Die CDU-Fraktion spricht sich für eine Machbarkeitsstudie aus, beurteilt den geplanten Standort einer neuen Feuerwache Süd im Frankenforst aber bereits jetzt als „geeignet und sinnvoll”.

„Eine neue Feuerwache Süd, die mehr Sicherheit für viele Bürger in Bergisch Gladbach bedeuten würde, muss zügig gebaut werden.“ Mit diesen Worten spricht sich der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Dr. Michael Metten (Foto), für den Standort in Frankenforst im Bereich der Autobahnauffahrt zur A 4 aus.

„In der jüngsten Fraktionssitzung haben wir uns eingehend mit den Erfordernissen des Neubaus einer Feuerwache Süd – auch unter dem Aspekt der Auflagen der zuständigen Aufsichtsbehörden – befasst und sind mit großer Mehrheit in unseren Reihen zu der Überzeugung gelangt, dass es zu dem A 4-Standort keine vernünftige Alternative gibt“, unterstreicht Metten in einer Pressemitteilung der Fraktion.

Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Bürgermeister-Kandidat der CDU, Christian Buchen (Foto), hält die Voruntersuchungen des von der Feuerwehr als geeignet klassifizierten Areals „für so überzeugend, dass eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben werden kann“.

Zum Thema Baumschutz in Frankenforst bemerkt Buchen, der Vorsitzender des zuständigen Fachausschusses AUKIV ist, dass der Einsatz für den Pflanzenschutz verständlich und gut sei. „Bei der anstehenden Entscheidung für den künftigen Standort rangiert für die CDU-Fraktion der Schutz vor möglichen Brandkatastrophen in unseren mitunter engen Wohngebieten jedoch vor dem Erhalt einer vergleichsweise kleinen Waldfläche.“ Gleichwohl werde er, Buchen, sich für eine Ausgleichsfläche einsetzen.

Alternativflächen nicht geeignet

Der CDU-Fraktionsvorsitzende weist darauf hin, dass die Feuerwehr in den vergangenen Jahren rund ein Dutzend anderer Grundstücke auf Eignung hin untersucht habe. Metten: „Diese uns vorgestellten Vorprüfungen scheiterten entweder aus topografischen Gründen, aus mangelnder Verkaufsbereitschaft oder auch daran, dass die vorgeschriebenen Anfahrtszeiten zwischen Feuerwache und den Einsatzgebieten nicht erreichbar waren. Die Verantwortlichen haben uns nachvollziehbar darlegen können, dass bei dem A 4-Grundstück alles stimmig ist, auch die erforderliche Größe des Areals, die eine Bebauung von ca. 5.000 Quadratmetern erlaubt. Zudem: Mit der Entscheidung für den Standort wird keine gleichzeitige Entscheidung zugunsten eines Gewerbegebietes getroffen.“

Metten kündigt eine konstruktive Haltung der CDU-Fraktion in den anstehenden Realisierungsphasen an: „Wir alle sollten erleichtert und zufrieden darüber sein, dass die Brand- und Katastrophenbekämpfung in unserer Stadt sehr ernst genommen wird. Und jeder dürfte es begrüßen, dass die Feuerwehr dann zur Stelle ist,  wenn im Katastrophenfall, egal welchen Ausmaßes, Menschleben gerettet wird und die Ausweitung von Zerstörungen verhindert werden kann.“

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