Jürgen Hackenberg (l., Union Investment) mit den Bensberger Bank-Vorständen Jürgen Füllenbach und Olaf Schmiedt

Trotz starker Ausschläge an den Finanzmärkten hat die Bensberger Bank 2018 ein „positives und ausgewogenes“ Ergebnis erzielt. Gewinn und Dividende fallen allerdings etwas niedriger aus. 

Die Bensberger Bank hat im vergangen Jahr in der normalen Geschäftstätigkeit einen Überschuss von 1,8 Mio. Euro erzielt, berichtete Vorstand Jürgen Füllenbach bei der Vertreterversammlung der kleinen Genossenschaftsbank. Das war deutlich weniger als 2017, als 4,8 Millionen Euro ausgewiesen worden waren.

Die Erklärung dafür liefert Ko-Vorstand Olaf Schmiedt: Ausgerechnet zum Stichtag 31.12.2018 befanden sich die Aktienmärkte auf dem Tiefststand, entsprechend niedrig wurde das Aktiendepot der Bank bewertet, was sich in der Bilanz niederschlug.

Schon Ende März sei diese Delle aber wieder weitgehend überwunden worden, berichtet Schmiedt. Die Bensberger Bank habe sich entschieden, den Rückgang nicht durch einen Griff in die stillen Reserven abzumildern.

Der Bilanzgewinn wird mit 736.000 Euro annähernd auf dem Vorjahresniveau (780.000 Euro) gehalten. Die Vertreterversammlung nahm den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat an, eine Bardividende in Höhe von 2,5 Prozent (Vorjahr: 4,5) an die 8.737 Mitglieder auszuschütten und 523.000 Euro in die Rücklagen einzustellen.

Wie bereits zu Jahresanfang berichtet war die Bilanzsumme um drei Prozent auf 527 Mio. Euro gewachsen.

Unter dem Strich bezeichnete Schmiedt die Ergebnisse „positiv und ausgewogen“. Der Ausblick sei von verhaltenem Optimismus geprägt. 2019 werde sich wie 2018 entwickeln, aber ohne den negativen Ausschlag beim eigenen Wertpapierdepot.

Vorstand Jürgen Füllenbach benannte in seinem Vortrag alte und neue Herausforderungen, thematisierte ebenfalls die extremen Ausschläge an den Aktienmärkten zum Jahreswechsel und ging auf das Spannungsfeld von Niedrigzinsen, Digitalisierung, Regulierung sowie die geopolitisch angespannte Lage ein.

Portfoliomanager Jürgen Hackenberg (Union Investment) gab in einem Gastvortrag einen Ausblick auf das Börsenjahr 2019. Trotz Brexit und Trumps Handelsstreit mit China sei die Stimmung am Aktienmarkt „nicht so schlecht, wie es bisweilen den Anschein hat.“

Wechsel im Aufsichtsrat

Jürgen Füllenbach und Olaf Schmiedt mit den Aufsichtsräten Armin Wurth, Dr. Hubertus Porschen, Felicitas Eßer, Klaus Martin Schmitz, Anne-Kathrin Dziadeck und Horst Hermann Jansen

Mit Anne-Kathrin Dziadeck und Dr. Hubertus Porschen wurden zwei neue Aufsichtsräte von der Vertreterversammlung 2019 gewählt. Sie folgen auf Dieter Himperich und Harald Pohl, die die Geschicke der Bensberger Bank als Aufsichtsratmitglieder über Jahre hinweg prägten.

Im Aufsichtsrat der Bensberger Bank sitzen jetzt Horst Hermann Jansen (Vorsitzender), Dr. Armin Wurth (stellv. Vorsitzender), Anne-Kathrin Dziadeck, Felicitas Eßer, Dr. Hubertus Porschen und Klaus Martin Schmitz.

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