Unser Reporterhund BamBam war unterwegs, auf den Spuren von Burglind und Friederike. Am Mutzbach fand er die Zeichen ihres unverschämten Benehmens in seinem bis dahin ordentlichen Wald. Eine Reportage mit vielen Beweisfotos.

Burglind? Friederike? Frauchen sagte, diese beiden Weiber seien durch unseren Wald getobt und hätten Bäume kaputt gemacht. Wollte ich eigentlich schon viel früher kontrolliert haben, aber ich musste ja verreisen. Heute schien zuhause auch endlich mal die Sonne und ich war mit Frauchen am Mutzbach, der fließt ja durch meinen Wald.

Gleich auf der Tobewiese fand ich schon, dass die Wildschweine immer dreister werden. Schaut euch an, was sie aus meiner Wiese gemacht haben: ein einziges Matschloch.

Und hinter der letzten Brücke wollten wir am Bach entlang durch den urigen Schlangenwald gehen. Ooops! Ende!

Mein Bach hat da ein großes Loch gespült.

Auch weiter am Bach entlang: Matsche und Wildschweine

Ich weiß nicht, von welchem Sturmweib diese Wutausbrüche sind. Welches das auch immer war, es hat mächtig gewütet. Dieses Knock-out liegt auf Höhe des Hotelanbaus an der Diepeschrather Mühle.

Das muss auch auf der Straße gelegen haben, denn die Krone war zum Teil auf der anderen Seite.

Zum Größenvergleich: Ich bin 62 cm hoch an den Schultern.

Dann haben wir keine umgestürzten Bäume mehr gesehen auf dem Weg zum Schäferhundeplatz. Vorher sind wir abgebogen auf die Katterbachstraße und dann auf der anderen Seite wieder am Mutzbach entlang in den Wald hinein. Da war zunächst nicht so sehr viel los.

Diesen Dicken hat es erwischt und ein paar kleine, dünne Stämmchen.

Ich hatte Zeit, nach Burglind und Friederike zu schnüffeln.

Der war zu schüchtern, leider. Ist abgehauen statt mir zu helfen.

Dann lag da diese Baumkrone und versteckte …

… diesen langen, dicken Stamm.

Frauchen findet es immer so faszinierend, wie sich das Holz beim Umkrachen verdreht und wie es in drölfzigtausend Fasern zersplittert. Ich geh da nicht hin. Das ist mir zu gefährlich. Da sitz ich lieber und warte, bis sie da wieder rauskommt.

Seht ihr mich?

Der war innen schon ganz faul.

Ich pass auf, ob Wildschweine kommen.

Kurz bevor man auf den Hauptweg beim Schwimmbad Dünnwald kommt, lagen dann noch diese  dicken Trümmer. Auf der anderen Seite im Wald lagen die zerschnittenen Kronen. Das muss richtig gerummst haben.

Ich zeig euch, wie groß und hoch das alles ist.

Beim Umstürzen haben sie noch andere Bäume kaputt gemacht und deren Äste abgerissen.

Da ist ein Stamm dran runtergerutscht.

Da kann ein Hund drauf rum laufen. Aber nur für Käsis, versteht sich!

Wir sind dann den kürzesten Weg wieder zurück zum Schäferhundeplatz. Da lag nur noch ein Stamm gegenüber der Schutzhütte umgepustet.

Weiter zwischen den Koppeln der Reitanlage durch und dann entlang der großen Gänsewiese.

Da war plötzlich wieder Ende mit dem Weg.


Wieder ein langer Stamm mit einer dicken Krone.

Finde das BamBam!

Wir sind durchgekommen. Das ist die andere Seite.

Vom großen Weg abgegangen, weiter um die Gänsewiese herum, zu den Karpfenteichen, da war dann auch noch mal richtig was los. Dort lagen sie, die morschen, dicken Trümmerbäume, die den Sturmweibern nicht mehr standhalten konnten. Die waren alle innen drin schon lange kaputt.



Gut, dass ich an dem Sturmtag da keine Käsis suchen musste.

Danach mussten wir durch das größte Matschloch der Welt. Frauchen sagt, an dieser Stelle lägen mehrere hundert Raummeter Holz im Boden. Von Spaziergängern als Stege hingelegt und immer wieder in den Matsch nach unten getreten, neues Totholz  draufgelegt und wieder in den Boden getreten. So geht das dort, seit wir die Stelle kennen.

Unsere Füße nach der Überquerung des Matschlochs.


Der Ausflug war lang und schön und sonnig. Er endete leider damit, dass ich zuhause in die Wanne musste: Füße waschen. Aber das Reporterleben ist halt kein Ponyhof.

Wer noch mehr zersplittertes Holz anschauen möchte, kann in meinen Tagebuchblog reinschauen.

Und Ihr wollt wissen, wie es am Mutzbach sonst eigentlich aussieht? Bitteschön:

Mutzbachpower

Mutzbachwanderung im Frühling

Der Mutzbach – einfach mal so

Mutzbach: Am Morgen nach dem Regen

Mutzbach (7): Das letzte Stück bis Dünnwald

BamBam

ist ein Wolfshund (unter anderem) und lebt in Paffrath. Er hat einen europäischen Ausweis, ist aber stolz auf seine türkische Herkunft. Als Reporterbegleithund begleitet er die Bürgerreporterin Evelyn Barth - die dafür die Fotos liefert. Am 23.5.2019 hat er die Prüfung für den "Reporter mit GDB"...

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