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5 Kommentare zu “13 Fragen & 12 Antworten zum Turbokreisel”

  1. Hallo Holger, ja genau das meine ich , das sind tolle Beispiele, das könnte man doch einfach übernehmen , um den Kreisverkehr sicherer zu machen.

  2. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es zwei Klassen von Radfahrern gibt: Die größere Gruppe schert sich einen Sch…dreck um Radwege und Radfurten – sie fährt wie sie will. Auf der falschen Straßenseite, rücksichtslos drauflostrampeld ohne auf Fußgänger oder andere Radfahrer zu achten und oftmals Autofahrer bewusst ausbremsend. Die andere Gruppe fordert ständig irgendwelche Verbesserungen und nörgelt hemmungslos rum. Sie spielt sich zu Vertretern aller Radfahrer auf und hat anscheinend die Weisheit für sich gepachtet. Daneben gibt es noch eine ziemlich kleine Gruppe: Aus Selbstschutz nutzt sie, wenn irgend möglich, die Radwege und Radfurten. Sie versucht sich an die Verkehrsregeln zu halten und steigt vom Drahtesel auch mal ab, z. B. um Fußgänger nicht zu gefährden. Das sind vermutlich die Menschen, die sowohl Auto-, als auch Radfahrer sind und somit beide Blickwinkel kennen. Konstruktive Kritik aus Sicht der Verkehrsteilnehmer (was sagen eigentlich die Busfahrer zum Kreisel) ist angebracht und hilft auch den Verantwortlichen Verbesserungsmöglichkeiten auszuloten. Aber das ewige Gemeckere über unsere Stadtverwaltung ist einfach nur unverschämt und hat nichts mit demokratischen Verhaltensweisen zu tun. Natürlich läuft auch da nicht alles richtig – aber vom Sachbearbeiter bis zum Stadtdirektor sind doch dort Menschen beschäftigt, denen man zugestehen muss, Fehler zu machen. Also: Konstriktive Kritik (= Verbesserungsvorschläge) JA – rumnörgeln und Besserwisserei NEIN. Iim Rahmen der gesetzlichen und sonstigen Vorgaben wird des Bürgers Wunsch gehört und sicherlich nicht unerfüllt bleiben.

  3. Zu den Niederlanden:

    dort ist es allerdings so, dass die umlaufenden Radwege stoßkantenfrei um den Kreisverkehr geführt werden und die Fahrbahnen Auframpungen bekommen um die Geschwindigkeit der Kraftfahrzeuge an den Ein- und Ausfahrten herabzusenken.

    Des Weiteren ist dort in der Regel der Radverkehr umlaufend in beiden Richtungen gestattet, was den Kraftverkehr noch weiter ausbremst, da man dann de Facto an den Furten stoppen muss.

    Auch sind die Furten dann so weit abgesetzt, dass ein normales KFZ sich nicht mehr auf der Kreisbahn befindet, wenn es beim Verlassen des Kreisels vor der Radwegfurt halten muss. Auch in Deutschland schreibt die ERA 2010 bei umlaufenden Radwegen einen konzentrischen Abstand von mindestens vier Metern von der Kreisbahn vor um die ebenfalls zu ermöglichen und auch die Sichtwinkel auf den Radweg zu verbessern.
    Beim Abbiegen nach Bensberg muss man einen echten Schulterblick machen, um überhaupt ankommende Radfahrer kommen zu sehen, da dort Radweg und Fahrspur extrem spitz aufeinander treffen.

    Trotz die baulichen Maßnahmen in den Niederlanden werden zusätzlich noch besonders auffällige Vorfahrt gewähren Schilder an den Ausfahrten der Kreisbahn aufgestellt.
    Siehe:
    http://www.radfahrerzone.de/2016/01/07/radweg-design-tricks-inspiration-aus-den-niederlanden/

    Trotz all dieser Maßnahmen ist der Radverkehr statistisch gesehen in den Niederlanden nicht wesentlich sicherer als in Deutschland. Da dürften die Effekte, dass Radfahrer dort innerorts präsenter sind, häfigere Einschränkungen der Höchstgeschwindigkeit und dass sich Kraftfahrer im Schadensfall deutlich schlechter stehen als hier eher zu diesem leichtem Vorteil führen, mehr zur Radfahrsicherheit beitragen.

    In der Schweiz ist es übrigens Vorschrift, dass der Radverkehr auf der Kreisbahn geführt wird, wobei dort darüber aufgeklärt wird, dass der Radfahrer möglichst Spurmittig fahren soll, damit eben keine Abbiegefehler passieren.

  4. Es gibt ein Land, nicht weit entfernt, es nennt sich ” Niederlande”.Dort kann man sich ganz einfach anschauen, wie man Kreisverkehre baut, die für Radfahrer sicher sind. Das haben die Planer in Bergisch Gladbach anscheinend nicht nötig….schade eigentlich

  5. Vielen Dank Herr Watzlawek für diesen Fragekatalog.

    Zu Nummer 2 Geisterradler: Im Moment kann ich die Situation ja noch halbwegs verstehen aber in der Radfahrfurt, wenn man in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs ist, wird es verdammt brenzlig wenn man die vier Fahrspuren im Auge behalten, Fußgänger die teils quer laufen/ gefährden und zusätzlich auf den 2 Metern noch mit Gegenverkehr zu kämpfen hat. Hier sollte die Kreispolizei spätestens in 2 Wochen verstärkt kontrollieren, aufklären und wenn gar nichts mehr hilft mit Bußgeldern sanktionieren sobald alle Radwege fertig sind.

    Zu Nummer 5: Es wird auf das “Merkblatt für die Anlage von Kreisverkehren” verwiesen. Da Bergisch Gladbach sich zur Testzone für innerstädtische Turbokreisverkehre bereit erklärt hat, scheint man die RAST06 ( Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen) vollkommen außer acht zu lassen. Dort auf Seite 57 steht geschrieben: ” Zweistreifige Kreiszufahrten sollen nur angewendet werden, wenn kein oder sehr wenig Fußgänger- und Radverkehr vorhanden ist, was in der Regel nur im Vorfeld bebauter Gebiete z.B. in Gewerbegebieten der Fall ist.” Frage. Sind wir (Radfahrer und Fußgänger” die Alphatester für die Unfallforschung und für die BAST?

    Zu Nummer 8: Die Auffahrrampe von der Bensberger Str. wird ein weiterer Knackpunkt, wenn nicht sogar Unfallpunkt werden. Unmittelbar vor dem FGÜ kreuzt man den Hauptweg zur Treppe der Parkpalette um dann auf den Benutzungspflichtigen Radweg zu gelangen. Erklären Sie (Stadt) mir bitte wie man da angemessen und sicher einfahren soll, wenn einem Fahrzeuge im Nacken sitzen, die nicht unbedingt damit rechnen das Radfahrer genau hier unter Umständen harte Bremsungen hinlegen müssen, wenn vor dem Radfahrer eine Mutter mit Kinderwagen gerade Richtung Parkpalette unterwegs ist? Da keine Geschwindigkeitsbegrenzung dort herrscht, kommt man als Radfahrer dort auf gute 40-50 km/h um den nachfolgenden Verkehr nicht unnötig aus zubremsen.

    Zu Nummer 9: In der RAST, sowie in der ERA, in der PLAST5 steht, dass die Radfahrfurten innerorts Vorrang haben und das die Beschilderung vor diesen zu stehen hat. Da brauch man nichts prüfen. Da wurde schlicht ein sehr grober Fehler vom Planungsbüro eingebaut. Dieser sollte schnellstmöglich korrigiert werden.

    Dann eine Frage zur Radwegefurt Richtung Bensberg von Herrenstrunden aus kommend. Da der Radverkehr auf den Radweg außerhalb des aktiven Sichtfeldes der Kraftfahrzeuge geführt und dann urplötzlich Vorfahrt- berechtigt die Straße kreuzt, wurde bei den Planungen der tote Winkel von LKW berücksichtigt? Gerade beim Orientierungskampf wird der rechte, im ersten Augenschein ungefährliche Bereich als Unwichtig im Hirn eingestuft. Man hat Vielleicht noch den Gehweg im Blick. Hier sehe ich die nächste größere Gefahr.

    Ein weiteres Problem als Radfahrer hat man mit der verdammt scharfen Kante wenn man recht weit links auf dem roten Radweg fährt um so gut wie möglich im Sichtfeld der Autofahrer zu gelangen. Das gibt einen harten Ruck wenn man die 2-3 cm Kante herunter fällt.( Gut im Video zu erkennen) Die Gefahr gerade beim beobachten des Verkehres sollte man nicht außer acht lassen. Sturzgefahr durch Lenker verreißen. Von der sogenannten “Nullkante” wie sie normalerweise eingesetzt werden sollte, ist bei den Übergängen nichts zu spüren.

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