Für den 7. August ruft die Ortsgruppe der Klimaschutz-Initiative Fridays For Future Rheinisch-Bergischer Kreis zur einjährigen Jubiläumsdemo auf dem Konrad-Adenauer Platz auf. Geplant sind Reden und ein Musikprogramm.

Nach Angaben der Organisatoren wird die Band „Another-Optimism” einige ihrer selbst geschriebenen Songs spielen. Aktivist:innen werden Reden halten und man wolle gemeinsam für eine saubere Umwelt kämpfen. Der Beginn der Kundgebung ist für 13 Uhr geplant.

Dass sich trotz ein Jahr kämpfen und ein Jahr demonstrieren nicht viel geändert habe, wolle man nicht akzeptieren. „Wir kämpfen bis ihr handelt!” heißt es in dem Aufruf zur Demo.

Demo FridayForFuture RBK im August 2019

Die Organisatoren verweisen auf die schwindende Lebensgrundlage, betonen jedoch erste Erfolge ihrer Arbeit:

  • Nach Sammlung von Unterschriften und Mahnwachen sei der Klimanotstand ausgerufen worden
  • Im RBK habe man auf den Klimawandel aufmerksam gemacht und diesen auf die Agenda der Politik geschrieben
  • Im ersten Jahr der Gründung von FridayForFuture Rheinisch-Bergischer Kreis seien viele Gespräche und Debatten geführt worden
  • Zudem hätten sich die Aktivisten weitergebildet

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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30 Kommentare

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  1. Ob Sonne, Wind oder „Sterne”, bleibt eine Sache sicher:

    Wenn eine zeitnächst vollumfängliche Klima- / Energie- / Verkehrswende (unter Instant- und General-Ausschluss mehrerer Energie und Antriebsformen), angesichts eines sonst, wie Einige warnen, zeitnah drohenden Katastrophenszenarios, umgesetzt werden würde (was, zumindest in geltender Demokratiepraxis, entsprechende politische Mehrheiten voraussetzte),

    dann hätte das / müsste das zwangsläufig fundamentale Auswirkungen auf sämtliche derzeit noch bestehenden und laufenden, sagen wir: Daseinssysteme haben: Arbeitswelt, Versorgungslogistik, Mobilitätsstruktur, Wirtschaftsfunktion etc.

    Dabei geht es nicht darum, ob das „gut“ oder „schlecht“ wäre, „an sich richtig” oder „an sich falsch“ sei, sondern nur darum, dass alle diesbezüglichen Diskussion einfach offen und im tunnelfreien Rundblick, also intelligent geführt werden (idealerweise auch mindestens ideologiereduziert);

    sprich: Es gibt keinen für sämtliche Lebens-, Konsum- und Versorgungsgewohnheiten folgenlosen, den (noch weitgehend) bestehenden (relativen) Massenwohlstand unbeeinträchtigt lassenden Ausstieg / Umstieg so à la „Schwupps ist alles grün, und keiner wurde (im Schlaf) gestört“ …

    Wenn man das wirklich Ernst nimmt, ginge es darum, eine komplette Gesellschaft sozusagen im „laufenden Betrieb“ auf mehr als technisch modale, sondern eben auch kategoriale Veränderungen eingeprägter Ansprüche und Gewohnheiten positiven Sinnes oder konstruktiv „einzuschwören”.

    Denn Eines müsste auf jeden Fall vermieden werden:
    Der ideologisch wechselheizende Anprall von („guten“ oder „bösen”, je nach Blickrichtung) „Klimasozialisten“ / „Weltrettern“ und („guten“ oder „bösen”, je nach Blickrichtung) „Freiheitsapologeten” / „Besitzstandswahrern” o.Ä. …

    Schon jetzt zeichnen sich mindestens die Grundlinien (und Kampfbegriffe) solcher Gegenstellungen ab, von denen im sich dann noch weiter aufheizenden Politklima nicht unbedingt die klügsten „Emissionen“ zu erwarten sind …

  2. Herr Schreiber, dass man sich wissenschaftlich mit der Frage der Kernfusion beschäftigt, ist eine Sache. Und völlig legitim. Aber das löst unser Energieproblem auf absehbare Zeit nicht. (Dafür reicht ein Blick in die Vergangenheit: seit mehreren Dekaden wird die Kernfusion als “das nächste große Ding” angepriesen, dass alle Energieprobleme ein für allemal lösen könne. Dabei herausgekommen ist bislang wenig.)

    Uns stellt aber ein anderer Fusionsreaktor tagtäglich Energie zur Verfügung, von der wir wesentlich mehr nutzen könnten als das bislang der Fall ist. Dieser Fusionsreaktor trägt den Namen Sonne, er befindet sich in ausreichendem Sicherheitsabstand zur Erde, und die von ihm gelieferte Energie kann z.B. als Photovoltaik oder Windenergie genutzt werden.

  3. Was allerdings schön ist, bei aller Emotionalität und / oder Fachsimpelei. Es scheinen sich ALLE einig zu sein, dass es SO nicht weitergehen kann.
    Diese Haltung scheint allerdings in der BuReg nicht vorhanden zu sein, siehe “Datteln4”.

    LG

  4. Lieber Herr Sütterlin,

    in meiner Antwort ging es es eigentlich um die Widerlegung der Aussage von “nach 300 Jahren ist der Müll weg”. Dass ich dabei – als Nicht Dr. rer. nat. – eine eher unwissenschaftliche Sprache gewählt habe und auch nicht auf die verschiedenen Toxizitäten eingegangen bin, bitte ich Sie zu entschuldigen. Ich wollte allerdings hier auch keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben.

    Die Angabe mit den 20 Halbwertszeiten ist ein Fauxpas meinerseits, den ich hier nach Absenden des Kommentars aber nicht mehr korrigieren konnte. Korrekt müsste die Formulierung “bis über 20 Halbwertszeiten” lauten, halt immer abhängig vom Ursprungselement und der Menge. Aber letztlich ist das bei den Zeiträumen auch egal, denn bereits die 20 Halbwertszeiten liegen in so weiter Ferne, dass die Menschheit bis dahin sehr wahrscheinlich nicht mehr auf diesem Planeten weilen wird – “Endlager” passt hier also wortwörtlich, auch auf das Ende unserer Zivilisation bezogen.

    Ich habe zwar eine naturwissenschaftliche Bildung genossen, durfte auch wissenschaftliche Versuchsreaktoren, Teilchenbeschleuniger u.ä. während meines Physik LK besuchen, habe danach aber, ähnlich wie Sie später in ihrem Leben, eine kreative / künstlichere Laufbahn eingeschlagen. Sehen Sie mir also kleine Fehler nach, wenn der Kommentar ansonsten das belegt bzw. aussagt, was er aussagen sollte: die hochradioaktiven Abfälle und Giftstoffe, die die Kernenergie uns jedes Jahr tonnenweise beschert, werden (zum Teil) bis zum Ende unserer Zivilisation “endgelagert” sein müssen – eben nicht “300 Jahre”.
    Tschernobyl & Fukushima waren auch nur zwei Beispiele (aus einer deutlich längeren Liste an Störfällen und atomaren Unfällen), die das normale Restrisiko der Technik für jeden “verständlich” illustrieren, denn viele von uns haben beide Ereignisse “live” miterlebt. Von “lokalen” Ereignissen zu sprechen, empfinde ich allerdings als eine unwissenschaftliche Verharmlosung ihrerseits, denn beide Ereignisse hatten weitreichende und überregionale Auswirkungen, wenn auch nicht so lang anhaltend wie direkt vor Ort. Die angestiegene Strahlung nach Tschernobyl kann man aber heute noch in vielen Regionen Europas nachweisen bzw. messen – auch wenn sie jetzt “ungefährlich” ist.

    Wer dies alles umfassender, wissenschaftlich korrekt und mit viel mehr Daten nachprüfen oder “erlesen” möchte, kann – wie ich auch – die unbegrenzten Möglichkeiten des Internet nutzen und findet auf wirklich vertrauensvollen & wissenschaftlichen Seiten (Bundesamt für Strahlenschutz, Universitäten uvm.) eine Vielzahl an Abhandlungen bzw. Daten zu “Atommüll” (bezgl. Zusammensetzung), “Halbwertszeiten”, “Kernenergie Störfällen”, usw., usw.

    Was ihr letzter Absatz mit meinem Kommentar oder mir zu tun hat, weiß ich nicht. Ich habe ja auf die viel größere Bedrohung durch den Klimawandel bzw. die Klimakrise, in der wir uns bereits befinden, hingewiesen. Aber so viel dazu:
    “Ich ‘abe gar keine Auto” war einmal ein Werbespruch für einen Kaffeeröster, dem kann ich mich aber vollumfänglich anschließen. Meine CO2-Bilanz liegt bei knapp 3,5t pro Jahr und damit bei ca. 30% des Durchschnitts in Deutschland. Ich fahre Fahrrad, Bus / Bahn wo möglich und nur ca. 1.000 km im Jahr per Otto-Motor. Mein Strom ist zu 100% aus Erneuerbaren Energien. Insofern tue ich alles, was in meinen Möglichkeiten liegt, um meinen Teil zur Verminderung des Klimawandels beizutragen. Dessen Bedrohung halte ich auch für deutlich größer, aber neue AKW oder gar Techniken wie Fusionsreaktoren u.ä. werden uns da auch nicht mehr helfen können, denn die kämen zu spät…

  5. Emotional geführte Debatten sind mitunter spannend zu lesen. Bei solchen Debatten bleiben naturwissenschaftliche Fakten oft auf der Strecke. Andreas Weinand macht die „Gefährlichkeit“ des Atommülls aus AKWs an der Strahlung von Plutonium 239 und Uran 235 sowie an deren Halbwertzeiten fest. Es ist darauf hinzuweisen, dass die genannten chemischen Elemente nicht nur eine Radiotoxizität, sondern zusätzlich eine Chemotoxizität besitzen. Die Radiotoxizität wird durch die Alpha-Strahlung verursacht. Die Alpha-Teilchen können die menschliche Haut nicht durchdringen. Ganz anders steht es um die Chemotoxizität: Plutonium gehört zu den sehr gefährlichen chemischen Giften, das Einatmen selbst geringer Mengen Pu-Staub ist tödlich.
    Ich kenne viele chemische Stoffe, die eine noch längere Halbwertzeit haben als die aufgeführten und außerdem extrem giftig sind. Mir scheint die Frage gerechtfertigt, wie Andreas Weinand darauf kommt, dass „das Zeug“ nach 20 Halbwertzeiten als ungefährlich eingestuft werden darf.

    Es ist wirklich beeindruckend zu lesen, dass sich viele Menschen Gedanken über die GAUs von Tschernobyl und Fukushima machen, die ja nur lokale Ereignisse waren, aber beim Thema Klimaschutz mit den Schultern zucken, sich in ihre Autos setzen und sich davonmachen.

  6. @Mehmet Bei den 300 haben sie wohl die Potenz dahinter vergessen, oder? 300 Jahre wären ein “Wunschtraum” – sind aber leider ganz weit weg von der Realität:
    Atommüll aus AKWs besteht aus einer Vielzahl an Radionukliden. Davon sind ca. 10% die hochradioaktiven Abfälle, für deren Endlagerung es bis heute keine Lösung in Deutschland gibt.

    Darunter u.a. das Restmaterial der Brennstäbe, die je nach Reaktor aus Uran 235 oder Plutonium 239/241 bestehen.
    Pro Jahr sind das in Deutschland ca. 450 Tonnen an hochradioaktivem Material (weltweit 12.000 Tonnen pro Jahr!).

    Dieses Material benötigt ca. 20 Halbwertszeiten, bis dass die Strahlung auf ein ungefährliches “natürliches” Niveau abgesunken ist (also auf die Alltagsstrahlung, die uns umgibt).

    Halbwertszeit von Plutonium 239: 24.110 Jahre
    Halbwertszeit von Uran 235: 703.800.000 Jahre

    Diese Zeiten also x20, bevor das Zeug “ungefährlich” ist.

    Zusätzlich zu den “normalen” Restrisiken, die mit dem Betrieb eines AkW einhergehen (also Tschernobyl, Fukushima u.ä. GAUs), kommt in den nächsten Jahren noch ein viel größeres Problem auf AKWs und klassische Kraftwerke hinzu: die sich häufenden Dürren und Hitzeperioden auch hier bei uns.
    Bereits 2018 und 2019 mussten klassische Kraftwerke (AKW wie auch Kohle) herunter gefahren werden, weil Flüsse zu wenig Wasser oder einfach schon zu warmes Wasser führten, um die Kühlung bzw. den Betrieb der Kraftwerke sicher zu stellen.

    Würde man die realen Kosten von Bau, Betrieb, Sicherheit und vor allem auch Endlagerung bei AKWs im Strompreis abbilden bzw. wirklich umsetzen, dann würde auch der letzte Kernkraftbefürworter erkennen, dass diese Technik ein (teurer und gefährlicher) Irrweg war. Dummerweise wurden all die Fördermilliarden bisher immer durch Haushaltsausgaben verschleiert, während man die Förderung der Erneuerbaren Energien mit der EEG-Umlage nicht nur “sichtbar” gemacht hat, sondern die wirklichen Stromfresser der Industrie von dieser sogar noch befreit sind. Wir zahlen das für die also mit.
    Trotzdem wäre eine realistische “AKW-Umlage” um ein Vielfaches höher als die 5-6 Cent, die die EEG-Umlage derzeit pro kWh ausmacht.

    Auch auf Fusionsreaktoren wie ITER zu hoffen, heißt, auf eine Technik zu setzen, die gerade erst in eine Erprobungsphase geht und bei der in 20 Jahren der erste kleine Testreaktor fertig gebaut sein soll. Ob es dann gelingt, die Kernfusion stabil zu betreiben (ohne – wie derzeit im Labor – deutlich mehr Strom zu verbrauchen als im Reaktor erzeugt wird) und daraus dann tatsächlich eine funktionierende und wirtschaftliche Fusionstechnologie zu entwickeln, wissen auch die Wissenschaftler aktuell noch nicht.

    Aber dann wäre es auch zu spät, einen CO-neutralen Weg einzuschlagen und die Klimakrise bzw. Erderwärmung würde auf ein +3 bis +4 Grad Szenario zulaufen, dessen Folgen wir uns nicht in schlimmsten Alpträumen vorstellen möchten.

    Die Pandemie aktuell hat schlimme wirtschaftliche und teils gesellschaftliche Auswirkungen. Aber gegen eine +3 Grad Welt ist Corona nicht einmal ein leichtes Kratzen im Hals…

  7. @ Mehmet

    Gut, dass Sie mich korrigiert haben. Kernenergie ist natürlich kein “ewiger Müll” sind ja nur 300 Jahre.

    In den 300 Jahren kommt dann natürlich jedes Jahr wieder was für 300 Jahre dazu.

    Lg

  8. Ich kandidiere nicht. Und die linken sind bei so ökologischen Dingern nicht so straight meine ich.

    Dennoch halte ich so gut wie alles für möglich. Wer hätte denn bitte im Januar 2020 gedacht, dass unsere Welt Anfang August jetzt so aussieht? Auf einmal sind Finanzspritzen in Milliardenhöhe möglich, damit wir unsere Exporte subventionieren. Wieso sollte die Kohle nicht auch für einen sozial-ökologischen Umbau zur Verfügung gestellt werden. Zumal sich durch die richtige Besteuerung ja auch alles wieder reinholen lassen müsste.

    Ich bin komplett kein Ökonom, muss ich aber auch nicht sein. Ich denke mir halt immer diese Floskeln von “nicht machbar”, “nicht finanzierbar”, “wir würden nicht konkurrenzfähig bleiben” etc. sind kompletter Müll.

    Ist alles eine Frage des Willens.

    Wenn die BuRe Massentierhaltung subventionieren kann, damit die BRD binnen 10 Jahren vom Fleischimporteur zum größten Exporteur der EU wird, wieso dann keine Subventionen für möglichst klimaneutrale Landwirtschaft.

    Die fangen ja gerade auch an in dem “grünen” Bereich mit Wasserstoff, etc.

  9. Mehmet Schreiner hat, denke ich, Recht und es auf eine kürzeste Formel gebracht:

    „Langfristig wird nur eine Kombination aus Kernenergie, EE und Wasserstoffspeicherung einen CO2-armen Wirtschaftsstandort Deutschland sichern können.“

    Man kann ergänzen: Zusätzlich flankiert von Solar- und Windenergie (letztere insbes. Offshore), bei Stärkung auch dezentraler Energiegewinnung und intensiver Nutzung von „Abfallenergie” aus anderen Primärprozessen.
    Von weiteren technologischen Innovationen wie etwa der „kalten Fusion” (noch) nicht zu reden.

    Sofern man einen massenwohlstandsfähigen (!) W-Standort D auch in der Zukunft haben will, braucht es eben eine flächenverfügbare und grundlaststabile Energieversorgung (auch E-Energie muss übrigens erzeugt werden und bringt z.B. bei der Batterieproduktion + -entsorgung einige Folgelasten mit sich).

    Eine andere Frage im gleichen Gross-Zusammenhang, speziell „verdichtet” etwa beim Thema Verkehr, ist die nach dem unbeeinträchtigten Fortbestand bestimmter Ansprüche bzw. Gewohnheiten:

    Solange (fast) jeder und zeitgleich mit einem nicht körperkraftgetriebenen Fahrzeug (zumal einem größeren) gerade die Innenstädte fluten kann (dort natürlich einen -günstigen- Parkplatz erwartet) und es auch tut, solange bleibt das sog. „Wohlstandsparadox” bestehen:

    Dass sich nämlich real ausgelebte Massenprivilegien (bspw. auch beim Tourismus) in der kumulierten Folge selbst relativieren oder ganz aufheben (weil es nicht genügend Platz oder auch Energie gibt, um dies zumal ohne Kollateral- / Folgeschäden dauerhaft massentauglich oder überhaupt zu gewährleisten).

    Da für die zweifellos notwendigen Veränderungen nicht nur eine fokussierte (auch und gerade technologische) Intelligenz, sondern ebenso eine aktive Breitenmotivation erforderlich ist,

    sind solche Veranstaltungen wie die am Freitag gut, um einerseits den „Meinungs(oder Bereitschafts-)puls” zu messen und andererseits die (hoffentlich ideologiebegrenzte, aber kopfstarke) Auseinandersetzung über das beste „Wie“ voranzutreiben …

  10. Klar, ist dann nur ökologisch und ökonomisch Quatsch.

    Kandidieren Sie zufällig für Grüne oder Linke? Das Herauswinden bei dem Thema ähnelt sehr ;)

  11. @Sebastian

    Ewiger Müll ist falsch. Er zerfällt, sonst gäbe es keine Strahlung.
    Im Gegensatz zu chemischen Müll (Google: Herfa-Neurode) müssten die Reststoffe nur noch 300 Jahre sicher gelagert werden.
    (Die Videos werden Ihrer Bildung nicht schaden, nutzen Sie einfach mal einen ruhigen Moment)

    Ja, bei Solarenergie kommt Physik besonders ins Spiel, denn Strom muss in dem Moment erzeugt/verfügbar sein, wo er verbraucht wird.
    Speichermedien sind in der Größe nicht vorhanden.

    Jetzt kommen wir zur Mathematik. Schaue Sie sich im Internet die Kapazitäten der aktuellen Speicher an und dann den Stromverbrauch einer Stadt wie GL. Da wird Ihnen schnell klar, dass es nicht lange gleichzeitig dunkel und windstill sein darf.

    Langfristig wird nur eine Kombination aus Kernenergie, EE und Wasserstoffspeicherung einen CO2-armen Wirtschaftsstandort Deutschland sichern können.

  12. @ Mehmet

    Kernenergie = ewiger Müll = abschaffen.

    Den Satz “bei Technik gewinnt Physik” halte ich für verwirrend. Solarenergie ist doch auch Physik. Und die Sonne hat mehr POWER als alle Kernreaktoren der Welt zusammen.

    “Gewinnen” wird ohnehin der Planet. Entweder wir schaffen alles ab was ihn langsam killt, oder er wird uns irgendwann abschaffen.

    Sg Sebastian

  13. @Sebastian

    Zion war als Beispiel angeführt, dass irgendwann die Vernunft siegt und bei Technik eben immer die Physik gewinnt.
    Eine CO2-arme Stromproduktion wird in DE ohne Kernenergie nicht möglich sein.
    Welche Punkte lassen Sie zu dem Schluss kommen, dass Kernenergie abzuschaffen sei?
    Bzgl. Kernenergie und Klimawandel wurden hier oder bei in-gl Facebook mal interessante Videos erwähnt. Die nutze ich seitdem gerne, da ich es nicht so gut erklären kann.
    https://www.youtube.com/watch?v=4_HDVJNdD3Q&list=PLR5LT_0Dyu3ODw1XQ4Oav0qNYa-CHdLK2

  14. @Mehmet
    Die Lorbeeren gehen echt auf meine Kappe.
    Sie sind da generell tief in der Materie und haben Expertise, was ich von mir nicht behaupten kann. Ist es aber evtl nicht ein Anfang der Lösung, wenn wir aufhören würden Bäume zu killen!? Kernenergie ist sowieso ohne Wenn und Aber abzuschaffen!

    Eine Bewegung als unterwandert von einer Lobby zu bezeichnen halte ich für schwierig, nur weil sich teilweise die Ziele gleichen. Und die connection zwischen Zion Lights und den FFF verstehe ich nicht.

    Sg Sebastian

  15. @ Lothar
    Sehr treffend formuliert! Da ist kaum was hinzuzufügen.
    BGL geht einfach immer weiter und weiter den Weg aus Klüngelei und Anbiederung den Konzernen gegenüber die unsere Stadt zerstören und dafür noch Beifall erwarten. Keine Courage im Stadtrat.

    Sg Sebastian

  16. @Senem Roos

    Ist die FFF RBK ein Verein oder warum gibt es da eine Pressesprecherin? ;)

    Das mit den Lorbeeren war auf Herrn Albus bezogen. Ich korrigiere “FFF sollte nicht mit Lorbeeren mit falschen Lorbeeren geschmückt werden”

    Interessant ist aber, dass Sie nur auf diesen Punkt eingehen und nicht die anderen Inhalte.
    Wie sieht es denn beim FFF RBK aus? Systemchange und Konzentration auf “Erneuerbare” oder wirklicher Umwelt- und Naturschutz auf physikalischer und ökonomischer Basis?

    Als damals die ersten Forderungen von FFF in Berlin vorgestellt wurden, erhielt man den Eindruck, dass im Hintergrund die Vertreter der EE-Lobby da gute Arbeit geleistet haben.

    Werfen Sie mal einen Blick über die Grenze nach FR und vergleichen Sie den CO2 Ausstoß je kWh im Schnitt. Wir liegen immer noch bei einem vielfachen, trotz angeblicher steigender Anteile der EE.
    Die Preissteigerungen merken Ihre Eltern auch auf der Rechnung.

  17. Das Engagement von FFF ist bewundernswert, aber leider auch nötig und immer noch nötig.

    Wie man an vielen aktuellen Beispielen in der Region sehen kann, scheint Klimaschutz für viele nach wie vor ein Thema des Wetters zu sein oder der Größe der Rückhaltebecken und wenn man nachfragt, seit Jahren schon überall berücksichtigt, so von Klimaschützer zu Klimaschützer.

    Egal ob es der beabsichtigte Bau der Verwaltung von Krüger in einer der noch halbwegs funktionierenden Kaltluftschneisen für die Kölner Bucht ist, ob es der „Siegerentwurf“ beim InHK Bensberg mit seiner artenreinen Baumreihe ist, Ideen von Architekten der vergangenen Generation mit Absegnung durch eine Jury und Begleitung durch den städtischen Gestaltungsbeirat, ob es die neue Versiegelung von Flächen im Zentrum von Bensberg ist, geradezu in der heutigen Zeit eine Bausünde, ob es die Instrumentalisierung der Feuerwehr ist, zur Abholzung von 10 000 m² Königsforst/Frankenforst neben den im FNP geplanten Gewerbegebieten.

    Es gibt keinen Zweifel, das Thema Klimaschutz ist noch nicht in den Köpfen ausreichend angekommen und durch einen Klimaschutzmanager nicht erledigt. Genauso, wie das Thema der Mobilität nicht durch einen Mobilitätsmanager erledigt war, auch ein CDO (Chief digital Officer) erledigt nicht das Thema der Digitalisierung für die Stadt Bergisch Gladbach.

    Die Mobilität, der Klimaschutz und die Digitalisierung gehören auf die Agenda des Chefs der Veranstaltung, des Bürgermeisters. Das ist „Core Business“, hier wird die Zukunft gestaltet, das ist Stadtentwicklung.

    Der Mobilitätsmanager wurde auch mit großer Begeisterung begrüßt, als er aber seine Planungen fachkompetent auf den Tisch legte war es mit dem Zuspruch vorbei und weg ist er.

    Hier ist für den Fachmann die Unterstützung der Führung angezeigt, da gibt es für niemanden sonst eine Sonderstellung. Vielleicht kann man zur Verkürzung der Lernkurve auch beim RBK mal eine Anleihe machen, der scheint bei den Zukunftsthemen weiter zu sein, es geht nur Zeit verloren.

    https://www.rbw.de/presse/5908/sparen-durch-effiziente-ressourcennutzung—hilfe-fuer-betriebe-bei-der-suche-nach-ressourceneffizienz-und-einsparpotenzialen

    Kein „weiter so“ keine neuen Lernkurven bei alten Problemen. Ein Politikwechsel tut not.

  18. @HG Ullmann
    Ja, dass können wir sehr gut verstehen, aber man kann sich ja gerne in den Schatten der Bäume stellen. Wir hoffen sehr dass viele Menschen kommen und/oder aufmerksam bei dem Thema Klimaschutz sind.
    LG
    Senem Roos (Pressesprecherin FFF RBK)

  19. @Senem Roos
    — thanks for response!
    Am Samstag soll’s ja „Schweissklima” geben (da bleiben manch‘ Ãltere gern im Schatten …) und überhaupt so Einiges los sein in GL-City …

  20. @HG Ulmann
    Das werden wir unteranderem in unserem Quiz mit Parteivertreter*innen herausfinden. Falls sie da konkrete Fragen haben können sie gerne vorbeikommen und selber Fragen stellen.
    LG
    Senem Roos (Pressesprecherin FFF RBK)

  21. Bei Fragen oder Anmerkungen können Sie uns gerne unter unserer Mail Adresse, info@fffrbk.de, kontaktieren. Oder auch über Social Media @fridaysforfuturerbk .
    LG
    Senem (Pressesprecherin FFF RBK)

  22. @HG Ulmann
    Auf jeden Fall!
    In unseren Augen wäre genau das der Job eines*einer Klimaschutzmanagers*Klimaschutzmanagerin. Natürlich stellt sich die Frage wie sorgfältig und intensiv der Job ausgeführt wird. Allerdings werden wir versuchen mit dem*der Klimaschutzmanager*in in Kontakt zu treten und unsere Forderungen und Vorstellungen einer klimafreundlichen Stadt durchzusetzen, sobald die Stelle vergeben ist.
    LG
    Senem Roos (Pressesprecherin FFF RBK)

  23. @Mehmet Schreiner
    Wann und Wo haben wir uns mit falschen Lorbeeren geschmückt? Wir haben nie behauptet, dass wir diejenigen waren die, die Stadt BGL dazu gebracht haben, den*die Klimaschutzmanager*in einzustellen.
    Ich persönlich bin mir ziemlich sicher, dass wir da unteranderem auch mitgewirkt haben, aber ganz offiziell steht das ja auch nicht auf der Liste der Dinge die wir als FFF RBK erreicht haben (siehe oben Artikel).
    LG
    Senem(Pressesprecherin FFF RBK)

  24. @Sebastian Albus
    Vielen Leben Dank! Wir versuchen weiterhin diesem Lob würdig zu bleiben und kämpfen auf alle Fälle dafür, dass auch der*die Klimaschutzmanager*in seinen*ihren Job richtig macht!
    LG
    Senem Roos (Pressesprecherin FFF RBK)

  25. „Klimaschutz-Manager“ ist ein interessanter bzw. denkwürdiger Begriff …

    Alle Überlegungen zum (mittlerweile leider viel zu ideologisierten) Themenkomplex und einem solchen Special Agent ´mal beiseite gelassen,

    wäre es eine ganz konkrete Frage, ob ein hiesig schon seines Amtes waltender „Klimaschutz-Manager“ bspw. etwas gegen das anscheinend immer noch auf der To-Do-Liste stehende Fällen der Bäume in Bensberg-City einwenden / tun würde (Stichwort Innenstadt-Klima der Gegenwart / Zukunft und die Tatsache, dass neu zu pflanzende Setzlinge bei guten Bedingungen 10 Jahre + brauchen, um den Wachsstumsstand der gegenwärtigen Bäume zu erreichen)?

  26. Herr Albus,

    die Klimaschutzmanager haben im RBK nichts mit FFF zu tun.
    Die gab es nämlich schon vorher.
    In GL hat es nur etwas länger gedauert, die Stelle zu besetzen.

    Da sollte sich FFF nicht mit falschen Lorbeeren schmücken.

    Bin gespannt, welche Transparente wir dann wieder von der Jugend zu lesen bekommen. Ob es dann um Natur- und Umweltschutz geht oder eher um Systemumwandlung und Erneuerbare Energien Forderung.

    Interessant ist zum Beispiel, das die britische Extinction-Rebellion-Sprecherin Zion Lights die Organisation verlassen hat und sich nun für Kernenergie einsetzt.
    “Extinction Rebellion hat eine wichtige Rolle dabei gespielt, das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen. Dafür spreche ich der Organisation meine Anerkennung aus. Jetzt ist es an der Zeit, sich auf Lösungen zu konzentrieren. Es ist entscheidend, dass Umweltaktivisten nicht Gruppenzwang und Angst nachgeben, sondern die Wahrheit über die Kernenergie aussprechen.”

    Aber da in Deutschland die Grünen auch den Iter Reaktor (kleingeistig) kritisieren, wird sich an der Diskussion über aktuelle und moderne Kernenergie (Spaltung) und später Fusion leider nichts ändern.

  27. Immerhin sucht die Stadt BGL jetzt auch eine/n Klimaschutzmanager/in. Das ist wohl nicht zuletzt auch den “Fridays” anzurechnen.
    Inwiefern diese/r dann Wirkung erzielt bleibt abzuwarten.
    Ich persönlich halte die jungen Menschen von FFF in jedem Fall für die beste Bewegung momentan!

    SG

  28. Da könnte der 07.08. ein recht interessantes Stimmungsbild darüber abgeben,

    wie „heiß” das Klimathema hiesig derzeit überhaupt (noch) ist;

    ob, wie und inwieweit die an der kmd. Kommunalwahl beteiligten Parteien / Spitzenleute sich dabei und dazu positionieren;

    und in welchem Maße besagtes Thema, mutmaßlich v.a. über „Grüne Bande gespielt”, dann Einfluss nehmen wird auf entsprechende Wahlentscheidungen in GL am 13.09. …