Bei zahlreichen Workshops sammelte das Projektteam „auf Zanders“ viele Ideen der Bürger ein

Mit Verwunderung reagieren die Klimafreunde auf die Kritik des Ampelbündnisses, die Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Zanders-Geländes komme zur falschen Zeit.

Wenn die gewählte Ratsmehrheit einen offenen Brief an den scheidenden Bürgermeister schreibt, dann hat sie offenbar das Wahlergebnis noch nicht begriffen.

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Liebe Ampel-Fraktionen,

wir sind noch immer ratlos wegen Eures offenen Briefs an Lutz Urbach

  1. Eure Kritik am Zeitpunkt der Zanders-Bürgerbeteiligung kommt zum falschen Zeitpunkt – einen Tag nach Beginn der Veranstaltungen vor Ort und drei Wochen nach dem Start der Projektwebsite aufzanders.de. Was stellt Ihr Euch vor? Sollen alle Veranstaltungen sofort gestoppt werden? Welche Kosten entstünden der Stadt dadurch? Und falls die Bürgerbeteiligung nicht jetzt durchgeführt würde: Welcher Hellseher kann vorhersagen, wann der “richtige” Zeitpunkt sein wird und rechtzeitig eine Firma mit der Durchführung der Veranstaltungen beauftragen?
  1. Zu Recht machen sich die Zanders-Mitarbeiter seit Jahren Sorgen um ihre Gehälter und um ihre Arbeitsplätze. Dass die Zandrianer jetzt Bürger auf dem dauerhaft brachliegenden Teil des Zanders-Areals sehen, dürfte ihr geringstes Problem sein.
  1. Jedem engagierten Bürger ist klar, dass nicht alle Ideen und Wünsche realisiert werden können. Deswegen diskreditiert nicht das jetzige Verfahren die Bürgerbeteiligung, sondern der offene Brief der Ampel-Fraktionen: Er wird Bürger davon abhalten, sich im Zanders-Projekt zu engagieren.
  1. Die Kritik der Ampel-Fraktionen an den Spaziergangworkshops und der Art der Ideen-Sammlung ist für das Zanders-Projektteam der Verwaltung ein Schlag ins Gesicht. Nach unserem Eindruck waren die Veranstaltungen bisher sehr interessant und zukunftweisend. Der engagierten Arbeit aller an der Organisation Beteiligten gebührt großer Respekt!
  1. Falls es für Eure Kritik weitere Gründe gibt, die nicht öffentlich genannt werden dürfen, dann schreibt keinen OFFENEN Brief.

Leider enthält Euer Ampel-Brief nur nebulöse Kritik, aber keine Verbesserungsvorschläge. Wir hätten da ein paar Tipps:

  1. Ihr Ampel-Parteien habt die Wahl gewonnen! Zusammen mit Eurem schon im ersten Wahlgang erfolgreichen Bürgermeister Frank Stein gestaltet Ihr die nächsten fünf Jahre in Bergisch Gladbach! Offene Briefe an einen Bürgermeister, der nur noch ein paar Wochen im Amt ist, braucht Ihr dafür nicht. Nutzt Eure Ratsmehrheit!
  1. Wenn Ihr die Bürger wirklich beteiligen wollt, dann beschließt eine durchgehende Beteiligung und Bürgergutachten. Beides hat Frank Stein in der Wahlarena gefordert (18’40 bis 20’58).
  1. Schon jetzt gibt es auf der Projekt-Website aufzanders.de viele gute Ideen, und viele werden noch hinzukommen. Wir wollen, dass Bürger, Rat und Verwaltung dauerhaft kooperieren, um im Zentrum unserer Stadt die besten zu realisieren!

Klimafreunde RheinBerg

Die Klima Freunde sind ein private Initiative von Bürgern, die in Bergisch Gladbach möglichst viele Leute für den Klimaschutz mobilisieren will. Kontakt: info@klimafreunde-rheinberg.de

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