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Rhein-Berg verliert Kreisdirektor kurz vor Wiederwahl

Erik Werdel, der langjährige Kreisdirektor des Rheinisch-Bergischen Kreises, soll neuer Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln werden. Wenn die Vollversammlung der Kammer dem Votum des Vorstands folgt wird Erik Werdel schon ab Juni in Köln arbeiten – für seine eigentlich am 14. März geplante Wiederwahl als Kreisdirektor gibt es keine Basis mehr.

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Santelmann und Werdel sollen Kreis Rhein-Berg weiter führen

CDU und Grüne stellen gemeinsam einen Antrag, Erik Werdel für weitere acht Jahre zum Kreisdirektor zu wählen – und damit an der schwierigen Doppelspitze im Rheinisch-Bergischen Kreis festzuhalten. Die CDU-Fraktion räumt Fehler ein und will ihren gesamte Vorstand neu wählen. Die Grünen bedauern zwar, dass der geplante Umbau der Verwaltungsspitze keine Mehrheit fand, stärken aber ebenfalls Werdel den Rücken.

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Freie Wähler fordern Wiederwahl von Kreisdirektor Werdel

Die Fraktion der Freien Wähler plädiert für eine schnellstmögliche Wiederwahl des Kreisdirektors Erik Werdel. Damit müsse „die absolut unerfreuliche Geschichte um die Abschaffung der Position des Kreisdirektors“ bereinigt werden. Das Vorgehen gehe auf den „Machthunger der Grünen“ zurück und habe der Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern geschadet. Auch der Landrat wird kritisiert.

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SPD macht sich für Wiederwahl von Kreisdirektor Werdel stark

Die SPD-Fraktion im Kreistag bescheinigt Kreisdirektor Erik Werdel eine gute Arbeit und verweist auf den Rückhalt in der Mitarbeiterschaft. Die Argumentation der Grünen, die sich gegen eine weitere Amtszeit von Werdel stellen, sei „an Frechheit und Ignoranz kaum zu überbieten, kritisiert SPD-Fraktionschef Gerhard Zorn. Zudem hält er Landrat Stephan Santelmann vor, die Politik ins Chaos zu treiben und die Rechtslage falsch darzustellen. Die SPD halte an Werdel fest.

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Streit um Kreisdirektor: So reagieren CDU und Grüne

In letzter Minute hatten CDU und Grüne im Kreistag ihren Antrag zurückgezogen, das Amt des Kreisdirektors abzuschaffen und Amtsinhaber Erik Werdel eine Vertragsverlängerung zu verwehren. Das Ansinnen hatte in der Belegschaft der Kreisverwaltung und in der Bevölkerung für Empörung gesorgt, und auch die Kehrtwende löst Reaktionen aus. Die fallen bei CDU und Grünen allerdings sehr unterschiedlich aus.

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Wissen, was läuft: Der Tag in GL 5.12.2023

Das Wichtigste zum Tag in Bergisch Gladbach: Stadt kauft Areal an der Britanniahütte für Feuerwehr. CDU und Grüne booten Kreisdirektor Werdel aus . S 11 fährt ab Sonntag wieder im alten Takt. FWG kritisiert Haushaltspolitik im Grundsatz. Frost bremst Bauarbeiten auf der Nikolausstraße. Kreis-SPD verlangt frühere Hilfe für Café Grenzenlos. Kreative Zerreißprobe in der Villa Zanders.

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„Wenn die Welle gebrochen werden soll, kommt es auf jeden Einzelnen an“

Erik Werdel neigt nicht zu Übertreibungen, aber auch der Kreisdirektor und Leiter des Krisenstabs spricht von einer dramatischen Lage, ein Ende des steilen Anstiegs der Inzidenz in Rhein-Berg könne er nicht erkennen. Im Gespräch mit dem Bürgerportal appelliert er daher an die Eigenverantwortung – und verspricht, dass der Kreis alles gibt, um die Booster-Impfungen voran zu treiben. Aber das braucht noch Zeit.

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Politik sieht Kreis nach „Chaos in der Chefetage“ wieder auf Kurs

In einer Sondersitzung hat sich der Kreisausschuss mit der Krise der Kreisverwaltung mitten in der Corona-Krise befasst. Nach einer kritischen Bestandsaufnahme durch die SPD überwog die Erleichterung, dass der Krisenstab die Lage jetzt wieder in der Hand hat. Der Vorwurf an Landrat Stephan Santelmann, sich rechtswidrig verhalten zu haben, hat keinen Bestand. Aber eine große Frage bleibt offen.

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Warum der Kampf gegen Corona in Rhein-Berg aus dem Ruder lief

Anfang April schlug die dritte Corona-Welle im Kreishaus ein, innerhalb von zehn Tagen verdreifachte sich die Inzidenz auf 222. Die Welle traf das Team in Lagezentrum und Krisenstab in einer prekären Lage, durch politische Entscheidungen wurde sie dramatisch verschärft. Das zeigte sich rasch in der Statistik, schlug aber auch auf die Kontaktnachverfolgung durch. Jetzt, nachdem das Schlimmste überstanden ist, erläutern die Akteure, wie es dazu kommen konnte.

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Corona-Krisenstab: Kreisdirektor Werdel übernimmt wieder das Ruder

Landrat Stephan Santelmann hat unter hohem Druck der Politik nun doch seinem Vertreter, Kreisdirektor Erik Werdel, das volle Mandat zur Leitung der Kreisverwaltung erteilt – und damit auch zur Bekämpfung der Pandemie. Werdel will nun rasch die alten Strukturen und vor allem den Krisenstab wieder hochfahren. Santelmann bleibt nach seiner Corona-Erkrankung länger krankgeschrieben als erwartet.

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„Nicht alles, was noch erlaubt ist, ist sinnvoll“

Auf die zweite Corona-Welle hatte sich der Kreis Rhein-Berg vorbereitet und das Lagezentrum wieder ausgebaut. Die „extreme Rasanz“ der Pandemie bringe die Behörde dennoch an den Rand ihrer Kräfte, sagt Erik Werdel, der Leiter des Krisenstabs. Er erklärt, warum er von immer neuen Kontaktbeschränkungen nichts hält – und was nun erforderlich sei, um die Krise zu bewältigen.

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„Es geht jeden Tag darum, Leben zu retten”

Eigentlich ist er Kreisdirektor, doch seit Wochen widmet sich Erik Werdel als Leiter des Krisenstabs RheinBerg ausschließlich der Corona-Bekämpfung. Im Podcast schätzt er die aktuelle Lage ein, verteidigt die getroffenen Maßnahmen, erläutert die Strategie und setzt darauf, dass die Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene einen „klugen Plan für den Ausstieg“ entwickeln werden.

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