Frau Wirrkopf und der Reporterhund haben herausgefunden, dass es im Stadtgebiet viele Wegekreuze gibt, die unter Denkmalschutz stehen. Der Reporterhund hat nun den Auftrag, eins nach dem anderen zu finden und zu zeigen. Das erste fand er gleich in der Nachbarschaft: ein Segenshäuschen.

Freunde, ich habe einen neuen Auftrag, auf den ich mich schon sehr freue: Wegekreuze finden in der Stadt. Das erste musste ich gar nicht suchen, daran bin ich schon zigmal vorbeigelaufen. Es steht an der Dellbrücker Straße 216 im Vorgarten.

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Drauf gekommen bin ich, weil mein Fan Peter, ein alter Paffrather in Hamburg, mir davon erzählt hat, dass es schon uralt ist, nämlich von 1792.

Darum haben wir die Gründstückseigentümer gefragt, was sie über dieses Segenshäuschen wissen. Sie wussten nicht viel mehr, als mein Freund Peter. Die Buchstaben WR stehen für Weyer und Rörich.

Bei Fronleichnams-Prozessionen wurde früher ein Altar bei dem Häuschen aufgebaut. In alten Kirchenbüchern hat man auch nichts weiter über das Häuschen gefunden. Die Stadt Bergisch Gladbach hat ihm keinen Denkmalschutz gewähren wollen, als man danach fragte. Das finden wir eigentlich schade, denn es gibt nicht viel in der Stadt, was so alt ist. Die Hauseigentümer pflegen es und haben ihm kürzlich einen Anstrich verpasst.

Jedenfalls war dieses Häuschen der Anlass dafür, dass Frauchen die Denkmalschutz-Liste gefunden hat und ich nun viel zu tun habe, euch die Wegekreuze zu zeigen, die darin aufgelistet sind. Ihr hört wieder von mir.

BamBam

ist ein Wolfshund (unter anderem) und lebt in Paffrath. Er hat einen europäischen Ausweis, ist aber stolz auf seine türkische Herkunft. Als Reporterbegleithund begleitet er die Bürgerreporterin Evelyn Barth - die dafür die Fotos liefert. Am 23.5.2019 hat er die Prüfung für den "Reporter mit GDB"...

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3 Kommentare

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  1. Historischer Rundwanderweg durch Refrath wäre sicher auch eine gute Idee. Es gibt ganz viele Schilder mit guten Erklärungen. Da hatte der damalige Vorsitzende HP Müller eine wirklich gute Idee. Refrather und Zugezogene lernen so die Vergangenheit ihres Vorortes besser kennen. Die Schilder wurden durch Spenden finanziert und einige auch schon erneuert, da dumme Menschen sie zerstörten oder so beschmierten, dass man es nicht mehr lesbar machen konnte.

  2. Wegekreuze – sehr schönes Thema! Ich freue mich auf Fotos und Informationen zu weiteren Wegekreuzen.

  3. Gerade gelernt: Das A und das O stehen vermutlich für Alpha und Omega, erster und letzter Buchstabe des griechischen Alphabets und deuten auf die Ewigkeit Gottes hin, der der Anfang und das Ende ist.