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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

3 Kommentare zu “Rat ringt hart um mehr Personal für die Verwaltung”

  1. Das von Herrn Meier genannte Gesetz ist hier nicht einschlägig, da es für die Bundesverwaltung gilt. Ich nehme aber an, dass in NRW ähnliches gilt.

    Merkwürdig ist dieser Sprung um zwei Besoldungsgruppen aber schon. Die Stelleninhaberin hat ihr neues Amt erst kürzlich angetreten (Quelle: https://www.bergischgladbach.de/news/23646/gleichstellungsbeauftragte-michaela-fahner-scheidet-nach-30-jahren-aus-dem-aktiven-dienst-aus). Zuvor war sie Leiterin der Abteilung Personal, die dem Fachbereich 1 untergeordnet zugehörig ist.

    Wäre sie üblicherweise automatisch um zwei Besoldungsgruppen aufgestiegen? Vermutlich nein. Solche Stellenkorridore gibt es in obersten Bundesbehörden (meist sind das Bundesministerien), in Stadtverwaltungen doch eher selten.

    Schaut man auf die reine Stellenbewertung, so überrascht es auch, dass hier direkt auf A15 erhöht wird. Gab es da zuvor keine Organisationsuntersuchung oder wie erklärt sich diese deutliche Abweichung? Und wo sieht der Bürgermeister die Ähnlichkeit zu den Fachbereichsleitungen, die ja Vorgesetzenpositionen für deutlich mehr Mitarberiter/innen sind? Die Entscheidungsbefugnisse weichen auch deutlich voneinander ab.

    Rechtlich mag das in Ordnung sein, dennoch überrascht es (insbesondere aufgrund der zeitlichen Nähe zur Neubesetzung der Stelle).

  2. Der Bürgermeister hat argumentiert, dass die Gleichstellungsbeauftragte auf Augenhöhe mit den Fachbereichsleitern kommunizieren müsse, daher auch entsprechend bezahlt werden solle. Zudem seien die Aufgaben und Kompetenzen der Gleichstellungsbeauftragten in NRW in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet worden.

  3. “Zudem bezweifelten die Liberalen zunächst, dass die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten von A13 auf A15 aufgewerten werden sollte.”

    Warum soll die neue Gleichstellungsbeauftragte mehr Geld bekommen???

    Das Gesetz ist doch eindeutig!

    Hier der Auszug aus dem Gesetz:

    Gesetz für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesverwaltung und in den Unternehmen und Gerichten des Bundes (Bundesgleichstellungsgesetz – BGleiG) § 28 Schutzrechte

    (1) [..] Insbesondere übt sie ihr Amt ohne Minderung ihrer bisherigen Bezüge oder ihres bisherigen Arbeitsentgelts aus und nimmt am beruflichen Aufstieg so teil, wie dieser ohne die Übernahme des Amtes erfolgt wäre.

    Für mich bedeutet das, dass Sie genauso viel verdient wie auf der vorherigen Stelle! Und ich gehe nich davon aus, dass Sie auf der alten Stelle um 2 Stufen nach oben befördert woren wäre!

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