Allein in Indien sind sind 1,3 Mrd. Menschen von der Pandemie betroffen. Ausgangssperren bedrohen die Existenz der Familien von Wanderarbeitern und Tagelöhnern. Die Bensberger Initiative BONO-Direkthilfe unterstützt die Ärmsten der Armen mit Lebensmitteln und Trinkwasser.

Millionen Tagelöhner und Wanderarbeiter, die von der Hand in den Mund leben und nicht mehr arbeiten dürfen, sind mit ihren Familien von einem Tag auf den anderen von Hunger betroffen. Die drei indischen Partnerorganisationen der BONO-Direkthilfe handeln und verteilen Lebensmittelpakete und Trinkwasser an die notleidenden Menschen. BONO-Direkthilfe unterstützt diese großartigen Solidaritätsaktionen.

Seit 18 Jahren engagiert sich die BONO-Direkthilfe erfolgreich für Projekte gegen Menschenhandel und gegen Gewalt an Frauen und Kindern in Nepal, Indien und Bangladesch. Hierbei arbeitet der Verein mit langjährigen und vertrauten Partnerorganisationen vor Ort zusammen. In Indien boomt die Sexindustrie. Mädchen werden aus aller Welt, insbesondere aber aus Nepal und Bangladesch nach Indien verschleppt und ins Rotlichtmilieu verkauft.

Die Partnerorganisationen der BONO-Direkthilfe sorgen dafür, dass Kinder und Frauen aus der Zwangsprostitution gerettet werden und geben ihnen ein beschütztes Zuhause sowie eine Schul- und Berufsausbildung.

Die Ärmsten der Ärmsten im Fokus

4,2 Mrd. Menschen auf dieser Welt haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser, keine Möglichkeit, sich mit Seife die Hände zu waschen oder in den Slumgebieten der Megastädte den geforderten Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten.

Allein in Indien bedroht die COVID-19 Pandemie 1,3 Mrd. Menschen. Die Regierung in Delhi hat über Nacht eine dreiwöchige Ausgangssperre verhängt, die Millionen von Menschen in ihrer Existenz gefährdet. Besonders betroffen sind Wanderarbeiter und Tagelöhner mit ihren Familien, die keine Beschäftigung und kein Einkommen mehr haben und nun zu Fuß auf dem Heimweg in ihre Dörfer sind. Oftmals liegen hunderte Kilometer vor ihnen, ohne Trinkwasser und ohne die Möglichkeit, Essen zu kaufen. Die Menschen leben von der Hand in den Mund und sind von einem Tag auf den anderen von Hunger betroffen.

„Seit Wochen steht die Coronakrise im Mittelpunkt der medialen Berichterstattung. Dabei richtet sich der Fokus der Medien verständlicherweise vor allem auf die Situation im eigenen Land und der angrenzenden Nachbarländer.“, schildert Gereon Wagener, Vorsitzender der BONO-Direkthilfe.

„Doch wenn bereits hierzulande unsere modernen Gesundheitssysteme, die zu den besten der Welt zählen, an ihre Grenzen stoßen und teilweise bereits wie in Italien, Spanien und den USA überschritten wurden, wie ungleich viel schlimmer sieht es dann für die Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern aus, für die schon in normalen Zeiten keine ausreichende Gesundheitsversorgung existiert?“

Beeindruckende Solidarität

Die jungen Frauen im Schutzzentrum der Rescue Foundation, einer indischen Partnerorganisation der BONO-Direkthilfe, die einst aus der Zwangsprostitution befreit wurden, bereiten täglich Mahlzeiten für die verzweifelten Menschen vor. Sie sind von der frappierenden Not ihrer Landsleute betroffen und motiviert, zu helfen. Aus Solidarität verzichten die jungen Frauen auf eine Mahlzeit, um so einen eigenen Beitrag zur Unterstützung der Menschen zu leisten.

Auch die anderen beiden Partnerorganisationen der BONO-Direkthilfe, die sich in den Großstädten von Kolkata und Hyderabad um Kinder von Frauen in der Prostitution kümmern, verteilen in den Rotlichtvierteln sowie in den Slums der Städte Nahrung, Seife und Decken an die am stärksten betroffenen Familien. Ein Versorgungspaket kostet 12 Euro.

Die BONO-Direkthilfe handelt

Der Bensberger Verein unterstützt diese großartigen Solidaritätsaktionen seiner Partnerorganisationen in Indien und leistet finanzielle Soforthilfe. „Leider ist davon auszugehen, dass die COVID-19 Pandemie in den kommenden Wochen auch Indien, Nepal und Bangladesch besonders hart treffen wird“, so Wagener.

„Daher wird sich die BONO-Direkthilfe auch weiterhin mit aller Kraft für die Frauen und Kinder in ihren Projekten einsetzen und den Partnerorganisationen in diesen schweren Zeiten bestmöglich beistehen.“

Jede Spende zählt!

BONO-Direkthilfe e.V., Kreissparkasse Köln
IBAN-Code: DE71 3705 0299 0373 0023 53, BIC-Code: COKSDE33
Verwendungszweck: COVID-19 Hilfe Indien

Kontakt: BONO-Direkthilfe, Overather Straße 29 // 51429 Bergisch Gladbach
www.bono-direkthilfe.org

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