Das Hospiz im Vinzenz-Pallotti-Hospital ist eine wichtige Anlaufstelle - es gibt im Kreis aber einige weitere.

Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

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Der Kreis RheinBerg bietet in einer neuen Broschüre eine Übersicht über die verschiedenen Anlaufstellen im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung sowie der Trauerbegleitung. Dabei werden auch die verschiedenen Formen der Versorgung erklärt und Begriffe erläutert.

Wer hilft Betroffenen und Angehörigen bei lebensverkürzenden Erkrankungen? Diese Frage beantwortet eine neue Broschüre des Arbeitskreises Hospiz- und Palliativversorgung Rheinisch-Bergischer Kreis, einem Gremium der Kommunalen Gesundheitskonferenz.

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Betroffenen und Angehörigen in der schwierigen Situation mit übersichtlichen Informationen zur Seite zu stehen“, so Dr. Sabine Kieth, Leiterin des Gesundheitsamtes beim Rheinisch-Bergischen Kreis.  

Menschen mit schweren Erkrankungen, die nicht mehr geheilt werden können, benötigen eine palliative Versorgung. Dabei stehen nicht mehr die Heilung und Lebensverlängerung im Vordergrund, sondern der bestmögliche Erhalt der Lebensqualität, Nähe, Zuwendung sowie die Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen.

Dies betrifft nicht nur Menschen mit bösartigen Erkrankungen, sondern auch mit anderen schweren lebensverkürzenden Diagnosen wie ALS, schwerer Demenz oder unheilbaren internistischen Krankheiten.

Die palliative Versorgung des lebensverkürzend erkrankten Menschen berücksichtigt körperliche, psychische, soziale und spirituelle Dimensionen. Die Versorgung geht über die Behandlung von Schmerzen und anderen Symptomen hinaus und versucht individuelle Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen zu erfüllen.

Um dies zu gewährleisten, arbeiten verschiedene Berufsgruppen ambulant und stationär zusammen: Ärztliches Fachpersonal, weitere Spezialisten, Pflegedienste und ehrenamtlich Tätige ergänzen sich in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zum Wohl des betroffenen Menschen.

Die Broschüre steht auf der Webseite des Kreises zum kostenlosen Download zur Verfügung. Sie erscheint anlässlich des „Tages des Hospizes“, der am 14. Oktober stattfindet.

RBK

Rheinisch-Bergischer Kreis

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