Am Donnerstag hat das Gesundheitsamt nur einen neuen Corona-Fall betätigt, auch im Berufskolleg gibt es keine weiteren Infektionen. Allerdings wurde ein weiterer Toter im Zusammenhang mit Corona gemeldet.

Die Gesamtzahl der im Rheinisch-Bergischen Kreis positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen liegt damit bei 439. Davon gelten 346 inzwischen als genesen. Die Zahl der Infizierten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist drastisch gesunden.

Eine neue Kennziffer

Die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage je 100.000 Einwohner wird mit 3,5 angegeben. Diese Kennziffer gilt seit gestern als zentraler Indikator für die Entwicklung der Pandemie in einer Region.

Der kritische Wert, der am Mittwoch von Kanzlerin Angela Merkel genannt worden war, liegt bei 50. Erst wenn sich die Zahl diesem Wert nähere, so Merkel, müssten die aktuellen Lockerungen rückgängig gemacht werden.

Wie sich die Kennziffer in RheinBerg in den vergangenen Wochen entwickelt hat, will der Kreis am Freitag mitteilen. Einen Wert von 50 hatte er bislang aber in keiner Woche erreicht.

Das 18. Todesopfer

Bei bislang 18. Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion im Kreis handelt sich um einen über 75-jährigen Menschen aus Bergisch Gladbach. Er habe an Vorerkrankungen gelitten und sei bereits seit einigen Wochen stationär behandelt worden. Er sei nun an einer Covid-19 Erkrankung verstorben.

Keine weiteren Infektionen im Berufskolleg

Von der Abstrich-Aktion im Berufskolleg Kaufmännische Schulen in Bergisch Gladbach liegen die meisten Ergebnisse vor. Alle bisher eingegangenen Testergebnisse seien negativ, nur wenige Ergebnisse stünden aus. 

Von der Testaktion nach einer Infektion in der Kindertagesstätte St. Engelbert in Odenthal-Voiswinkel gebe es noch keine Ergebnisse.

Die aktuelle Statistik sieht so aus:

neue FälleInfektionenToteGenesenInfiziert
Bergisch Gladbach12121415048
Burscheid0170161
Kürten0220184
Leichlingen0290245
Odenthal0210175
Overath0392352
Rösrath0460424
Wermelskirchen0532447
RheinBerg14391834675

Derzeit befinden sich nur noch fünf (Vortag: zwölf) Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind, in einem der vier Krankenhäusern im Kreis, davon eine in intensivmedizinischer Betreuung.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Die Corona Krise Fuß gegen die anderen Krankheiten aufgewogen werden um ein klares Bild zu erstellen. Vergleichsweise sind andere Krankheiten gefährlicher aber bekannt-die Corona Krise als solche unbekannt, gefährlich, mysteriös und damit erschreckend für die meisten Menschen. Jeder, der einen Vergleich mit anderen Erkrankungen fordert, wird auf jeden Fall in panischer Angst auf das neue verwiesen. Im Vergleich ist und bleibt die gegenwärtige Pandemie gegenüber anderen Erkrankungen wie Grippe, Tuberkulose, Malaria oder den typischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen keineswegs als schlimmere Erkrankung über. Das heißt: der Umgang mit dieser Krankheit muss normal werden Punkt es versteht sich, dass viele Leute mit Vorerkrankungen wie bisher auch bei Lungenentzündung und harmlose anderer Erkrankung plötzlichen Tod Tod erleiden.