Der Rheinisch-Bergische Kreis bereitet sich darauf vor, eines der mindestens 53 Impfzentren in NRW zu betreiben. Den medizinischen Teil der Aufgabe soll die Kassenärztliche Vereinigung organisieren – viele Details sind aber noch offen.

Der Rheinisch-Bergische Kreis erhält zur Corona-Impfung der Bevölkerung ein Impfzentrum. Dies erklärte eine Sprecherin des RBK auf Anfrage des Bürgerportals. Informationen, wo das Impfzentrum geplant ist, liegen noch nicht vor. Zudem sollen mobile Impfteams das stationäre Zentrum unterstützen, hieß es. 

Die Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und der Kreis würden sich die Organisation teilen: Medizinisch erfolge die Betreuung durch die KV; die Infrastruktur sowie Empfangspersonal werde durch den RBK gestellt, erklärte die Sprecherin. 

Diese ersten Details gab der Kreis nach dem gestrigen Gespräch von Landesgesundheitsminister Laumann mit den NRW-Landräten bekannt. Weitere Informationen wie das geplante Vorgehen bei der Impfung im RBK (wer wird wann geimpft), wie viele Dosen in einem ersten Schritt zur Verfügung stehen, ob auch niedergelassene Ärzte impfen und welcher Hersteller den Imfpstoff bereit stellt, liegen noch nicht vor. 

Eine entssprechende Verordnung, die im Laufe des Dienstags erwartet wird, soll für mehr Klarheit sorgen. 

Holger Crump

ist Reporter und Kulturkorrespondent des Bürgerportals.

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