Architektenentwurf des Anbaus

Die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land wächst, die Tochterunternehmen expandieren und die Beratung vor Ort wird immer umfangreicher. Um dem stetig wachsenden Bedarf der Mitgliedsunternehmen auch künftig gerecht zu werden, steht dieses Jahr ein großes Zukunftsprojekt bevor.

Den Anbau an die Kreishandwerkerschaft hat der Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Willi Reitz, beim Jahresempfang erstmals stolz in der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Anbau passt sich im Design an das bestehende Gebäude an. Gebaut wird auf und unter dem derzeitigen Parkplatz hinter dem aktuellen Gebäude.

Es wird zusätzlich zu den ebenerdigen Stellplätzen eine Tiefgarage entstehen. Selbstverständlich wird die Breite der Parkplätze den heutigen Bedürfnissen gerecht.

Das eigentliche Gebäude wird dann quasi wie ein Dach über dem Parkplatz errichtet. Dafür steht die Gebäudekonstruktion auf Stelzen und hat zwei Etagen, in denen zahlreiche Büros und auch weitere Tagungsräume zur Verfügung stehen werden.

Durch das Bauprojekt mit einem Volumen von mehreren Millionen Euro werden zu den bereits bestehenden 30 Arbeitsplätzen 30 weitere geschaffen, die teils an externe Firmen vermietet werden. Nach den derzeitigen Planungen beginnt der Bau voraussichtlich im Mai 2020.

Die Vision der Kreishandwerkerschaft ist es, als „Haus der Wirtschaft“ in der Region als starker Partner und Multiplikator aufzutreten. So könnten zukünftig neben den bereits existierenden Tochterunternehmen beispielsweise auch die Themen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit am Standort der Kreishandwerkerschaft angeboten werden.

Immense Bedeutung der Bildung

Neben dem Bauprojekt betonte Willi Reitz die immense Bedeutung des Themas Bildung: „Entgegen aller Lippenbekenntnisse ziehen sich Bund und Länder immer weiter aus der finanziellen Unterstützung der Berufsausbildung zurück“, kritisierte er.

Ganz anders agiert hier das Handwerk. „Qualifizierte Handwerker sind die Grundlage eines erfolgreichen Wirtschaftsmotors“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto. „Über den Fachkräftemangel zu sprechen ist das eine, aber das Handwerk ist seit jeher dafür bekannt, die Herausforderungen zu lösen und anzupacken. Daher machen wir uns auch weiterhin für die berufliche Aus- und Weiterbildung stark.“

Aus diesem Grund ist – wie bereits angekündigt – im Spätsommer 2019 der Förderverein Berufsausbildung gegründet worden. Ein wichtiger Schritt für das Handwerk der Zukunft.

Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, Marcus Otto, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, Kreishandwerksmeister, Willi Reitz

Die Überschrift „Handwerk der Zukunft“ hat sich wie ein roter Faden durch den Jahresempfang der Kreishandwerkerschaft gezogen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Gemeinden und Wirtschaft sowie Vertreter des Handwerks aus der Region und von Landes- sowie Bundesorganisationen sind der Einladung gefolgt.

Eine besondere Ehre war es, dass erneut der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, die Veranstaltung besuchte. Der neue Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, Garrelt Duin, der den Gastvortrag halten sollte, musste krankheitsbedingt seine Teilnahme leider absagen.

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