Liveblog + 47 Fälle am Mittwoch

* ausgezeichnet mit dem Sonderpreis der Landesmedienanstalt NRW


Aktuelle nachrichten

Städtische Sportplätze bleiben geschlossen

Die aktuelle Corona-Verordnung lässt zwar eine Öffnung der Sportflächen grundsätzlich wieder zu, aber nur unter engen Regeln und Kontrollen. Daher hat sich die Stadt Bergisch Gladbach entschlossen, die eigenen Anlagen vorerst nicht zu öffnen.

Aus der Maskenpflicht wird eine Masken-Bitte

Mit grünen Schildern hatte die Stadtverwaltung bislang auf die Maskenpflicht in der Gladbacher Fußgängerzone, in der Schlossstraße und in der Straße Siebenmorgen hingewiesen. Nun sind die Schilder verschwunden – weil die faktischen und rechtlichen Grundlagen für diese Pflicht nicht mehr vorliegen.

Spaziergänge und Wandertipps rund um Bergisch Gladbach

Die Corona-Pandemie führt dazu, dass wir unsere Umgebung neu erlaufen und entdecken – und da hat Bergisch Gladbach viel zu bieten. Das Wanderportal des Bürgerportals präsentiert Vorschläge und Anregungen für Touren, die Sie vielleicht noch nicht kennen.

Präsenz, Hybrid, Wechsel: Bunter Schulstart in Bergisch Gladbach

Am Montag starten in NRW die Schulen neu in den Präsenzunterricht – zunächst die Primarstufe sowie die Abschlussklassen. Die konkrete Umsetzung haben die Schuleiter:innen in der Hand. Entsprechend variantenreich sind die Modelle, die in den Schulen in Bergisch Gladbach zum Zuge kommen. Gefordert ist einmal mehr ein hohes Maß an „Frustrationstoleranz“, bei allen Beteiligten.


Hintergrund & service

Warum die Vergabe der Impf-Termine für so viel Ärger sorgt

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) sieht die Vergabe der Impftermine als Erfolg. Die Über-80-Jährigen und ihre Angehörigen sind fassungslos, weil es vielen von ihnen immer noch nicht gelingt, einen Termin zu ergattern. Nach vielen Anläufen haben wir jetzt verstanden, woran das liegt.

Eine Kritik am Umgang mit der Corona-Krise

Ein Jahr nach Beginn der Pandemie in Deutschland zieht unser Autor Klaus Hansen in einem „Brief an meine Freunde“ ein erstes Fazit. Corona habe schonungslos aufgedeckt, welche gravierenden Versäumnisse sich schon zuvor angehäuft hatten. Auch das Management der Krise sei nicht gerade optimal gelaufen.

Viele Angebote für Kinder und Jugendliche im Lockdown

Die Schließung der Jugendzentren wiegt schwer, der Lockdown stellt Kinder, Jugendliche und Eltern vor Probleme. Den Jugendlichen fehlen Freunde, Vertrauenspersonen und Unterhaltung. Aber die Jugendzentren arbeiten weiter, bieten viele Aktionen im Netz und sind ansprechbar. Alle Angebote stellt die Stadt jetzt in einer Übersicht zusammen.


#KULTURKURIER: Wir liefern die Kultur ins Haus


Corona und die Wirtschaft

Bensberger Boutique-Betreiber macht auf_merksam

Werner Stümper betreibt in Bensberg zwei Bekleidungsgeschäfte. Der zweite Lockdown traf ihn mitten im Weihnachtsgeschäft. Nun hat er sich der bundesweiten Aktion “Wir machen auf_merksam” angeschlossen. Damit will er auf die Notlage der Einzelhändler hinweisen. Denn angekündigte Überbrückungshilfen könnten zu spät eintreffen.

Bürger-Meister-sprechstunde

Schule, Sport, Kultur: Auf dem Weg zu einer „neuen Normalität”

In der dritten virtuellen Bürgersprechstunde in der Corona-Krise standen Bildung, Kultur, Schule und Sport im Fokus. Einiges läuft an, zugleich wird das Dickicht an Regeln nicht lichter. Fragen nach dem Wie und Warum beantworteten Fachbereichsleiter Dettlef Rockenberg und Volker Weirich, Leiter der Schulverwaltung.

WEITERE BERICHTE AUS DEM ARCHIV

Mein Corona-Jahr: Jetzt reicht’s

Die Pandemie stellt seit einem Jahr unser Leben auf den Kopf, mit mehr oder weniger einschneidenden Wirkungen. Wir lassen Bergisch Gladbacher:innen zu Wort kommen, die ihr Leben in der Pandemie beschreiben. In dieser Folge meldet sich Burkhardt Unrau mit einem „Offenen Brief“ zur Wort.

„Mitte März muss der Handel wieder geöffnet sein“

Der lokale Einzelhandel ist dringend darauf angewiesen, im März wieder die Geschäfte öffnen zu dürfen, argumentiert der Handelsverband. Dafür sei jetzt bald eine verlässliche Perspektive erforderlich, sagt Geschäftsführer Marcus Otto. Für den Tag der Öffnung richtet er schon jetzt einen Appell an die Verbraucher:innen.

Mein Corona-Jahr: Und plötzlich war alles anders …

Die Pandemie stellt seit einem Jahr unser Leben auf den Kopf, mit mehr oder weniger einschneidenden Wirkungen. Wir lassen Bergisch Gladbacher:innen zu Wort kommen, die ihr Leben in der Pandemie beschreiben. Zum Start berichten zwei Abiturient:innen des Gymnasiums Herkenrath, was Corona aus ihrem Schulleben gemacht hat.

Verbreitung der Virus-Varianten wächst schnell

Eine Woche lang hat das Gesundheitsamt jeden Corona-Fall im Rheinisch-Bergischen Kreis geprüft, ob die gefährlichen Virus-Varianten im Spiel sind. Tatsächlich war das Anfang Februar bei zehn Prozent so – womit der Kreis zu einer ähnlichen Erkenntnis gelangt, wie das Land NRW. Das ist aber nur eine Momentaufnahme, der Anteil verdoppele sich jede Woche, warnt die Bundesregierung.

Die Linke warnt vor den sozialen Kosten der Pandemie

Die Pandemie kostet nicht nur viel Geld, sondern belastet neben viele Unternehmen, auch Arbeiternehmer*innen und Menschen in Grundsicherung. Daher fordert die Linke mehr Unterstützung für Benachteiligte.

Arzt aus Wermelskirchen sorgt für mehr Impfstoff

Hans-Christian Meyer ist Allgemeinmediziner in Wermelskirchen und einer der Impfärzte des Rheinisch-Bergischen Kreises. Er fand heraus, dass mit dem verfügbaren Impfstoff bis zu 15 Prozent mehr Personen geimpft werden könnten. Der Landtagsabgeordnete Rainer Deppe griff die Idee auf, jetzt wird sie Realität.

Wie die Schulen zur Rückkehr zum Präsenzunterricht stehen

An diesem Mittwoch beraten Bund und Länder über die Fortsetzung des Lockdowns. Ein wichtiges Thema ist die Frage, ob der Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden kann. Die Schulen in Bergisch Gladbach bereiten sich bereits auf verschiedene Szenarien vor – die je nach Schulform aber sehr unterschiedlich ausfallen.

Gefährliche Unbekannte: Virus-Mutationen

Die Ausbreitung der hochansteckenden Virus-Varianten gilt als gewichtiges Argument für eine Verlängerung des Lockdowns. Verlässliche bundes- oder landesweite Zahlen fehlen, in Rhein-Berg wurden bislang acht Fälle bestätigt. Eine rasche Ausbreitung wird vermutet, spezifische Maßnahmen zur Eindämmung hat das Land NRW dennoch nicht.

Wie die Schloss Apotheke mit einem Corona-Infektionsfall umgeht

Corona kann jeden Betrieb treffen. Jedes Unternehmen und jedes Geschäft sollte sich auf einen möglichen Infektionsfall vorbereiten. Die Schloss Apotheke hatte – trotz weitreichender Vorkehrungen wie dem Einsatz von Spuckschutzwänden, Hand- und Flächendesinfektion sowie Raumentkeimung mit Luftfiltern – eine solche Situation. (Bezahlter Beitrag)

Betrieb im Impfzentrum startet reibungslos

180 Bürger:innen im Alten von 80 oder mehr Jahren sind am ersten Tag im Impfzentrum in der RheinBerg Galerie geimpft worden. Einer der ersten war der ehemalige Pfarrer Gerhard Jakschas, der anschließend von seinen Erwartungen berichtete. In einem Video stellt der Kreis noch einmal dar, was die Impflinge vor Ort erwartet.

Rhein-Berg: Britische Corona-Variante in weiterer Kita und in Altersheim

Die britische Mutation des Corona-Virus ist bei Nachtestungen in einer zweiten Kita und erstmals in einem Seniorenheim bestätigt worden. Darüber hinaus gibt es Corona-Ausbrüche in einem Flüchtlingsheim, weiteren Kitas und Altersheimen, bei denen die Ergebnisse der Nachtests noch offen sind.

Stadt versorgt Schulen mit FFP2-Masken

Die Stadtverwaltung und der Berufsschulverband haben vom Land Geld zur Beschaffung von FFP2-Masken erhalten. Damit können Lehrer:innen und Betreuer:innen zum Schutz vor Corona ausgerüstet werden. Die Verteilung ist bereits angelaufen. 100.000 Masken sollen bis Ostern reichen.

Neues Angebot, alte Probleme: Distanzunterricht in der Schule

Schüler:innen, die zuhause kein angemessenes Lernumfeld haben, dürfen seit dieser Woche dem Distanzunterricht wieder in den Räumen der Schule folgen. So soll laut Schulministerium die Chancengleichheit gewahrt werden. Wir haben nachgefragt: Die Schulen berichten teils von Problemen bei der Betreuung, unzureichender Ausstattung mit Breitband, zu kurzfristigen Infos durch das Ministerium. Eine Schule setzt aber schon lange auf das Konzept „Study-Hall”.

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