Bei wunderschönem Herbstwetter hat sich unser Reporter-Team Wirrkopf/BamBam auf den Weg nach Bensberg gemacht um die Bildungssuche am Kardinal-Schulte-Haus fortzusetzen. Von Rolf Schaffner fanden sie gleich drei Skulpturen auf dem Gelände.

Ich las von einem Skulpturenpark in Bensberg, geschaffen von der Thomas-Morus-Akademie im Kardinal-Schulte-Haus. Bisher wusste ich nur von einer einzigen, großen steinernen Säule auf der Wiese unterhalb des Gebäudes und erwartete jetzt einen Skulpturenpark ähnlich dem in Köln oder Stammheim. So war das aber wohl nicht gemeint.

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Die Skulpturen verteilen sich auf dem ganzen Gelände rund ums Haus, man muss offenen Auges dort spazieren gehen um sie alle zu finden und ich bin nicht wirklich sicher, ob wir nicht doch noch eine übersehen haben.

Von Rolf Schaffner gibt es drei Arbeiten. Auf dem Weg vom Eingangstor hinauf findet man links unter Bäumen schon die Erste. Das Informationsschild davor war aber nicht mehr zu lesen, darum wissen wir von dieser Skulptur keine Details, weder wann sie erschaffen wurde noch aus welchem Stein.

Den schönsten Blick darauf hat man von der Mauer oben, dort entstand das Foto ganz oben. Die Sonne machte harte Kontraste, es war nicht einfach, Fotos zu machen ohne Schatten auf dem Objekt.

Der Weg führte uns weiter durch den offenen Zaun der Wiese zu der großen Steinsäule, die ich schon kannte. BamBam hat sie untersucht und sagte: „Das ist Grauwacke!“ Das stimmt sogar.

Denn oben auf der Mauer fanden wir später Informationen zu diesem Werk.

Equilibrio heißt das Kunstwerk. „Equilibrio meint das Gleichgewicht der aufeinander liegenden Steine, aber verweist auch auf das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem der Erde. Sie markieren Orte mit besonderen Geschichten, die eingegraben werden sollten in die Vertiefungen unseres Gedächtnisses.“ Hier ist die Quelle mit mehr Infos zum Künstler und den Europaskulpturen. Das Zentrum dieses Gesamtwerkes bildet diese Skulptur in Bensberg.

Nicht alle diese Felsen liegen frei aufeinander wie die kleinen Steintürmchen, die Spaziergänger hier und da genau ausbalanciert bauen. Diese Säule kann nicht so schnell umfallen, verschiedene Steine sind mit Mörtel verbunden.

Am Ende des Rundgangs fanden wir dann die dritte Skulptur des Künstlers. Geschaffen 1995 aus Granit und wesentlich kleiner.

Die anderen Skulpturfunde zeigen wir auch noch. Aber später. Man möge sich ein paar Tage gedulden und neugierig bleiben.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Seit Herbst 2012 genieße ich meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Mit dem Reporterhund BamBam erkunde ich die Stadt und die Umgebung. Dabei halte ich Ausschau nach Schönem und Ärgerlichem. Über beides...

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