Die Entscheidung im Planungsausschuss für eine Bebauung der Pferdewiese an der Alten Marktstraße in Refrath habe gezeigt, dass der Klimawandel in vielen Köpfen noch nicht angekommen ist, kommentiert Benno Nuding, der Vorsitzende der Freien Wähler. Dabei sei ein Umdenken dringend notwendig. 

In vergangenen Woche wurde „The 2020 report of The Lancet Countdown on health and climate change“ veröffentlicht. „The Lancet“  ist eine der ältesten und renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt.

+ Anzeige +

In dem Report wird die Anzahl der Hitzetoten in Deutschland für das Jahr 2018 mit  20.200 angegeben. Deutschland liegt damit nach China und Indien auf Platz 3 der Hitzetoten, noch vor den USA. 

Die COVID-19 Pandemie beherrscht derzeit die Nachrichten und hat zu einer Einschränkung des öffentlichen Lebens geführt, die wir vor einem Jahr noch nicht für möglich gehalten hätten. 

Laut Umfragen sind die meisten Bürger bereit, diese Lasten zu tragen, um der Gefahr, die von der Pandemie ausgeht, zu begegnen. Bisher (Stand 4.12.2020) werden in Deutschland 18.577 Todesfälle COVID-19 zugeordnet.

Es starben in Deutschland allein 2018 mehr Menschen an Folgen einer Hitzewelle als bisher an Corona.

In unserem Land erkannt eine überwiegende Mehrheit den durch Menschen beschleunigten Klimawandel als wissenschaftliche Tatsache an. Und es besteht ein weitgehender Konsens, dass es die Aufgabe der Politik ist, diese Entwicklung zumindest zu verlangsamen.

Aber warum ist es so unendlich schwierig, diese Erkenntnis auch in sinnvolle Entscheidungen  umzusetzen, während bei COVID-19 rasch reagiert wird?

23 Einfamilienhäuser auf der grünen Wiese

Bei der letzen Sitzung des Planungsausschusses ging es um ein Bauvorhaben in Refrath: „Vorhabenbezogener Bebauungsplan Alte Marktstraße“. Hier sollen auf der grünen Wiese 23 Einfamilienhäuser und ein Mehrfamilienhaus entstehen.

Die Wiese mag kein seltenes Biotop sein. Aber laut Klimaanalyse des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen handelt es sich um ein Gebiet mit mittlerem Kaltluftvolumenstrom. 

Dabei hatte der Rat letztes Jahr doch gerade erst eine Resolution zur Bewältigung des Klimawandels beschlossen, und darin „die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität“ anerkannt. 

Grüne und FWG stehen alleine da

Aber wenn es darum geht, eine für das städtische Mikroklima wichtige Wiese zu erhalten, dann stehen Grüne und FWG alleine da.

Und es ist zu befürchten, dass das erst der Anfang ist, denn fast alle FNP-Gebiete haben auch klimatische Bedeutung.

Die Entscheidung gegen die Wiese an der Alten Marktstraße hat gezeigt, dass der Klimawandel in vielen Köpfen noch nicht angekommen ist. Dabei wäre ein Umdenken dringend notwendig. 

Wenn es übrigens jemanden interessiert, was die psychologische Ursache für das o.g. Verhalten ist: Langsame Veränderungen werden anders wahrgenommen als rasche. Der Mensch gewöhnt sich an Risiken, wenn sie langsam zunehmen. 

Nähere Informationen über dieses Phänomen in Bezug auf den Klimawandel findet man hier: „Wieder Frosch im kochenden Wasser“.

Benno Nuding

Jahrgang 1962, in Schildgen aufgewachsen, verheiratet, Vater von 4 erwachsenen Töchtern und Großvater eines Enkelsohnes. Medizinstudium in Köln. Assistenzarzttätigkeit in den Bereichen Innere Medizin, Psychiatrie und Frauenheilkunde. Leitender Oberarzt an der Frauenklinik des EVK und betreut dort...

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

12 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Wertvolle Naturflächen sollen verloren gehen, welche zur Erhaltung von Klima und Erholungswerte dienen. In der jetztigen Corona-Zeit konnte man es persönlich erleben wie der Mensch die Erholung brauchte und diese wenigen Orte besuchten. Geschweige die rege Fauna, welche wir als Anwohner stets beobachten, wird sich nicht wieder bringen lassen. Da helfen keine Ausweichflächen.

  2. Als langjährige Refratherin fällt mir auf, dass zur Zeit vermehrt Bauvorhaben wie Mehrgenerationenprojekte und ähnliches gegen den Willen der Bürger durchgeknüppelt werden sollen. Sollte dies so weitergehen, wird Refrath einen großen Teil seiner Wohn-und Lebensqualität einbüßen, weil es immer mehr Anwohner und immer weniger Freiraum für diese geben wird, was sich im alltäglichen Leben nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch beim Einkaufen, Kitaplätzen, Freizeiteinrichtungen etc. bemerkbar macht. Warum muss mit Gewalt jedes freie Fleckchen Natur bebaut werden? Müssen Grünflächen zwingend in graue Betonklötze verwandelt werden? Soll so die Zukunft von Bergisch Gladbach / Refrath gesteuert werden? Auf Kosten der Menschen und der Natur, damit den Interessen von Spekulanten und Investoren Genüge getan wird? Eine sehr traurige und ignorante Perspektive.

    Man könnte meinen, die Stadt Bergisch Gladbach verkennt die Zeichen der Zeit und ignoriert wissentlich Themen wie Klimawandel und Politikverdrossenheit, indem sie unbeirrt ihren Vorhaben folgt und berechtigte Einwände der Bürger beiseite schiebt.

    Ich denke, moderne Stadtplanung sollte nachhaltige und umweltschonende Ideen beinhalten, sich trauen, innovative und zukunftsfähige Projekte umzusetzen und nicht nur Wälder abholzen und / oder Freiflächen bebauen auf “Teufel komm raus”, wie es in den letzten Jahrzehnten geschehen ist.
    Ich habe Einspruch gegen diesen Bebauungsplan der Pferdewiesen eingelegt und beteilige mich auch an der Campact Action, in der Hoffnung, dass zahlreiches und hartnäckiges Engagement zum Wohle der Refrather Bürger diesem politisch gesteuerten Wahnsinn Einhalt gebieten wird.

  3. Ja, im Wahlkampf schmückt man sich gerne mit Umwelt- und Klimaschutzthemen, und lässt sich damit wählen. Wenn es konkret wird, haben dann die (finanziellen) Interessen von Investoren Vorrang vor den Interessen der BürgerInnen die dort seit Jahren, Jahrzehnten und Generationen wohnen und Steuern und Abgaben zahlen.
    Ich wohne jetzt seit über 25 Jahren in dieser Ecke und in den letzten etwa fünf Jahren hat die Wohnraumverdichtung dort sukzessive ein unerträgliches Maß angenommen. Allein in der nächsten Umgebung sind in dem Zeitraum einige Hundert Wohneinheiten entstanden. Kein Grashalm und erst Recht kein Baum scheinen mehr sicher (wann wird eigentlich die Baumschutzverordnung wieder in Kraft gesetzt?).
    Gleichzeitig wächst aber die Infrastruktur in keiner Weise mit: die Straßen sind immer noch dieselben und jetzt schon Richtung Autobahn täglich verstopft. Zu Vor-Corona Zeiten im Berufsverkehr eine halbe Stunde bis zur Autobahnauffahrt – normal. Ausbau der digitalen Infrastruktur – Fehlanzeige. Im Gegenteil schwindet mit Einzelhandel und Gastronomie die soziale Infrastruktur (siehe auch der Beitrag zum Kickehäuschen auf dieser Webseite). Es wird nur noch gewohnt – zum Einkaufen, zur Erholung und zum Restaurantbesuch fährt man dann mit dem Auto nach Auswärts und der fatale Kreislauf beschleunigt sich von selbst.
    Die jetzt auf der Pferdewiese geplante Bebauung setzt in ihrem exzessiven Umfang dem ganzen die Krone auf. Ich kann nur jeden ermutigen, sich dagegen zu engagieren.

  4. Auch interessant aus der Studie:
    “Leicht zurückgegangen sei dagegen das Risiko, in Deutschland durch Luftverschmutzung vorzeitig zu sterben, heißt es in der Untersuchung. Durch Kohleverbrennung seien 2015 geschätzt 9280 Menschen in Deutschland früher gestorben, 2018 seien es geschätzt 8140 gewesen”

    Wie viele waren es durch Kernenergie?

    Zum Thema:
    Grün wählen und dann wundern, dass gebaut wird? Wo sollen die ganzen Menschen hin, die fröhlich eingeladen werden oder aus den Lagern geholt werden sollen?
    Meint man tatsächlich, dass sich die Bürger dann keine Zuflucht außerhalb der Städte suchen? Wenn die Kommunen als Konkurrent auf dem Wohnungsmarkt auftreten, um die Migranten unterzubringen, werden andere aus der Stadt vertrieben.
    Oder sie sind eben so erfolgreich, dass man sich ein Häuschen mit Garten in Refrath leisten kann.

    Die FWG kann doch sicherlich beantworten, was sie möchte:

    “Kein Zuzug/Bau neuer Häuser/Wohnungen, dafür steigende Mieten/Kaufpreise”
    “Weiteren Zuzug aus dem Umland und Bautätigkeit, um die Preise auch für ortsansässige erschwinglich zu halten?”

  5. Hallo Herr Nuding, Sie sprechen mir mit dem Artikel aus der Seele. Die Pferdewiese ist nur ein Beispiel, wo neu gewählte Politiker und Stadtverantwortliche mi dem Klima Thema im Wahlprogram “hausieren” gegangen sind und nun nichts oder nur wenig eingehalten wird. Ich veröffentliche daher die folgende Petition mit der Bitte um Unterzeichnung und Weiterverbreitung. e mehr Menschen die Petition unterstützen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat. Hier könnt ihr mehr über die Kampagne erfahren und natürlich unterzeichnen:

    https://weact.campact.de/petitions/pferdewiese-bebauung-plan-6130-alte-marktstrasse-im-holz-51427-refrath?share=eb841508-3fd8-4e43-84bb-e2a90a9a056b&source=copy_email&utm_source=copy_email
    Vielen Dank!
    Gerd Corona

  6. Der Klimawandel ist längst in den Köpfen angekommen. Aber nicht die meiner Meinung nach überhebliche Vorstellung der Mensch könnte die seit Jahr Millionen ablaufenden Klimaveränderungen verhindern. Gewiss das soll nicht heißen, wir brauchten nicht Klimabewusst zu leben. Aber das darf auch nicht bedeuten, wir sollten auf alles was das Leben lebenswert macht verzichten. Wir brauchen keine politischen Steckenpferd Reiter, sondern eine Politik mit Augenmaß für das wirtschaftlich und sozial Notwendige zum Wohle der Generationen nach uns.

  7. Danke für den Vergleich der Herausforderungen durch Corona und Klimawandel! Bei den Maßnahmen gegen beide Problemen wird offensichtlich mit extrem unterschiedlichem Maß gemessen.

  8. Lieber Benno Nuding, herzlichen Dank an Sie und Ihre Mitstreiter für Ihr großartige Engagement in Sachen Klimawandel. Die Frage wird leider noch lange auf eine schlüssige Antwort warten und erst recht auf konsequentes Handeln des Einzelnen. Die Einflussfaktoren sind sehr vielfältig und die Wirkungszusammenhänge nicht einfach zu verstehen. Insofern dauert es, bis der Einzelne aus den vorliegenden Ergebnissen für sich die richtigen Schlüsse zieht.

    Dass aber der Klimawandel schon in vielen Köpfen angekommen ist, das zeigt doch sehr schön auch der Wahlausgang. Wir können nur hoffen, dass wir in vielen Bereichen aus der Position des Hinterherlaufen wieder in die Position des verantwortungsvollen und vorausschauenden Handelns kommen unter Berücksichtigung der an vielen Stellen dramatischen Situation durch die Auswirkungen des Klimawandels.

    Die Frage nach der Effizienz im Einsatz unserer Ressourcen gehört da ganz oben auf die Agenda. Die “Totzeit” von der Entscheidung (Ursache) bis zum Ergebnis (Wirkung) ist halt sehr lang, wenn auch das Thema Kaltluft-Schneise mittlerweile von einem anderen Vorhaben Stadt weit bekannt sein müsste. Veränderung dauert, lernen erst recht.

  9. Klimaschutz ist für die meisten Menschen Sache derer, die dort, wie sie meinen, etwas bewirken können wie Politiker, Stadtplaner, Automobilbauer, Kraftwerkbetreiber, ÖPNV etc., der Einzelne kann ja nichts bewirken!?

    Die große Aufgabe – auch der FWG – scheint mir die Veränderung dieser Einstellung zu sein, alle auf diesem Planeten zum Klimaschutz zu bewegen. Leider geben die meisten Politiker kein gutes Vorbild ab. Es wird zwar immer gegen die Umwelt-Vergewaltigung gewettert, aber Anreize, Ratschläge, Vorbilder, wie es gehen muss, sind äußerst rar.

    Zu diesem Thema gehört zweifelsfrei die Affinität zum klassisch motorisierten Individualverkehr, dem mit Fahrrädern, E-Autos und verbessertem ÖPNV begegnet werden soll. Fahrradwege quer durch die Stadt, von einer Grenze zur gegenüberliegenden, auf stark frequentierten Hauptverkehrsadern ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer wie den motorisierten IV werden kaum etwas bringen, vor allem nicht in Herbst und Winter, bei unserer Topographie und bei gleißender Sonne. Diesem Vorhaben einiger Überzeugter fehlt der Blick auf den Gesamtverkehr, der noch über viele Jahre durch Verbrennungsmotoren bewegter Autos geprägt sein wird. Die Mär vom alles verbessernden E-Auto wird sich bald als Bumerang erweisen, wenn es immer weiter an Ladestationen mangelt, die Entsorgung der Batterien zum Problem wird, die seltenen Erden immer seltener werden, und uns die Asiaten wieder mal voraus sind, weil die schon jetzt dem Wasserstoff den Vorrang geben. Der ÖPNV kann nicht fliegen, weshalb mehr Busse, die Taktzeiten notwendiger Weise zu verringern, den Verkehr noch mehr belasten.

    Auch hier kommt wieder mein Vorschlag, über Seilbahnen nachzudenken. Die befördern auch bei Eis und Schnee, nehmen Menschen mit Rollstuhl oder Rollator auf, können Fahrräder und kleinere Lasten mitnehmen, sind kostengünstiger und viel schneller errichtet als neue Straßen, nehmen große Teile des Verkehrs von der Straße und werden sehr umweltfreundlich betrieben.

    Das Bebauen der bewussten Wiese wird unserem Klima keinen Abbruch tun. Warum es aber überwiegend Einfamilienhäuser sein müssen, hat nur den Hintergrund des Kommerzes, was keine Kritik durch die Parteien – auch nicht von der FWG – erfährt.

  10. @U Kleinert:

    Geld verdienen mit Solar-Dächern? Sie meinen also, den Haushalt mit dem Geld der Geringverdiener aufstocken?
    Ach, stimmt ja, die Bundesregierung hat ja nun die EEG Umlage gedeckelt und zahlt den Rest aus Steuern, damit man diese desaströse Energiewende nicht mehr auf dem Papier sieht. Zahlen tut es dann jetzt der Steuerzahler.

    Grüne und FWG stehen der Zuwanderung positiv gegenüber, wo diese Leute hinsollen, dafür gibt es keine Lösung, bzw. Bauten, die dann benötigt werden, werden kritisiert.

    Eigentlich muss die Ampel nur eine ganz einfache Frage beantworten:
    Mehr Bautätigkeit und Zuzug nach GL oder Stagnation in der Einwohnerzahl und steigende Preise?
    Die grüne Wählerklientel der Grünen in Refrath ist bestimmt für letzteres ;)

  11. Berechtigte Frage – aber irgendwie hatte ich jetzt mit etwas Anderem als der Pferdewiese gerechnet. ;-)

    Jede Neuversiegelung ist schlecht und muss sehr gut überlegt werden.
    Diese Fläche liegt jedoch relativ verkehrsgünstig innerhalb des Stadtgebiets – besser hier bauen als in Kalmünten, Asselborn oder Steinacker!

    Ich hoffe, die FWG drängt auch in anderen Bereichen auf mehr Klimaschutz.
    Es ist ja nicht nur die Frage wo, sondern auch wie gebaut wird: Welche Möglichkeiten hat die Politik, klimafreundliches Bauen zur Pflicht zu machen – Holz statt Zement, keine Tiefgaragen, begrünte Dächer, Nullenergie etc.?
    Auch dass es bis heute in GL keine öffentlichen Gebäude mit Solardächern gibt, ist absolut peinlich – damit könnte die Stadt sogar Geld verdienen! Von der Verkehrspolitik mal gar nicht zu reden…dass eine Stadt derart von Autos verschandelt wird, ist kein Naturgesetz, sondern Ergebnis falscher Politik.

  12. Wann kommt der Klimawandel in den Köpfen an? Das ist eine mehr als berechtigte Frage. Leider überlagert derzeit Corona offenbar das klare Denken zum Thema Klimawandel. Sichtbarer Klimawandel sind die absterbenden Waldbestände; spürbarer Klimawandel die extremen Temperaturen in den Sommermonaten. Nicht unmittelbar sichtbar sind die geringen Füllstände in den Talsperren; gar nicht sichtbar ist der seit einigen Jahren absinkende Grundwasserstand. Dazu kommen das eklatante Ausmaß des Artensterbens i.V. mit den tiefgreifenden Veränderungen in den Ökosystemen. Die Auswirkungen auf die menschliche Gesellschaft sind sicherlich noch nicht in ihrer Gesamtheit spürbar aber gleichwohl zu erahnen. Die notwendige Konsequenz: Nicht nur die weitere Umsetzung des FNP hat eine klimatische Bedeutung. Vielmehr erscheint es mir unabdingbar, dass unser tägliches Tun und Handeln – bezogen auf die Gesamtgesellschaft – gänzlich auf den Prüfstand muss: Damit der Klimawandel in den Köpfen ankommt.!!