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2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

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Es jeiht widder los: Zu Weiberfastnacht wird der Bürgermeister entmachtet, und das Dreigestirn übernimmt das Zepter im Rathaus. Damit beginnt der Straßenkarneval, im Stadtgebiet gibt es fünf Karnevalszüge – und ein Gläserverbot. 

Damit die aktiven und zuschauenden Jecken Raum zum Feiern haben, wird an Weiberfastnacht (28.2.)  der Parkplatz Wilhelm-Wagener-Platz sowie die Engelbertstraße in Höhe des Rathaus Bensberg für den Rathaussturm und das anschließende Bühnenprogramm ab 10 Uhr gesperrt.

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An den folgenden Tagen gehen dann die Karnevalszüge durchs Stadtgebiet. Damit sie ohne Hindernisse ihren Weg finden, müssen die Zugstrecken teilweise schon circa eine Stunde vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung abgesperrt werden. Die folgenden Umzüge sind bei der Stadt angemeldet:

Schullzoch in Paffrath, 28. Februar ab 9.30 Uhr
Zugweg: Grundschule P– Pannenberg – Flachsberg – Nußbaumer Straße – Parkplatz „Zur Linde” – Flachsberg – Pannenberg – Grundschule

Bensberger Zug am Karnevalssamstag, 2. März ab 13:11 Uhr
Aufstellung: Industriegebiet Frankenforst – Zugweg: Frankenforster Straße/Kölner Straße – Kaule – Kauler Straße – Steinstraße – Am Stockbrunnen – Schloßstraße – Steinstraße – Falltorstraße – Gartenstraße – Kaule
Sperrungen sind ab ca. 12:30 Uhr zu erwarten, im Bereich der Aufstellung früher.
Bei diesem Zug gilt ein Glasverbot, siehe unten.

Refrather Zug am Karnevalssamstag, 2. März ab 14:30 Uhr
Aufstellung: Immanuel-Kant-Straße – Zugweg: In der Auen – Hüttenfeld – Om Rodde – Vürfels – Vürfelser Kaule – Wilhelm-Klein-Straße – Wingertsheide – Siebenmorgen – Dolmanstraße – Steinbreche
Sperrungen sind ab ca. 14:30 Uhr zu erwarten, im Bereich der Aufstellung früher.
Bei diesem Zug gilt ein Glasverbot, siehe unten.

Gladbacher Zug: Karnevalssonntag, 3. März ab 13:11 Uhr
Aufstellung: Senefelder Straße (Gewerbegebiet Zinkhütte) – Zugweg: Richard-Zanders-Straße – Hauptstraße – Fußgängerzone – Konrad-Adenauer-Platz – Laurentiusstraße – Odenthaler Straße – Am Mühlenberg/Vollmühlenweg – Hauptstraße – Hauptstraße – Konrad-Adenauer-Platz
Sperrungen sind ab ca. 12 Uhr zu erwarten, im Bereich der Aufstellung früher. Das Parkdeck Schnabelsmühle (Bensberger Straße) und die Tiefgarage Bergischer Löwe (Schnabelsmühle) bleiben bis ca. 14 Uhr anfahrbar.
Bei diesem Zug gilt ein Glasverbot, siehe unten.

Sander Zug: Karnevalssonntag, 03. März ab 10:11 Uhr
Aufstellung: Herkenrather Straße – Zugweg: Ommerbornstraße – Lichtenweg – Greuel – Schulstraße – Sander Straße – Ommerbornstraße – Schulstraße
Sperrungen sind ab ca. 10 Uhr zu erwarten, im Bereich der Aufstellung früher.

Herkenrather Zug: Rosenmontag, 04. März 2019 ab 11:11 Uhr
Aufstellung: Horst / Voislöhe – Zugweg: Straßen – Asselborner Weg – Johanniterstraße – Ball – Im Fronhof – Im Wiedenhof
Sperrungen sind ab ca. 10:30 Uhr zu erwarten, im Bereich der Aufstellung früher.

Zu beachten sind auch die umfangreichen Haltverbotszonen entlang der Zugwege und der Aufstellbereiche, die für die problemlose Durchfahrt der großen Karnevalswagen erforderlich sind. Wer dort parkt und die Durchfahrt behindert, riskiert an den Haken genommen zu werden!

Glasverbot gilt auch in diesem Jahr

Sehr gute Erfahrungen haben Ordnungsbehörde und Straßenreinigung mit dem Glasverbot im vergangenen Jahr gemacht. Links und rechts der Karnevalszüge in der Stadtmitte (Sonntag), in Bensberg und in Refrath (jeweils Samstag) ist laut Ratsbeschluss von 8.00 bis 21.00 Uhr eine 20-Meter-Zone glasfrei zu halten. Die Einhaltung des Glasverbots wird von der Ordnungsbehörde, einem Sicherheitsdienst und der Polizei kontrolliert. Wer beim Verstoß erwischt wird, riskiert ein Bußgeld.

Ute Unrau, Leiterin der städtischen Ordnungsbehörde, setzt auch in diesem Jahr auf das Verständnis der Jecken. Wer versehentlich doch ein gläsernes Gefäß mitgebracht hat, erhält noch eine letzte Chance, das kostbare Nass zu retten: „Wir stellen an jedem Zugweg eine Umfüllstation zur Verfügung“, erläutert Unrau das Konzept. „Da gibt es allerdings nur Halbliter-Pappbecher. Das ist nicht besonders komfortabel und soll es auch nicht sein. Wir appellieren deshalb ganz bewusst an die Besucher, das Glas direkt zu Hause zu lassen.“

Die Umfüllstationen befinden sich in der Stadtmitte auf der Buchmühlenstraße (Verbindung der Fußgängerzone zum Fronhofparkplatz), in Refrath auf dem Peter-Bürling-Platz und in Bensberg am Albertus-Magnus-Gymnasium.

Labbese musizieren zur Einstimmung

Ein Jahr haben sie ausgesetzt, jetzt sind sie wieder da: Die Labbese wollen der Zuschauermenge am Karnevalssonntag auf dem Konrad-Adenauer-Platz die Wartezeit verkürzen und sie zum Freiluftkonzert einladen. Ab 13.00 Uhr geht die Musik los; in ihrer neuen Besetzung mit Sänger Detlev Scholz heizen sie die Stimmung von der Rathaustreppe aus mächtig an, bis der Zoch kütt!

Jecke mit Behinderung schunkeln stressfrei

Menschen mit Behinderung haben am Karnevalssonntag wieder die Möglichkeit, den Gladbacher Zug aus der Nähe mitzuerleben. Auf dem Konrad-Adenauer-Platz gegenüber dem Rathaus Stadtmitte steht ein abgesperrter Bereich zur Verfügung; dort können insbesondere Menschen, die in ihrer Bewegungsfähigkeit oder Sinneswahrnehmung eingeschränkt sind, in Ruhe die bunten Fußgruppen und Festwagen miterleben – ohne Angst, geschubst oder verletzt zu werden.

Organisatoren sind der Verein zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums sowie die städtische Behindertenbeauftragte Monika Hiller. Ein Team der Organisatoren wird auch an diesem Karnevalssonntag wieder allen Menschen mit Behinderungen, ob kostümiert oder nicht, zur Seite stehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei dringendem Bedarf kann im Einzelfall (mit Begründung) eine Durchfahrtsgenehmigung bei Frau Hiller (02202 / 14 2305) bis zum 27. Februar beantragt werden.

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