Das Projekt eines „Innovationszentrums Digitale Bildung“ für Handwerk und Mittelstand ist mit dem B-Stempel der Regionale 2025 ein gutes Stück voran gekommen. Es gibt erste Pläne, das Zentrum in Heidkamp anzusiedeln.

Als möglichen Standort stellt die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land ihr Grundstück des Berufsbildungszentrums an der Bensberger Straße in Bergisch Gladbach zur Verfügung.

„Im Herzen von Bergisch Gladbach kann mit diesem Projekt das Bildungs- und Weiterbildungsangebot noch intensiver vernetzt werden. Schon jetzt bietet die Nähe der betrieblichen Ausbildung und überbetrieblichen Unterweisung einhergehend mit den angrenzenden Berufskollegs viele Vorteile“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto in einer Pressemitteilung.

Die derzeitige Nutzung für die duale Berufsausbildung würde gleichzeitig erneuert sowie die gesamte Fläche neu gestaltet werden.

Das Innovationszentrum wird gemeinsam durch den Rheinisch-Bergischen Kreis, die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) und die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land vorangetrieben. Es soll ein Lernort sein, an dem Schülerinnen und Schüler, Unternehmen aus Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungssektor sowie Wissenschaft zusammenkommen und gemeinsam rund um den Themenkomplex Digitale Bildung forschen, lernen und sich austauschen können, erläutert Kreis in einer Pressemitteilung.

Nun gilt es als nächsten Schritt, das Projekt so weiterzuqualifizieren, dass es den A-Stempel erhält und damit zur Umsetzung empfohlen wird. So wird auch der Zugang zu passenden Fördermitteln möglich.

Das Projekt soll sowohl die Angebote im schulischen Bereich, als auch die der Berufsorientierung und der Ausbildung im MINT-Bereich verbessern. Daneben dient es dazu, insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich mit technischen Innovationen auseinanderzusetzen, diese kennenzulernen und praktisch auszuprobieren.

Ein weiteres Ziel, das mit dem Innovationszentrum verfolgt wird, ist die Schaffung von Zusatzqualifikationen während der Ausbildung beziehungsweise für die Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch Angebote und Projekte zum Wissenstransfer zwischen Handwerk, Industrie, Schulen und Hochschulen sollen hier angestoßen werden.

„Das Innovationszentrum bietet eine Vielzahl an Chancen für verschiedene Zielgruppen entlang der Bildungskette: für ganze Schulklassen und Auszubildende, für StartUps ebenso wie für etablierte Unternehmen, aber auch für Wissenschaft“, betont Kreisdirektor Erik Werdel.

„Mit diesem Projekt schaffen wir ein Alleinstellungsmerkmal in der Region, das allen Betrieben zu Gute kommt und den Rheinisch-Bergischen Kreis weiter als attraktiven Standort für Unternehmen qualifiziert“, freut sich Volker Suermann, Geschäftsführer der RBW. Neben den die Initiatoren des Projektes bringt sich auch ein bewährtes Bündnis der Partner aus Kreis, Wirtschaft, Hochschule, Schule und Arbeitsmarktförderung in dem Themenfeld „Übergang Schule-Beruf“ in den Prozess mit ein.

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Redaktion

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