Alle
#ichtuwasfürGL
"Tonstörung" und „Heavy Disturbed“
1. FC Köln Fanclub
1. Pfarrbezirk/Gnadenkirche der Ev. Kirchengemeinde
ABU Aktive Bergische Unternehmerinnen
ADFC
AdK
ADRA-Shop
AG Terrassenstadt e. V.
Agentur für Arbeit
Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach und das Jobcenter Rhein-Berg
Agentur Strothmann
agisra e.V.
AIDS-Hilfe Bergisch Gladbach e.V.
Aktion neue Nachbarn
Aktionskreis Eine Welt e.V. Bergisch Gladbach
Aktive von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.
Akustonauten
Aljoscha Kanter
Aljosha Konter
Alpha & Omega PR
Alten- und Familienhilfe Bensberg e.V
Altenberger Dom Verein
Althoff Grandhotel Schloss Bensberg
Am Kaisersch Baach
AMG Albertus Magnus Gymnasium
Amnesty International
Amnesty-International-Gruppe Bensberg/Rösrath/Overath und Ev. Kirchengemeinde Bensberg
AnBe
Andreas Hahner, Fotograf
Andreaskirche
Aqualon Verein e.V
Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege des Rheinisch-Bergischen Kreises
Arbeitskreis Ambulanter Pflegedienste
Arbeitskreis Ambulater Pflegedienste
Arbeitskreis der Religionen und Kulturen
Arbeitskreis der Städtepartnerschaft mit Marijampole
Arbeitskreis Deutsch-Französische Freundschaft
Arbeitskreis runder Tisch keine Gewalt an Frauen und der Verein Haecksen e.V.
Arbeitskreis „Partnerschaft mit Luton und Runnymede“
Arnold X Band
ASB Arbeiter Samariter Bund
ASF
asimplething
Ateliergemeinschaft Halfen Dombach
Atelierhaus & Galerie 24
Atelierhaus Grube Weiß
Autorengruppe „Wort & Kunst“
AWO
Back Company
Bädergesellschaft der Stadt Bergisch Gladbach
Ballett-Dance Academie
Ballettschule Bjerke
Ballettschule Moving
Ballettschule Peldszus
Barbara Steinrück - Bauernhof im Koffer
Barbara Stewen
Barber‘s Puppentheater
Bärbroicher Allerlei GbR
Basement 16
BASt
BASt Bundesanstalt für Straßenwesen
Basta-Theater
Bayer Philharmoniker
BDH Bundesverband Rehabilitation
Begegnungsstätte Mittendrin
Begegnungsstätte PRO Tre
Begegnungsstätte PRO Treff
Beit Jala e.V.
Belkaw
Bensberger Bank in Kooperation mit dem Polizeikommissariat RheinBerg
Bensberger Carnevals Company
Bensberger Kammerchor
Bensberger Kammerorchester
Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt
Bergische Agentur für Kulturlandschaft, BAK GmbH
Bergische Obstwiesenretter
Bergische Ohrwürmer
Bergische Residenz Refrath
Bergischer Förderverein zur Bildung und İntegration e.V.
Bergischer Geschichtsverein
Bergisches Museum für Bergbau,Handwerk und Gewerbe
Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) der Agentur für Arbeit zusammen mit der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW)
Berufskolleg Bergich Gladbach BKGL
Berufskolleg Bergisch Gladbach BKGL
Berugskolleg Bergich Gladbach BKGL
Berugskolleg Bergisch Gladbach BKGL
Best of Bergisch
Bestattungshaus Koziol
Bethanien Kinder- und Jugenddorf
Betreuungsstelle der Stadt
BFBI
BGV Rhein-Berg e.V.
bib international college
bib International College & Fachhochschule der Wirtschaft
Bienenzuchtverein Bergisch Gladbach
Big Band Bergisch Gladbach
Big Band des RBB Bensberg e.V.
Biologische Station Rhein Berg
Bistro Weyer's
BKSB Berufskolleg kaufmännischer Schulen
Blasorchester Dürscheid
Blickpunkt
Blinden- und Sehbehindertenverein des Rheinisch-Bergischen-Kreises
Bono Direkthilfe e.V.
Britta Lieberknecht & Company
Buchhandlung Funk
Buchmühle Eventlocation
BÜGGEL, Bergisch unverpackt
BUND
Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe
BUNDjugend Ortgruppe Kürten
Bündnis 90 / Die Grünen
Bündnis für Demokratie und Vielfalt Kürten e.V. ein
Bürger für uns Pänz
Bürger- und Heimatverein Refrath
Bürgerforum auf Zanders
Bürgergarde Bergisch Gladbach Bensberg (BBB)
Bürgergemeinschaft BGL - Raum Lückerath
Bürgerhaus Bergischer Löwe
Bürgerportal
Bürgerverein Gierath-Schlodderdich e.V.
Bürgerverein Herrenstrunden
Bürgerverein Rommerscheid
Bürgerverein Schildgen und Begegnungscafé Himmel un Ääd
Bürgerzentrum Steinbreche
cabra azul
Café Alte Dombach
Café Alte Dombachj
Cafe Leichtsinn
Café Richtig
Café Tralala
Caritas Begegnungsstätte Mittendrin und die Gemeinde St. Joseph und St. Antonius
Caritas Rhein Berg
CBF
CBT-Wohnhaus Margaretenhöhe
CDU
Chor der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitscampus Quirlsberg
Chor Lampenfieber
Chor Sand
CHOR TONART / Pfarrgemeinde St. Joseph, Bergisch Gladbach - Moitzfeld und Kath. Bildungswerk Rheinisch-Bergischer Kreis
Chor tonart e.V.
Chor tonGLeiter
Chor „à tempo“
ChorSand und Pop&Soul Chor Dellbrück
Christlich-ökologische Wohngenossenschaft (CÖW)
Cineplex Bensberg
Claudia Timpner
Conrad's Couch
Cornelia Schwöppe
Cross - Kath. Zentrum für junge Menschen in Gronau
Das Esszimmer im TBG
Der Paritätische NRW
Deutsch Israelische Gesellschaft eV
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Rhein-Berg
Deutscher Kinderschutzbund e.V.
Die Gleichstellungsbeauftragten des RBK und der Stadt GL und die Katholische Familienbildungsstätte
Die Gute Hand
Die Linke Bergisch Gladbach
Dieter Röseler, Fotograf
Dietrich Bonhoeffer Gymnasium (DBG)
DJK-SSV Ommerborn Sand e.V.
DLP Dritte Lebens-Phase (60+)
Domino Zentrum für trauernde Kinder e. V.
Domkantorei Altenberg
donum vitae im RBK e.V.
Dorfgemeinschaft Moitzfeld e.V.
Dr. Roman Salyutov
Dr. Ursula Clemens-Schierbaum
DRK
DTB Deutscher Turnerbund
Duo Pascal
Edith-Stein-Kapelle im Kardinal Schulte Haus
Ehrengarde Bergisch Gladbach e.V.
Eine Gemeinschaft von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Bergisch Gladbach
Eine Veranstaltung von Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung oHG.
Eine Welt Stiftung
Eine Welt-Laden Bergisch Gladbach
Eine Welt-Ladens Bergisch Gladbach
Eine-Welt-Laden
einfach gemeinsam e.V.
Eisarena Bergisch Gladbach
Eishockeyverband
Eissportverein Bergisch Gladbach e.V.
Eissportverein RealStars
El Greco
Elisen-Chor
Elternrat Kita Herkenrather Farbkleckse
Elternverein Hebborn-Rommerscheid e.V. - Kita Wilde Wiese
Energie & Klima Koordinierungsstelle des RBK (EKKO) und Verbraucherzentrale NRW
Ensemble 07
Ensemble 5grad
Ernährungsrat Bergisches Land e.V.
Ernährungsrat Bergisches Land i.G.
ERWI (Flüchtlingsinitiative Refrath)
Ev. Beratungsstelle Bensberg
Ev. Familienzentrum "Schneckenhaus"
Ev. Freikirchliche Gemeinde Hand
Ev. Jugendförderung Herkenrath
Ev. Kirchengemeinde Altenberg / Schildgen
Ev. Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen.
Ev. Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Ev. Kirchengemeinde Heidkamp
Evangelisch Freikirchliche Gemeinde
Evangelische Altenpflege
Evangelische Andreaskirche und Kath. Bildungswerk
Evangelische Begegnungsstätte
Evangelische Domgemeinde Altenberg
evangelische Elterninitiative Heilsbrunner Hosenmätze
Evangelische Freikirchliche Gemeinde
Evangelische Gemeinde Refrath
Evangelische Kantoreien Stadtmitte und Hand
Evangelische Kirche Bensberg
Evangelische Kirche Bergisch Gladbach
Evangelische Kirche Herkenrath
Evangelische Kirchengemeinde "Engel am Dom"
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/ Schildgen
Evangelische Kirchengemeinde Schildgen
Evangelische Kita zum Frieden Gottes
Evangelische öffentliche Bücherei (EÖB)
Evangelische und Katholische Kirchengemeinde in Herkenrath und Katholisches Bildungswerk
Evangelischen Arbeitskreises der CDU Rheinisch-Bergischer Kreis
Evangelisches Krankenhaus EVK
Eventfreunde
Evernest Bergisch Gladbach
Fachdienst für Integration und Migration FIM
Fachkräfteinitiative „Kluge Köpfe bewegen"
FAIReinskultur
Fairsuchen Schildgen eV
FAIRsuchen Schildgen Gruppe
Fairtrade Steuerungsgruppe Bergisch Gladbach
Familienzentrum Flicflac
Familienzentrum Moitzfeld | Bensberg
FDP
Festkomitee Bensberger Karneval
Feuerwehr Bergisch Gladbach
FHDW
FiB - Familienbildung und Sportverein
Film-Video-Club Bergisch Gladbach e.V.
FINTE
FINTE Bündnis für Fraueninteressen
FINTE Bündnist für Fraueninteressen
Förderverein der GGS Katterbach
Förderverein der GGS Paffrath
Förderverein der Kath. Kirchengemeinde Herz Jesu
Förderverein der Kita St. Maria Königin
Förderverein der Kitas Bensberg, Kaule und Friedhofsweg
Förderverein der Kitas Kaule und Friedhofsweg e.V.
Förderverein der Stadtbücherei Bergisch Gladbach
Förderverein des Evangelischen Krankenhauses
Förderverein des EVK
Förderverein des Lions Club Bergische Löwinnen
Förderverein Herz Jesu e.V.
Förderverein Kita Bollerwagen
Förderverein Kita Ferrenberg
Förderverein Kita Krebsweg
Förderverein Kita Sankt Laurentius e.V.
Förderverein Leben ohne Drogen e.V. und Kath. Bildungswerk
Förderverein Papiermuseum Alte Dombach
Förderverein Refrather Karneval
Förderverein Sankt Laurentius e.V.
Forstamt Rhein-Sieg-Erft
Forum für Nachhaltigkeit, gemeinnützige UG
ForumGronau
Fotofreunde GL
Frauen-Netzwerk Bergischer Women’s Hub
Frauen-Union
Frauenberatungsstelle
Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach
Frauenchor der Andreaskirche
Frauenclub ALMA
Frauengemeinschaft St. Nikolaus
Frauennetzwerk FINTE in Kooperation mit „Die Kette“ e.V
Frauenselbsthilfe
Freie Waldorfschule Bergisch Gladbach
Freies Kammerorchester Köln
Freiwilligenbörse RheinBerg e.V.
Freunde der Gemeinde St. Marien Gronau
Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauer Wald
Freundeskreis für Kirchenmusik
Freundeskreis Ganey Tikva
Freundeskreis Gartensiedlung Gronauer Wald
Freundeskreis Kirchenmusik
Freundeskreis Kirchenmusik am Heilsbrunnen
Fridays for Future
Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
Fröbel Familienzentrum ZAK
FWG Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach
Galerie A24 im Technologiepark
Galerie Hugo
Galerie Schröder und Dörr
Galerie Siebenmorgen
Galerie Wiesengrund
Galerie+Schloss e.V.
Ganey-Tikva-Verein
Gästeführer "Wir Bergischen"
Gasthaus Paas
Gasthaus Wermelskirchen
Gemeinschaft der Bahai
Genuss-Ecke
Gesangverein Harmonie Bensberg-Kaule
Gesellschaft Erholung e.V.
Gesundheitscampus Quirlsberg
Gesundheitscampus Quirlsberg gemeinsam mit Round Table 215
Gesundheitscampus Quirlsberg gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern
GEW
GFO Kliniken
GGS Gronau
GGS Herkenrath
GGS Kippekausen
GGS Moitzfeld
GGS Paffrath
GKT Generationen Kultur Treff e.V.
GL-Service gGmbH
Gleichstellungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach
Gnadenkirche
Goethe Gesellschaft Bergisch Gladbach
Gospelchöre
Gospelchöre und Kantoreien der Evangelischen Kirchengemeinde
GrenzenLos
Gronauer Wirtshaus
Große Gladbacher KG von 1927
Grosse Bensberger Karnevalsgesellschaft
Grüne
Gruppe Bensberg/ Rösrath/ Overath
Gut Schiff
Gymnasium Herkenrath
Happy Chories, vormals der Projektchor Bensberg
Hauptzollamt Köln
Haus der Musik
Hebborner Buure
Heedkamper Mädcher und Jonge
Heilig-Geist-Kirche, Hand
Heimatklänge Nussbaum
Helmut Hochstätter Haus
HERWI (Flüchtlingsinitiative Refrath)
Herz Jesu Kirche Schildgen
HeurekaNet
Himmel un Ääd
Himmel un Ääd e.V. mit der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Bergisch Gladbach
Himmel un Ääd In Kooperation mit dem Städtepartnerschaft Ganey Tikva-Bergisch Gladbach e.V.
Himmel un Ääd und Kath. Bildungswerk RheinBerg
Hits fürs Hospiz e.V.
Hits fürs Hospiz eV
HofFloh
Homberger Kasperbühne
HörBar e.v.
Hospiz - Die Brücke e.V.
Hospiz am Quirlsberg
HSG Refrath/Hand
Humanitäre Hilfe Bergisch Gladbach e.V.
IBH Bensberg
Ich tu was für GL
IG Bensberger Handel + Gewerbe
IG Bergisch Gladbach Stadtmitte e.V.
IG Fjordpferd
IG Heidkampt
IG Refrather Handel
IG Schildgen
IG Stadtmitte
IGS - Interessengemeinschaft Schildgen
IHK
IHK Köln
ILA
In Kooperation mit der Agentur kulturich – Kulturberatung & Management
InBeCo
Inclusionsbeirat der Stadt
Initiative "Ökumenisch unterwegs", Bensberg
Initiative Klimagerecht Leben
Initiative Leben + Arbeiten in GL
Initiative Pro Velo Bergisch Gladbach
Initiativkreis Sonntagsakademie
Inklusionsbeirat der Stadt
Integrationsrat Bergisch Gladbach
Integrative Kindertagesstätte Giraffenbären e.V.
Integrierte Gesamtschule Paffrath
Integrierte Gesamtschule Paffrath, IGP
Integrierte Handlungskonzept (InHK) Bensberg
Integriertes Handlungskonzept (InHK) Bensberg
Interessengemeinschaft Paffrath, IGP
Interessengemeinschaft Schildgen
Internationale Akademie für Musik Köln
Internationale Akademie für Musik Köln IAFM
Internationalen Akademie für Musik Köln
Internationales Musikforum Refrath
JAEB
Jecke Teddys
Johann Peter Müller
Johannes-Gutenberg-Realschule
Jugendamts-Elternbeirat
Jugendchor Vocal Total
Jugendrat
Jugendzentrum "echt Heilsbrunnen"
KAB Katholische Arbeitnehmerbewegung St. Marien Gronau
Kammerorchester Köln
Kampagne „vielfalt. viel wert.“ und der Integrationsagentur des Caritasverbandes RheinBerg
Kampagne „vielfalt. viel wert.“ und Integrationsagentur des Caritasverbandes RheinBerg
Kantorei Sander Heide
Kantorenkonvent des RBK und Kath. Bildungswerk Rhein-Berg
Karategemeinschaft Bergisch Gladbach
Karnevalsfreunde Bechen von 1952 e.V.
Karnevalsfreunde Ehrenfeld gegr. 2004
Kath. Bildungswerk und Autorenvereinigung Wort & Kunst
Kath. Bildungswerk und Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva
Kath. Familienzentrum Schildgen
Kath. Jugendagentur
Kath. öffentliche Bücherei (KÖB) St. Severin
Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Katholische Familienbildungsstätte
Katholische Familienbildungsstätte und das Hermann-Löns Forum
Katholische Frauengemeinschaft St. Clemens
Katholische Jugendagentur
Katholische Jugendagentur Leverkusen, Rhein-Berg, Oberberg gGmbH
Katholische Kirche St. Konrad
Katholische Kirche, Kreisdekanat
Katholische Kirchen
Katholische Kirchen GL West
Katholische Kirchengemeinde
Katholische Kirchengemeinde St. Joseph und St Antonius Bergisch Gladbach
Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius
Katholische und evangelische Kirchengemeinden
Katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung
Katholisches Bildungsforum
Katholisches Bildungswerk
Katholisches Bildungswerk, Begegnungscafé Himmel un Ääd und Volkshochschule
Katholisches Familienzentrum Schildgen
Katholisches Familienzentrum St. Marien
Kette e.V.
kfd Hand, Paffrath und Schildgen
KG Alt Paffrath
KG Bensberger Garde
KG Blau-Rot Schildgen e.V.
KG Fidele Böschjonge Bärbroich (FBB)
KG Grosse Bensberger rot weiss von 1968 e.V.
KG Harlekins Bensberg e.V.
KG Narrenzunft
KG Närrische Sander
KG Ruude Husaare
KG Schlader Botze e.V.
KGS Eikamp
Kinder- und Jugendzentrum FrESCH
Kindergartenmuseum
Kinderhilfswerk terre des hommes - Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach
Kindertheater Zauberflöckchen
KiR Künstler in Rösrath
Kirche Hl. Drei Könige
Kirche und Kita Zum Frieden Gottes
Kirche zum Frieden Gottes
Kirche zum Heilsbrunnen
Kirchenchor an St. Clemens und St. Konrad
Kirchenchor St. Nikolaus
Kita Giraffenbären
Kita Heilige Drei Könige
Kita Quirl
Kita Robin Hood
KiTa St. Elisabeth, Refrath
KiTa St. Josef, Refrath
Kita St. Laurentius
Kita Wilde 13
Kita Wilde Wiese
KiTa Zum Frieden Gottes
Kitas Kaule und Friedhofsweg
KjG Schildgen
KKV Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
Klaus Rüsing
Klausmann
Kleine Werkstatt
Klimafreunde Rhein-Berg
Klimafreunde Rhein-Berg e.V. und Verbraucherzentrale NRW e. V.
Klks-Atelier für Kunst, Kultur und Soziales
Knipphals Gestaltung GbR
KöB Herz Jesu Kirche
KÖB Herz Jesu Schildgen
KÖB St. Severin
Kolping International, Katholischer Sozialverband
Kommunales Integrationszentrum
KonzertChor Bergisch Gladbach
Kooperation des Klimafreunde Rhein-Berg e.V. mit dem Bürgerverein Romaney
Kooperation von Himmel un Ääd mit dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Berg
Krchenchor St. Joseph
Krea Jugendclub
Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V. und Katholische Jugendagentur LRO gGmbH in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach
Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V. und Katholische Jugendagentur LRO GmbH in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach
Kreativitätsschule und Krea-Jugendclub
Kreisdekanat Rheinisch Bergischer Kreis
Kreisdekanat und Kreiskatholikenrat
Kreishandwerkerschaft
Kreisjägerschaft Rheinisch Bergischer Kreis e.V.
Kreiskatholikenrat
Kreiskulturamt
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Kreissportbund
Kulturamt des Rheinisch -Bergischen Kreises
Kulturbüro der Stadt
Kulturbüro des Rheinisch -Bergischen Kreises
Kulturbüro und StadtGrün
Kulturhaus Zanders
Kulturkirche Herrenstrunden
Kulturkirche Herrenstrunden und dem Gymnasium Herkenrath
Kulturkirche Herrenstrunden und Gymnasium Herkenrath
Kulturpunkte
Kulturpunkte - Petra Bohlig
Künstlergemeinschaft der Grube Weiß
Kunstmuseum Villa Zanders
Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche
Laientheater Am Strungerbaach
LandBlattGold
LC Bergische Löwinnen
Lebenshilfe e.V.
Lebenshilfe-Werkstatt in Refrath und die WHB Refrath
Lesekreis "Lesezeichen"
Lichtblick
Liebevoll ICH
Liedwelt Rheinland
Linden-Apotheke
Linke internationale Liste
Lions Bergisch Gladbach / Bensberg
Lions Club Bensberg
Literaturhaus Köln
Literaturhaus Köln und „Kölner Stadt-Anzeiger“
Literaturkonzert Köln und Wir für Bergisch Gladbach e.V.
Literaturkreis "Lesezeichen"
Lu's Box
LuGeV - Landschaft und Geschichte eV
LU’S BOX. Wipperfürther Str. 45, 51429 Bergisch Gladbach
LVR Industriemuseum
LVR-Amt für Bodendenkmalpflege. Geschichtsverein Rösrath, Bergisches Museum
LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach & THEAS Theater
Malkreis Atelier Karin Kuthe
Malteser Hilfsdienst e.V.
Männer-Quartett Herkenrath (MQH)
Männerchor Sängertreu
Männergesangverein Sängertreu Sand und Männer-Quartett Herkenrath
Marion Siewert-Ley
Markus Bollen, Fotograf
Marlis Sauer und Adriane Friedrich
Mäuse für Ältere e.V.
Max-Bruch-Musikschule
Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach
MENTOR – Die Leselernhelfer Bergisch Gladbach e.V.
Mentorenprojekt
MGV Rommerscheid
Michael Möller
mitein-anders
Mobile Nachbarn Schildgen
Montessori Kindertagesstätte St. Severin
Montessori Kita Glückspilz
Moscheegemeinden (Deutsch-Albanisch-Islamisches-Kulturzentrum Bergisch Gladbach e.V., Albanisch Islamisches Kulturzentrum e.V. und Islamische Gemeinde e.V.)
Mundart Café
MuseumMobil - Haus der Geschichte NRW
Musik- und Kulturfestival e.V.
Musikkneipe "Im Schlöm"
Musiktheater Rhein Berg
Nature Journal Club
NaturFreunde Köln e.V.
Natürlich Leben Köln
Nelson Mandela Gesamtschule
Netzwerk Ess-Störung im Rheinisch-Bergischen Kreis in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach und dem Hermann-Löns-Forum
Netzwerk Wohnen Bergisches Land
Neue Heimat
Nicolaus Cusanus Gymnasium (NCG)
Nicolaus-Cusanus-Gymnasium
Nussbaumer Karnevalsfreunde
Obst- und Gartenbauverein Refrath
Ökumenekreis hoch 4
Ökumenische Kichengemeinden Innenstadt
Oldtimerfreunde Bergisch Gladbach
Omas regen Rechts
Orchester und Big Band des RBB Bensberg e.V.
Ordnungsamt
Organist von St. Nikolaus, Ludwig Goßner
Ortsring Sand
Otto-Hahn-Gymnasium OHG
Otto-Hahn-Realschule
Overather Kunst- und Kulturverein „Gruppe Neun e.V.“
Papiermühle Alte Dombach
Papiermuseum Alte Dombach
Partnerschaftsverein Luton und Runnymede
Partout-Kunstkabinett
PASCAL
Patricia Gräfin Beissel GmbH
Pfadfinderstamm Folke Bernadotte
Pfarrbezirk Stadtmitte/ Heidkamp der Ev. Kirchengemeinde
Pfarrbezirk Stadtmitte/ Heidkamp der Ev. Kirchengemeinde Bergisch Gladbach.
Pfarrei St. Josef und St. Antonius
Pfarrei St. Joseph und St. Antonius
Pfarreiengemeinschaft Bergisch Gladbach West
Pfarreiengemeinschaft Bergisch Gladbach-West, evangelische Kirchengemeinde Schildgen, Katholisches Bildungswerk, Melanchthon-Akademie Köln
Pfarreiengemeinschaft St. Nikolaus und St. Joseph
Pfarrgemeinde St. Johann Baptist
Pfarrgemeinschaft St. Joseph und St. Nikolaus
Philomena Franz Forum e.V.
Piccolo Puppentheater
Politikforum Paffrath
Postillion
PR-Büro Schoregge
Private Initiative
PROgymnasium
Projektgruppe Zanders-Areal
Projektteam Lyrikpfad
Pütz-Roth
Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung oHG
Q1
Q1 und UFO
Quirl
Quirl e.V.
Quirl in Kooperation mit dem Bright Lights e.V.
QuirlSingers
quirlsingers und die ev. Kantorei Bergisch Gladbach
Quirlsingers und ev. Kantorei Bergisch Gladbach
R.A.K.E.T.E Refrath (BHV)
Rathausmusikanten
RBAG Musik e.V.
RBB Rheinische Bläserphilharmonie Bensberg
RBW Rheinisch-Bergische-Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Realschule Herkenrath
Realschule im Kleefeld
RealStars Bergisch Gladbach
Refrather Dreigestirn
Refrather Gospelchor „Joy n‘ Soul“
Refrather Mühle
Refrather Pflegemesse
Refrather St. Georgspfadfinder
Refrather Treff GmbH
Refrather Winterdorf
Regionale Kulturpolitik Bergisches Land
Regionales Kultur Programm Kulturregion Bergisches Land
Reitverein Hebborner Hof
Reitverein Malteser Komturei Herrenstrunden
Renate Beisenherz-Galas
Renate Beisenherz-Galas, Forum für Literatur
RheinBerg Galerie
Rheinisch Bergische Bläserphilharmonie Bensberg e.V.
Rheinisch Bergischer Naturschutzverein RBN
Rheinisch-Bergischer Kreis
Rheinisch-Bergischer Kreis (RBK)
Rheinisch-Bergischer Kreis und Stadt Bergisch Gladbach
Rheinische Bläserphilharmonie Bensberg
Rheinische Hundeschule
Rheinischer Märchenkreis
Rheinischer Verein für Denkmalpflege
RIM Rheinisches Industrie-Museum
RKP-Beratungsbüro für das Bergische Land
Roland Vossebrecker
Rotary Club Bergisch Gladbach
Roundtable 215 Bergisch Gladbach
RTB Rheinischer Turnerbund
Runder Tisch für Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit im Rheinisch- Bergischen Kreis
Runder Tisch Heidkamp
Salontheater Köln
Schildgener Film Treff
Schulmuseum Bergisch Gladbach
Schulportal MyStudyChoice
Schützen Odenthal e.V.
Schützenbruderschaft Refrath
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald SDW
Schwangerschaftsberatung esperanza – Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Scylla Akademie gUG
Scylla Verlag
Selbsthilfe-Kontaktstelle Bergisches Land
Selbsthilfe-Kontaktstelle RBK
Selbsthilfegruppe "Mein Darm und ich"
Selbsthilfegruppe für Schwerhörige
Selbsthilfegruppe HörBar e.V.
sem4u GmbH
Senioren-Park carpe diem Bensberg GmbH,
Seniorenbeirat
Seniorenbüro
Seniorenbüro in Kooperation mit der Verkehrswacht Rhein.-Berg Kreis e.V.
Seniorenunion der CDU
Service Residenz, Schloss Bensberg
SHG Liebevoll ICH
Sinfonieorchester Bergisch Gladbach
Sinngewimmel
SMARCB1 – Krebsforschung für junge Menschen
Sol Music
Sonett e.V.
Sonett e.V., Ramin Farzanehfar
Soziales Netzwerk Bensberg/Moitzfeld
SPD Bergisch Gladbach
SPD Rhein-Berg
SPD Schildgen-Paffrath-Hand
SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Berg und der SPD-Kreisverband Rhein-Berg
Spielebaustelle
Spinxx - Kritikergipfel
Sportverein Rafrath von 1926 eV
Springmaus
St. Clemens Paffrath
St. Engelbert, Rommerscheid
St. Hubertus Schützenbruderschaft 1926 e.V.
St. Hubertus Sebastianus Schützenbruderschaft Bärbroich Herkenrath e.V.
St. Joseph, Moitzfeld
St. Maria Königin, Frankenforst
St. Marien
St. Nikolaus
St. Sebastianus Schützenbruderschaft
Stadt Bergisch Gladbach
Stadt Bergisch Gladbach und BELKAW
Stadtarchiv Bergisch Gladbach und Hans Peter Müller
Stadtarchiv und das Archiv der Stiftung Zanders
Stadtbücherei
Stadtbücherei in Kooperation mit der Volkshochschule
Stadtbücherei mit Buchhandlung Funk
Stadtelternbeirat
Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Luton – Bourgoin-Jallieu - Velsen
Städtepartnerschaft Ganey Tikva - Bergisch Gladbach e.V.
Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. und Himmel un Ääd e.V.
Städtepartnerschaftsverein Beit Jala
Städtepartnerschaftsverein Runnymede, Luton und Bergisch Gladbach
Stadtsportverband Bergisch Glabach
Stadtteilbücherei Bensberg
Stadtteilbücherei Paffrath
Stadtverband Eine Welt
Stadtverband Eine Welt Bergisch Gladbach e.V. und Eine-Welt-Stiftung Rhein-Berg e.V.
Stadtverband Kultur
Stadtverband musikausübender Vereine Bergisch Gladbach e.V.
Stadtverkehrsgesellschaft
Stadtverwaltung
Stadtverwaltung - Jugendamt
Stadtverwaltung und Stadtführerinnen und Stadtführer
Stark ins Neue
StartRaum
Staubwolke Refrath
Steuerungsgruppe Fair Trade Town
Stiftung Ev. Zeltkirche Kippekausen
Stiftung für die kirchliche und diakonische Arbeit in Refrath
Street Food
Strundetal e.V.
Strundeverein e.V.
SV Bergisch Gladbach 09
SV Blau-Weiß Hand
Team des Projekts Zanders-Areal
Team Mobilität
Technologiepark Bergisch Gladbach TBG
Tennisfreunde Grün Weiß Bergisch Gladbach
terre des hommes Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach in Kooperation mit dem Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Terre des Hommes Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach in Kooperation mit der Volkshochschule und Partnern
Terre des Hommes Arbeitsgruppe GL in Kooperation mit THEAS Theater, Aktion Neue Nachbarn und Kath. Bildungswerk RBK
THEAS THEATER mit der INITIATIVE KLIMAGERECHT LEBEN
Theas-Theater
Theater Am Strungerbaach e.V.
Theater im Puppenpavillon
TheaterWeltenErschaffen
Thomas-Morus-Akademie
Tierarztpraxis Dr. Bettina Reuter
Tinitus Selbsthilfegruppe
Tinnitus Selbsthilfegruppe
Tour41 e.V. – Aktionsbündnis gegen sexuelle Gewalt
Trappertown Kaltenroich
Treffpunkt Annahaus
Trostteddy
TS 79
TuS Schildgen 1932 e.V.
TV Herkenrath
TV Refrath - Running Team
TV Refrath 1893 eV
tvinart
UFO Jugendkulturhaus
UG Unity Events
UNICEF Arbeitsgruppe Bergisch Gladbach
Urban Great e.V.
VDI - Verein Deutscher Ingenieure
Veedelsevent
Veedelsevent
Veedelsfestteam
VEI Verein ehemaliger Interatom-Mitarbeiter
Verbraucherzentrale NRW
Verdi Ortsverein Rhein-Berg
Verein Freunde und Förderer der VHS
Verein zur Förderung der Jugendarbeit in Herkenrath
Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Ganey Tikva - Bergisch Gladbach e.V.
Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Pszczyna
Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e.V. Leverkusen
Vereine der englischen und französischen Partnerstädte
Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e.V.
Vereins Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach - Nir Oz e.V
Verkehrspuppenbühne
Veronika Moos
Verschieden Organisationen
Verschiedene Chöre in Bergisch Gladbach
Verschiedene Organisationen
Vesperteam der Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg
VHS
Vinzenz-Pallotti-Hospital
Volt Bergisch Gladbach
Waldorf-Kinderhaus Bergisch Gladbach
Wanderfreunde Bergisches Land
Wandergruppe der Seniorenbegegnungsstätte PRO Treff
Weinhandel Klaus Rüsing
WerteUnion Bergisches Land
Westdeutscher Basketballverband
Wichtelwerkstatt
Willkommen in Schildgen
WingTsun Kampfkunstschule Refrath
Wir für Bergisch Gladbach eV.
Wir Lichtgestalten
Wirtshaus am Bock
Wohnpark Lerbacher Wald
Won Buddhistisches Meditationszentrum
Wonbuddhistisches Meditationszentrum
Wort & Kunst e.V.
WürdevollIch e.V.
Zur Quelle der Strunde
Zweitzeugen e.V.
Zytologieschule Bensberg
„Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V."
„Pflege-Infos to go“
Ein starkes Zeichen für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung, aber Finanzierung und Bürgerbeteiligung müssen konkret geklärt werden
Die Anregung der Linken zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, neue Wege für eine sozial gerechte und ökologische Stadtentwicklung einzuschlagen. Besonders positiv hervorzuheben ist die klare Forderung, Grundstücksspekulation zu unterbinden und stattdessen langfristig bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnraum zu schaffen und zu sichern. Ein solcher Schritt wäre ein deutliches Signal an die Bürgerschaft und ein echter Aufbruch zu einer gemeinwohlorientierten Planung.
Gleichzeitig stellt sich für mich die Frage nach der konkreten Finanzierung eines solch ambitionierten (lt. Meilenstein-Tabelle bereits seit 2013 in der Planung – Halleluja …wenn doch aus Meilensteinen schon ein paar Steine im Baufeld zu sehen wären) Vorhabens. Die Forderung nach 100 % gefördertem Wohnraum, Klimaneutralität und dauerhafter Bindung an gemeinwohlorientierte Träger ist richtig und wichtig – aber was passiert, wenn die aktive Beteiligung der Bürgerschaft ausbleibt oder sich nicht ausreichend organisiert, die angedachten Förderungen ausbleiben oder mal wieder plötzlich gestrichen werden? Wer trägt dann die immensen Investitionskosten? Gibt es bereits belastbare Überlegungen, wie diese Gelder mobilisiert werden sollen? Welche Rolle sollen die Bürger und potenzielle Genossenschaftsmodelle realistisch dabei spielen – als tragende Finanzierungs- und Entscheidungssäule oder nur als spätere Mitverwalter?
Genau an diesem Punkt setzt unser Ansatz mit der geplanten Bürgergenossenschaft GL und dem Leuchtturmprojekt Alte Stadthäuser an.
Auch wir verfolgen das Ziel, dauerhaft bezahlbaren, spekulationsfreien und ökologisch nachhaltigen Wohnraum zu schaffen – allerdings mit einem anderen Grundaufbau: Die Bürgerinnen und Bürger selbst werden zu Eigentümern, gestalten mit und investieren gemeinsam. Dadurch wird das Projekt nicht nur finanziell, sondern auch sozial und demokratisch auf eine breite Basis gestellt.
Das Projekt Alte Stadthäuser bietet sich dabei ideal als Startpunkt für die Genossenschaft an:
• Die Gebäude- und Grundstücksstruktur ist bereits vorhanden, was das Vorhaben schnell realisierbar macht.
• Eine Enteignung ist bekanntlich nicht erforderlich – der Einstieg gelingt ohne langwierige juristische Verfahren.
• Die Akzeptanz in der Stadtgesellschaft für die Schaffung von Wohnraum in diesem Bereich ist überdurchschnittlich hoch.
• Ähnliche Bestandsgebäude (auch etwas kleiner) sind in Bergisch Gladbach mit seinen 25 Stadtteilen vorhanden und werden perspektivisch von selbst an die Genossenschaft herangetragen – das Modell kann also wachsen und sich verstetigen.
Selbstverständlich braucht jedes Projekt seine eigene Vorgehensweise, abhängig von Lage, Größe und städtebaulicher Bedeutung. Aber ich sehe die große Chance, genau jetzt die Bürgerinnen und Bürger in den Fokus zu rücken, die mitgestalten und Verantwortung übernehmen wollen. Diese Menschen sind da – es fehlt ihnen bislang oft nur die Plattform, ihre Ideen und Ressourcen einzubringen.
Beispiele für Plattform-Geber sind u.a. die BürgerEnergie Bergisch Gladbach eG oder auch die BürgerEnergieRösrath eG, die in kurzer Zeit hunderte von Mitgliedern gewinnen konnten. Auch diese Beispiele zeigen, dass Bürger bereit sind, sich aktiv für ihre Ziele einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.
Hinweis: Bitte schauen Sie sich auch einmal die auf deren Homepage bereitgestellten Bilder der Mitgliederversammlungen an und ziehen einmal (nur grob) einen Altersdurchschnitt.
Ja, genau da sind sie wieder die „Babyboomer“! Zu denen ich mit Bj.1962 auch gehöre.
Gerade im Kontext der bundesweiten „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ der gemeinnützigen Hertie-Stiftung wird deutlich, wie wichtig es ist, staatliches und bürgerschaftliches Handeln stärker zu verzahnen. Projekte wie dieses könnten zeigen, dass lokale Demokratie und Eigenverantwortung der Bürgerschaft kein Widerspruch zu einer starken, handlungsfähigen Kommune sind – sondern deren wichtigste Basis.
Wenn es gelingt, diese Aufbruchstimmung der engagierten Bürgerschaft aufzunehmen, könnte Bergisch Gladbach zu einem echten Vorbild werden: Weg von der rein kommunalen oder investorengetriebenen Planung – hin zu echter Bürgerbeteiligung und -verantwortung.
Ich freue mich auf die weitere Debatte und darauf, dass Stadtgesellschaft und Politik diese Chance gemeinsam nutzen.
Johannes W. Ditsche
Als überparteilich engagierter Bürger verfolge ich keine parteipolitischen Ziele – mein einziger Maßstab ist das Wohl der Menschen in unserer Stadt
Bei der BEGGL gibt es nicht nur Boomer… sowohl bei den “einfachen” Mitgliedern, als auch bei den engagierten :-)
Aber die Idee der Genossenschaft zur Entwicklung der Stadthäuser finde ich interessant. Gibt es da bereits mehr zu? Und ggf. einen geplanten Zeitrahmen hin zur Gründung und darüber hinaus?
Lieber Thomas,
ja, weiß ich doch… passte halt nur gerade so in meinen Gedankengang – vermutlich sitzen die Jüngeren einfach immer ein bisschen weiter hinten…
Aber jetzt die gute Nachricht: Unser Konzept hat die jüngeren Generationen genauso im Blick. Für viele könnte das sogar wie ein Sechser im Lotto werden – bezahlbarer, ökologischer Wohnraum in einem freiwerdenden (Altbau-) Haus zum Mitgestalten als Genossenschaftsmitglied.
Die Infos dazu gibt’s hier:
https://w104sz3kx.hier-im-netz.de/wordpress/
Oder – nach Anmeldung (damit es nicht zu sehr von Maklern geflutet wird) – auch hier:
https://www.facebook.com/groups/buergergenossenschaftgl
Und wer mag, kann mir auch gerne direkt per Mail schreiben (Adresse im Impressum auf der Webseite).
Sehr geehrter Herr Ditsch,
der Kern unseres Antrags ist die Enteignung des Geländes, um darauf ein soziales und klimagerechtes Projekt entwickeln zu können. Der Gedanke einer möglichen finanziellen Beteiligung einer Genoss:innenschaft wurde tatsächlich durch Ihre Ankündigung inspiriert, dass sich eine solche derzeit in Gründung befindet. Wie und in welcher Form diese Beteiligung realisiert wird, muss demokratisch besprochen und entschieden werden.
Wir lassen bewusst die Details der Finanzierung sowie die Frage der Beteiligung einer bürgerschaftlichen Genossenschaft offen, da wir diesen Prozess dem demokratischen Verfahren eines offenen Beteiligungsverfahrens überlassen wollen. In diesem Verfahren sollen die Bürger:innen mitentscheiden können, anstatt lediglich Pläne vorgelegt zu bekommen, bei denen sie nur applaudieren können, nachdem sie handgeschriebene, bunte Blätter an Pinnwände gehängt haben.
Ob sich eine Genossenschaft an einem solchen Projekt beteiligen möchte oder nicht, ist jedoch nebensächlich. Die Linke setzt nicht auf private Initiativen, sondern auf kommunale Beteiligungsunternehmen (hier die RBS). Kleine Genossenschaftsprojekte können zwar mit viel Engagement und gutem Willen einen Beitrag leisten, sie werden jedoch die aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt nicht lösen können. Nach Jahren des Nichtstuns in dieser Stadt im Bereich des bezahlbaren Wohnens sind nun wirksame staatliche Maßnahmen erforderlich, die in den kommenden Jahren jährlich 750 bis 1.000 neue bezahlbare Wohnungen in Bergisch Gladbach schaffen. Das Wachendorffgelände wäre dabei nur ein einzelnes Projekt, das die tatsächliche Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in Bergisch Gladbach bei Weitem nicht decken könnte.
Wenn wir heute beginnen, müssen wir daher „groß“ denken, denn auch dieser Prozess wird Jahre in Anspruch nehmen. Das sehen wir am Beispiel des „Projekts Zanders“. Dort wurden den Menschen nach dem Ende der Papierproduktion blühende Landschaften versprochen. Doch bis das erste Wohnhaus bezogen wird, wird es nach fünf Jahren erster langer Diskussionen noch weitere 15-20 Jahre dauern, und das wissen alle Beteiligten.
Erst letzte Woche hat der Bundestag große Sondervermögen auf den Weg gebracht, mit denen Projekte wie das am Wachendorffgelände mitfinanziert werden könnten. Wie dies genau funktionieren kann, ist jedoch noch offen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Förderprogramme für sozialen Wohnungsbau, Denkmalschutz, Klimaschutz, Energieerzeugung, regionale Entwicklung, Infrastruktur, Bildung, inklusives Wohnen, Seniorenwohnen usw.
Sollte sich der Stadtrat für eine Enteignung und beispielsweise für das Modell der Bürgerbeteiligung und Planungszellen entscheiden, müsste er auch die entsprechenden personellen und finanziellen Ressourcen bereitstellen, um ein solches Projekt effektiv voranzutreiben. Diese Aufgabe liegt nicht bei einem ehrenamtlichen Bürger:innenantrag, der lediglich anregen soll, diesen Weg zu gehen, sondern bei der Stadt und dem dafür ausgebildeten und fachkundigen Personal.
In einer pluralen Gesellschaft ist es ausdrücklich wünschenswert, dass verschiedene Modelle und Ansätze parallel entwickelt werden, um eine moderne Stadtentwicklung für ein gutes Leben zu fördern. Es ist an der Zeit, dass sich etwas bewegt – und jeder Euro ist dabei wichtig.
Es geht hierbei jedoch nicht um eine oder vier Solaranlagen für jeweils 100.000 Euro, die von etwa 200-800 Genoss:innen gefördert werden kann. Beim Wachendorffgelände sprechen wir von einem Projekt mit Kosten in der Größenordnung von mindestens 150 Millionen Euro, die finanziert werden müssen. Dies stellt für die Stadt Bergisch Gladbach (mit einem Haushaltsvolumen von 430 Millionen Euro Aufwendungen) eine gewaltige Herausforderung dar, die jedoch in meinen Augen dringend notwendig ist, um endlich wirksam gegen die unsoziale und menschenunwürdige Situation auf dem Wohnungsmarkt vorzugehen. Gute, aber viel zu kleine „Leuchtturmprojekte“ reichen hier nicht aus. Wir brauchen vor allem eines: Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen.
Dennoch kann die Beteiligung von Genossenschaften hilfreich sein. So könnte die Bürgerenergie eG beispielsweise eine Anlage auf dem Neubaugebiet am Wachendorffgelände errichten (sofern sie das möchte), und eine andere Genossenschaft könnte einen bestehenden Industriebau dort umgestalten. Doch um die oben genannte Summe zu erreichen, reichen ein paar hundert oder sogar 1.000 Genossenschaftsmitglieder mit einem Anteil von 500 Euro vermutlich nicht aus. Selbst 2.000 Mitglieder mit einem Anteil von 1.500 Euro würden nur einen Teil der notwendigen bezahlbaren Wohnungen für Bergisch Gladbach bauen können. Dennoch wäre dies ein guter Anfang, und ein solcher Beitrag würde das von uns vorgeschlagene Projekt auch fördern, da zu diesem Eigenkapital auch noch erhebliche Fördermittel hinzukommen würden.
Ich finde ihre Vorschläge und Ansätze sehr spannend und sie sind sicher dazu geeignet bei einer grundsätzlichen Änderung der Stadtentwicklung beizutragen.
Ich sehe keine weiteren Spielräume und bin auch nicht bereit, weiter zu warten. Wir brauchen jetzt einen Paratigmenwechsel in der Wohnungspolitik. Es muss sich jetzt etwas ändern. Wer weiterhin wartet, fördert die Profitgier und gibt den Antidemokraten Vorschub und wird von diesen in wenigen Jahren hinweggefegt.
Mit freundlichen Grüßen
Tomás M. Santillán
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Um dem „Disclaimer“ der Redaktion zuvorzukommen, stelle ich fest, dass auch dieser Kommentar eine rein private Meinungsäußerung und keine Pressemitteilung einer Partei ist. Über meine aktive Rolle bei der Partei Die Linke in der Region können sie sich durch Klick auf den Namen über den Kommentar umfassend inkl. Ämter, Mandate, politischen Lebenslauf und Daten informieren.
Auch wenn der Genossenschaftsgedanke “nett” ist, Herr Santillan hat recht, eine Genossenschaft in Bergisch Gladbach wird nie genug Geld zusammentrommeln können um einen gewissen Eigenanteil bei der Finanzierung zu erreichen.
Jedoch dürfte das Projekt auch für den RBS eine Hausnummer zu groß sein. Man könnte darüber nachdenken, die RBS in eine AG umzuwandeln, die Stadt und der Kreis könnten Ihre Anteile auf 25,01 reduzieren und würden die Kontrolle über die AG behalten. Weiterhin könnte man mit einer gewissen gesunden Rendite Vorzugsaktien ausgeben.
Ich greife Ihre Worte einmal auf
…….Situation auf dem Wohnungsmarkt vorzugehen. Gute, aber viel zu kleine „Leuchtturmprojekte“ reichen hier nicht aus. Wir brauchen vor allem eines: Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen.
(ich ergänze) in 10 – 15 – oder 20 Jahren!?
Die Wohnraumproblematik erfordert zusätzlich pragmatische und zügig umsetzbare Lösungen. Ein bedeutender Ansatzpunkt ist die effiziente Nutzung bestehender Bauten und Wohnflächen.
Kleine “Leuchtturmprojekte” können dabei schneller realisiert werden und gewinnen bei näherer Betrachtung schnell an Größe und Bedeutung.
Die Nutzung bestehender Bauten und Wohnhäuser bietet zahlreiche Vorteile, die die Zeit bis zum Einzug erheblich verkürzen können:
1. Erschlossene Infrastruktur: Die Anbindung an Verkehrswege, öffentliche Verkehrsmittel und Versorgungsnetze ist meist bereits gegeben.
2. Reduzierter Genehmigungsaufwand: Bei Umbaumaßnahmen innerhalb des bestehenden Rahmens sind Genehmigungsverfahren oft weniger umfangreich als bei Neubauten.
3. Bestehende Bausubstanz nutzen: Die Grundstruktur kann oft erhalten bleiben, wodurch Abriss- und Rohbauarbeiten entfallen.
4. Bekannte Baugrundverhältnisse: Unvorhergesehene Probleme im Baugrund sind weniger wahrscheinlich, da das Gebäude bereits steht.
5. Vorhandene Medienanschlüsse: Bestehende Gebäude verfügen bereits über Anschlüsse für Strom, Wasser, Telekommunikation und Kanalanschluss was Installationszeit spart.
6. Schnellere Verfügbarkeit: Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen können oft zügiger abgeschlossen werden als komplette Neubauten.
7. Eingespielte Nachbarschaftsstrukturen: Soziale Integration wird erleichtert, da das Umfeld bereits besteht. (Auch die Sonne bleibt den Nachbarn erhalten).
8. Erhalt von Charakter und Geschichte: Bestehende Gebäude tragen zur Identität eines Viertels bei und bewahren kulturelles Erbe.
9. Kosteneinsparungen: Durch den Wegfall von Abriss- und Neubaumaßnahmen können finanzielle Ressourcen geschont werden.
10. Nachhaltigkeit: Die Weiternutzung reduziert den Bedarf an neuen Baustoffen und minimiert Abfall, was ökologisch vorteilhaft ist.
Diese Vorteile tragen dazu bei, die Bauzeit zu verkürzen und den Prozess bis zum Einzug effizienter zu gestalten. Der ökologische Aspekt ist unumstritten.
Da wären wir dann wieder bei den 10 – 15 – 20 jedoch nicht Jahren sondern Monaten!
Respekt! gebührt den Mitgliedern der Energiegenossenschaften, die sich zusammengeschlossen haben, um nicht nur ihre eigenen Projekte zu realisieren, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende zu leisten.
Einen berühmten Leitspruch etwas umformuliert dazu:
„Genossenschaftsmitglieder aller Bereiche, vereinigt euch“, für eine gemeinsame Zukunft!
Danke!
@Christian Lesnik
Tatsächlich lehne ich eine Privatisierung kommunaler Beteiligungsgesellschaften in eine AG ab. Es gibt mehrere Gründe dafür, und einer davon ist die fortschreitende Entdemokratisierung solcher Unternehmen. Wir haben das Beispiel vieler AGs gesehen, die früher im kommunalen Mehrheitsbesitz waren, und am Ende sind daraus massive, unberechenbare, profitorientierte Unternehmen geworden, wie etwa RWE oder Volkswagen. Eine Privatisierung halte ich daher sogar für kontraproduktiv und gefährlich, denn hier geht es nicht mehr um soziale Marktwirtschaft, sondern um kapitalistische Profitgier.
Kommunale Unternehmen haben ganz andere Möglichkeiten, bei der Kreditaufnahme flexibler und günstiger zu agieren. Zudem gibt es Fördermittel aus verschiedenen Töpfen wie der KfW oder regionalen Förderprogrammen. In den kommenden Wochen werden wir die Vergaberichtlinien und Gesetze sehen, die für die Umsetzung der neuen Sondervermögen des Bundes geschaffen werden. Es wurde versprochen, dass diese Mittel auch von den Kommunen abgerufen werden können. Ob das wirklich so kommt, steht jedoch auf einem anderen Blatt – an Wahlversprechen der neuen Regierung glaubt mittlerweile ohnehin niemand mehr, denn die letzten wurden schon 3 Tage nach der Bundestagswahl gebrochen.
Es wäre Aufgabe der Verwaltung und der RBS, eine realistische Finanzierung zu entwickeln und vorzulegen. Denkbar wären auch Kooperationen mit Genoss:innenschaften. Ich bin jedoch sicher, dass die Kommune selbst in der Lage ist, dieses Projekt zu realisieren – wenn sie es nur wirklich will. Und hier liegt vermutlich der Knackpunkt, denn die letzten Jahre habe ich eine sehr unsoziale und zutiefst bürger:innenfeindliche Wohnungspolitik in dieser Stadt erlebt. Das muss sich ändern! Und wann das geschieht, lässt sich mit einem wichtigen Sprichwort sagen: “Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!”
@Johannes W. Ditsche
Legen sie mir einen Plan vor, in dem sie mit ihrem Modell in den nächsten 5 Jahren 3.750 Wohnungen und in den weiteren 5 Jahren nochmal 4.500 Wohneinheiten in Bergisch Gladbach errichten. Schaffen sie das, denn das ist tatsächlich notwendig, um die Nachfrage auch nur annährend zu erfüllen. Und selbst das würde nicht ausreichen, weil nur mit dem Bau von neuen Wohnungen bekommen wir die Spekulation mit Daseinsvorsorge, Mieten und Bodenpreise nicht in den Griff. Dazu benötigen wir weitere ordnungspolitische Maßnahmen, wie einen harten lokalen Mietpreisdeckel und durchaus auch weitere Enteignungen von leerstehenden Wohnraum oder von Abzockkonzernen, die ihre Mieter mit zu hohen Mieten über den Tisch ziehen.
Die Lage ist ernst und da reichen schöne Pläne nicht mehr aus, sondern hier müssen Dinge entschlossen umgesetzt werden.
Ich wiederhole mein Angebot an sie und würde gerne mit ihnen darüber sprechen, denn auch wenn ich einen anderen Weg vorschlage, finde ich ihren Plan hilfreich und sympathisch, weil er auch ein ähnliches Ziel verfolgt. Sie finden meine Kontaktdaten unter meinem über diesem Kommentar.
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Um dem „Disclaimer“ der Redaktion zuvorzukommen, stelle ich fest, dass auch dieser Kommentar eine rein private Meinungsäußerung und keine Pressemitteilung einer Partei ist. Über meine aktive Rolle bei der Partei Die Linke in der Region können sie sich durch Klick auf den Namen über den Kommentar umfassend inkl. Ämter, Mandate, politischen Lebenslauf und Daten informieren.
Sehr erfreulich, dass das Wachendorff Gelände endlich in den Fokus gerückt ist! Dankeschön an “GL ist Gläbbisch” (ich nehme mal einen alten weißen Herrn an?) für den aggressiven Einstand und der sehr präzisen Feststellung: “In Gläbbisch geht es um Profit und nicht um Sozialnostalgie.”
Der Kommentar hat ja gut dazu beigetragen, die Diskussion mit sehr eindeutigen Vorstellungen, wie es denn nun weitergehen soll zu entfachen.
Dank auch an Herrn Santilán für die Ausführlichkeiten und der Linken für den Antrag auf Enteignung. Nur so wird sich etwas bewegen, und es muß sich etwas bewegen!
Womöglich befindet sich unser WdffGelände ja schon in einer Konkursmasse, sodass ein Erwerb gar nicht in so weiter Ferne liegt ?
Ich bin seit knapp 10 Jahren gewerblicher Mieter bei C.Gröner, und zwar im Kunst & Gewerbehof Deutz – Mülheimerstraße, welches an ein Riesenareal grenzt, daß von Gröner bebaut werden sollte (Volumen 2019: € 345.000.000), dann an die Adler Group und nun an eine gewisse “Swiss Care” verkauft wurde. Gebaut wird da übrigens nix ;-) ach so, unsere Miete bezahlen wir seit Mitte ’24 an eine seiner Gläubigerinnen….
Der Redaktion liegt ein Aktions Papier unserer Initiative “Recht auf Stadt” vor, in dem es unter Anderem heißt:
„Anschein von Wirtschaftskriminalität und Steuertricks: Bei den Entwicklungen rund um das KHD-Gelände gibt es immer wieder Hinweise auf fragwürdige Praktiken, die den Anschein von Wirtschaftskriminalität erwecken. Insbesondere im Zusammenhang mit der CG Gruppe und anderen Investierenden, die auf das Gelände gesetzt haben, sind immer wieder Steuertricks wie Sharedeals zur Sprache gekommen.
Sharedeals sind eine Art der Unternehmensübertragung, bei der der Kauf von Immobilien über den Erwerb von Unternehmensanteilen erfolgt, anstatt direkt das Grundstück zu kaufen. Diese Art der Transaktion ermöglicht es, Grunderwerbsteuer zu umgehen, was zu erheblichen Steuerersparnissen führt.
Obwohl Sharedeals nicht illegal sind, werden sie zunehmend kritisch betrachtet, da sie häufig zur Steuervermeidung und zur Spekulation beitragen. In Kombination mit der zunehmenden Verschuldung und den Insolvenzen von Unternehmen wie der CG Gruppe und der Adler Group werfen diese Praktiken ernsthafte Fragen auf.“
Umbennung der Deutz-Mülheimerstraße in “Straße der Spekulanten:
Am Freitag, den 4.4.25 um 14 Uhr, Demonstration ab KunstWerk HsNr. 115 , Enthüllung des Schildes 15 Uhr. 300m weiter nördlich an der KiTa Villa Charlier, lade ich hiermit herzlich ein.
Und so wohl wir uns hier in unserer In-Gl Blase auch fühlen mögen, das Thema muß an die Öffentlichkeit, denn Bergisch Gladbach braucht bezahlbaren Wohnraum sofort und das Wachendorff Gelände ist perfekt dafür geeignet.
Gröner ent-eignen JA! Die Zeit läuft.
Beabsichtigt die Stadt Bergisch Gladbach eigentlich, den gesonderten Hebesatz (Grundsteuer C) für baureife Grundstücke (auch Schrottimmobilien) für das Gemeindegebiet bzw. für einen oder mehrere Gemeindeteil(e) einzuführen?
Um Tempo zu machen beim Erreichen von bestimmten städtebaulichen Zielen wäre die Erhebung der “Grundsteuer C” evtl. sinnvoll, ggf. auch bei “Verschleppung” von Bauvorhaben .
https://www.dstgb.de/themen/finanzen/kommunalfinanzen/handreichung-zur-grundsteuer-c/2024-handreichung-grundsteuer-c-dstgb-redeker.pdf?cid=113v
Ich lebe seit jeher in BGL und liebe diese Stadt. Das vorweg.
Was allerdings zum Thema Wohnraum die letzten Jahre passiert ist, empfinde ich als peinliche Zumutung. Ich quatsch hier von der Leber weg meine Emotionen raus und werde keine Zahlen oder Paragraphen schmeissen.
Aktuell suche ich selber zufällig ich nach einer neuen Wohnung für meine Familie. Dies vergeblich sei nebenbei erwähnt.
Wenn der einzige neue Wohnraum der geschaffen wird, aus diesen Neubau-Plandörfern ála Kalköfen-Karree besteht, wo Dreizimmer-70qm bei 1.500 losgehen, dann sind wir in der falschen Welt angekommen. Wenn die Heimat meiner Kinder zum Spekulationsobjekt wird, dann sind wir in der falschen Welt angekommen. Wenn der Investor dieses Wachendorf-Geländes, der eigentlich ja Einzüge für 2025 vorausgesagt hatte auf dem Areal, pleite geht, weil er vermutlich zu gierig geworden ist mit ebendiesen Spekulationsobjekten und die Stadt dann nichtmal sagen kann: Okay Kollege, mach einen anständigen Preis, damit wir was für unsere Menschen tun können, dann sind wir in der falschen Welt angekommen.
Enteignung klingt hart, ist aber ja nur die letzte Option. Die evtl gezogen werden muss, wenn besagter Investor aufgrund von Spekulation erstmal garnix macht.
Wieso soll es so unfassbar schwer sein, sich vorzustellen, dass die Stadt einen Schritt unternimmt, um denjenigen ein Zuhause zu geben die sie am Leben halten bzw deren Zukunft sind? Denn Dreizimmer-70qm sind nicht realistisch für Familien, noch für Krankenschwestern, Erzieherinnen, Abfallwirtschaftsmitarbeiter, Busfahrer, Feuerwehrleute oder Polizisten. Um nur einige zu nennen.
Die Linken sollten enteignet werden! SED_Partei gehört weg.
Du kannst gerne das linke Gedankengut enteignen und übernehmen.
Enteignungen zum Wohle der Allgemeinheit sind grundsätzlich möglich. Warum soll das nur für Autobahnen, Flughäfen und Industriegebiete gelten – und nicht auch für bezahlbaren Wohnraum? Natürlich sollten zunächst andere, weniger konfrontative Wege beschritten werden. Aber der Hinweis auf diese Möglichkeit als ‘ultima ratio’ bereichert die Debatte.
Dauerhaft bezahlbaren Wohnraum gibt es nur mit Genossenschaften oder gemeinwohlorientierten Gesellschaften. Soweit ich weiß, gibt es in GL bisher nur eine kleine Wohnbaugenossenschaft, für die dieses Projekt wohl eine Nummer zu groß wäre. Aber was nicht ist, kann noch werden – und sei es mit ‘Entwicklungshilfe’ aus Köln!
(nb, 750 Wohnungen scheint mir etwas hochgegriffen; da bliebe nicht viel Grünfläche zwischen den Gebäuden.)
Lieber U. Kleinert,
Grundsätzlich ist die Enteignung im „allgemeinen Interesse“ gesetzlich geregelt und kommt in Nordrhein-Westfalen häufiger vor, als viele denken. Tatsächlich hat die Stadtverwaltung, zusammen mit dem Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss (STPLA), die Argumente für dieses „allgemeine Interesse“ mit dem einstimmigen Beschluss eines Verkaufsrechts in der Satzung geliefert. Diese Entscheidung stellt gleichzeitig eine ausreichende Grundlage für ein Enteignungsverfahren dar. Die Stadt begründet dies mit den Worten: „… Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung … Nur so könne bei einem erneuten Scheitern der privatrechtlichen Entwicklung sichergestellt werden, dass die eigenen Ziele (sozialer Wohnungsbau, Erhalt historischer Gebäude, Errichtung von Kita, Grundschule, Seniorenheim und Ärztehaus) weiter verfolgt werden …“. Im Ausschuss wurde zudem betont: „… Es sei jetzt auch gegenüber dem Investor wichtig, ein klares Zeichen zu setzen – das Wachendorff-Areal dürfe nicht wieder Gegenstand von Grundstücksspekulationen werden.“
Es stimmt, dass es nicht genug Genossenschaften in der Region gibt, die ein solches Projekt umsetzen könnten. Deshalb schlägt Die Linke vor, die Umsetzung des Projekts mit der kommunalen Rheinisch-Bergischen Siedlungsgesellschaft (RBS) zu realisieren. Diese hat die notwendige Expertise und Struktur, und könnte bei Bedarf weiter ausgebaut werden. Angesichts der wachsenden Aufgaben der RBS müsste sie personell aufgestockt werden. Zudem verfügt die RBS nach Jahrzehnten des „Geldsammelns“ über ausreichend Eigenkapital und Ressourcen (siehe Geschäftsbericht 2023 auf deren Webseite), um ein solches Bauvorhaben auch eigenständig umzusetzen.
Im Antrag wird nur kurz erwähnt, dass eine bürgerschaftliche Genossenschaft in dieses Projekt einsteigen könnte, um Anteile oder ganze Gebäude zu übernehmen. Ob dies gelingt, ist natürlich offen, aber es gibt interessante Ansätze für eine solche neue bürgerschaftliche Genossenschaft Bergisch Gladbach im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung. Dies wäre zu begrüßen, doch auch andere demokratische Strukturen der Selbstverwaltung unter kommunalen Dach sind denkbar.
Die Pläne der privaten Investoren für das Wachendorff-Areal sahen 450 Wohneinheiten vor, von denen 300 kommerziell genutzt werden sollten, während nur 150 (also 30%) als geförderter Wohnraum vorgesehen waren. Zudem waren eine Kita, eine Grundschule, ein Seniorenheim und ein Ärztehaus eingeplant. Dies erfordert eine getrennte Bauweise vorstellen, die mehr Raum beansprucht. Der Vorschlag der Linken setzt hingegen auf ein integriertes Konzept in einer platzsparenden Bauweise mit minimalen kommerziellen Flächen (nur an der Straße soll es kommerzielle Nutzenflächen geben) und ohne ein kommerzielles Ärztehaus oder ein kommerzielles Seniorenheim. Kita, Schule, Kultur-, Freizeit- und Verwaltungsräume könnten in Gebäude gemischt mit Wohnungen und er zusammen untergebracht werden.
Die Flächen, die ursprünglich für das kommerzielle Seniorenheim eingeplant waren, könnten nun für seniorengerechtes und inklusives Wohnen genutzt werden. Diese würden dann zu den geförderten Wohneinheiten zählen und würde so die Zahl der Wohneinheiten vergrößern. Zudem wird ein Geschossbau in Erwägung gezogen, bei dem keine übergroßen Luxuswohnungen für 50 Quadratmeter pro Person entstehen, sondern familiengerechte und anpassungsfähige Wohnungen. Diese sollen nicht beengt, aber auch nicht für Luxuswohnungen überdimensioniert sein, wobei Wirtschaftlichkeit, Klimaneutralität und Nachhaltigkeit im Fokus stehen. Dies bedeutet eine effektive, ressourcen- und klimaschonende und platzsparende Bauweise, die mindestens 25 % mehr Menschen beherbergen kann, ohne sie einzuengen oder unnötigen Raum für Luxusbauweise zu verschwenden.
Die Linke spricht in diesem Zusammenhang auch von „autofrei“. Das bedeutet nicht, dass keine Parkplätze eingeplant werden, aber die Zahl der Stellplätze muss nicht unnötig hoch ausfallen, wie es bei Luxusprojekten oft der Fall ist, wo Stellplätze für mehrere Familien-SUVs und das Auto des Kindes erforderlich sind. Diese überflüssigen Stellplätze kosten nicht nur Fläche, sondern verursachen auch hohe Baukosten, die bei einem solchen Projekt besser in Wohnraum investiert werden sollten.
Schon ein zusätzliches Geschoss könnte 15-25 % mehr Wohnungen schaffen, was alles zusammen die Zahl von 450 Wohneinheiten schnell auf 750 und mehr erhöht. Dadurch können mehr Menschen von diesem Projekt profitieren – und das ohne einen Verlust an Wohnqualität. Im Gegenteil, denn es muss Ziel sein, die Wohnungen grün und lebenwert zu gestalten. Das ist nicht einfach aber auf diesem sehr großen Areal möglich.
Es ist allen klar, dass sich ein solches Projekt dynamisch entwickeln muss und die Machbarkeit stets im Mittelpunkt stehen sollte. Es macht Sinn, ambitionierte Ziele zu setzen. Wer weiß, vielleicht ergibt sich bei einem offenen, demokratischen Planungsprozess sogar die Möglichkeit, aus den geplanten 750 Wohneinheiten 950 zu machen, wenn es die Umstände zulassen. Ich bin da entspannt. Ziel ist es, dass diese große Nutzfläche nicht nur 150 geförderte Wohneinheiten hervorbringt (wie bisher geplant), die dann ausschließlich der Profitgier der Investoren dienen. Wir brauchen einfach mehr und das muss das Ziel von einer sozialen Kommunalpolitk sein: “Mehr bezahlbaren Wohnraum!”
Hier geht es nicht um unrealistische Träume, sondern um notwendige Maßnahmen, die die Nachfrage nach bezahlbarem und klimaneutralem Wohnraum dort decken, wo es machbar, möglich und sinnvoll ist. Die Alternative wäre die Bebauung von Grünflächen in den Außenbereichen. Möglicherweise werden wir uns dem nicht entziehen können, aber die erste Priorität sollte meiner Meinung nach in der „Verdichtung“ in moderner Bauweise unter klimagerechten, sozialen und städtebaulichen Gesichtspunkten liegen – und dabei alte Bausünden vermeiden. Der Vorschlag der Linken ist realistisch umsetzbar und finanziell tragbar.
Dein Tomás M. Santillán
Kleine Korrektur. Im meinem Kommentar steht etwas von 50qm pro Person Wohnfläche. Im Kontext ist dies missverständlich. Ca 50qm ist der aktuelle durchschnittliche Verbrauch von Wohnfläche pro Kopf. In Japan gibt es Wohnformen, die mit weniger auskommen und auch durchschnittlich weniger Wohnfläche pro Kopf verbrauchen. Hier können wir eine fette Debatte aufmachen, was angemessen ist, aber es geht eigentlich nur darum, dass wir lebenswerte Wohnformen und Wohnungen schaffen und eben nicht Luxuswohnungen, die Flächen klimaschädlich im Überfluss verbrauchen, so wie leider und tatsächlich ALLE Bauprojekte, die dem Stadtrat und Bauamt aktuell vorgelegt werden. Den privaten Investoren geht es dabei immer um Profit. Bei der Berechnung der Flächen für soziale Projekte müssen wir auch gemeinschaftlich genutzte Flächen einbeziehen, wie bei mehrgenerationen oder inklusiven Wohnformen. Es geht nicht um beengte Wohnungen, sondern um Durschnittswerte.
Lieber Rafael Grimm, besser hätte ich GL ist Gläbbisch nicht antworten können.
Das Vorkaufsrecht für die Stadt ist bereits beschlossen, und um zeitnah dringend benötigte und bezahlbare Wohnungen bauen zu können, soll die Stadt die Möglichkeit der Enteignung prüfen. Danke für Ihren Beitrag.
Respektloser Vorschlag an eiskaltes Scheitern!
Da wagt es jemand, einen derart dreisten Vorschlag zu unterbreiten, bei dem die Antragsteller doch längst im Bilde sind, dass er an der eiskalten Ablehnung der überwältigenden Mehrheit dieses Stadtrates gnadenlos scheitern wird! Ist dies ein zynisches Kalkül, um sich als vermeintliche Märtyrer zu inszenieren? Oder schlicht blanke Arroganz, die den Willen der demokratisch gewählten Vertretung missachtet?
So viel Verachtung für politische Realitäten spottet jeder Vernunft – ein Schlag ins Gesicht aller, die auf ernsthafte Debatten hofften. Anmaßung trifft auf Realitätsverlust – ein Trauerspiel. Dieser Stadtrat will solche Projekte nicht und das wissen auch die Bürger. In Gläbbisch geht es um Profit und nicht um Sozialnostalgie.
Interessant, dass Sie diesen Vorschlag als “respektlos” erachten.
Wie Sie selbst geschrieben haben geht es bei dem Vorschlag um ein soziales Projekt, von dem allgemein nicht nur die Menschen profitieren, die direkt beteiligt sind (z.B. geringere Mieten durch genossenschaftliches Wohnen), sondern auch das Umfeld (ökologisches Bauen unter Berücksichtigung der Umwelt). Unabhängig wie der Stadtrat dazu stimmt, so ist es wichtig für die Menschen in Bergisch Gladbach, dass es solche Vorschläge gibt. Ein Stadtrat ist kein gottgegebenes Amt, sondern entsteht durch Wahlen, demokratisch also. Wie sich der Stadtrat verhält beeinflusst demnach die nächste Wahl und solche Vorschläge, welche tatsächlich einen positiven Einfluss hätten, so träumerisch Sie diesen auch halten, verhelfen den Menschen sich ein Bild von dem aktuellen Stadtrat zu machen.
Wieso stellen Sie in den Raum, dass man sich als “vermeintlichen Märtyrer” inszenieren möchte? Ist es Ihr Wissen, dass solche Projekte tatsächlich der Mehrheit der Bevölkerung helfen würden, auch wenn sie bei der Wahl für den Stadtrat entgegen der eigenen Interessen gewählt hatten? Dass man der Bevölkerung diese Projekte überhaupt in Aussicht stellt ist Teil der Demokratie!
Dass Sie hier den Vorschlag so heruntermachen und als demokratiefeindlich darstellen ist nicht nur frech sondern exakt das, was Sie scheinbar anderen vorwerfen. Sie fördern Demokratieverdrossenheit, da soziale Projekte direkt im Keim erstickt werden sollen, wodurch eine Besserung der sozial-gesellschaftlichen Lage verhindert wird.
Lustig auch, dass Sie unter dem Namen “GL ist Gläbbisch” posten, was ja anscheinend beinhaltet, dass Sie “gerne ihre Stadt etwas weniger schäbig sehen möchten und bereit sind, sich dafür zu einzusetzen”. Bei solchen Zukunftsprojekten spiegelt sich dann aber nur der Profit in Ihren Augen und das Wohl der Bürger ist Ihnen scheinbar egal, dass kaum Wohnraum vorhanden ist und dies somit zu einer Art “Schäbigkeit” führt.
Was ist Ihre Alternative? Weiter den Immobilieninhabern und ihren Unterstützern aus der Politik freie Hand lassen, wodurch die Mieten sicherlich nicht sozial akzeptabel bezahlbar werden? Ihr letzter Satz verrät es vermutlich, es würde nicht wundern, wenn Sie selbst davon profitieren würden, wenn diese Wohnungen nicht entstehen.
Irgendwo werden Wohnungen entstehen müssen, ebenfalls muss Klimaschutz mitgedacht werden. Dieser Vorschlag bietet mindestens eine gute Grundlage um einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Demokratisch wäre es nun also, wenn man konstruktiv Kritik an dem Vorschlag äußert, was sind die potentiellen Probleme, was die Chancen, anstatt der blinden Rage (Profitgier?) freien Lauf zu lassen.
Lieber Raphael Grimm ,
ich danke Ihnen für diesen Kommentar. Er entspricht voll meinem Verständnis von Demokratie. Ich finde es besonders beeindruckend, daß sie so höflich und sachlich geblieben sind. DANKE
@GL ist Gläbbisch:
Ich habe über Ihren Kommentar lange nachgedacht, da er mehr als nur Kritik an unserem Vorschlag enthält. Es scheint, als ob hinter Ihrer Äußerung auch eine gewisse Resignation mitschwingt.
Ob der Antrag der Partei Die Linke scheitert, ist noch nicht entschieden. Allerdings ist die Einschätzung, dass dies durchaus realistisch sein könnte, nachvollziehbar, wenn man die letzten Jahre betrachtet. In dieser Zeit hat der Stadtrat, mit einer breiten Mehrheit aus SPD, GRÜNEN, CDU, AfD und FDP, zahlreiche Vorschläge und Anträge zur Umsetzung einer sozialen und wirksamen Wohnungsbaupolitik abgelehnt. Auch wenn in den Debatten vereinzelt positive Initiativen dieser Parteien sichtbar wurden, blieb das profitorientierte Modell privater Investoren und der Verkauf von Grundstücken an Spekulanten das dominierende Konzept der Stadtentwicklung. Es könnte sein, dass sich Die Linke hier zu viel vorgenommen hat, und möglicherweise wird die Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit bei anderen politischen Parteien für das Thema einer offensiven, sozialen Wohnungsbaupolitik unterschätzt. Wir werden sehen, wie sich die Situation entwickelt und wie sich die anderen Parteien verhalten und ob sie einen Richtungswechsel für ein soziales Bergisch Gladbach endlich vollziehen wollen. … oder ob sie die schlechter Lager der Mehrheit der eigenen Bürger:innen weiter ignorieren wollen. Die Linke wird jedoch auch nach einer Ablehnung unseres Enteignungsvorschlags weiterhin dafür kämpfen, eine demokratische Mehrheit zu gewinnen und sich für die Interessen der Menschen einzusetzen.
Sie bezeichnen unseren Vorschlag als “respektlos”. Ich habe auch darüber lange nachgedacht, was Sie damit genau meinen. Falls Sie meinen, dass wir keine Rücksicht auf sachliche Argumente und Vorschläge nehmen, ist das nicht zutreffend. Natürlich respektieren wir politische Mehrheiten und deren Standpunkte. Falls Sie jedoch darauf anspielen, dass wir uns nicht in einer Art und Weise “ihrer Majestät” unterwerfen, die unseren Überzeugungen widerspricht, dann treffen Sie damit den Punkt.
Tatsächlich fällt es zumindest mir zunehmend schwerer, Respekt vor der Wohnungspolitik der politischen Mehrheit in dieser Stadt zu haben. Diese Politik scheint mehr darauf ausgerichtet zu sein, Bürger:innen zu vertreiben, als wirklich eine Lösung für Armut oder prekären Wohnraum zu finden. Ich habe in den Ausschüssen miterlebt, wie einige Stadtratsmitglieder eine Stadt aus “Schönen und Reichen” favorisierten und den Bau von gefördertem Wohnraum ablehnten, weil sie befürchteten, dass bezahlbare Wohnungen unerwünschte Einwohner anziehen würden.
Einigen Akteuren in der Stadtgesellschaft geht es primär um Profit. Durch ihre Lobbyarbeit ist es ihnen in den letzten Jahrzehnten gelungen, die Immobilienpreise und Mieten immer weiter zu steigern, sodass viele Menschen in soziale Not geraten sind. Stadtrat und Stadtverwaltung haben diesem Trend meist tatenlos zugesehen – und in einigen Fällen sogar dazu beigetragen, die Preisspirale weiter anzutreiben. Das ist der Hintergrund, auf den sich unsere Kritik bezieht.
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Um dem „Disclaimer“ der Redaktion zuvorzukommen, stelle ich fest, dass auch dieser Kommentar eine rein private Meinungsäußerung und keine Pressemitteilung einer Partei ist. Über meine aktive Rolle bei der Partei Die Linke in der Region können sie sich durch Klick auf den Namen über den Kommentar umfassend inkl. Ämter, Mandate, politischen Lebenslauf und Daten informieren.