Das Gesundheitsamt meldet weiter Corona-Fälle, damit gibt es in RheinBerg insgesamt acht Corona-Infizierte. Der Kreis der betroffenen Kontaktpersonen ist klein.

Nach Angaben der Kreisverwaltung kam ein 30-jähriger Mann aus Rösrath am 7. März gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin von einem Auslandsaufenthalt in einem der Risikogebiete zurück. Er sei aufgrund von leichten Erkältungssymptomen seitdem zu Hause geblieben. Nach der Kontaktaufnahme mit einem Bereitschaftsarzt wurde der Mann an der zentralen Abstrichstelle mit positivem Ergebnis abgestrichen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es außer der Lebensgefährtin keine weiteren Kontaktpersonen im hiesigen Umfeld. Der Mann und seine Lebensgefährtin stehen unter häuslicher Quarantäne.

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Ein 62-jähriger Mann aus Leichlingen habe seit dem 5. März Erkältungssymptome gezeigt. Er hatte Kontakt zu einer Person aus Berlin, bei der ein positives Abstrichsergebnis bestätigt worden ist. Daraufhin hat sich der Mann unverzüglich in die zentrale Abstrichstelle begeben. Auch sein Testergebnis ist positiv.

Neben seiner Ehefrau wurden vier weitere Kontaktpersonen ermittelt. Diese stehen nun unter häuslicher Quarantäne. Den beiden positiv getesteten Männern geht es den Umständen entsprechend gut.

Bürgertelefon für alle Fragen zum Virus

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist unter der Woche von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar. Dieses Serviceangebot hat der Rheinisch-Bergische Kreis nun auch auf das Wochenende ausgeweitet und beatwortet Fragen rund um das Corona-Virus im Zeitraum von 10 bis 16 Uhr.

Hygienemaßnahmen beachten

Generell gilt, um sich vor einer Ansteckung zu schützen, die allgemeinen Hygienemaßnahmen zu beachten. Dazu zählen beispielsweise das häufige und ausgiebige Waschen der Hände. Hygienisches Niesen und Husten ist wichtig, beispielsweise in ein Einweg-Taschentuch und wenn ein solches nicht greifbar ist, in die Armbeuge und danach sich gründlich die Hände zu waschen. Ansammlungen von großen Menschenmassen sollten gemieden werden.

Informationen des Robert-Koch-Institutes mit häufig gestellten Fragen zum Corona-Virus hält der Rheinisch-Bergische Kreis auf seiner Internetseite vor. Ebenfalls informiert der Rheinisch-Bergische Kreis über seine Facebook-Seite.

Hintergrund: Wer ist Kontaktperson?

Bei Kontaktpersonen wird zwischen drei verschiedenen Graden unterschieden. Eine Kontaktperson ersten Grades stand in direktem physischen Kontakt mit einer möglicherweise infizierten Person. Da der Übertragungsweg des Corona-Virus über Tröpfcheninfektion erfolgt,  ist der unmittelbare Kontakt entscheidend. Dazu gehört zum Beispiel ein mindestens 15-minütiger Gesichts-Kontakt, beispielsweise im Rahmen eines Gesprächs. Ein Infektionsrisiko ist hier gegeben.

Die Kontaktperson zweiten Grades stand hingegen in weniger engem Kontakt mit der infizierten Person. Beispielsweise hat sie sich mit der infizierten Person zwar  in einem räumlichen Umfeld aufgehalten jedoch hat der Kontakt nicht direkt und über einen Zeitraum hinweg bestanden. Das Infektionsrisiko ist in diesem Fall gering. 

Als Kontaktperson dritten Grades wird vom Robert-Koch-Institut medizinisches Personal angesehen, welches adäquate Schutzkleidung getragen hat und einen Kontakt von weniger als zwei Metern geführt hat. Hier geht das Infektionsrisiko gegen Null. 

Das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises betrachtet immer den Einzelfall. Dann wird über weitere konkrete Maßnahmen entschieden.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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