Auch während der Feiertage hat die Belkaw nach den Ursachen für die Trinkwasser-Verkeimung in Hebborn gesucht. Ohne Erfolg. Daher werden die Leitungen jetzt von innen untersucht.

Das Abkochgebot war nach der Spülung des Trinkwassernetzes und der Desinfektion mit Chlor kurz vor Weihnachten aufgehoben worden. Zur Sicherheit verfügte das Gesundheitsamt, dass in der Wasserzone 2  zunächst bis Mitte Januar weiter Chlor (0,3 Milligramm je Liter) zugesetzt wird – was zu unangenehmen Geruchserscheinungen führt, gesundheitlich aber unbedenklich ist. Aktuelle Proben zeigen, dass das wirkt und das Trinkwasser sauber ist, teilte die Belkaw am Donnerstag mit.

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Nachdem bereits im vergangenen Jahr ein ähnlicher Fall mit einer anderen Bakteriensorte nicht aufgeklärt werden konnte sucht die Belkaw jetzt mit erhöhtem Aufwand nach der Ursache der Verkeimung. 

Weil die Keime von außen ins Netz eingespült worden sein können, hat das Versorgungsunternehmen inzwischen in einigen Straßenzügen im Umfeld der Jägerstraße viele Hausanschlüsse überprüft. Hydranten und Leitungen wurden von außen auf mögliche Leckagen hin untersucht.

Dennoch kann die Belkaw bislang kein Ergebnis vermelden; keine der untersuchten Stellen komme als Ursache in Frage. Daher untersucht das Unternehmen jetzt auch einige Rohrleitungen von innen. Dazu muss das Trinkwassernetz an verschiedenen Stellen geöffnet werden – was mit kleineren Baustellen und womöglich auch Verkehrsbehinderungen einher geht. 

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Redaktion

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