Mitten im Stadtzentrum, in desolatem Zustand: Die Laurentiusstraße. Foto: Thomas Merkenich

Kaum ein Straßenbauprojekt in Bergisch Gladbach ist so umstritten wie die Neugestaltung der Laurentiusstraße. Nachdem der Umbau zur Fahrradstraße gescheitert war, stand in diesem Frühsommer die Sanierung mit Fuß- und Radverkehr-freundlichen Elementen an. Doch daraus wird zunächst nichts – das Projekt muss erneut ausgeschrieben werden.

Die Ausschreibung für die Sanierung und den Umbau der Laurentiusstraße ist erfolglos verlaufen, es habe sich kein Bieter gemeldet, bestätigt die Stadtverwaltung auf Nachfrage. Hintergrund sei, nach Einschätzung der Stadt, dass es bei den Unternehmen an freien Kapazitäten fehle. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten noch 2024 beginnen. Dann hieß es „nach Karneval“, „nach der Pfingstkirmes“ – und jetzt hofft die Verwaltung auf einen Start nach der Laurentiuskirmes im August diesen Jahres.

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Zuvor allerdings muss die Stadt das neue Verfahren im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung erneut auf den Markt bringen. Im Gegensatz zur ersten Runde will die Verwaltung jetzt Baufirmen gezielt ansprechen und zur Angebotsabgabe auffordern.

Hintergrund: Pläne für eine Fahrradstraße …

… waren gescheitert, nun soll die Fahrbahn der Laurentiusstraße erneuert und die Straße ein Stück weit für den Rad- und Fußverkehr attraktiver werden. Auch für Grünflächen mit Bepflanzung, für Außengastronomie und Sitzgelegenheiten soll Raum geschaffen werden. Dafür fallen einige weitere Parkplätze weg. Die Entwurfspläne finden Sie in diesem Beitrag. 

Dieser Umbau war im August 2023 mit den Stimmen von Grünen, SPD, FDP, FWG und AfD  beschlossen worden; nur die CDU votierte dagegen. Bei den Geschäften in der Straße stießen die Pläne auf ein geteiltes Echo.

Bereits 2023 war die Laurentiusstraße für den Radverkehr gegen die Einbahnstraße freigegeben worden.

Derzeit ist der obere Teil der Laurentiusstraße gesperrt, weil hier die Belkaw zur Vorbereitung der Sanierung Versorgungsleitungen umlegt. In diesem Bereich sollen zwei neue Bäume gepflanzt werden; das sei aber nicht der „alleinige und maßgebliche Grund“ für die Verlegung. Laut Plan soll diese Maßnahme bis Ende dieser Woche (30. Juni) abgeschlossen sein und die Straße wieder geöffnet werden.

Weitere Sperrungen für vorbereitende Arbeiten, so die Stadt, seien nicht geplant.

Für die eigentliche Sanierung wird die Laurentiusstraße abschnittsweise gesperrt. Für die reine Bauzeit rechnet die Stadt derzeit zehn bis elf Monate – solange nichts Unvorhergesehenes hinzukommt.

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Vor zwei Jahren hatte der Verkehrsausschuss die Sanierung und den Umbau der Laurentiusstraße mit großer Mehrheit (gegen die CDU) beschlossen. Wenige Monate danach wurde bekannt, dass die Kosten von zunächst einer auf voraussichtlich 1,46 Millionen Euro ansteigen wird.

Das Projekt wird mit Landesmitteln gefördert. Die Anwohner sollen nicht über das KAG an den Kosten beteiligt werden; dafür muss das Projekt aber bis Ende 2026 abgeschlossen und auch abgerechnet sein.

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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. Es scheint mir erstaunlich, mit welchen Prädikaten hier gegen Politik und Verwaltung opponiert wird. Nicht, dass ich ein Fan dieser Damen und Herren wäre, was ich oft mit meinen Kommentaren zu verstehen gegeben habe, aber die Texte kommen teilwiese aus dem Märchenland.

    Herr Kleinert verliert sich in Behauptungen, die er eher selbst nicht glauben kann. Diese Straße als Highlight für städtische Qualität zu apostrophieren, geht ziemlich an der Wirklichkeit vorbei, nun auch noch nach seiner Meinung gegen die Radfahrer – unmöglich. Viel Straßen sind marode, warum gerade diese Unattraktive mit 1 Million (wie kann man einer nackten Stadt etwas aus der Tasche nehmen?) saniert wird, erklärt er nicht. Sämtliche bisherigen von Migenda und Mittätern genannten angeblichen Vorteile dienen doch nur den Radfahrern.

    Ich sehe mich sehr einig mit Herrn Kraus und seinen beiden Kommentaren.

    Dr. Wiesner, was meinen Sie mit “Luxuselemente” auf dieser Straße und wann haben Sie dort die “zahlreichen Radfahrer” gesehen. Ich musste in den letzten 4 Wochen oft in das Parkhaus Marienkrankenhaus zu jeder Tageszeit und konnte kaum Radfahrer ausmachen. Da ist wohl der Wunsch der Vater der Behauptung.

    Bin gespannt, wie Ihnen Ihre Behauptung, die CDU hätte alle (?) Firmen, die von der Stadt um ein Angebot gebeten wurden, angeschrieben und mit Sanktionen bedroht, auf die Füße fällt, Herr Lesnik.

    Wenn die CDU “unredliche” Mittel einsetzt, um ihre Vorstellungen durchzusetzen, dann tut sie das in schöner Einigkeit mir sämtlichen anderen Parteien. Der Krampf mit der Laurentiusstr. mit dem Fall Bosbach gleichzusetzen, scheint mit ein bisschen verfrüht, Frau Ulla wie immer Sie heißen.

    Die Tatsache, dass sich seit Jahren alle möglichen Interessenten gegen das Treiben auf der Laurentiusstr. wehren, mag klarstellen, dass dieses Hobby von Herrn Migenda eben nicht von den Anrainern und ALLEN Radfahrern begrüßt wird. Manche Behauptungen scheinen mir ohne Kenntnis der Situation aus der Luft gegriffen.

    1. Hallo Herr Havermann,
      ich als Anrainer der Laurentiusstrasse kann durch meine direkte Sicht auf die Straße sagen, dass sehr viele Radfahrer die Straße passieren. Und der Sanierung fiebere ich entgegen, sowie alle die ich kenne und an der Straße wohnen. Aber Sie kennen die Situation sicher besser.

    2. Hallo Herr Havermann, mit Ihrem letzten Satz fassen Sie Ihren Kommentar treffend zusammen. Weitere Ausführungen spare ich mir, da Sie inhaltliche Argumente ohnehin nicht zur Kenntnis nehmen, wenn diese Ihrer vorgefassten Meinung widersprechen.

  2. Im Herbst 2021 wurden in der VHS die Bürger (ca100 waren da) beteiligt und informiert und am selben Abend festgestellt,daß (fast) alle für eine Sanierung der Straße UND gegenläufige Radspur plädierten! Es folgten unsägliche Jahre mit ” unechter Einbahnstraße” Umleitungen über Buchmühlenparkplatz und Irrfahrten durch die Stadt!Alles von der Ampelkoalition befördert! Der Wegfall der Stellplätze hat zu einem Ausfall der Parkgebühren in unbekannter Höhe geführt und dem Einzelhandel geschadet! Es kümmert bei der Stadtverwaltung wohl auch niemanden,wenn die Sperrung der oberen Laurentiusstr ohne erkenntlichen Grund verlängert wird! Seit Wochen tut sich an der Baugrube nichts,Umleitungen und Verärgerungen bei den Geschäften?? wen kummerts!!??Das Debakel des NCG zeigt,welche Fachleute am Werk sind….

  3. “Vor zwei Jahren hatte der Verkehrsausschuss die Sanierung und den Umbau der Laurentiusstraße mit großer Mehrheit (gegen die CDU) beschlossen.”

    Wer meint, ein Projekt in B-GL, das mit gr0ßer Mehrheit beschlossen wurde, könne ZÜGIG umgesetzt werden hat sich geschnitten.
    Nicht so, wenn die CDU in B-GL dagegen ist und sich mit allen zur Verfügung stehenden, auch unredlichen, Mitteln dagegen stemmt.

    1. Liebe Ulla,
      bitte belegen sie ihre Behauptung, dass sich die CDU ,, mit allen zur Verfügung stehenden, auch unredlichen Mitteln dagegen stemmt.‘‘
      Herzliche Grüße
      Brigitta Opiela ( Mitglied der CDU im Stadtrat)

      1. Hallo Frau Opiela,
        ich wundere mich darüber, dass Sie einen Beleg für Dinge verlangen, die sich definitionsgemäß nicht belegen lassen. Es ist doch rein subjektiv, was man als “unredlich” empfindet.

        Hatte die CDU nicht Bürger aktiv dazu aufgefordert, sich bei der Stadt zu beschweren? Könnte man so etwas als unredlich empfinden?

      2. Die “Bürger aktiv dazu aufgefordert, sich bei der Stadt zu beschweren”

        und nicht nur das!

        Die haben auch gleich noch den Namen und die Telefonnummer von Herrn Stein dazu geliefert.

    2. “Die Ausschreibung für die Sanierung und den Umbau der Laurentiusstraße ist erfolglos verlaufen, es habe sich kein Bieter gemeldet, bestätigt die Stadtverwaltung”
      Genau, die CDU hat alle möglichen Baufirmen angeschrieben und unter Druck gesetzt, dass kein Angebot abgegeben werden darf, da ansonsten nach der nächsten Kommunalwahl schwere Sanktionen drohen.

      Ihre CDU-Phobie wirkt schon ein wenig beunruhigend.

      1. “Phobie wirkt schon ein wenig beunruhigend” –>Keine Sorge Herr Lesnik, mir geht es gut.

        “Baufirmen angeschrieben und unter Druck gesetzt” und “schwere Sanktionen drohen”
        Alle angeschrieben? Schriftlich mit Sanktionen gedroht und unter Druck gesetzt?
        Das wäre, muss man zugeben, sicherlich sehr ungeschickt. Außerdem würde sich ein solcher Versender ja für alle Zukunft erpressbar machen.

        Ich habe keine Erfahrung mit “Klüngeln” aber vielleicht (vermutlich) funktioniert der auch lediglich mündlich.
        Das große Geheimnis beim Klüngeln ist ja, dass ein Außenstehender nicht durchschauen kann und soll, zu wessen Vorteil hier gerade etwas geschieht.

  4. Das Drama um den Umbau der Laurentiusstraße macht mich fassungslos. Die nun endlich eingerichtete Fahrradspur entgegen der Einbahnstraßenrichtung zeigt ja wie gut die von zahlreichen Fahrradfahrern angenommen wurde und dies trotz des maroden und teilweise gefährlichen Straßenbelages.

    Dass nun die Sanierung der nur einige 100 Meter langen Straße fast ein Jahr dauern soll kann ich nicht nachvollziehen Ich denke die meisten Radfahrer würden eventuell auf einige Luxuskomponenten verzichten, wenn es dafür bald eine funktionsfähige und sichere Verbindung geben würde

    1. An welche “Luxuskomponenten” denken Sie denn da so genau?

      Mir sind keine ausschließlich Radverkehrs relevanten Umbauten über den notwendigen und gesetzlichen Standard hinaus bekannt. Oder beziehen Sie sich – eher unwahrscheinlich – auf die Radständer?

  5. ….man könnte sich weglachen, wenns nicht so traurig wäre. Was ein Armutszeugnis für diese Stadt. Habe mich noch nie so sehr auf Kommunalwahlen gefreut.

  6. Es gibt eine lange Reihe an Straßen, Hauptverkehrsstraßen, rund um GL Zentrum – die derart marode sind!
    Schlaglöcher! tiefe Furchen.
    da ist es nicht nachvollziehbar wie hier ein (Prestige) Projekt
    Laurentiusstr. dringender sein kann.

    1. Bürgermeister fährt dort oftmals morgens mit seinem Fahrrad her, vielleicht deswegen…

    2. Die Laurentiusstraße ist eine dieser extrem maroden Straßen.
      Warum also nicht sanieren & bei der Gelegenheit gleich “aufhübschen”, um es für Fußgänger und Anwohnerinnen angenehmer zu machen?

      Ich verstehe diese Diskussion nicht wirklich. Auf der einen Seite beschweren sich (so ziemlich) Alle über schlechte Straßen – auf der anderen Seite gibt es Protest und monatelange kleinteilige Diskussionen, wenn die Stadt sanieren will. Und dann wundern wir uns, dass alles so lange dauert…?

  7. …Haben wir im BGL echt keine anderen Probleme als diese Laurentiusstrasse…. ??? Diese Strasse ist doch die wirklich letzte Straße die sanierungsbedürftig ist.
    Diese Verwaltung verstehe ich nicht!! Herr Migenda…erklären Sie….

    1. Völlig egal welche straße sie zur Sanierung ausgeschrieben hätten, das Ergebnis wäre das gleiche gewesen. Nennt sich Fachkräftemangel! Und die Laurentiusstraße ist mal sowas von sanierungsbedürftig …

  8. Hoffentlich passiert da in endlicher Zeit was. Nach Jahren der Diskussion haben die Bürger:innen es verdient, irgendwann auch mal Ergebnisse zu sehen! Mit breiteren Bürgersteigen und mehr Grün kann die Laurentiusstraße zum “vollwertigen” Teil der Innenstadt werden, attraktiv für Fußgänger und Anwohner – und damit auch für Geschäfte und Cafés.

    Und als nächstes bitte die Untere Hauptstraße genauso aufhübschen, siehe diesen Beitrag:
    https://in-gl.de/2024/12/17/welche-zukunft-hat-die-untere-hauptstrasse/

    (Warum in der Einleitung von “Radverkehr-freundlichen Elementen” die Rede ist, verstehe ich nicht ganz. Der Radverkehr wird durch den Umbau eher benachteiligt – zugunsten von mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger.)

  9. Ich versteh den Radau um diese unbedeutende Seitenstraße nicht. Vielleicht mal dem Heidkamper Zentrum widmen? Da fahren deutlich mehr Leute durch und es gibt Schlaglöcher so tief wie ein Golfball..