Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

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Das Wellnessbad stellt seinen Parkplatz einer Kölner Naturheilpraxis zur Verfügung, die dort Antigen-Schnelltests anbieten will. Ab Montag, mit geschultem Personal.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag stammt aus dem Januar. Seither hat sich einiges getan:

  • NEUE Öffnungszeiten: Mo – Fr 10 bis 18 Uhr, Samstags 9 – 16 Uhr.
  • Das Testergebnis wird (noch) nicht digital übermittelt
  • Es gibt auch hier den kostenfreien Bürgertest.

Alle kostenlosen Schnellteststellen im Rheinisch-Bergischen Kreis finden Sie hier.

„Das ist ein zentraler Ort, von überall gut erreichbar und es ist derzeit genug Platz um ein bequemes Testverfahren im Drive-in Stil anzubieten,“ sagt Oliver Mathée, der Geschäftsführer des Mediteranas.

„Wir möchten allen verantwortungsbewussten Menschen mit dem Corona Antigen-Schnelltests die Möglichkeit geben, sich und andere besser vor der Ausbreitung und der möglichen Ansteckung von Corona zu schützen“, so sagt Mathée.

Die würden von der Naturheilpraxis „nhealthpoint“ durchgeführt, die damit bereits in anderen Städten Erfahrung habe.

Hintergrund: Die zuverlässigeren PCR-Tests werden in Fällen, die vom Gesundheitsamt des Kreises veranlasst werden, in einem kleinen Testzentrum vor dem Kreishaus durchgeführt. Darüber hinaus gibt es eine Teststelle der Kassenärztlichen Vereinigung in einem Seitengebäude des EVK. Schnelltests werden zudem in einem umgebauten LKW angeboten, den ein Kölner Clubbetreiber vor dem Löwencenter geparkt hat.

Die Kunden können vor Ort kontaktlos bezahlen, das Testergebnis werde nach 15 Minuten digital übermittelt. Die verwendeten Antigen-Schnelltests stammten vom Hersteller Roche, das Testverfahren HEALGEN sei beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet. Durch ein spezielles Hygienekonzept sollen die Testpersonen sowie die medizinischen Mitarbeiter vor möglichen Infektionen geschützt.

Der Ablauf sieht so aus:

  • Zufahrt über die Saaler Strasse in Bensberg
  • Bis zur Teststation vorfahren und das Fenster runterlassen
  • Medizinisches Fachpersonal nimmt den Abstrich vom Gaumen
  • 15 Minuten auf markiertem und zugewiesenem Parkplatz warten
  • Ergebnis wird mitgeteilt bzw. digital übermittelt, dann:
  • Bei negativem Test: Kunde erhält Bescheinigung mit Auswertung
  • Bei positivem Test: muss zusätzlich ein PCR-Test muss durchgeführt werden, der Test wird in einem Labor ausgewertet und der Kunde muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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10 Kommentare

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  1. Wir sind von Anfang an zum Testen dort gewesen. Es lief immer ruhig ab und erschien professionell. Es waren vorwiegend Frauen vor Ort. Die letzten Male waren die Katastrophe. Es liefen zwar 5Personen hin und her,aber es war keine Organisation zu ersehen.Wir warteten am Testpunkt ca. 10 Minuten,das Personsal lief hin und her zu den auf das Ergebnis wartenden Personen.Es wirkte sehr confus. Das war sie beiden letzten Male genauso.Während ich getestet war,wartete mein Mann bis sich der Tester neu eingekleidet hatte.Es war wie im Theater

  2. Ich habe jetzt einige Testzentren erlebt, bin von NHealth total begeistert.
    Immer freundliches Personal, absolut professionell, einfach nett.
    Ich werde nur noch dort Testen lassen.
    Am Eingang trägt das Personal hinter der Scheibe schon Schutzkleidung, obwohl sie nicht mit den Kunden in Kontakt kommen.
    Sehr nett und Top.

  3. Kontaktloses Arbeiten wird hier nicht praktiziert. Der Mitarbeiter am checkin möchte schon den Perso und alles anfassen und wedelt mit seinem negativ Test herum. Unfreundlich und vorwurfsvoll unterstellte er uns Angst vor corona zu haben ohne uns zu kennen geschweige denn zu wissen das wir bereits geimpft sind.

    Überall bekommt man sein ergebniss per email oder SMS aber hier muss man warten. Im allgemeinen scheint das Personal nicht gut geschult zu sein, wirkt genervt und trotz kaum Betrieb überfordert zu sein.

    Sry aber wir kommen nicht wieder!

  4. Am Mediterrana gibt es scheinbar 2 Drive-in Teststationen. Die auf dem Parkplatz der Eishalle wirkt merkwürdig. Das Testergebnis bekommt man auf einem Blatt, dass unprofessionel aussieht und keinen Stempel hat. Die meisten Angaben musste man vorher selber mit Kugelschreiber ausfüllen. Der Betreiber ist IsikCare. Es steht aber auch der Name Medicare drauf.
    Bei der 2 Teststation, vorm Eingang des Mediterrana, ist auf dem Testergebnis ein Stempel und es ist ein professionelles Schreiben. Der Betreiber ist NHealthPoint.
    Das Testergebnis von IsikCare/Medicare kann jeder Schüler mit Word nachmachen.
    Ich bin echt sehr enttäuscht davon.

  5. Es kann nicht sein das ein Schnelltest über 2 Stunden dauert.
    Katastrophal wie alles was mit Impfungen in Deutschland zu tun hat

  6. @Fabian Bosbach,

    ich hoffe, dass Sie den Hinweis auf das Gendern ironisch meinen.

    Ansonsten sollten Sie sich zunächst mit der Groß- und Kleinschreibung sowie mit der Komma-Setzung vor „dass“ und „um“ beschäftigen.
    Das sind Bereiche der Orthographie, die Ihnen mehr Sorgen bereiten sollten.

    Bürger sind Kunden, wenn Sie bei einem privatwirtschaftlichen Testzentrum eine Leistung einkaufen, die der Unternehmer zur Verfügung stellt. (3x generisches Maskulinum, damit Ihnen vor Schnappatmung die Luft wegbleibt)

  7. Das ist ja wie in einer Pandemie.
    Zum einen heißt es Kund:innen und medizinische Mitarbeiter:innen.
    Zum anderen seit wann Sind Bürger und Bürgerinnen die sich testen lassen Kund:innen ?

    Dennoch scheint mir so ein Drive-By sicherer zu sein als z.b. das Gedrängel an anderen Teststationen.
    Und irgentwie beruhigt mich auch dass Medizinische Mitarbeiter die Tests durchführen.
    Wenn ich so höre dass selbst Soldaten eingesetzt werden sollen um zu testen…..Das ist Dünger für die ganzen Verschwörungstheorien.

    Nette Grüße& Bleibt Gesund

    Fabian Bosbach (Pseudonym)

  8. Und wieder versucht sich jemand am Leid der Welt zu bereichern- by the way, kontaktlos bezahlen schön und gut, aber wieviel?

    Zum Thema sei nachfolgender Artikel empfohlen, entnommen von der homepage des VKHD (Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e. V.), der von einem solchen Angebot abrät:

    Zitat… „Dürfen Heilpraktiker*innen einen sogenannten Corona-Antikörper-Schnelltest als Praxisleistung anbieten?
    5.11.2020

    Abgesehen davon, dass wir uns dabei – zumindest derzeit – in jedem Fall zumindest in einer riskanten rechtlichen Grauzone befinden würden, stellt sich die Frage, mit welchem Ziel ein solcher Test angeboten werden sollte.

    Nach § 24 Infektionsschutzgesetz (IFSG) obliegt die Feststellung und Heilbehandlung übertragbarer Krankheiten wie SARS-CoV2 ausschließlich den Ärzt*innen. Danach kann es für Heilpraktiker*innen nur um den grundsätzlich zulässigen Nachweis einer Immunität gehen. Ein vor Ort auswertbarer Antikörper-Schnelltest könnte sich theoretisch hierfür anbieten, wenn eine Patient*in wissen möchte, ob sie möglicherweise bereits eine entsprechende Infektion durchgemacht hat.

    Zum einen ist jedoch zu bedenken, dass sich Antikörper frühestens nach ein paar Tagen – oder gegebenenfalls sogar erst nach 3 bis 4 Wochen – bilden. Die sensitive Aussagekraft solcher Tests hängt also auch vom Zeitpunkt und nicht nur von der Genauigkeit der Durchführung solcher Tests ab. Zum anderen spricht ein positiver Antikörper-Nachweis zunächst zwar für eine erworbene Immunität gegen SARS-CoV-2, kann aber nicht klar ausschließen, dass auch ein anderes Corona-Virus dafür verursachend ist. Eine Immunität wäre in letzterem Fall also nicht gegeben.

    Das bedeutet, dass eine klare Aussage zur Immunität gegen SARS-CoV-2 das Ergebnis eines solchen Antikörper-Schnelltests ohnehin nicht bieten kann, im Gegenteil: die Patient*in könnte außerdem im Moment der Testung infiziert sein. Ein solcher Test kann daher keinen Nachweis einer Symptomfreiheit zum Zeitpunkt der Behandlung erbringen.

    Sinnvoll sind diese Tests in erster Linie bei Wiederholung, zum Beispiel für Behandler*innen und Praxispersonal selbst, Angestellte in Krankenhäusern, Personal und Einwohner*innen von Pflegeheimen und dergleichen.

    Offensichtlich aussagekräftigere Antikörpertest basieren derzeit auf Laboruntersuchungen zum IgM und/oder zum IgG-Wert. Hierbei handelt es sich rechtlich gesehen nach überwiegender Meinung in beiden Fällen um diagnostische Maßnahmen, die nach dem IFSG für Heilpraktiker*innen bezüglich des SARS-CoV-2-Erregers verboten sind, und somit von Ihnen auch nicht in Auftrag gegeben werden dürfen.

    Insgesamt empfehlen wir daher auf Basis der derzeitigen Situation, auf das Angebot von Antikörpertests in der Praxis zu verzichten. ….Zitat Ende

    So so, der eigene Verband empfiehlt also, auf das Angebot zu verzichten. Da lockt wohl doch die Kohle….