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4 Kommentare zu “Presseschau 18.10.2012”

  1. Da war noch mehr Stoff im Vortratg bei der Senioren Union. Als Bürger bin ich der öffentlichen Einladung der Senören Union gestern gefolgt, und war sehr an dem Vortrag und der Aussprache interessiert. Leider konnte ich dann nur den Vortrag hören. Baurat Schmickler hat durchaus qualifiziert und leidschaftlich zum Thema gesprochen und er hat auch seine persönliche Meinung zu vielen Punkten dargestellt. So hat er durchaus die Probleme der Bürgerbeteiligung benannt und strebt eine Verbesserung des Instrumentariums für die Beteiligung an. Auch dazu nannte er interessante Ansätze. Es war sehr aufschlußreich.
    Die BLZ stellt nur einen Teil seiner Positionen dar. Was fehlt: Er hat die Bürgerinitiativen in Lustheide und Moitzfeld/Herkenrath und auch den Protest gegen die Marktgalerie Bensberg ziemlich direkt und heftig angegangen. Unter anderen warf er ihnen vor, sich nicht an Regeln zu halten, falsche Behauptungen und Lügen zu verbreiten oder angebliche Fakten zu ignorieren. Ziemlich heftig war der Versuch, Bürgerinitiativen gegeneinander auszuspielen. Auch wenn das Wort “Fairneß” immer wieder auftauchte, hatte ich nicht das Gefühl, dass seine Vorwüfe zur mehr Fairneß beigetragen haben. Im Gegenteil.
    Herr Schmickler hält an der großen Lösung in Lustheide fest. Nach seiner Auffassung ist das Gewerbeflächenkonzept wichtiger zu bewerten als das Freiflächenkonzept der Stadt (beide beschlossen). Andersherum „könnte es ja nicht sein“, so Schmickler. In dem Zusammenhang gab es Seitenhiebe gegen die Opposition, die dem Gewerbeflächenkonzept ja auch zugestimmt hätte, in dem die Gewerbegebiete Lustheide und Voislöhe ausgewiesen sind. (Natürlich hat er nicht erwähnt, dass DIE LINKE./BfBB mit NEIN gestimmt hat. ;-))
    Hauptproblem in der Diskussion um Bürgerproteste sieht er neben den Fragen der Globalisierung und den Möglichkeiten der Informationstechniken besonders in der „Angst der Menschen vor Veränderungen“.
    Als wichtigste Punkt für die Stadtentwicklung in der Stadt nannte Herr Schmickler folgende Punkt in der Reihenfolge:
    1. Gewerbefreundliche und wirtschaftsfreundliche Tradition der Politik beibehalten und weiter im Interesse Unternehmen handeln.
    2. Entwicklung des Einzelhandels in den Zentren.
    3. Entwicklung von Wohngebieten mit Augenmaß.
    Die Reihenfolge spricht für sich, aber es hat mich auch nicht gewundert, denn diese Linie vertritt ja auch Herr Urbach, die CDU, FDP und die SPD.

  2. Hinweis: “Die Teilnehmer der Bürgerversammlungen seien jedoch kein repräsentativer Querschnitt der Verwaltung.” Gemeint ist doch sicherlich “… kein repräsentativer Querschnitt der Bergisch Gladbacher Bevölkerung”, oder?

  3. Danke für den Hinweis, Sie haben Recht. Wir haben es noch einmal versucht – und auch die 33 Köpfe zurück geholt, die zwischendurch verschwunden waren.

  4. verstehe den Satz nicht :beim “Wutbürgetum” verfielen die Sitten und die gebildete, aber klagefreudige Einwohnerschaft der Stadt.

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