Am Dienstag hat der Rheinisch-Bergische Kreis weitere 20 positive Tests bestätigt, davon entfallen sechs auf Bergisch Gladbach. Die 7-Tage-Inzidenz steigt im Kreis damit weiter. Auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern zieht deutlich an.

Von den 20 weiteren bestätigten Corona-Fällen wurden laut Gesundheitsamt jeweils sechs in Bergisch Gladbach und Kürten, jeweils drei in Odenthal und Wermelskirchen sowie jeweils einer in Overath und Rösrath registriert.

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Die Zahl der Fälle der vergangenen Woche je 100.000 Einwohner (7-Tage-Inzidenz) steigt damit im Kreis erneut deutlich an, sie liegt jetzt bei 62,4 und damit deutlich über dem zweiten Schwellenwert von 50. In der Stadt Bergisch Gladbach ging die Inzidenz leicht von 64,3 auf 63,4 zurück.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes müssen derzeit zehn Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, in einem der vier Krankenhäusern im Kreisgebiet stationär behandelt werden, davon befinden sich vier in intensivmedizinischer Betreuung. Beide Zahlen sind rund doppelt so hoch wie in der vergangenen Woche.

Da zwölf weitere Personen als genesen gelten stieg die Zahl der aktuell infizierten Personen auf 228. Es befinden sich 839 Personen in Quarantäne, das sind 24 mehr als am Vortag. 

Die aktuellen Zahlen im Überblick

Ortneue FälleFälle gesamtToteGenesenInfiziert7-T-Inzidenz
Bergisch Gladbach6504173919663,4
Burscheid0611519k.A.
Kürten66404123k.A.
Leichlingen010307627k.A.
Odenthal34313210k.A.
Overath19427517k.A.
Rösrath110908821k.A.
Wermelskirchen3128310025k.A.
RheinBerg2011062485422862,4

Bei vier Fällen sieht das Gesundheitsamt den Infektionsursprung im familiären und bei drei Fällen im gesellschaftlichen Umfeld. Allerdings sei der Ursprung bei 13 Fällen (noch) unklar. Das ist sehr häufig so, die offenen Fälle werden in der Regel auch im Nachhinein nicht aufgeklärt, daher lassen sich keine schlüssigen Aussagen machen, in welchem Umfeld die Infektionen passiert sind.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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2 Kommentare

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  1. Ach was, Ortsteile wären doch viel zu grob. Wenn, dann muss das hausnummernscharf angegeben werden.

    Im Ernst: eigentlich würden die Zahlen für den Landkreis völlig reichen; alles Weitere sollten die Leute im Gesundheitsamt wissen, aber es müsste nicht zwingend kommuniziert werden.
    Welchen Nutzen würden Sie und Ihr Mann aus einer ortsteilscharfen Information ziehen? Da draußen ist eine Pandemie, wir müssen vorsichtig sein. Punkt! Völlig unabhängig davon, ob die Infektionszahlen in Schildgen jetzt höher wären als in Kippekausen oder umgekehrt.

  2. Hallo, ich und mein Mann ebenfalls würden gerne wissen wo in Bergisch Gladbach die Fälle aufgetreten sind, z.b. Refrath, Lustheide oder Frankenforst usw.. das ist zu pauschal diese Angaben von Ihnen