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Ein Kommentar zu “Bild der Woche: Eine romantische alte Kohlegrube”

  1. Danke für dieses schöne Bild und die Geschichte um diesen Ort.

    Als jemand, der unweit des Sees aufgewachsen ist, steht er auch für viele Punkte, die mich seit Jahren in der Kommunalpolitik unserer Stadt ärgern bzw. stören.

    Nach dem Kauf des Geländes durch die Stadt Bensberg und den Bau des Schwimmbades, der Otto-Hahn-Schulen und des Ausbau der Freizeitanlagen wurden viele bittere Fehler gemacht: das Schwimmbad hat die erste nötige Renovierung (nach ca. 30 Jahren, wie bei jeder Immobilie) nicht überstanden. Es wurden Anteile an der Belkaw verkauft und in Wertpapiere investiert. Die Erträge sollten die Bädergesellschaft finanzieren. Ein Großteil der Investitionen hat schnell an Wert verloren und damit war auch die Finanzierung der Schwimmbäder der Stadt gefährdet. Es folgte der Verkauf und Umbau zum Mediterana und nach weiteren „Deals“ gibt es dort kein Freibad oder Schulschwimmen mehr. Ich habe im Hallenbad schwimmen gelernt, mein Sohn wird dies dort leider nicht mehr können.

    Ein weiteres Kapitel ist der Verkauf der Wiese des Freibades zum Schnäppchenpreis. Seit über 15 Jahren wird versprochen bzw. angekündigt, dass dort ein Hotel gebaut und damit Arbeitsplätze geschaffen werden sollen. Passiert ist nichts.

    Auch wenn nach hinten raus viel freies Land durch das Mediterana gekauft wurde, hat es das Unternehmen nicht davon abgehalten, sich im Eingangsbereich so breitzumachen, dass dort ein Naturdenkmal, das bereits auf Karten des 19. Jahrhunderts verzeichnet war, zu fällen. Das ist für mich Raubbau an unserer Umwelt und Umgebung, wenn auch im Rahmen der geltenden Gesetze.

    Weiter geht es mit dem See selbst: nach Vandalismus und knappen städtischen Haushalten verfällt die Infrastruktur immer weiter. Stege und die begehbare Holzhütte im See sind schon lange zerstört und nicht mehr nutzbar. Statt Pflege der vorhandenen Infrastruktur werden Fitnessparcours usw. gebaut. Gegen neue Anlagen spricht nichts, aber irgendwie erinnert mich das an die vielen Diskussionen über die Straßen in unserer Stadt. Gegenüber Gästen muss man sich für die Schlaglöcher schon entschuldigen, auf der anderen Seite werden seit Jahrzehnten Phantomdiskussionen über eine Straße auf dem Bahndamm und andere Leuchtturmprojekte geführt.

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