Auf dem Marktplatz ist eine 53-jährige Bergisch Gladbacherin mit zwei Unbekannten ins Gespräch gekommen, die ihr ein Ende ihrer Pechsträhne in Aussicht stellten. Dann kamen ein Berg von Geldscheinen, ein Handtuch und eine Matraze ins Spiel – und am Ende verwandelte sich das Geld in Salz.

Die Polizei Rhein-Berg spricht von einem „kuriosen Fall“, der am Mittwoch angezeigt wurde. Das 53-jährige Opfer habe berichtet, vor zwei Wochen auf dem Konrad-Adenauer-Platz von einer unbekannten Frau angesprochen und in ein Gespräch verwickelt worden zu sein.

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Diese habe sich als Heilerin ausgegeben und angeboten, die „karmische Pechsträhne“ der 53-Jährigen zu beenden. Dafür sei jedoch eine Summe von 55.000 Euro erforderlich. Gemeinsam mit einer weiteren Unbekannten trat man sich dann auf einem Spielplatz in der Innenstadt.

Dort, so berichtet die Polizei weiter, habe die Betrügerin das Geld in ein Handtuch gewickelt, dann das Opfer abgelenkt. Das Handtuchbündel gab sie an das Opfer zurück, mit dem Hinweis, es nicht zu öffnen und für zwei Wochen unter die Matratze zu legen.

Tatsächlich habe die 53-Jährige erst zwei Wochen später nachgeschaut. Doch statt der 55.000 Euro fand sie nur noch Papier und Salzpäckchen im Handtuch. 

Die Polizei beschreibt die beiden Betrügerinnen, die russisch sprachen, wie folgt:

  • Täterin 1, genannt “Olga”: circa 155cm groß, 60 Jahre alt, korpulent, blonde Haare (zum Tatzeitpunkt hochgesteckt). Die Täterin trug eine beige Jacke. 
  • Täterin 2, genannt “Natasha”: circa 155cm, circa 50 Jahre alt, mollig, schwarze kurze Haare. Zum Tatzeitpunkt mit einer schwarzen Jacke bekleidet. 

Hinweise bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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3 Kommentare

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  1. Torsten: Den Gedanken hatte ich auch sofort (abgesehen davon, dass ich nicht so viel Kohle habe) – ABER: Es gibt ja auch Menschen zu die sich zum Schutz vor Corona Hüte aus Alufolie aufsetzen oder zum Trinken von Desinfektionsmitteln raten. Die menschliche Dummheit (,vgl. Klimapolitik etc.) Hat also keine Grenzen. Mein Mitleid mit der Betroffenen hält sich deshalb in sehr engen Grenzen.

  2. Wie kommt jemand an 55.000€ der auf so eine Masche reinfällt?
    Ich käme nicht mal auf den Gedanken mich mit 55.000€ mit unbekannten auf einem Spielplatz zu treffen?

  3. Ein unerhörtes Gaunerstückchen.
    Wenn die Täterinnen gefasst werden, sollten sie, zu der gesetzlich vorgesehenen Strafe, bis ans Lebensende versalzene Suppe essen müssen.