnen aber die Bewertungen völlig verrutscht. Sie vertreten hier Ihr Partikularinteresse und das von ein paar anderen Ignoranten, die Bensbergs City ohne Einzelhändler, Autos, Parkplätze und Leben wollen. Die Vorstellunmgskraft, die Schlossstraße so zu sehen, haben Sie nicht. Sonst würden Sie nicht solchenUnsinn schreiben.

    1. Tja leeven Herr Havermann,
      Es gibt solche und solche.

      Es gibt Menschen, die beim Anblick von Lastenrad Herbert und Zweirad Else nicht nur in der Schlossstraße im Zuge ihrer Fahrradphobie die kahle Fichte steil hochgehen.

      Es gibt andere die möchten beim Einkaufsbummel nicht von verstörten und verzweifelt rumkreiselnden PKW als Kegel wie auf der Kegelschlossbahn missbraucht werden.

      Es gibt die anderen, denen der fachmännisch verlegte Belag in der Schlossstraße dann doch zu gefährlich ist, sodass sie am liebsten mit dem SUV mit Allrad direkt vor die Theke fahren können.

      Tja Herr Havermann et kütt wie et kütt
      Dem PKW in der Schlossstraße zur Ehr
      Dem Fahrrad zur Wehr
      Der Fußgänger ist selber schuld

      Ich bin dann mal nach Jummersbach ins Weihnachtsdorf

    2. „… die meisten Bensberger …“ – Das behaupten Sie ohne Faktengrundlage. Die eigenen Präferenzen mit einer imaginierten Mehrheit zu belegen gilt nicht.

      1. Letztendlich geht es auch nicht nur um die Bensberger. Bensberg ist Teil von Bergisch Gladbach, somit ist auch nicht der Wunsch der Bensberger Bevölkerung ausschlaggebend.
        Man stelle sich vor jeder Anwohner würde für sich und seine Straße eigene Wünsche durchsetzen wollen. Das gäbe ja ein Chaos.

      2. „Bensberg ist Teil von Bergisch Gladbach“ – Das versuche ich seit dem 1.1.1975 zu verdrängen.

  4. Die Schlossstr. ist als temporäre Fußgängerzone ausgewiesen worden, da sie mittlerweile eine Einbahnstraße ist und Wendemanöver von verkehrswidrig fahrenden Autofahrern in der Fußgängerzone zu Beschädigungen des eingebauten Möbiliars geführt haben und für Einkaufspassanten mit Rollator, Rollstuhl und Kinderwagen sowie Kinder eine real existierende Gefahr darstellen.

    Das nun Frank Reiländer, sachkundiger Bürger in der CDU-Fraktion und Beisitzer der Interessengemeinschaft Bensberger Handel und Gewerbe (IBH), gegen diese Regelung opponiert ist sicherlich vor dem Hintergrund, dass radikalisierte Einzelhändler eine Petition gegen diese Regelung eingelegt haben nicht verwunderlich. Jammern und Säbelrasseln der Einzelhändler gehört selbstverständlich im Eigeninteresse zu deren Geschäft.

    Es verwundert jedoch, dass die CDU Bensberg sich diesen – vermeintlichen – Partikularinteressen beugt. Die Schlossstraße gehört schließlich nicht den radikalisierten Händlern sondern den Passanten, Steuerzahlern und Bürgern dieser Stadt und dient somit dem Gemeinwohl. …

    Darüber hinaus sollte die Verkehrssicherheit und der Wille der Bürger höher bewertet werden als die Profitinteressen der radikalisierten Einzelhändler. Die CDU in Bensberg degradiert sich meiner Meinung nach durch solche Aussagen zu einer Klientelpartei ähnlich der FDP.

    1. Sehr geehrter Herr Thimme,
      über Ihre Aussage und Ihre Wortwahl bin ich überaus irritiert, wenn nicht sogar erschrocken. Wir führen doch in der Schlossstrasse keinen “Krieg” Einzelhändler gegen Passanten, Autofahrer gegen gehbehinderte Bürger! Wir Alle sind doch Bürger dieser Stadt! Und die Hauseigentümer in der Schlossstrasse zahlen mit ihren Anliegerbeiträgen und die Einzelhändler mit ihren Steuern die schöne, lang erwartete Neugestaltung der Schlossstrasse. Selbstverständlich ist mir bewußt, dass natürlich auch alle Bürger von GL mit ihren Steuern u.a. die Neugestaltung der Schlossstrasse mitfinanzieren. Warum also dieses Gegeneinander??
      Wir alle möchten doch, dass die Schlossstrasse wieder eine pulsierende Einkaufsstrasse mit interessanten Geschäften und gut gehenden gastronomischen Betrieben wird, zu der man gerne hingeht und wo man sich gerne aufhält. Bekanntlich ist das Weihnachtsgeschäft für den Einzelhandel eine wichtige, um nicht zu sagen, die wichtigste Umsatzzeit im Jahr! Unterstützen wir doch bitte gemeinsam die wenigen Einzelhändler, die noch in der Schlossstrasse verblieben sind in der Hoffnung, dass diese die Bauphase überstehen und mit ihren Geschäften weitere, neue Einzelhändler und Gastronomen anziehen, um die Schlossstrasse wieder zu DEM Anziehungspunkt in Bensberg zu machen, wo man gerne einkauft, isst und trinkt und sich einfach wohlfühlt.
      Mit einer Öffnung der Schlossstrasse für PKWs nur bis zum 31.12.2024 und einer zeitlich begrenzten Parkerlaubnis werden wir m.E. allen Interessen gerecht, wobei ich davon ausgehe und bitte, dass sich alle Bürger – die Autofahrer selbstverständlich eingeschlossen – rücksichtvoll und “mitmenschlich” verhalten. Für Wendemanöver bietet die Fläche vor der Kreissparkassse genügend Raum, und in sehr viel engeren Strassen als in der aktuellen Schlossstrasse ist ein Gegenverkehr möglich – natürlich mit gegenseitiger Rücksichtsnahme!
      Ich wünsche Ihnen eine schöne, besinnliche Adventszeit.
      Vielleicht sehen wir uns ja mal beim Glühweinstand der aktiven und kreativen Firma Haeger, die uns Bürgern hoffentlich auch nach der Bauphase vor ihrem Sportgeschäft erhalten bleibt.
      Sehr freundliche Grüße Harro Bunke

      1. Anliegerbeiträge? Die sind in NRW faktisch abgeschafft. Das Projekt finanzieren alle Steuerzahler gleichmäßig – daraus kann niemand ableiten, dass seine Stimme bevorzugt gehört werden müsste.

        Den Beweis dafür, dass der Autoverkehr eine Einkaufsstraße attraktiver macht, ist bislang auch jeder seiner Verfechter schuldig geblieben.

  5. Ich war am Samstag in Bensberg. Die temporäre Fußgängerzone steht doch ohnehin nur auf dem Papier. In dem Bereich der Fußgängerzone standen massig Autos geparkt … Kontrollen habe ich nicht gesehen …

    1. Ist es nicht schlimm, dass sich viele scheinbar nur dann an Regeln und Gesetze halten wenn es finanzielle Konsequenzen mit sich zieht.
      Aber ich kann Sie beruhigen, Kontrollen finden regelmäßig statt. Das Parken in der Fußgängerzone “kostet” 55,00 Euro, bei Behinderung 70,00 Euro.

  6. Ja, während der Advents- und Weihnachtszeit sollte die Schlossstrasse ab Emilienbrunnen bis Kreissparkasse befahrbar sein.
    Zudem sollte ein max.90-minütiges Parken erlaubt werden; Kontrolle erfolgt mittels verpflichteter Parkscheibe!
    Die Einhaltung dieser Ausnahmeregelung – nur bis zum 31.12.2024 !- sollte regelmäßig und konsequent von Ordnungsbeamten kontrolliert werden!
    Und die Politik muss jetzt schnell entscheiden, denn die Advents- und Weihnachtszeit hat bereits begonnen!

  7. Die Punkte 1. und 3. widersprechen sich: Entweder für den Autoverkehr öffnen – oder ausreichend Platz für Menschen mit Kinderwagen, Rollator etc. Da muss die CDU sich schon entscheiden!

    Die jüngsten Stürze geschahen m.W. an den Wasserrinnen, die z.T. 2 cm hohe Kanten aufweisen. Bessere Matten hätten daran nichts geändert. Was ich mich eher frage: Wann werden die Ritzen zwischen den Pflasterplatten nachverfüllt?