Das Wellnessbad stellt seinen Parkplatz einer Kölner Naturheilpraxis zur Verfügung, die dort Antigen-Schnelltests anbieten will. Ab Montag, mit geschultem Personal.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag stammt aus dem Januar. Seither hat sich einiges getan:

  • NEUE Öffnungszeiten: Mo – Fr 10 bis 18 Uhr, Samstags 9 – 16 Uhr.
  • Das Testergebnis wird (noch) nicht digital übermittelt
  • Es gibt auch hier den kostenfreien Bürgertest.

Alle kostenlosen Schnellteststellen im Rheinisch-Bergischen Kreis finden Sie hier.

„Das ist ein zentraler Ort, von überall gut erreichbar und es ist derzeit genug Platz um ein bequemes Testverfahren im Drive-in Stil anzubieten,“ sagt Oliver Mathée, der Geschäftsführer des Mediteranas.

„Wir möchten allen verantwortungsbewussten Menschen mit dem Corona Antigen-Schnelltests die Möglichkeit geben, sich und andere besser vor der Ausbreitung und der möglichen Ansteckung von Corona zu schützen“, so sagt Mathée.

Die würden von der Naturheilpraxis „nhealthpoint“ durchgeführt, die damit bereits in anderen Städten Erfahrung habe.

Hintergrund: Die zuverlässigeren PCR-Tests werden in Fällen, die vom Gesundheitsamt des Kreises veranlasst werden, in einem kleinen Testzentrum vor dem Kreishaus durchgeführt. Darüber hinaus gibt es eine Teststelle der Kassenärztlichen Vereinigung in einem Seitengebäude des EVK. Schnelltests werden zudem in einem umgebauten LKW angeboten, den ein Kölner Clubbetreiber vor dem Löwencenter geparkt hat.

Die Kunden können vor Ort kontaktlos bezahlen, das Testergebnis werde nach 15 Minuten digital übermittelt. Die verwendeten Antigen-Schnelltests stammten vom Hersteller Roche, das Testverfahren HEALGEN sei beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet. Durch ein spezielles Hygienekonzept sollen die Testpersonen sowie die medizinischen Mitarbeiter vor möglichen Infektionen geschützt.

Der Ablauf sieht so aus:

  • Zufahrt über die Saaler Strasse in Bensberg
  • Bis zur Teststation vorfahren und das Fenster runterlassen
  • Medizinisches Fachpersonal nimmt den Abstrich vom Gaumen
  • 15 Minuten auf markiertem und zugewiesenem Parkplatz warten
  • Ergebnis wird mitgeteilt bzw. digital übermittelt, dann:
  • Bei negativem Test: Kunde erhält Bescheinigung mit Auswertung
  • Bei positivem Test: muss zusätzlich ein PCR-Test muss durchgeführt werden, der Test wird in einem Labor ausgewertet und der Kunde muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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6 Kommentare

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  1. Es kann nicht sein das ein Schnelltest über 2 Stunden dauert.
    Katastrophal wie alles was mit Impfungen in Deutschland zu tun hat

  2. @Fabian Bosbach,

    ich hoffe, dass Sie den Hinweis auf das Gendern ironisch meinen.

    Ansonsten sollten Sie sich zunächst mit der Groß- und Kleinschreibung sowie mit der Komma-Setzung vor “dass” und “um” beschäftigen.
    Das sind Bereiche der Orthographie, die Ihnen mehr Sorgen bereiten sollten.

    Bürger sind Kunden, wenn Sie bei einem privatwirtschaftlichen Testzentrum eine Leistung einkaufen, die der Unternehmer zur Verfügung stellt. (3x generisches Maskulinum, damit Ihnen vor Schnappatmung die Luft wegbleibt)

  3. Das ist ja wie in einer Pandemie.
    Zum einen heißt es Kund:innen und medizinische Mitarbeiter:innen.
    Zum anderen seit wann Sind Bürger und Bürgerinnen die sich testen lassen Kund:innen ?

    Dennoch scheint mir so ein Drive-By sicherer zu sein als z.b. das Gedrängel an anderen Teststationen.
    Und irgentwie beruhigt mich auch dass Medizinische Mitarbeiter die Tests durchführen.
    Wenn ich so höre dass selbst Soldaten eingesetzt werden sollen um zu testen…..Das ist Dünger für die ganzen Verschwörungstheorien.

    Nette Grüße& Bleibt Gesund

    Fabian Bosbach (Pseudonym)

  4. Und wieder versucht sich jemand am Leid der Welt zu bereichern- by the way, kontaktlos bezahlen schön und gut, aber wieviel?

    Zum Thema sei nachfolgender Artikel empfohlen, entnommen von der homepage des VKHD (Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e. V.), der von einem solchen Angebot abrät:

    Zitat… “Dürfen Heilpraktiker*innen einen sogenannten Corona-Antikörper-Schnelltest als Praxisleistung anbieten?
    5.11.2020

    Abgesehen davon, dass wir uns dabei – zumindest derzeit – in jedem Fall zumindest in einer riskanten rechtlichen Grauzone befinden würden, stellt sich die Frage, mit welchem Ziel ein solcher Test angeboten werden sollte.

    Nach § 24 Infektionsschutzgesetz (IFSG) obliegt die Feststellung und Heilbehandlung übertragbarer Krankheiten wie SARS-CoV2 ausschließlich den Ärzt*innen. Danach kann es für Heilpraktiker*innen nur um den grundsätzlich zulässigen Nachweis einer Immunität gehen. Ein vor Ort auswertbarer Antikörper-Schnelltest könnte sich theoretisch hierfür anbieten, wenn eine Patient*in wissen möchte, ob sie möglicherweise bereits eine entsprechende Infektion durchgemacht hat.

    Zum einen ist jedoch zu bedenken, dass sich Antikörper frühestens nach ein paar Tagen – oder gegebenenfalls sogar erst nach 3 bis 4 Wochen – bilden. Die sensitive Aussagekraft solcher Tests hängt also auch vom Zeitpunkt und nicht nur von der Genauigkeit der Durchführung solcher Tests ab. Zum anderen spricht ein positiver Antikörper-Nachweis zunächst zwar für eine erworbene Immunität gegen SARS-CoV-2, kann aber nicht klar ausschließen, dass auch ein anderes Corona-Virus dafür verursachend ist. Eine Immunität wäre in letzterem Fall also nicht gegeben.

    Das bedeutet, dass eine klare Aussage zur Immunität gegen SARS-CoV-2 das Ergebnis eines solchen Antikörper-Schnelltests ohnehin nicht bieten kann, im Gegenteil: die Patient*in könnte außerdem im Moment der Testung infiziert sein. Ein solcher Test kann daher keinen Nachweis einer Symptomfreiheit zum Zeitpunkt der Behandlung erbringen.

    Sinnvoll sind diese Tests in erster Linie bei Wiederholung, zum Beispiel für Behandler*innen und Praxispersonal selbst, Angestellte in Krankenhäusern, Personal und Einwohner*innen von Pflegeheimen und dergleichen.

    Offensichtlich aussagekräftigere Antikörpertest basieren derzeit auf Laboruntersuchungen zum IgM und/oder zum IgG-Wert. Hierbei handelt es sich rechtlich gesehen nach überwiegender Meinung in beiden Fällen um diagnostische Maßnahmen, die nach dem IFSG für Heilpraktiker*innen bezüglich des SARS-CoV-2-Erregers verboten sind, und somit von Ihnen auch nicht in Auftrag gegeben werden dürfen.

    Insgesamt empfehlen wir daher auf Basis der derzeitigen Situation, auf das Angebot von Antikörpertests in der Praxis zu verzichten. ….Zitat Ende

    So so, der eigene Verband empfiehlt also, auf das Angebot zu verzichten. Da lockt wohl doch die Kohle….