Gelände der BASt an der A4 in Frankenforst. Foto: Screenshot Google Maps

Das 20 Hektar große Gelände der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen wird von der Behörde in Zukunft nicht mehr voll genutzt werden und war auch schon für Flüchtlingsunterkünfte im Gespräch. Jetzt schlägt die CDU-Fraktion vor, den Spielraum für die Ansiedlung von weitere Forschungseinrichtungen und Unternehmen einzusetzen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der CDU-Fraktion

Die CDU-Fraktion schlägt ein wegweisendes Projekt für neue, hochwertige Arbeitsplätze vor. Auf frei werdenden Arealen der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) soll ein Cluster „Mobilität der Zukunft“ entstehen. In einem solchen Cluster können sich neben der BASt weitere Forschungseinrichtungen und Unternehmen ansiedeln, um gemeinsam an Lösungen für eine der zentralen Zukunftsaufgaben zu arbeiten.

CDU-Fraktionschef Michael Metten. Foto: Thomas Merkenich

„Die Herausforderungen der Mobilität sind immens, deswegen ergeben sich auch große wirtschaftliche Chancen. Wir haben hier sicher das Potenzial für 800 qualifizierte und innovationsorientierte Arbeitsplätze“, sagt Dr. Michael Metten, Fraktionschef der CDU. Die BASt sei das zentrale technisch-wissenschaftliche Forschungsinstitut des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und könne mit seiner optimalen Lage zum Magneten für Unternehmen und weitere Institutionen werden.

Hintergrund des Vorstoßes: Die Bundesanstalt wird wegen der Veränderungen der Arbeitswelt weniger Raumbedarf haben. Dadurch werden auf dem attraktiven Gelände, das, etwas verborgen, zwischen dem Gewerbegebiet Frankenforst und der A4 bzw. Brüderstraße auf einer Fläche von 200.000 qm liegt, absehbar größere Flächen frei. Die CDU-Fraktion sieht das als einmalige Gelegenheit, ein Cluster für Wirtschaft und Wissenschaft zu entwickeln.

„Das ist eine langfristig für unsere gesamte Stadt wertvolle und gewinnbringende Initiative“, ist sich Alexander Felsch, Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP, sicher. „Wenn wir den Standort noch per Bus an den ÖPNV anschließen, dann ist die Verkehrsanbindung perfekt“, beschreibt er einen weiteren Vorteil des Standorts.

Die CDU Fraktion hat schon erste Gespräche mit der BASt geführt. „Jetzt ist ein parteiübergreifendes Vorgehen gefragt, um den besten Nutzen für Bergisch Gladbach zu erzielen“, sagt Michael Metten. Die Bildung der neuen Bundesregierung biete hier zusätzliches Potenzial, das Projekt schnell Wirklichkeit werden zu lassen. So sei es denkbar, das Cluster als weiteren Standort des bereits bestehenden „Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft“ zu etablieren.

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