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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

2 Kommentare zu “„Bergisch Gladbach ist mir viel zu wenig selbstbewusst””

  1. Insgesamt ein interessantes Interview. Eine Antwort ärgert mich aber sehr.

    “Warum geht es beim Radverkehr nicht voran?
    Immerhin gibt es jetzt eine Radstation, die sehr gut angenommen wird. Unser Verkehrsnetz ist im Krieg nicht zerstört worden, daher sind die Straßen nicht so breit. Das heißt aber, dass die Verkehrsmittel immer in Konkurrenz zueinander stehen. Es ist wahnsinnig schwierig, hier den großen Wurf für den Radverkehr zu machen. Ich erinnere nur an den Radfahr-Schutzstreifen auf der Kölner Straße: Wenn nur drei Parkplätze wegfallen ist das Geschrei groß.”

    Radstation schön und gut. Aber wie sieht es mit der Anbindung von eben jener aus? Es gibt keinen (!) Radweg, der dort hinführt bzw. Richtung Köln weiterführt. Die direkte Umgebung zu erschließen ist doch ein erster sinnvoller Schritt… Aber in den Jahren, in denen die Station existiert, ist nichts passiert. Eine Sanierung der Fahrbahn zum Fressnapf bzw. eine direkte Verbindung wäre ein überschaubarer und leicht umsetzbarer Anfang. Wieso existiert kein Radweg von der Paffrather Straße (Kreisel) Richtung S-Bahn. Dort ist reichlich Platz vorhanden.

    Urbach spricht von einem großen Wurf für die Radfahrer… Es wäre auch schon viel getan, wenn die bestehende Infrastruktur erstmal saniert wird. Und wenn alle Einbahnstraßen für Radfahrer befahrbar werden… Kostet wenig, steigert die Attraktivität.

    Und mein letzter Punkt: “Wenn nur drei Parkplätze wegfallen ist das Geschrei groß”.
    Das mag so sein, aber manchmal muss man auch unpopuläre Entscheidungen treffen, wenn sie das richtige Ziel im Auge haben. Ich empfehle einen Besuch in Kopenhagen. Das war eine Autostadt, und ist jetzt die fahrradfreundlichste Stadt der Welt…

  2. Natürlich gibt es an den Antworten aber auch an den Fragen Möglichkeiten, herum zu kritteln. Ich möchte mich auf 2 Antworten Urbachs beschränken:

    1) Der Bahndamm wird nie als Straße für die Entlastung von Alt Gladbach und damit freier Fahrt für LKWs gebaut wer5den, da kommen nach meiner Meinung Schienen für eine Straßenbahn und Radwege hin.

    2) Die Zweiteilung im Rat ist Fakt. Was die GroKo während des FNP-E. – Prozesses alles durchgeboxt hat, lässt auf ähnliches Verhalten bei anderen Themen schließen. Wenn CDU und SPD sich einige sind, bestimmen sie die Politik. Hoffentlich ändert sich das bei der nächsten Kommunalwahl.

    Und noch etwas: Bei der Betrachtung Spitze – Herkenrath- Moitzfeld – Bensberg sollte man Seilbahnen mit in die Diskussion nehmen. Ich bin überzeugt, dass BGL hier eine gewisse Vorreiterrolle spielen könnte.

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